DE637475C - Einrichtung zum Erlernen der Buchfuehrung - Google Patents

Einrichtung zum Erlernen der Buchfuehrung

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DE637475C
DE637475C DESCH105194D DESC105194D DE637475C DE 637475 C DE637475 C DE 637475C DE SCH105194 D DESCH105194 D DE SCH105194D DE SC105194 D DESC105194 D DE SC105194D DE 637475 C DE637475 C DE 637475C
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bookkeeping
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    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
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Description

  • Einrichtung zum Erlernen der Buchführung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, die zum Erlernen der Buchführung dienen soll. Ihr Zweck ist, dem Schüler die Kontenvorgänge bei der doppelten Buchführung sichtbar zu machen und auf einfache Weise die getrennten Vorgänge auf den einzelnen Konten und die gesamten Vortänge dieser zu registrieren.
  • Wie schon zur Lösung von algebraischen Gleichungen vorgeschlagen, besitzt die Einrichtung nach der Erfindung eine Mehrzahl an einem gemeinsamen Träger angeordneter, je mit einer Anzeigevorrichtung zusammenwirkender Waagebalken und ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Waagebalken mit einer Feder verbunden ist, die bestrebt ist, ihn in die Mittellage zu bringen, und däß an jedem Waagebalken Übertragungsglieder, z. B. Sperrklinken, vorgesehen sind, die auf beiderseits der Mittellinie der Einrichtung lotrecht längs einer Teilung verschiebbar angeordnete, durch Gegengewichte im Gleichgewicht gehaltene Zahnstangen in der Weise einwirken, daß das Auflegen einer Gewichtseinheit auf eine der Waagschalen jeweils das Weiterschalten der zugehörigen Zahnstange um einen Zahn zur Folge hat.
  • Zur Betwirkung des @ Gleichgewichtes der Zahnstange und um die Bewegung der Zahnstange um jeweils nur einen Zahn zu gewährleisten, ist nach der Erfindung am unteren Teil der Einrichtung ,ein zur Führung dienender Querbalken angebracht, der zwei Wellen trägt, auf deren jeder eine Kabelrolle und ein Sperrad angeordnet ist, mit dem .eine Sperrklinke und ein Bremsklotz zur Regelung der Abwärtsbewegung der Zahnstange zusammenwirken.
  • Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht der Einrichtung, Fig.2 die W.#agebalken in ihrem Zusammenwirken mit den Zahnstangen in vergrößertem Maßstab, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 und Fig. q. eine Einzelheit der Einrichtung.
  • In den Abbildungen ist i der Fuß oder die Grundplatte der Einrichtung mit zwei Stützplatten 2, auf welchen zwei Tragleisten 3 und ¢ im Abstand voneinander- angeordnet sind; zwischen den Leisten befinden sich die Achsen 5 der Waagebalken 6. Diese Achsen tragen u. a. Zeiger 8, die mit Skalen 9, die auf den Tragleisten befestigt sind, zusammenwirken.
  • Jeder Waagebalken 6 trägt zwei um Achsen i o drehbare Sperrklinken i i, die an lotrecht verschiebbaren Zahnstangen 12, 13 angreifen. In Verbindung mit jeder Sperrklinke i i steht ein Hebelarm 14. mit einem als Gegengewicht dienenden Knopf 15, der die Klinke i i an die Verzahnung drückt. Wenn die einzelnen Waagebalken. waagerecht liegen, stehen . die Sperrklinken außer Eingriff mit den Zahnstangen und befinden sich in einer Stellung; in der sie sich gegen Federn 16, die an dr Waagebalken angebracht sind, stützen.
  • Jeder Waagebalken steht mit einer Blatt= feder 17 in kraftschlüssiger Verbindung, die bestrebt ist, den Waagebalken in der Mittellage zu halten. Die Blattfeder ist an ihrem freien Ende zwischen zwei Stiften 18, die in den Tragleisten 3 und q. befestigt sind, gehalten..
  • Nach unten hin trägt jeder Waagebalken einen Ansatz 19 mit einer Lasche 2o. Durch die Lasche ist ein mit Gewinde versehener Stift 2I gesteckt, an dem eine Feder 22 befestigt ist, die mit ihrem anderen Ende mittels eines Winkelstückes 23 an der Tragleiste 3, q. befestigt ist. Die Spannung dieser Feder wird durch Schraubenmuttern 24. geregelt.
  • Die Zahnstangen sind bei ihrer Aufwärtsbewegung durch zwei Querbalken 25 und 30 geführt. Auf diesen Querbalken sind Führungsrollen 26 angebracht, die in Rinnen 27 der Zahnstangen eingreifen. Die Querbalken 25 tragen Skalen 28, längs deren Zeiger 29 laufen, die an den Zahnstangen angebracht sind.
