DE637828C - Kettenwirkmaschine - Google Patents

Kettenwirkmaschine

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Publication number
DE637828C
DE637828C DEW94525D DEW0094525D DE637828C DE 637828 C DE637828 C DE 637828C DE W94525 D DEW94525 D DE W94525D DE W0094525 D DEW0094525 D DE W0094525D DE 637828 C DE637828 C DE 637828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
needle
eccentric
laying
warp knitting
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Expired
Application number
DEW94525D
Other languages
English (en)
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Wirth Emil Wirkmaschinenfabrik
Original Assignee
Wirth Emil Wirkmaschinenfabrik
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Publication date
Application filed by Wirth Emil Wirkmaschinenfabrik filed Critical Wirth Emil Wirkmaschinenfabrik
Priority to DEW94525D priority Critical patent/DE637828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE637828C publication Critical patent/DE637828C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/24Thread guide bar assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kettenwirkmaschine, welche außer Atlas-, Trikot- u. dgl. Legungen auch Plattierlegungen ermöglicht. Um auf bekannten Kettenwirkmaschinen außer Atlas- und Trikotwaren auch plattierte Waren arbeiten zu können, ist es nötig, die Atlasexzenterwelle auszuwechseln und durch eine besondere mit für Plattierungen geeigneten Exzentern versehene Welle zu ersetzen. Die Auswechslung erfordert außer Zeitverlust erhebliche Arbeit und Kosten. Bei verschiedenen Arten Kettenwirkmaschinen ist sie durch die Bedienungsmannschaft überhaupt nicht auszuführen, da die Wellen innerhalb der Maschine gelagert sind."
Gemäß der Erfindung sind die Lochnadelmaschinen derart getrennt für sich schwingbar angeordnet, daß die hintere, den Spitzennadeln am nächsten liegende Legemaschine mittels eines besonderen Exzenters besondere Legebewegungen allein ausführen kann. Diese Legemaschine kann hierdurch vorauseilen, um die Plattierungsfäden zu verlegen und führt nach dieser Verlegung gemeinsam mit der oder den vorderen Lochnadelmaschinen die weiter erforderlichen Legungsbewegungen aus. Hierdurch wird eine erheblich größere Leistung der Maschine erzielt. Während bei der bekannten Arbeitsweise bei Plattierungen zwei kurz aufeinanderfolgende Legebewegungen mit allen Legemaschinen erfolgten und hierdurch mehr oder weniger große Schüttelbewegungen der Maschine eintraten, wird durch die getrennte Bewegung der hinteren und vorderen Lochnadelmaschine eine ruhigere und bedeutend schnellere Legebewegung dadurch erzielt, daß das Leerbewegungs- oder Doppeltempo der vorderen Lochnadelmaschinen wegfällt und diese Lochnadelmaschine bzw. -maschinen nur eine einfache Legebewegung auszuführen haben. Nur die hintere Lochnadelmaschine wird nochmals im Leergang durch die Spitzennadeln geführt, da sie den vorderen Lochnadelmaschinen auszuweichen hat.
Beim Verlegen der Kettenfäden zur Herstellung plattierter Ware eilt die hintere Lochnadelmaschine voraus. Während die andere bzw. bei mehr Lochnadelmaschinen die anderen Lochnadelmaschinen sich den Spitzen- g0 nadeln langsamer nähern, hat die hintere Legemaschine bereits ihre Fäden auf die Spitzennadeln verlegt und durch Versatz verriegelt und geht dann mit der oder den vorderen Lochnadelmaschinen gemeinsam zur Verlegung der Fäden dieser Maschine bzw. Maschinen nochmals leer durch die Spitzennadeln hindurch.;
