DE641111C - Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem fluessigen Bindemittel - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem fluessigen Bindemittel

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DE641111C
DE641111C DEG90401D DEG0090401D DE641111C DE 641111 C DE641111 C DE 641111C DE G90401 D DEG90401 D DE G90401D DE G0090401 D DEG0090401 D DE G0090401D DE 641111 C DE641111 C DE 641111C
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Germany
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binder
fuel
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conveyor belt
mixing fuel
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DEG90401D
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PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
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PREUSSISCHE BERGWERKS und HUET
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem flüssigen Bindemittel Bekannt ist eine.Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem flüssigen Bindemittel für die nachfolgende Brikettierung, bei welcher das Gut durch das fein verteilte, nach unten gelangende, aus einem Rohr ausströmende Bindemittel mittels .einer Schleuderwalze hindurchgeschleudert wird. Das Bindemittel wird hierbei aus einer abwärts gerichteten Düse unter Überdruck ausgeblasen und bildet einen Sprühstrom, dessen feine Teilchen sich mit dem Brennstoff mischen. Hierbei übt aber der Sprühstrom eine starke Blaswirkung aus und verursacht eine starke Staubbildung, auch sind die feinen, in der Luft schwebenden Bindemittelteilchen für die Atmungsorgane schädlich. Daher müssen diese Mischvorrichtungen völlig eingekapselt werden, was aber die Überwachung erschwert oder gänzlich unmöglich macht. Genaue überwachung ist aber unerläßlich notwendig, da die Güte und Haltbarkeit der erzeugten Preßlinge neben der innigen Mischung des Bindemittels mit dem Brennstoff sehr weitgehend davon abhängig ist, daß die zugesetzte Bindemittehnenge das zulässige Mindestmaß nicht unterschreitet. Mehr Bindemittel als notwendig zuzusetzen, ist infolge des verhältnismäßig hohen Preises desselben unwirtschaftlich. Nun bleibt aber trotz ursprünglich genauer Einstellung der Ausflußdüse die ausströmende Bindemittelmenge in der Zeiteinheit nicht gleich, da sich die Düse leicht verstopft oder verkrustet. Abgesehen von der infolge der Verkapselung erschwerten überwachung, ist bei Verwendung der bekannten Düse :eine etwaige Änderung der Ausflußmenge des Bindemittels wenig augenfällig und wird meist erst dann .erkannt, wenn diese Änderung das zulässige Maß überschritten hat. Zur Vermeidung dieses Übelstandes war man daher genötigt, aus Sicherheitsgründen mehr Bindemittel zuzusetzen als notwendig, wodurch die Preßlinge verteuert wurden.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher eine Verbesserung der diesem Mischverfahren dienenden Vorrichtung, durch welche die geschilderten Nachteile weitgehend beseitigt werden und durch die @es ermöglicht wird, sehr erheblich an dem teuren Bindemittel zu sparen, ohne die Güte und Haltbarkeit der erzeugten Preßlinge zu verschlechtern. Erfindungsgemäß wird an - Stelle der Düse, aus. welcher das Bindemittel in Gestalt eines abwärts gerichteten Sprühstromes ausgeblasen wird, eine waagerechte Ausströmdüse verwendet, aus welcher das Bindemittel unter mäßigem Druck in geschlossenem Strahl, also ohne Sprühwirkung, gegen ein verstellbares Prallblech strömt, sich auf diesem verbreitert und von der Unterkante dieses Prallbleches in Gestalt eines sehr dünnen Bindemittelschleiers herabströmt. Unterhalb des Prallbleches wird der Brennstoff auf einem Förderband in dünner Schicht vom Kohlenbunker aus zum Mischbehälter geführt. Oberhalb des Förderbandes und unmittelbar vor dem Prallblech befindet sich die Schleuderwalze, deren Breite der Breite der Brennstoffschicht bzw. der Breite des Bindemittelschleiers entspricht und die den Brennstoff auf dem Förderband erfaßt und in im wesentlichen waagerechter: Richtung durch den Bindemittelschleier unter:; halb der Prallblechunterkante so hindurcet.: schleudert"daß er wieder auf das Förderband.: zurückfällt und auf diesem dem Mischbehälter zugeführt wird. Die einzelnen Teilchen des Brennstoffes, welcher zweckmäßig auf etwa ioo° C erwärmt wird, werden hierbei mit einem außerordentlich feinen und dünnen Film des auf etwa i 5o' C erwärmten Bindemittels umgeben, so daß eine innige Mischung des Bindemittels mit dem Brennstoff erreicht wird. Das fertige Mischgut kann, wenn keine Zerkleinerung des Brennstoffes mehr erfolgen soll, den Knetwerken der Pressen auch unmittelbar zugeführt werden.
