DE64178C - Schaftmaschine mit Einstellung durch Pappkarten - Google Patents
Schaftmaschine mit Einstellung durch PappkartenInfo
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- DE64178C DE64178C DENDAT64178D DE64178DA DE64178C DE 64178 C DE64178 C DE 64178C DE NDAT64178 D DENDAT64178 D DE NDAT64178D DE 64178D A DE64178D A DE 64178DA DE 64178 C DE64178 C DE 64178C
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- Germany
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- nasal
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- Expired - Lifetime
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
- D03C1/14—Features common to dobbies of different types
- D03C1/22—Needles; Needle boxes; Needle boards
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Credit Cards Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 86: Weberei.
Vorliegende Erfindung soll dazu dienen, an Crompton-Schaftmaschinen die Anwendung
der Pappkarten unter Anwendung einer neuen Wirkungsart zu ermöglichen, bei welcher die
Karten geschont werden. Bisher suchte man diese Idee bekanntlich dadurch zu realisiren,
dafs man den Mustererfect mittelst Nadeln auf eine eingeschaltete Hebevorrichtung übertrug,
die hierauf das Empordrücken der bezw. Nasenfallen bewirkte. Man erreichte zwar hierdurch
den angestrebten Zweck, die Karte zu entlasten, jedoch nicht ohne zu ziemlich complicirten
Mechanismen greifen zu müssen und verhältnifsmäfsig viel Kraft zu benöthigen. Bei
vorliegender Einrichtung gestaltet sich die Wirkung in der Weise, dafs durch Streckung
eines Kniehebelsystems zunächst sämmtliche Nasenfallen gehoben werden und unmittelbar
darauf durch sanften, kurzen Stofs der vorschwingenden Karte eine Knickung derjenigen
Kniehebel erfolgt, deren Nasenfallen nicht gehoben werden sollen und also nunmehr durch
ihr Eigengewicht herunterfallen, worauf der Auszug der Schafthebel erfolgt. Die Wirkung
geht sicher und schnell vor sich.
Fig. ι zeigt den Hebemechanismus der Nasenfallen
in Verbindung mit der Schaftmaschine, und Fig. 2 bis 5 stellen verschiedene Ausführungsformen
des hier zur Beeinflussung der Nasenfallen verwendeten Princips dar.
Die mit den Schäften verbundenen Doppelhebel α tragen je eine Nasenfalle b, die in bekannter
Weise von den Messern e d bewegt werden. Unterhalb der Nasenfallen b sind auf
einem Bolzen f die Druckhebel g- angeordnet, die gelenkartig an je zwei Kniehebel h i angeschlossen
sind. Die Hebel i sind doppelarmig, lagern auf dem Bolzen k und stützen
sich in der gestreckten Lage gegen eine feste Schiene s. Die Streckung sämmtlicher Kniehebel
erfolgt mittelst Federkraft durch eine Schaufel I, die um den Bolzen ni schwingt
und seitlich einen Arm r trägt, der durch Schubstange ρ und von einer unrunden Scheibe
aus — die in der Zeichnung nicht angegeben — bewegt wird. Vor den Kniehebeln i sind in
einem Gehäuse t die Nadeln q (Fig. 2) gelagert, die durch Federn Z1 in der äufsersten
Linksstellung .erhalten werden. Gegen diese Nadeln wirkt die Karte v, die um das sechsseitige
Prisma n> geschlungen ist. Dieses wird horizontal hin- und hergeschoben durch Schubstange
λ, , Winkelhebel C1, Zugstange fi und
Excenter O1 auf der Kurbelwelle χ und erhält
bei jedem Rückschub durch den Wendehaken hx V6 Drehung.
Der Apparat wirkt nun in der Weise, dafs zunächst kurz vor Fachschlufs durch die vorschwingende
Schaufel / sämmtliche Kniehebel h i bis zum Anschlag gegen die Schiene s gestreckt
werden. Hierauf schiebt sich bei gleichzeitig schneller Rückschwingung der Schaufel /
die Karte ν gegen die Nadeln q und bewirkt durch kurzen Stofs eine Knickung derjenigen
Hebel h i, deren Nasenfallen dem Muster entsprechend nicht gehoben werden sollen. Unmittelbar
darauf erfolgt der Auszug der Maschine.
Vorstehend erläutertes Princip der Nasenfallenbeeinflussung läfst sich nun durch verschiedene
Ausführungsformen realisiren. ' So zeigt Fig. 3 z. B. Schlitzhebel k auf einer
Achse r. Frictionsrollen f an den Enden der
Schlitzhebel k gleiten bei Anstofs der Nadeln q eine feststehende schiefe Ebene e hinab, worauf
das Emporschieben in die Anfangsstellung durch die schwingende Schaufel / erfolgt.
Fig. 4 ist eine Ausführung mittelst Keilnadeln q. Diese sind unter jedem Druckhebel
g angebracht und tragen unten eine vorspringende Nase n, gegen welche die
Schaufel / preist. Bei Anstofs der Nadeln q schnellen diese vermöge des gegen die Ablaufcurve
wirkenden Eigengewichts der Druckhebel g und Nasenfallen der Schafthebel nach
hinten.
In Fig. 5 sind die Druckhebel g mit einer Ablaufcurve versehen. Doppelarmige Hebel h
schwingen um die Achse r und bewirken bei dem Vorschwingen der Schaufel / Hebung und
bei dem Anstofs durch die Nadeln q Senkung der Druckhebel g und Nasenfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schaftmaschine, bei welcher eine Bethä'tigung der Nasenfallen b durch dünne Pappkarten dadurch ermöglicht ist, dafs ein System von Huborganen ·— die sich in der Höhenlage selbsttätig sperren und für jede Nasenfalle b separat angeordnet sind — zunächst Hebung erfährt, worauf durch die von der Pappkarte ausgewählten Nadeln q Lösung der Sperrung und somit Senkung der bezüglichen Nasen fallen erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64178C true DE64178C (de) |
Family
ID=338066
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64178D Expired - Lifetime DE64178C (de) | Schaftmaschine mit Einstellung durch Pappkarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64178C (de) |
-
0
- DE DENDAT64178D patent/DE64178C/de not_active Expired - Lifetime
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