DE63993C - Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel - Google Patents

Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel

Info

Publication number
DE63993C
DE63993C DE189263993D DE63993DA DE63993C DE 63993 C DE63993 C DE 63993C DE 189263993 D DE189263993 D DE 189263993D DE 63993D A DE63993D A DE 63993DA DE 63993 C DE63993 C DE 63993C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fork
arm
support rod
friction
belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE189263993D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Hammesfahr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE63993C publication Critical patent/DE63993C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/24Equipment for mounting belts, ropes, or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Zusatz zum Patente No. 52760 vom 30. November iä
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1892 ab.
Längste Dauer: 29. November 1904.
Der vorliegende Riemenaufleger stellt eine neue Ausführungsform des unter Patent No. 52760 geschützten Riemenauflegers dar und unterscheidet sich von demselben durch folgende Punkte:
ι. Die an den Drehzapfen angreifende Auflagestange ist nicht nur mittelst eines an ihr befestigten Riegels in einer Richtung, sondern mit Hülfe eines auf der Achse des Drehzapfens angeordneten Zahn- oder Sperrrades und des Riegels der Auflegestange im Kreise rings um den Drehzapfen feststellbar eingerichtet.
2. Die Auflegestange greift nicht drehbar an den Arm α der Gabel Patent No. 52760 an, sondern an einem Drehzapfen eines am anderen Arm al verschiebbar befestigten Gleitstückes.
3. Die Gabel, welche auf die Achse der laufenden Riemscheibe aufgesetzt wird und mittelst der zwischen Gabel und Achse erzeugten Reibung an der Drehbewegung der Achse theilnimmt, um hierbei mit dem mit ihr verbundenen Finger den Riemen zu erfassen und auf die Scheibe aufzulegen, wird bei dieser Ausführung nicht durch den mit der Auflegestange verbundenen Arm und den den Finger tragenden Arm gebildet, sondern ist mit dem letzteren als gesonderter Constructionstheil verschiebbar verbunden.
■ Fig. ι zeigt die Abänderung der unter 1. hervorgehobenen Abänderung. Auf dem Zapfen b des Armes α sitzt fest ein Zahn- oder Sperrrad b1 beliebiger Construction. In die Zähne greift der am Auflegearm c befindliche Riegel d ein, und stellt auf diese Weise die Auflegestange in den verschiedensten Richtungen zur Gabel aa1 fest. Wird der Riegel aus den Zahnlücken herausgezogen, so kann die Auflegestange in einer Kreisebene rings um den Zapfen b nach jeder anderen Stelle gedreht und durch Einschieben des Riegels in die entsprechende Zahnlücke in dieser anderen Richtung festgestellt werden, wie die beiden ausgezogen und punktirt gezeichneten Stellungen andeuten.
Der Zapfen b mit Zahnrad bl kann der Längsrichtung des Armes α nach verschiebbar angeordnet sein, wie. z. B. Fig. 2 zeigt. Bei dieser Einrichtung wird der Zapfen von einem Gleitstück b2 getragen, welches in einem Schlitz α3 des Armes α beweglich ist und durch die Schraube α2 festgestellt werden kann.
In den Fig. 3 bis 6 sind die unter 2. und 3. angegebenen Abänderungen dargestellt. Die Auflegestange greift bei diesen Beispielen an den den Finger f tragenden Arm a1 des Haupt-Patentes an, und zwar unter Benutzung der vorbeschriebenen Einrichtung eines Zahnoder Sperrrades b1, welches die verschiedenen Einstellungen in einer Kreisebene rings um den Zapfen b ermöglicht. Das den Zahn b tragende Gleitstück b2 ist auf dem Arm a1 in geeigneter Weise, z. B. in einem Schlitz verschiebbar und verstellbar angeordnet.
Die Gabel ist' aus einem Winkel w gebildet und gleichfalls am Arm αλ fest oder auch verschiebbar und feststellbar angebracht. Der Winkel kann auch aus gebogenen Schenkeln bestehen, wie Fig. 7 zeigt. Auch kann der Gabelarm w oder auch beide Arme w n>1 federnd ausgeführt werden, in welchem Falle ein gutes Aufbringen und Aufklemmen der Gabel auf die Welle g sicheres Festhalten der Gabel auf
derselben und eine erhöhte Reibung zwischen Gabel und Welle erzielt wird. Ein so ausgerüsteter Riemenaufleger erleichtert das Auflegen der Riemen bedeutend, da die federnde Gabel sich den verschiedenen Durchmessern der Wellen gut anpafst und von den Wellen nicht abgleiten kann.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den Riemenaufleger in einer Stellung, um Riemen von oben aufzulegen. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Stellung, um Riemen von unten aufzulegen. Nachdem der Finger f dem Durchmesser der Riemscheibe entsprechend eingestellt ist, wird die Gabel von oben auf die Welle aufgesetzt — möglichst dicht an die Riemscheibe — und der Riemen in einem Falle, Fig. 3, mit dem nach oben, im anderen Falle, Fig. 5, mit dem nach unten gerichteten Arm α1 und Finger f erfafst und nach Lösung des Riegels d vom Sperrrad b1 mittelst Ziehens an der Schnur s von oben bezw. von unten auf die Riemscheibe aufgelegt, indem die Reibung zwischen Gabel und Welle den Arm α1 nebst Finger f und Riemen in der Drehungsrichtung der Welle mitnimmt. Die Auflegestange wird hierbei nach unten geführt, wie Fig. 4 und 6 zeigen.
■ Bei dieser Einrichtung braucht man den Riemenaufleger unter dem Riemen nicht mehr zu heben, und ist dadurch das Auflegen des Riemens wesentlich erleichtert. Auch macht die Auflegestange erheblich geringere Bewegung als bei der Einrichtung des Haupt-Patentes, so dafs der Arbeiter seinen Stand während des Auflegens nicht zu verändern braucht.
Der Riemenaufleger kann auch unter Verzichtleistung der Feststellung der Auflegestange mit dem Arm α des Haupt-Patentes oder dem vorgeschriebenen Zahnrad bl in folgender vereinfachter Form ausgeführt werden. Wie die Fig. 8 bis 11 zeigen, greift die Auflegestange, wie auch bei Fig. 7 gedacht, ohne Anwendung des vorbeschriebenen Zahn- oder Sperrrades direct und drehbar an einem Zapfen an einem Ende des Armes a] an. Die Gabel w ist wieder verschiebbar am Arm α1 befestigt, ihre Schenkel können mit Federkraft ausgerüstet sein. Nach Einstellen der Gabel w auf dem Arm α1 in richtiger, dem Halbmesser der Riemscheibe entsprechender Entfernung vom Auflegefinger/, wird die Gabel auf die Achse fest aufgesetzt und beginnt infolge dessen, vermöge der zwischen ihr und der Achse durch den Druck mit der Auflegestange erzeugten Reibung, sich zu drehen. Hierbei nimmt der Finger/ den Riemen wieder in der Pfeilrichtung mit und legt ihn auf die Riemscheibe auf, wobei die Auflegestange unter der Achse her in die Stellungen Fig. 9 und 11 gelangt oder geführt wird.
Wie aus diesem Beispiele hervorgeht, kann die Gabel sowohl bei ihrer Stellung nach innen zur Auflegestange hin, Fig. 8, wie bei ihrer Stellung nach aufsen, Fig. 10, auf die Achse aufgesetzt werden. In beiden Fällen erfolgt das Auflegen des Riemens gleichartig, einmal von rechts nach links, das andere Mal von links nach rechts.
In den Fig. 12 und 13 sind zwei Ausführungsformen der federnden Gabel n> dargestellt, bei welcher die Oeffnung der Gabelschenkel durch Stellschraube ss] auf verschieden grofse Stellendurchmesser bequem und genau eingestellt werden kann. Zu diesem Zwecke werden die Gabelschenkel entweder einfach durch Anziehen oder Nachlassen der Stellschrauben s, Fig. 12, oder bei aus zwei Theilen gebildeten Gabeln gemäfs der Ausführung Fig. 13 durch Anziehen oder Nachlassen des einen Gabelschenkels w* mittelst der im Arm al gelagerten Stellschraube sl enger oder weiter gestellt. '.
Die Gabelschenkel jp n>'2 federn in diesen Fällen nach vollständigem Lösen der Stellschraube wieder auf die gröfste Weite der Gabelöffnung zurück. Dieselben können bei Anwendung solcher Stellschraube auch ohne Federkraft ausgeführt und nur durch Stellschraube s2 enger und weiter gestellt werden, wie Fig. 14 zeigt, doch werden auch bei dieser Ausführungsform die Gabelschenkel wjj^zweckmäfsiger federnd hergestellt. Wie ersichtlich, können bei der Ausführungsform Fig. 13 auch am Arm α1 nicht verschiebbare, sondern festsitzende Gabelschenkel angewendet werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An dem durch Patent No. 52760, Anspruch ι, geschützten Riemenaufleger die Hinzufügung einer Einrichtung, welche ermöglicht, dafs der drehbar an der Auflegestange c befestigte Arm der Gabel a a1 nicht nur in einer fest bestimmten Richtung, sondern mit Hülfe eines Sperrrades in verschiedenen Richtungen zur Auflegestange c festgestellt werden kann.
2. An dem durch Patent No. 52760, Anspruch ι, geschützten Riemenaufleger an Stelle der Gabel λ α1, deren Arm ά.-drehbar an der Auflegestange c befestigt und deren anderer Arm al mit dem Finger/ versehen ist, eine aus gegebenenfalls federnden Schenkeln n> wl W^ jpz gebildete Gabel, welche an dem den Finger f tragenden, mit der Auflegestange drehbar verbundenen Arm α1 befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189263993D 1889-11-29 1892-02-03 Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel Expired DE63993C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE52760T 1889-11-29
DE63993T 1892-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE63993C true DE63993C (de) 1892-08-23

