DE642320C - Vorrichtung zum Mischen von pulverfoermigen Stoffen mit bituminoesen Stoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen von pulverfoermigen Stoffen mit bituminoesen Stoffen

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DE642320C
DE642320C DEST50700D DEST050700D DE642320C DE 642320 C DE642320 C DE 642320C DE ST50700 D DEST50700 D DE ST50700D DE ST050700 D DEST050700 D DE ST050700D DE 642320 C DE642320 C DE 642320C
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bitumen
compressed air
bituminous
air
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/02Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
    • E01C19/10Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
    • E01C19/1013Plant characterised by the mode of operation or the construction of the mixing apparatus; Mixing apparatus
    • E01C19/1022Coating the solid ingredients by passing same through a shower or cloud of binder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Mischen von pulverförmigen Stoffen mit bituminösen Stoffen nach Patent 616 012 Für die Erzeugung einer Staubwolke aus dem pulverförmigen, hydraulischen Grundstoff in der Auffangkammer hat es sich als unzweckmäßig erwiesen, große Luftmengen zu verwenden, weil diese in die Auffangkammer gelangenden Luftmengen der günstigen Vereinigung des Biturnennebels mit den Teilchen der Staubwolke hinderlich sind. .
  • Erfindungsgemäß ist nunmehr die Anordnung getroffen, für den pulverförmigen, hydraulischen Grundstoff eine Zuführung vorzusehen; die ihn vor die Mündung einer Leitung bringt, welche Preßluft unter erheblichem Druck (etwa 4 Atm.) führt. Auf diese Weise kann mit Hilfe weniger, aber hochgepreßter Luft eine günstige Staubwolke in der Auffangkammer erzeugt werden.
  • Nun ist es öhne weiteres möglich, _ noch eine zweite Preßluftleitung in der_ gemeinsamen Zerstäubervorrichtung enden ü lassen, in welche außerdem im Bereiche der Mündung der zweiten Preßluftleitung das Rohr, das das flüssige Bitumen zuführt, mündet. Diese- Leitungen kann man unmittelbar übereinanderliegend anordnen.
  • Zur näheren Erläuterung dient die auf der Zeichnung dargestellte beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung. Abb. r zeigt eine Vorderansicht bei teilweisem Schnitt.
  • Abb. 2 zeigt einen Grundriß.
  • Abb.3 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie III-III der Abb. z.
  • . . Abb.4 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. z.
  • Der trichterförmig ausgebildete Vorratsbehälter z für - den zu vermischenden pulverförmigen Stoff, wie z. B. Zement, Kalk o. dgl., ist durch ein Sieb 2 abgeschlossen, um die zu groben Teile zurückzuhalten, und mündet in die Zellenzuteilvorrichtung 3.
  • Zweckmäßig wird man natürlich über dem Sieb ein Rührwerk-o. dgI. anbringen, um Stokkungen beim Ablassen des Gutes aus dem Vorratsbehälter z zu verhindern. Die Absperrschaufeln 4 der Zellenzuteilvorrichtung sind auf einer Trommel 5 angeordnet, die auf der Welle 6 -sitzt. Auf der Welle 6, die zu beiden Seiten in dem Gehäuse 3 der Zellenzuteilvorrichtung gelagert ist, sitzt das Stirnrad 7, welches mit dem Stirnrad 8 im Eingriff steht. Das Stirnrad 8 sitzt- auf der Welle 9, die die keglige Riemenscheibe zo trägt. Die keglige Riemenscheibe io ist durch den Riemen zr mit der kegligen Riemenscheibe 12 verbunden, die auf der Antriebswelle 13 sitzt. Die Antriebswelle 13 ist weiterhin mit der Riemenscheibe 14 versehen, über die der vom Motor kommende Riemen läuft. Das Übersetzungsverhältnis der beiden kegligeri. Scheiben io, 12 ist so eingerichtet, daß die Menge des aus dem Vorratsbehälter i abzulassenden pulverförmigen Stoffes von io kg/Min. bis zu.-5o kg/Min. geregelt werden kann.