  • Ein Querbalken 30, der ebenfalls mit Führungsrollen 26 versehen ist, trägt zwei Achsen 3I, auf denen Kabelrollen 32 und Sperräder 33 Sitzen. Mit den Sperrädern 33 wirken mit Bremsklötzen 35 versehene Sperrklinken 34 zusammen. Die Zahnstangen 12, 13 sind mittels über die Rollen 32 geführter Kabel 36 mit Gegengewichten 37 verbunden. Wird beirn Gebrauch der Einrichtung z. B. eine Gewichtseinheit, z. B. 200 g, auf eine Waagschale aufgelegt, so bewirkt dieses Gewicht einen kleinen Ausschlag des Waagebalkens, z. B. um 2°. Jede weitere Gewichtseinheit bewirkt bis zu einer durch die Grenzlage der Waagebalken bestimmten Höchstzahl den gleichen Ausschlag, so daß die Größe des Ausschlages der Anzahl der aufgelegten Gewichte entspricht. Ebenso bewegt sich der Waagebalken wieder nach der entgegengesetzten Richtung, wenn auf die gegenüberliegende Waagschale entsprechende Gewichte aufgelegt werden. Die Federn 17 und 22 sind in ihrer Spannung so bemessen, daß jeder Gewichtseinheit ein ganz bestimmter Ausschlag des Waagebalkens, z. B. 2°, :entspricht. Bei dieser Schwingbewegung wird die Klinke i i mitgenommen, die ihrerseits die Zahnstangen 12, 13 auf der Seite, auf der der Ausschlag stattfindet, bewegt, z. B. um 6 mm für jeden Ausschlag.
  • Wie die Abbildungen erkennexi lassen, ist die Lage von zwei aufeinanderfolgenden Waagebalken so gewählt, daß der eine nahe der Tragleiste 3, der andere nahe der Tragleiste q. angeordnet ist.
  • Einrichtung nach der Erfindung kann #M-Ui:- in folgender Weise verwendet werden: io Gewichte, die nacheinander auf eine bestimmte Waagschale gelegt worden sind, bewirken, daß sich der zugehörige Zeiger 8 auf der Skala 9 von Punkt i nach Punkt i o bewegt. Gleichzeitig bewegt sich nacheinander der Zeiger 29 auf der Skala 28 der gleichen Seite von Punkt i auf Punkt io.
  • 2. Wenn auf jede Waagschale derselben Seite; z. B. links, ein Gewicht gelegt wird, so machen alle Zeiger 8 eine Bewegung um einen Teilstrich nach dieser Seite, wobei gleichzeitig der Zeiger 29a sich von Punkt i auf Punkt 12 bewegt, wenn zwölf Waagebalken vorhanden sind. Der Zeiger 29b wird ;dabei nicht beeinflußt. -3. Wenn sich die Einrichtung in der eben beschriebenen Lage befindet; und man legt ein Gewicht auf jede der gegenüberliegenden Waagschalen, also in diesem Fall auf die rechten, so werden .die Zeiger 8 wieder auf Null zurückkehren, und der Zeiger 29b wird gleichzeitig vom Punkt i auf Punkt 12 rükken, ohne den Zeiger 29a zu beeinflussen.
  • Wenn .die Rechenoperationen richtig durchgeführt sind, so werden die auf den Skalen 28 angezeigten Bewegungen gleich sein.
  • Wie sich leicht erkennen läßt, ermöglicht es die Einrichtung nach der Erfindung, die Rechnungsvorgänge beispielsweise in der doppelten Buchführung sichtbar und "verständlich zu machen. Die Belehrung läßt sich durch die Ausbildung der Einrichtung selbst noch trweitern, indem die Gewichte geeignete Formen und verschiedene Farben erhalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 0 i. Einrichtung zum Erlernen .der Buchführung mit Hilfe einer Mehrzahl an einem gemeinsamen Träger angeordneter, je mit einer Anzeigevorrichtung zusammenwirkender Waagebalken, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Waagebalken (6) mit einer Feder (i7, 22) verbunden ist, die bestrebt ist, ihn in die Mittellage zu bringen, und daß an jedem Waagebalken übertragungsglieder, z. B. Sperrklinken (i i), vorgesehen sind, die .auf beiderseits der Mittellinie der Einrichtung lotrecht längs einer Teilung (28,29) verschiebbar angeordnete, durch Gegengewichte (37) im Gleichgewicht gehaltene Zahnstangen (12, 13) in der Weise einwirken, daß das Auflegere einer Gewichtseinheit auf eine der Waagschalen'(7) jeweils das Weiterschalten der zugehörigen Zahnstange um einen Zahn zur Folge hat.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß ein am unteren Teil der Einrichtung angebrachter, zur Führung dienender Querbalken (36) zwei Wellen (31) trägt, auf deren jeder eine Kabelrolle (32) und ein Sperrad (33) angeordnet ist, mit dem eine Sperrklinke (34) und ein Bremsklotz (35) zur Regelung der Abwärtsbewegung der Zahnstange zusammenwirken.
DESCH105194D 1933-11-21 1934-09-19 Einrichtung zum Erlernen der Buchfuehrung Expired DE637475C (de)

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DE (1) DE637475C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180556B (de) * 1957-04-25 1964-10-29 August Prall Gleicharmige Waage als Lehrmittel fuer doppelte Buchfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180556B (de) * 1957-04-25 1964-10-29 August Prall Gleicharmige Waage als Lehrmittel fuer doppelte Buchfuehrung

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