Family

ID=337891

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189263993D Expired DE63993C (de) 1889-11-29 1892-02-03 Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE63993C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69110173T2 (de) Niederquerschnittsgurtversteller.
DE2916902C2 (de)
DE3721024A1 (de) Vorrichtung fuer eine einstellbare kopfstuetze fuer einen kraftfahrzeugsitz
DE1680261C3 (de) Gelenkbeschlag für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE2238899C3 (de) Gelenkbeschlag für Kraftfahrzeugsitze
DE63993C (de) Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel
DE257433C (de)
DE2255109C3 (de) Klemmbride mit Spannvorrichtung zum Festklemmen eines Schlauches auf einem Nippel
DE487217C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Zickzacknaehten o. dgl., welche an der Stoffdrueckerstange der Naehmaschine befestigt wird
DE306715C (de)
DE374958C (de) Einspannvorrichtung mit Exzenter
DE200578C (de)
DE179382C (de)
DE444304C (de) Vorrichtung zum Spannen und Befestigen von Riemen, Baendern, Streifen und aehnlichem
DE233384C (de)
DE311592C (de)
DE635313C (de) Spannvorrichtung, insbesondere fuer die Enden einer Bandbereifung
DE216662C (de)
DE403606C (de) Vorrichtung zum Verriegeln von Getrieben an Kraftfahrzeugen
DE169426C (de)
DE196093C (de)
DE89821C (de)
DE284843C (de)
DE239357C (de)
DE168624C (de)