Sollen Atlas-, Trikot- u. dgl. Legungen hergestellt werden, so können die Drehpunkte der die Lochnadeln beeinflussenden Züge durch einen Bolzen verbunden werden, so daß beide Lochnadelmaschinen alle Bewegungen gemeinsam ausführen.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt die in Betracht kommenden Teile einer· Kettenwirkmaschine in Seitenansicht, teilweise geschnitten. Abb. 2 bis 5
zeigen zur Erklärung des Wirkvorganges vier Stellungsbilder der Arbeitswerkzeuge.
Auf einer Gehängewelle .1 ist die vordere Lochnadelmaschine 2" fesf gelagert. Die Be-S wegung der Welle 1 erfolgt in üblicher Weise durch auf der Welle sitzende Arme 3, an die Züge 4 angeschlossen sind, die andererseits an die Arme S von Exzenterhebeln 5, 6 angreifen, die auf einer Welle 7 drehbar gelagert sind. Die Hebelarme 6 werden von auf der Exzenterwelle 8 sitzenden Exzentern betätigt.
Auf der Gehängewelle 1 sitzen Lager 9, welche eine Welle 10 tragen, auf der die hintere Lochnadelmaschine 11 bzw. deren Träger angeordnet sind. Auf der Welle το sind Arme 12 befestigt, an deren Enden Züge 13 angelenkt sind, welche mit den Armen 14 von Winkelhebeln 14, 15 verbunden sind, die ao auf Zapfen 16 an den Zügen 4 drehbar gelagert sind.
Auf Zapfen 17 sitzen Exzenterhebel 18, die von auf einer Welle 19 sitzenden Exzentern betätigt werden. Auf den Zapfen 17 angeordnete Arme 20 sind durch Züge 21 mit den Armen 15 der an den Zügen 4 gelagerten Winkelhebeln verbunden. 22 sind die Lochnadeln der vorderen, 23 die Lochnadeln der hinteren Lochnadelmaschinen, 24 sind die Spitzennadeln 25 die Abschlagplatinen, und 26 ist die Presse.
Die die Exzenterhebel 18 beeinflussenden Exzenter werden von der Hauptexzenterwelle angetrieben oder können auch auf dieser mit angeordnet werden.
Abb. 2 zeigt die Stellung der Lochnadelmaschinen in der Anfangsstellung, in welcher beide Exzenterhebel 6 und 18 auf dem tiefsten Punkt ihrer Exzenter stehen. Bei Beginn einer neuen Maschenreihe wird die vordere Lochnadelmaschine 2 durch Anheben der Hebelarme 6 langsam nach den Spitzennadeln 24 bewegt, während die hintere Lochnadelmaschine 11 durch die Spitzen- +5 nadeln vorauseilend hindurchgeht (Abb. 3), ihre Plattierfäden auf die Spitzennadeln 24 verlegt, dann wieder durch Senken des Exzenterhebels 18 zurück zur vorderen Lochnadelmaschine 2 geht (Abb. 4) und ihre Fadenlegung durch Versatz verriegelt. Hierauf gehen beide Lochnadelmaschinen gemeinschaftlich durch die Spitzennadeln (Abb. 5): wobei die vordere Lochnadelmaschine 2 ihre Kettenfäden ebenfalls auf die Spitzennadeln 24 verlegt. Dann gehen beide Lochnadelmaschinen 2 und 11 in ihre Anfangsstellung (Abb. 2) zurück.
Das Vorauseilen der hinteren Lochnadelmaschine 11 bewirken die auf der Welle 19 sitzenden Exzenter. Durch diese werden die Exzenterhebel 18 bewegt, wodurch mittels der Zwischenteile 20, 21 die Winkelhebel 14, 15 durch die Züge 13 die Arme 12 und dadurch die hintere Lochnadelmaschine bewegen. Hierbei kann die vordere Lochnadelmaschine 2 stillstehen oder sich bereits den Spitzennadeln langsam nähernd bewegen.
Nach Erreichung der Stellung Abb. 4 stehen die Hebel 18 so, daß sich die beiden vorderen Gelenkpunkte der an die Arme 3 und 12 angeschlossenen Züge 4 und 13 decken (Abb. 1) und der Drehpunkt der an die Arme 15 angelenkten Züge 21 auf dem Totpunkt steht. Werden die weiteren Legebewegungen ausgeführt, indem die Exzenterhebelarme 6 durch ihre Exzenter hochgehoben werden, so bewegen sich durch die Züge 4 die Arme 3 und dadurch die vorderen Lochnadelmaschinen 2 und gleichzeitig durch die an den Zügen 4 gelagerten Arme 14 und die auf die Arme 12 wirkenden Züge 13 die hinteren Lochnadelmaschinen 11 gleichmäßig.
