DE63993C - Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel - Google Patents
Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter GabelInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/24—Equipment for mounting belts, ropes, or chains
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Zusatz zum Patente No. 52760 vom 30. November iä
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1892 ab.
Längste Dauer: 29. November 1904.
Längste Dauer: 29. November 1904.
Der vorliegende Riemenaufleger stellt eine neue Ausführungsform des unter Patent
No. 52760 geschützten Riemenauflegers dar und unterscheidet sich von demselben durch
folgende Punkte:
ι. Die an den Drehzapfen angreifende Auflagestange
ist nicht nur mittelst eines an ihr befestigten Riegels in einer Richtung, sondern
mit Hülfe eines auf der Achse des Drehzapfens angeordneten Zahn- oder Sperrrades und des
Riegels der Auflegestange im Kreise rings um den Drehzapfen feststellbar eingerichtet.
2. Die Auflegestange greift nicht drehbar an den Arm α der Gabel Patent No. 52760 an,
sondern an einem Drehzapfen eines am anderen Arm al verschiebbar befestigten Gleitstückes.
3. Die Gabel, welche auf die Achse der laufenden Riemscheibe aufgesetzt wird und
mittelst der zwischen Gabel und Achse erzeugten Reibung an der Drehbewegung der Achse
theilnimmt, um hierbei mit dem mit ihr verbundenen Finger den Riemen zu erfassen und
auf die Scheibe aufzulegen, wird bei dieser Ausführung nicht durch den mit der Auflegestange
verbundenen Arm und den den Finger tragenden Arm gebildet, sondern ist mit dem letzteren als gesonderter Constructionstheil verschiebbar
verbunden.
■ Fig. ι zeigt die Abänderung der unter 1. hervorgehobenen
Abänderung. Auf dem Zapfen b des Armes α sitzt fest ein Zahn- oder Sperrrad
b1 beliebiger Construction. In die Zähne greift der am Auflegearm c befindliche Riegel d
ein, und stellt auf diese Weise die Auflegestange in den verschiedensten Richtungen zur
Gabel aa1 fest. Wird der Riegel aus den
Zahnlücken herausgezogen, so kann die Auflegestange in einer Kreisebene rings um den
Zapfen b nach jeder anderen Stelle gedreht und durch Einschieben des Riegels in die entsprechende
Zahnlücke in dieser anderen Richtung festgestellt werden, wie die beiden ausgezogen
und punktirt gezeichneten Stellungen andeuten.
Der Zapfen b mit Zahnrad bl kann der Längsrichtung
des Armes α nach verschiebbar angeordnet sein, wie. z. B. Fig. 2 zeigt. Bei dieser
Einrichtung wird der Zapfen von einem Gleitstück b2 getragen, welches in einem Schlitz α3
des Armes α beweglich ist und durch die Schraube α2 festgestellt werden kann.
In den Fig. 3 bis 6 sind die unter 2. und 3. angegebenen Abänderungen dargestellt. Die
Auflegestange greift bei diesen Beispielen an den den Finger f tragenden Arm a1 des
Haupt-Patentes an, und zwar unter Benutzung der vorbeschriebenen Einrichtung eines Zahnoder
Sperrrades b1, welches die verschiedenen Einstellungen in einer Kreisebene rings um den
Zapfen b ermöglicht. Das den Zahn b tragende Gleitstück b2 ist auf dem Arm a1 in geeigneter
Weise, z. B. in einem Schlitz verschiebbar und verstellbar angeordnet.
Die Gabel ist' aus einem Winkel w gebildet
und gleichfalls am Arm αλ fest oder auch verschiebbar
und feststellbar angebracht. Der Winkel kann auch aus gebogenen Schenkeln bestehen, wie Fig. 7 zeigt. Auch kann der
Gabelarm w oder auch beide Arme w n>1 federnd
ausgeführt werden, in welchem Falle ein gutes Aufbringen und Aufklemmen der Gabel auf
die Welle g sicheres Festhalten der Gabel auf
derselben und eine erhöhte Reibung zwischen Gabel und Welle erzielt wird. Ein so ausgerüsteter
Riemenaufleger erleichtert das Auflegen der Riemen bedeutend, da die federnde Gabel sich den verschiedenen Durchmessern
der Wellen gut anpafst und von den Wellen nicht abgleiten kann.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den Riemenaufleger in einer Stellung, um Riemen von oben aufzulegen.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Stellung, um Riemen von unten aufzulegen. Nachdem der Finger f dem Durchmesser der Riemscheibe
entsprechend eingestellt ist, wird die Gabel von oben auf die Welle aufgesetzt — möglichst
dicht an die Riemscheibe — und der Riemen in einem Falle, Fig. 3, mit dem nach oben, im
anderen Falle, Fig. 5, mit dem nach unten gerichteten Arm α1 und Finger f erfafst und
nach Lösung des Riegels d vom Sperrrad b1
mittelst Ziehens an der Schnur s von oben bezw. von unten auf die Riemscheibe aufgelegt,
indem die Reibung zwischen Gabel und Welle den Arm α1 nebst Finger f und Riemen in
der Drehungsrichtung der Welle mitnimmt. Die Auflegestange wird hierbei nach unten geführt,
wie Fig. 4 und 6 zeigen.
