DE32454C - Regulator für Webstühle. • - Google Patents

Regulator für Webstühle. •

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DE32454C
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regulator
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drawer
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32454D
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English (en)
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F. KESSELRING in Athenia, New-Jersey, V. St. A
Publication of DE32454C publication Critical patent/DE32454C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Regulator für Webstühle, durch welchen der Waarenbaum genau nur urn so viel gedreht wird, wie es der Dicke des Einschlag- oder Schufsfadens, namentlich aber der Dichtigkeit, mit welcher diese Schufsfäden angeschlagen werden sollen, entspricht. Da aufserdem die Einrichtung getroffen ist, dafs die Regulirung sich entsprechend der gewünschten Dichtigkeit des Gewebes ändert, so erreicht man nicht nur ein durchaus gleichmäfsig dichtes Gewebe, sondern hat es auch in der Hand, diese Dichtigkeit von vornherein nach Belieben zu bestimmen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein mit dem neuen Mechanismus versehener Webstuhl von vorn, in Fig. 2 von der Seite gesehen dargestellt, während die übrigen Figuren die einzelnen Theile des Mechanismus deutlicher zeigen.
Mit dem Gestell A des Webstuhles sind die Säulen B vereinigt, welche den oberen, nicht gezeichneten Theil des Stuhles tragen.
Der Waarenbaum M wird in Drehung versetzt durch Schneckenrad M' und Schnecke M", welche letztere auf der verticalen Welle M"' sitzt, ■welche durch eine am oberen Ende befindliche Kurbel AZ 4 auch von Hand gedreht werden kann. Auf der Welle M'" sitzt am unteren Ende derselben das Schaltrad Q., in dessen Zähne drei Klinken P, Fig. 5, einfallen. Letztere sind um etwas mehr als die Zahntheilung des Schaltrades Q. von einander entfernt, so dafs man auf diese bekannte Weise trotz verhältnifsmäfsig grober Zahntheilung dennoch eine feine Vorschiebung erzielt. Die drei Klinken P sind in einem um die Welle M'" drehbaren Arm N gelagert, der mit einem an seinem anderen Ende mit einem Haken versehenen Mitnehmer R versehen ist. Dieser Mitnehmer i? kann in einem Stellstück JR" an der Lade S5 gleiten, wird jedoch bei der Rückwärtsbewegung der Lade von R" an dem Haken erfafst, und infolge dessen wird der Arm N mit den Klinken P zurückgeschoben und die Drehung der Welle M"' dadurch veranlafst.
Die Rückwärtsbewegung des Mitnehmers R erfolgt durch einen Arm S, welcher gegen einen in einem Schlitz von R stellbaren Anschlag R' (s. auch Fig. 6) bei der Vorwärtsbewegung der Lade S5 anstöfst.
Die Lade S5 wird, wie üblich, von der Hauptwelle E aus mittelst Kurbel E2, Pleuelstange E3 und Arm E* in hin- und hergehende Bewegung versetzt.
Das Riet S' ist nicht fest mit der Lade S5 verbunden, sondern kann um eine Welle S1, mit welcher es durch die Arme S" verbunden ist, geringe Schwingungen ausführen. Diese in der Lade Sb gelagerte Welle S1 ist theilweise hohl und enthält eine Torsionsfeder S'", aus mehreren über einander liegenden Blattfedern bestehend. Das eine Ende dieser Torsionsfeder ist fest mit der Welle, das andere Ende mit einem in die hohle Welle hineinragenden Zapfen S4 verbunden. Letzterer trägt aufserhalb seines an der Lade befindlichen Lagers ein Sperrrad S^ mit Sperrklinke Se, Fig. 4, und ist mit einem Vierkant versehen, mittelst dessen die Feder S'" beliebig stark angespannt werden kann. Aus dieser Anordnung ist ersichtlich, dafs die Einschufsfäden des Gewebes durch das Riet mit einer Kraft ange-
schlagen werden, wie sie der Spannung der Feder S'" entspricht. Ueber dieses Mafs hinaus federt das Riet, wenn die Lade ihren Vorwärtsgang noch nicht beendet haben sollte, zurück.
An einem der Arme S" ist der vorerwähnte, den Mitnehmer R beeinflussende Arm S befestigt; derselbe schwingt daher mit dem Riet S' bei zu starkem Anschlag vor und schiebt dadurch den Mitnehmer R vor, der die Klinken P über die Zähne des Schaltrades Q. zurückgleiten läfst. Bei darauf folgender Rückwärtsbewegung der Lade S5 wird der Schieber R an seinem Haken von dem Stellstück R" zurückgeschoben und das Schaltrad Q. dadurch vorwärts gedreht, wodurch, wie bereits angedeutet, der Waarenbaum M um ein gewisses Stück gedreht wird. Es wird daher das Mafs des Ausschlages des Mitnehmers R und also das Mafs. der Drehung des Waarenbaumes M nur abhängig sein von dem Widerstände, den das Gewebe der Vorwärtsbewegung des Rietes entgegensetzt; je gröfser dieser Widerstand ist, desto gröfser wird der Rückschlag des Rietes und der Vorwärtsgang des Mitnehmers R mit den Klinken P ausfallen, welche bei dem nunmehr erfolgenden Rückgange der Lade eine dem Grade des Gewebewiderstandes * entsprechende Drehung des Waarenbaumes M herbeiführen.
Die Gröfse der Gewebedichtigkeit kann demnach durch Verstellen der Torsionsfeder S'" ganz nach Belieben regulirt werden.
Bei der vorbeschriebenen Einrichtung kann der Waarenbaum nicht zurückgehen, da die Schneckenradübertragung bei M' M" dies verhindert/ Die gleichmäfsige Spannung in der Kette wird daher nicht gestört werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Regulator für mechanische Webstühle, bei welchem die Drehung des Waarenbaumes von der Bewegung der Lade hergeleitet und die Gröfse dieser Drehung nach dem Widerstand selbstthätig verändert wird, der sich beim Anschlagen des letzten Schufsfadens zwischen Waare und Rietblatt ergiebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT32454D Regulator für Webstühle. • Expired - Lifetime DE32454C (de)

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