  • Das aus der Zellenzuteilvorrichtung 3 bis 5 fallende Gut gelangt durch den senkrechten Schacht 15 in einen waagerecht angeordneten kreisförmigen Kanal 16, in welchem die Förderschnecke 17 angeordnet ist. Die Förderkette 17 sitzt auf der Welle 18, die bei 16', 16" gelagert und auf welcher das Kettenrad i9 angeordnet ist. Das Kettenrad i9 ist durch die Kette 2o mit dem auf der Welle 6 sitzenden Kettenrade 21 verbunden. Der waagerechte Kanal 16 ist mit einem nach unten ragenden Stutzen 23 versehen, durch welchen das von der Förderschnecke 17 nach rechts im Sinne der Abb. i geförderte Gut hindurch und über die schräge Rutsche 24 vor die Mündung 25' einer Preßluftleitung 25 geführt wird. Die Preßluftleitung 25 steht zweckmäßig unter Zwischenschaltung eines Windkessels (auf der Zeichnung nicht mit dargestellt) mit einem ebenfalls auf der Zeichnung nicht mit dargestellten Kompressor in Verbindung, der einen Luftdruck von etwa 4Atm. erzeugt. Bei25"zweigt von der Preßluftleitung 25 eine Nebenleitung 26 ab, die zu einer in einer Heizvorrichtung 27 untergebrachten Heizschlange 27' führt. Das andere Ende der Heizschlange steht mit der Druckluftleitung 28 in Verbindung, deren Mündung 28' unter der Mündung 25' der Preßluftleitung 25 liegt. Der Mündung 28' der Preßluftleitung 28 ist die Mündung 29' eines Rohres 29 zugeordnet, welches in einen Vorratsbehälter 41 für das flüssige Bitumen o. dgl. ragt. Der Vorratsbehälter 41 ist mit einer elektrischen Heizvorrichtung 42 ausgerüstet. In ihn mündet weiterhin die Rohrleitung 43, die unter Zwischenschaltung der Pumpe 4.4 an den Bitumenheizkessel 45 angeschlossen ist. Der Bitumenheizkessel45 wird durch eine Feuerung 46 mit Essenabzug 46' so erhitzt, daß das im Kessel befindliche Bitumen auf eine Temperatur von i2o bis 18o ° gebracht wird. Um ein Überlaufen des Vorratsbehälters41 zu verhindern, ist an dem Vorratskessel 41 noch der Überlaufstutzen 47' angebracht, dessen Leitung 47 in den Kessel 45 mündet.
  • Während nun die aus der Mündung 25' tretende Preßluft das über die Rutsche 24.gleitende Zementpulver o. dgl. durch die Öffnung 22' in die Kammer 22 einbläst, die im wesentlichen so ausgebildet ist, wie im Hauptpatent beschrieben, wird durch die aus der Mündung 28' austretende heiße Preßluft aus der Mündung 29' der Bitumenleitung 29 Bitumen mitgerissen und iri feinster Nebelform ebenfalls in die Kammer 22 eingeblasen. Hier geht der eingeblasene pulverförmige Stoff mit dem vernebelten Bitumen eine so innige Mischung ein, daß die kleinen Zementteilchen mit einer hauchdünnen Bitumenhaut überzogen werden. Der sich an dem Boden der Kammer 22 absetzende, mit Bitumen überzogene Zementstaub wird, wie bereits im Hauptpatent beschrieben, durch die Förderschnecke 30 einer Sammelstelle zugeführt, wo das Gut in Säcke verpackt wird. Die eingeblasene Luft wird hingegen, wie ebenfalls im Hauptpatent beschrieben, durch Luftfiltersäcke entlassen, wo etwa von der Luftströmung mitgerissene Teilchen zurückgehalten werden.
  • Zu bemerken ist, daß, da diese Anlage mit ganz besonders hochgespannter Luft arbeitet, bedeutend weniger Luftfiltersäcke nötig sind als bei der im Hauptpatent beschriebenen Anlage, die mit Luft von niedrigerer Spannung und entsprechend größeren Luftmengen arbeitet.
  • Es sei noch erwähnt, daß man an Stelle der einen Düse 25' und Heißluftdüse 28' je zwei oder mehr Düsen nebeneinander anordnen kann, wobei nur zu beachten ist, daß die Luft der Düsen 25' die ganze Fläche der Rutsche 24 bestreicht und daß die Bitumenkegel der Düsen 28' vor der Vereinigung mit der Zementwolke sich gegenseitig nicht überschneiden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCH Vorrichtung zum Mischen von pulverförmigen Stoffen mit bituminösen Stoffen nach Patent 616 012, dadurch gekennzeichnet, daß für die von einer gemeinsamen Leitung kommende Preßluft zwei Rohrleitungsstränge (25, 26) in der Zerstäubervorrichtung, in die oben der Zuführungsstutzen (23) des pulverförmigen Grundstoffes und unten das Zuführungsrohr (29) des flüssigen Bitumens mündet, so angeordnet sind, daß der zur Z°rstäubung des hydraulischen Grundstoffes dienende Rohrleitungsstrang (25) über dem zur Zerstäubung des Bitumens dienenden, als Heizschlange (27) ausgebildeten Rohrleitungsstrang (28) liegt.
DEST50700D 1933-03-29 1933-03-29 Vorrichtung zum Mischen von pulverfoermigen Stoffen mit bituminoesen Stoffen Expired DE642320C (de)

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