■ Bei dieser Einrichtung braucht man den Riemenaufleger unter dem Riemen nicht mehr zu heben, und ist dadurch das Auflegen des Riemens wesentlich erleichtert. Auch macht die Auflegestange erheblich geringere Bewegung als bei der Einrichtung des Haupt-Patentes, so dafs der Arbeiter seinen Stand während des Auflegens nicht zu verändern braucht.
■ Bei dieser Einrichtung braucht man den Riemenaufleger unter dem Riemen nicht mehr zu heben, und ist dadurch das Auflegen des Riemens wesentlich erleichtert. Auch macht die Auflegestange erheblich geringere Bewegung als bei der Einrichtung des Haupt-Patentes, so dafs der Arbeiter seinen Stand während des Auflegens nicht zu verändern braucht.
Der Riemenaufleger kann auch unter Verzichtleistung der Feststellung der Auflegestange
mit dem Arm α des Haupt-Patentes oder dem
vorgeschriebenen Zahnrad bl in folgender vereinfachter
Form ausgeführt werden. Wie die Fig. 8 bis 11 zeigen, greift die Auflegestange,
wie auch bei Fig. 7 gedacht, ohne Anwendung des vorbeschriebenen Zahn- oder Sperrrades direct und drehbar an einem Zapfen
an einem Ende des Armes a] an. Die Gabel w
ist wieder verschiebbar am Arm α1 befestigt,
ihre Schenkel können mit Federkraft ausgerüstet sein. Nach Einstellen der Gabel w auf
dem Arm α1 in richtiger, dem Halbmesser der
Riemscheibe entsprechender Entfernung vom Auflegefinger/, wird die Gabel auf die Achse
fest aufgesetzt und beginnt infolge dessen, vermöge der zwischen ihr und der Achse durch
den Druck mit der Auflegestange erzeugten Reibung, sich zu drehen. Hierbei nimmt der
Finger/ den Riemen wieder in der Pfeilrichtung mit und legt ihn auf die Riemscheibe auf, wobei
die Auflegestange unter der Achse her in die Stellungen Fig. 9 und 11 gelangt oder geführt
wird.
Wie aus diesem Beispiele hervorgeht, kann die Gabel sowohl bei ihrer Stellung nach
innen zur Auflegestange hin, Fig. 8, wie bei ihrer Stellung nach aufsen, Fig. 10, auf die
Achse aufgesetzt werden. In beiden Fällen erfolgt das Auflegen des Riemens gleichartig,
einmal von rechts nach links, das andere Mal von links nach rechts.
In den Fig. 12 und 13 sind zwei Ausführungsformen der federnden Gabel n>
dargestellt, bei welcher die Oeffnung der Gabelschenkel durch Stellschraube ss] auf verschieden grofse Stellendurchmesser
bequem und genau eingestellt werden kann. Zu diesem Zwecke werden die Gabelschenkel entweder einfach durch Anziehen
oder Nachlassen der Stellschrauben s, Fig. 12, oder bei aus zwei Theilen gebildeten Gabeln
gemäfs der Ausführung Fig. 13 durch Anziehen oder Nachlassen des einen Gabelschenkels w*
mittelst der im Arm al gelagerten Stellschraube sl
enger oder weiter gestellt. '.
Die Gabelschenkel jp n>'2 federn in diesen
Fällen nach vollständigem Lösen der Stellschraube wieder auf die gröfste Weite der
Gabelöffnung zurück. Dieselben können bei Anwendung solcher Stellschraube auch ohne
Federkraft ausgeführt und nur durch Stellschraube s2 enger und weiter gestellt werden,
wie Fig. 14 zeigt, doch werden auch bei dieser Ausführungsform die Gabelschenkel wjj^zweckmäfsiger
federnd hergestellt. Wie ersichtlich, können bei der Ausführungsform Fig. 13 auch
am Arm α1 nicht verschiebbare, sondern festsitzende
Gabelschenkel angewendet werden.
Claims (2)
1. An dem durch Patent No. 52760, Anspruch ι, geschützten Riemenaufleger die
Hinzufügung einer Einrichtung, welche ermöglicht, dafs der drehbar an der Auflegestange
c befestigte Arm der Gabel a a1 nicht nur in einer fest bestimmten Richtung,
sondern mit Hülfe eines Sperrrades in verschiedenen Richtungen zur Auflegestange c
festgestellt werden kann.
2. An dem durch Patent No. 52760, Anspruch ι, geschützten Riemenaufleger an
Stelle der Gabel λ α1, deren Arm ά.-drehbar
an der Auflegestange c befestigt und deren anderer Arm al mit dem Finger/
versehen ist, eine aus gegebenenfalls federnden Schenkeln n>
wl W^ jpz gebildete Gabel,
welche an dem den Finger f tragenden, mit der Auflegestange drehbar verbundenen
Arm α1 befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE52760T | 1889-11-29 | ||
| DE63993T | 1892-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63993C true DE63993C (de) | 1892-08-23 |
Family
ID=337891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189263993D Expired DE63993C (de) | 1889-11-29 | 1892-02-03 | Riemenaufleger mit von der Scheibenwelle durch Reibung gedrehter Gabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63993C (de) |
-
1892
- 1892-02-03 DE DE189263993D patent/DE63993C/de not_active Expired
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