DE6380C - Apparat zum Färben baumwollener Ketten - Google Patents

Apparat zum Färben baumwollener Ketten

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DE6380C
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DENDAT6380D
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H. HERZOG & CO. in Neu-Gersdorf i. Schi
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/04—Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of yarns, threads or filaments
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00—Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/06—Passing warp yarns in unwound or in wound form through bleaching, washing or dyeing liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

1878.
Klasse 8.
HERMANN HERZOG & CO. in NEU-GERSDORF (Schlesien). Apparat zum Färben baumwollener Ketten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. November 1878 ab.
Die Theile sind vorwiegend aus Holz hergestellt. Es besteht der Apparat im wesentlichen aus einem Bottich mit drei durchbrochenen Längstheilen c, die auf dem oberen Lattenboden d ruhen, der die Dampfrohre e bedeckt, welche durch das Hauptrohr/ gespeist werden. Die Esse zum Abführen der Säuregase ruht auf Trägern, h ist der Haspel, dessen Gitter genau der Entfernung der Längstheile und der Bottichfläche entspricht. Derselbe nimmt die vier Ketten auf, die in den Kästen α ruhen und durch die verschiebbaren Leitungen i gehen. Letztere, aus Führungslöchern k und Leitrollen / bestehend, werden auf Rollen m bewegt. Die Bewegung geschieht durch Handbetrieb mittelst Kurbel n.
Nachdem die Kette in den Kasten α gebracht, wird letzterer mit der Krücke b auf den Boden des Bottichs gedrückt, bis die Luft entwichen und die Kette mit der Farbbrühe durchtränkt ist. Man haspelt dann, bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Das Färbeverfahren mit Anilinsalz bezw. Anilinöl für Baumwollgarn in Strähnen in gewöhnlichen Holzkufen ist bekannt und bei deren geringer Längenausdehnung bei rascher Bearbeitung in der Farbbrühe leicht ausführbar. Anders verhält es sich hingegen bei Ketten, die, in ihrer Längenausdehnung in die Farbflotte geführt, in fortschreitender Berührung mit derselben eine sich allmälig verändernde chemische Verbindung vorfinden, in deren Folge die zu färbende Faser nicht dem bedingten gleichmäfsigen Procefs ausgesetzt und somit eine egale Färbung verhindert wird, denn der Farbstoff bildet sich erst im Bade selbst und fixirt sich auf dem Zeug bis zu dessen Sättigung.
Der Apparat ermöglicht, baumwollene Ketten von beliebiger Länge in Farben zu färben, deren Entwickelung einer fortdauernden Einwirkung bezw. Imprägnirung der Farbflotte bedarf, und zeichnet sich sowohl dadurch gegen die bisherige Behandlung der Ketten durch Quetschwalz- bezw. Leitrollenapparate, welche die Ketten nur zur vorübergehenden Berührung der Farbflotte aufnehmen, als auch seiner bedeutenden Productionsfähigkeit (circa 10000 m pro Mann und Tag), ferner durch die eigenthümliche Anordnung der Kettenbewegung während der Manipulation, die die Verschiebung der Kettenfäden und damit die Unbrauchbarkeit der Ketten verhindert, als neu aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Der durch vorstehende Beschreibung und beiliegende Zeichnung dargestellte Apparat zum Färben anilinschwarzer und anderer farbiger baumwollener Ketten. Die Eintheilung des Apparates in beliebig mehr oder weniger Kettenfächer, sowie Einrichtung des mechanischen Betriebes für denselben behalten sich Erfinder vor.
DENDAT6380D Apparat zum Färben baumwollener Ketten Active DE6380C (de)

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