DE64003C - Kastenklinke für Kippwagen - Google Patents

Kastenklinke für Kippwagen

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Publication number
DE64003C
DE64003C DENDAT64003D DE64003DA DE64003C DE 64003 C DE64003 C DE 64003C DE NDAT64003 D DENDAT64003 D DE NDAT64003D DE 64003D A DE64003D A DE 64003DA DE 64003 C DE64003 C DE 64003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
latch
box latch
tipping wagons
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64003D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Firma FRIEDLAENDER & JOSEPHSON in Berlin N., Sellerstr. 6
Publication of DE64003C publication Critical patent/DE64003C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/04Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
    • B61D9/08Frames; Supporting or guiding means for the bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Klinke (Fig. 1 und 2) für Kippwagen soll Verwendung finden sowohl wenn das Kippen quer zur Geleiseachse, wie auch wenn das Kippen in der Längsrichtung der Geleiseachse erfolgen kann.
Das Charakteristische dieser Klinke besteht darin, dafs der die Last gegen das Kippen sichernde Hebel durch einen Bolzen in der Verschlufslage gehalten wird, und dafs nach Auslösen und Anheben dieses Verschlufsbolzens und des Verschlufshebels beide wieder automatisch in die Verschlufsstellung zurückkehren, sobald der Wagenkasten in die waagrechte Lage zurückgebracht wird.
Das Kennzeichnende dieses selbstthätig in die Verschlufsstellung zurückkehrenden Verschlusses besteht in einem nach oben gerichteten Schlitz im Lagerbock des Verschlufshebels, welcher am unteren und oberen Ende' mit Aussparungen versehen ist, von denen die untere zur Aufnahme des Verschlufsbolzens bei der Schlufsstellung dient, während die obere den zur Lösung. des Verschlusses hochgehobenen Bolzen aufnimmt, aus welcher Lage er durch den Verschlufshebel selbstthätig ausgehoben und in den aufwärts gerichteten Schlitz zurückgeführt wird.
α ist der Wagen (Fig. 1 bis 4), dessen Vorder- oder Stirnwand mit al und dessen Zugrichtung mit χ bezeichnet ist. Vor dieser Stirnwand a1 und dicht an derselben anliegend ist auf dem Wagengestell w der Bock b zu beiden Seiten des quer zur Geleiseachse kippenden Wagenkastens angebracht. Dieser Bock b hat einen aufwärts gerichteten Schlitz s mit 2 und trägt zweiarmigen
den beiden Aussparungen s1 und s
aufserdem mittelst Zapfen \ den
Hebel h h\ dessen Arm h unter den Kippwagen λ α1 in geschlossener Stellung des Hebels greift. In dieser geschlossenen Stellung wird der Hebel h hl gehalten durch den theilweise im Schlitzausschnitt s1 eingetretenen Bolzen /. Drückt man den Hebel hl nieder, so wird dadurch der Schlitz s des Bockes b vollständig vom Hebel h1 frei (wobei der Knaggen h den Wagenkasten etwas anhebt) und man kann nun bequem den mit Kopf versehenen Bolzen I in den Schlitz s'2 einlegen. Es ist dann Hebel hh1 frei und man kann den Wagenkasten aa1 nach der. Seite, an welcher der Hebel freigemacht ist, herabkippen. Bei diesem Herabkippen dreht sich natürlich Hebel h hl und gelangt in die in Fig. 2 dargestellte punktirte Stellung bezw. in die in Fig. 3 linksseitig gezeichnete Stellung, bei welcher der im Ausschnitt s
dies
wie ■2 liegende Bolzen / angehoben wird, die punktirten Kreise zeigen und
schliefslich auf einer kleinen Einkerbung e des Hebels h zur Ruhe kommt, von welcher aus er beim Aufkippen des Wagenkastens α α1 und bei der durch die Schwere erfolgenden Zurückdrehung des Hebels hh1 in den verticalen Schlitz s herabgleitet und wieder seine ursprüngliche Verschlufslage 'im Schlitzausschnitt sl automatisch einnimmt, so dafs der Wagenkasten in seiner waagrechten Lage automatisch festgestellt wird.
Nicht unerwähnt ist zu lassen, dafs der Bock b auch den Stöfsen des schwerbeladenen Wagenkastens in der Längsrichtung in geeigneter Weise Widerstand zu leisten vermag. Es
wird also nicht (wie bis jetzt) die Kippachse und deren Lager durch die Längsstöfse beim Rangiren etc. in Anspruch genommen, sondern , es sind zu beiden Seiten starke Böcke zur Aufnahme dieser Stofswirkungen vorhanden, welche sehr dicht an die Stirnfläche des Wagens herangeführt sind und so zur Aufnahme für Längsstöfse dienen.
Die Stellung des Verschlusses an Wagen, bei welchen der Kasten in der Längsrichtung des Geleises umkippt, ist aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich und ist auch hier linksseitig in Fig. 6 die Stellung des Verschlufshebels h h1 bei umgekippten Kästen gezeichnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kastenklinke für Kippwagen, deren in einem Bock b gelagerter zweiarmiger Klinkhebel h h1 von dem in der Schlitzführung s gleitenden Verschlufsbolzen / selbstthätig durch Eintreten in die Rast sl in der Verschlufsstellung erhalten wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64003D Kastenklinke für Kippwagen Expired - Lifetime DE64003C (de)

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DE64003C true DE64003C (de)

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ID=337901

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT64003D Expired - Lifetime DE64003C (de) Kastenklinke für Kippwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE64003C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975183C (de) * 1945-12-03 1961-09-21 Albert Hames Grubenwagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975183C (de) * 1945-12-03 1961-09-21 Albert Hames Grubenwagen

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