Sollen keine plattierten Waren, sondern nur Atlas- oder Trikotlegungen hergestellt werden, so kann der vordere Gelenkpunkt der an die Arme 12 angeschlossenen Züge 13 durch einen Bolzen mit dem entsprechenden Gelenkpunkt des an dem Arm 3 angeschlossenen Zuges 4 verbunden werden; die Lochnadelmaschinen 2 und 11 führen dann unter Einfluß des Exzenterhebelarmes 6 alle Bewegungen gemeinsam aus. Die Sonderbewegungen durch die auf die an den Zügen 4 sitzenden von den Exzenterhebeln 18 beeinflußten Winkelhebel 14, 15 fallen dann weg.
Der Fortfall der Sonderbewegung erfolgt wie gesagt dadurch, daß der Gelenkpunkt der an die Arme 12 angeschlossenen Züge 13 durch einen Bolzen mit dem Gelenkpunkt des an dem Arm 3 angeschlossenen Zuges 4 verbunden wird. Der Zug 13 kann dann entfernt werden. Das besondere Exzenter kann ebenfalls stillgesetzt werden. Unter Umständen genügt auch die Stillsetzung des Exzenters.
Die die Exzenterhebel 6 und 18 beeinflussenden Exzenter können auch auf derselben Welle angeordnet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kettenwirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß bei Atlas-, Trikotu. dgl. Legungen die Lochnadelmaschinen die gemeinsamen Legebewegungen durch die Atlasexzenterwelle erhalten, wogegen bei Plattierlegungen die hintere Legemaschine mittels eines besonderen Exzenters außerdem besondere Legebewegungen allein ausführt.
2. Kettenwirkmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennte Bewegung der hinteren Lochnadel-
maschine durch einen Hebel (12) erfolgt,' an dem ein Zug (13) angelenkt ist, der durch einen weiteren Zug (21) von einem Exzenterhebel (18) bewegt wird unter Vermittlung eines Winkelhebels (14, 15), dessen Drehpunkt (16) an einem Zug (4) angeordnet ist, der das gesamte Maschinengehänge betätigt.
3. Kettenwirkmaschine nach Anspruch 1 und* % dadurch gekennzeichnet, daß der Zug (4). für das gesamte Maschinengehänge wahlweise mit dem Hebel (12) für die hintere Lochnadelmaschine verbunden wird, wodurch die Legebewegungen des gesamten Maschinengehänges gleichmäßig erfolgen können, wenn die Einzelbewegung der hinteren Lochnadelmaschine nicht erforderlich ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW94525D 1934-06-23 1934-06-23 Kettenwirkmaschine Expired DE637828C (de)

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DE637828C true DE637828C (de) 1936-11-04

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DEW94525D Expired DE637828C (de) 1934-06-23 1934-06-23 Kettenwirkmaschine

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DE (1) DE637828C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208030B (de) * 1961-03-25 1965-12-30 Jean Guesken Maschinenfabriki Antriebseinrichtung mit Dreischlagexzentern zur Erzeugung der Schwingbewegung der Legeschienen an zweifonturigen Schneidpluesch-Raschelmaschinen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1208030B (de) * 1961-03-25 1965-12-30 Jean Guesken Maschinenfabriki Antriebseinrichtung mit Dreischlagexzentern zur Erzeugung der Schwingbewegung der Legeschienen an zweifonturigen Schneidpluesch-Raschelmaschinen

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