  • Bei Verwendung der neuen Vorrichtung ist es auch möglich, den Brennstoff nach Absichtung der staubförmigen Bestandteile unter i mm zu brikettieren. Auf diese Weise entstehen poröse Preßlinge, die rascher und vollständiger verbrennen als diejenigen mit Staubzusatz, da die Verbrennungsgase leichter in ihr Inneres eindringen können. Es können daher in der Zeiteinheit auf i qm Rostfläche größere Wärmemengen erzeugt werden, wodurch der Wirkungsgrad der Feuerung verbessert wird.
  • Eine Umkapselung der neuen Vorrichtung ist nicht mehrerforderlich, da insbesondere bei Absichtung der staubförmigen Bestandteile des Brennstoffes die Staubbildung sehr gering ist, auch bildet ich kein Bindemittelstaub mehr, der für die Bedienungspersonen gesundheitsschädigend sein könnte. Das erleichtert die Überwachung des Bindemittelzusatzes, und zwar um so mehr, als sich bei Verwendung der neuen Vorrichtung auch die geringste Änderung der Bindemittelzufuhr durch eine sehr augenfällige Änderung der Breite des gebildeten Bindemittelschleiers bemerkbar macht. Die Bedienungsperson hat daher nur durch entsprechende Einstellung des Ausflußhahnes die Breite des Bindemittelschleiers gleich zu erhalten, dann ist das richtige Mischungsverhältnis zwischen Bindemittel und Brennstoff gewährleistet.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf --der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel ;:-scljematisch veranschaulicht. Es zeigen: gAAbb. r eine Gesamtdarstellung der Mischvorrichtung in Seitenansicht, Abb. a eine Draufsicht auf das Förderband. Die Kohle wird vom Kohlenbunker/ aus über den mit Abstreifer! versehenen Aufgabeteller g und die Rutsche k dem Förderband 7z zugeführt und gelangt von diesem aus über die Rutsches zu den Knetwerken der Presse. Oberhalb des Förderbandes k befindet sich die durch den Zuteilungsschieber e einstellbare und verschließbare Zuführungsleitung d für das auf etwa 150' C erwärmte Bindemittel. Der Auslaufstelle des Bindemittels gegenüber ist das verstellbare Prallblech p angebracht. Unmittelbar vor dem Prallblech p ist gleichfalls oberhalb des Förderbandes k die Schleuderwalze r angebracht, die beim Betrieb sich in rascher Umdrehung befindet. Hierbei wird das auf dem Förderband befindliche Brikettiergut von der Schleuderwalze r erfaßt und unterhalb des Prallbleches p durch den Bindemitttelschleier geschleudert. Die Breite des Prallbleches und der Schleuderwalze entspricht der Breite des Kohlenbandes. Es ist zweckmäßig, den Brennstoff auf etwa i oo° C zu erwärmen, was die Mischung mit dem Bindemittel erleichtert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem flüssigen Bindemittel für die nachfolgende Brikettieiung, wobei das Gut durch das fein verteilte, nach unten gelangende, aus einem Rohr ausströmende Bindemittel mittels einer Schleuderwalze hindurchgeschleudert wird, gekennzeichnet durch ein oberhalb des Förderbandes (h) gegenüber der Auslaufrohrmündung des Bindemittels angebrachtes verstellbares Prallblech (p), dessen Breite derjenigen des geschleuderten Gutstromes entspricht.
DEG90401D 1935-05-08 1935-05-08 Vorrichtung zum Mischen von Brennstoff mit einem fluessigen Bindemittel Expired DE641111C (de)

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