DE299991C - - Google Patents

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DE299991C
DE299991C DE1916299991D DE299991DD DE299991C DE 299991 C DE299991 C DE 299991C DE 1916299991 D DE1916299991 D DE 1916299991D DE 299991D D DE299991D D DE 299991DD DE 299991 C DE299991 C DE 299991C
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coal
compressed air
steam
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briquetting
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DE1916299991D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/06Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
    • C10L5/10Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
    • C10L5/22Methods of applying the binder to the other compounding ingredients; Apparatus therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid Fuels And Fuel-Associated Substances (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 299991 KLASSE 10*. GRUPPE
- WILHELM GLAWE in ZABORZE, O.-S.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1916 ab.
. Beim Brikettieren mit flüssigem Pech oder anderen bituminösen Bindemitteln kann ein inniges Gemisch nur dadurch erzielt werden, daß die zu · brikettierende Kohle und das Bindemittel in feinster Verteilung zusammengebracht werden. Es. ist deshalb schon der Vorschlag gemacht worden, das bituminöse Bindemittel durch Dampf öder Druckluft fein zu zerteilen oder zu zerstäuben und ,in· dieser
ίο Form der Kohle zuzuführen. Dieses Verfahren hat sich jedoch nicht als ausreichend erwiesen, um ein wirklich gleichförmiges Mischgut bei sparsamstem Verbrauch an Bindemitteln herzustellen, da hier die zu brikettierende Kohle nicht in derart feiner Verteilung dem Einfluß des Bitümennebels ausgesetzt wird, daß ein gleichförmiges Gemisch entsteht. Selbst wenn das Brikettiergut staubförmig zerkleinert wird, und zu dessen Verteilung
ao Streusiebe verwendet werden, ballen sich die Kohleteilchen zu zusammenhängenden größeren oder kleineren, wenn auch lockeren Massen, die nur an ihrer Oberfläche mit dem Bitumennebel in Berührung kommen.
Die dem erwähnten Brikettierverfahren anhaftenden Mängel werden durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren beseitigt, wonach auch die Kohle durch Druckluft oder überhitzten Dampf zerstäubt und in dieser Form mit dem in derselben Weise fein zerteilten Bindemittel vermengt wird. · Das neue Verfahren ermöglicht die Herstellung eines vollständig gleichförmigen Mischguts bei sparsamstem A'erbrauch an Bindemittel.
Auf der Zeichnung ist eine zur Ausführung des neuen Verfahrens dienende Mischvorrichtung; schematisch in einem
schnitt dargestellt. Das in einem Kessel tinter möglichst gleichbleibendem Druck gehaltene flüssige Bitumen wird der Mischvorrichtung durch eine trichterförmige Leitung α zugeführt; während das in einem Trichter p enthaltene Brikettiergut durch ein Füllrohr b in die Mischvorrichtung gelangt. Die Auslaßöffnüngen der Zuleitungen α und b liegen beide vor der Mündung einer Düse e, durch 'die Druckluft oder überhitzter Dampf zugeblasen wird. Die Düse e sowie die Auslaßöffnungen der Röhren α und b liegen innerhalb eines offen, mit dem einen Ende in einen Mischbehälter d mündenden Rohres c. Infolge des durch den Druckluft- oder Dampfstrahl entstehenden Vakuums wird durch das Rohr c hindurch Luft angesaugt, die in die Mischvorrichtung gelangt. Da die Ausläßöffnung der Zuleitung α hinter derjenigen der Zuleitung b liegt, so wird zunächst das flüssige Pech von dem Druckluft- oder Dampfstrahl erfaßt, fein zerteilt Und gegen die ebenfalls zerteilte Kohle getrieben. Bei dem Aufprallen auf die Kohle wird das Bindemittel in äußerst feine Teilchen zerrissen, die sich sofort mit der fein zerteilten Kohle vermengen. In das Rohr c sind ein oder mehrere schraubenförmige Leitbleche m eingebaut, die in bekannter Weise 6S dazu dienen, die durch den Druckluft- oder Dampfstrahl angesaugte Luft, mit der die zerteilte Kohlen- und Bitumenmasse weiter in den Mischbehälter rf hineingetrieben wird, in wirbelnde Bewegung zu versetzen und so eine möglichst- innige A^ermischung herbeizuführen. Das fertige gleichmäßige Mischgut fällt auf
(S. Auflage, ausgegeben am 4. April ig2r.)
eine Förderschnecke / und wird durch diese einem Knetwerk g der Brikettpresse zugeführt. Im Mischbehälter d angebrachte Bleche h, i, k dienen dazu, den wirbelnden Dampf zu hemmen und die in ihm noch enthaltenen Mengen an Bitumen, Kohlenstaub und dergleichen abzuscheiden und der Förderschnecke f zuzuführen. Der staubfreie Dampfschwaden entweicht dann durch ein Rohr I ins Freie. Da
ίο die beschriebene Mischvorrichtung vollständig gekapselt ist, wird irgendwelcher gesundheitsschädlicher Kohlen- oder Bitumenstaub in den Fabrikräumen vermieden.
Bei dem neuen Verfahren kann auch feuchte Kohle ohne vorherige Trocknung verarbeitet werden, da die Druckluft oder der überhitzte Dampf die in der Kohle enthaltene Feuchtigkeit mitnimmt und als Schwaden durch das Rohr / austreibt.

Claims (4)

  1. Patent-Anspruch ε:
    i. Verfahren zum Brikettieren mit durch Druckluft oder Dampf fein zerteiltem, flüssigem Pech oder anderen bituminösen Bindemitteln, dadurch gekennzeichnet, daß auch die zu brikettierende Kohle mittels Druckluft oder überhitzten Dampfes zerstäubt und in dieser Form mit dem fein zerteilten Bindemittel vermengt wird.
  2. 2. Verfahren zum Brikettieren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zu brikettierende Kohle zusammen mit dem Bindemittel mittels der Druckluft- oder des überhitzten Dampfes in einen Mischbehälter geblasen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kohle und Bindemittel durch eine von dem Druckluftoder" Dampfstrahl angesaugte Luftmenge in wirbelnde. Bewegung versetzt werden.
  4. 4. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftoder Dampf düse (e) in einem offenen Rohr (c) liegt, in welches vor der Düse die Zuleitungen für Bindemittel und Kohle münden, und welches in die Mischbehälter (d) läuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1916299991D 1916-07-19 1916-07-19 Expired DE299991C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933497C (de) * 1944-06-06 1955-09-29 Albert Sommer Verfahren zur Herstellung von Mischungen von einem thermoplastischen Bindemittel mitkoernigen und/oder feinsten Festteilchen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933497C (de) * 1944-06-06 1955-09-29 Albert Sommer Verfahren zur Herstellung von Mischungen von einem thermoplastischen Bindemittel mitkoernigen und/oder feinsten Festteilchen

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