DE636231C - Hohle Wandbaulamelle - Google Patents
Hohle WandbaulamelleInfo
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- DE636231C DE636231C DEB161785D DEB0161785D DE636231C DE 636231 C DE636231 C DE 636231C DE B161785 D DEB161785 D DE B161785D DE B0161785 D DEB0161785 D DE B0161785D DE 636231 C DE636231 C DE 636231C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/30—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
- E04C2/34—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts
- E04C2/36—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts spaced apart by transversely-placed strip material, e.g. honeycomb panels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
Description
- Hohle Wandhaulamelle Die Erfindung betrifft eine hohle Wandbaulamelle aus Holz oder ähnlichem ungleichmäßig schwindendem Baustoff.
- Es ist bekannt, dem Arbeiten und Schwinden des Holzes, das beispielsweise quer zur Faser 6o bis 7omal so groß sein kann als in der Faserlängsrichtung, bei Bauteilen, die mit quer zueinander gerichteten Fasern aneinanderstoßen, in der Weise Rechnung zu tragen, daß die einzelnen Teile gegeneinander gleitbar angeordnet sind. Soll eine glatte Außenfläche erreicht werden, so verwendet man Sperrholz, bei dem das Arbeiten durch die verleimten Fasern unterdrückt ist.
- Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß bei hohlen Wandbaulamellen aus Holz oder ähnlichem ungleichförmig schwindendem Baustoff die Breitseiten- und Schmalseitenwände und gegebenenfalls auch in der Höhe durchlaufende Innenstege aus Brettern mit quer zur Höhenrichtung verlaufenden Fasern, also mit der Wandlamellenhöhe als Hauptschwundrichtung bestehen. Solche Bauplatten erhalten auch bei starkem Arbeiten des Holzes oder ähnlichen Baustoffes keine Risse, sondern bewahren ihre glatte Außenfläche dauernd unverändert. Ihre Zusammenfügung zu einer Wand oder zu mehreren aneinanderstoßenden Wänden ergibt im Grundriß der Wand bzw. des Bauwerkes praktisch keinen Schwund, so daß die Gründung einfach und zuverlässig ist und auch zwischen den Platten keine wesentlichen, die Verbände störenden und Fugen aufsperrenden Verschiebungen eintreten. Die Stirnwandbretter der Wandbaulamelle gemäß der Erfindung sind zweckmäßig an den anstoßenden Wänden in ihrer Hauptschwundrichtung beweglich befestigt. Damit ist auch an diesen Stellen das freie Arbeiten des Holzes nicht behindert, und der dichte Zusammenhang der Verbindung bleibt auch hier gut gewahrt.
- -Ferner läßt sich eine Wandbaulamelle gemäß der Erfindung vorteilhaft als quer zur Faserrichtung gekrümmte Hohlplatte ausbilden. Diese ohne Biegung der Fasern gekrümmte Platte behält ihre Gestalt auch unter langdauernden Witterungseinflüssen bei und ist gegen Schwinden unempfindlich. Für die Herstellung verschiedenartiger Bauformen, insbesondere abgerundeter Hausecken und ähnlicher Sonderformen, ist eine solche gekrümmte Platte wertvoll.
- Wandbaulamellen nach der Erfindung und Bauplatten anderer Hauptschwundrichtung, z. B. Dachbauplatten, sind erfindungsgemäß durch an ihnen befestigte, mit Nut und Feder ineinandergreifende Auflagerleisten, deren eine in viele Einzelstücke unterteilt sein kann, gegeneinander frei beweglich verbunden. Wird beispielsweise die nicht unterteilte Auflagerleiste auf den aus den erfindungsgemäßen hohlen Wandbaulamellen hergestellten Hauswänden befestigt und jede Dachplatte auf einem Stück der unterteilten Auflagerleiste befestigt, so ist infolge der erfindungsgemäßen Verbindung sowohl für die Wände wie für das Dach das getrennte Arbeiten unbehindert und an beiden Teilen jedes Entstehen von Spalten vermieden. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Es zeigen Abb. i- eine erfindungsgemäß ausgebildete hohle Wandbaulamelle, teilweise aufgebrochen; Abb. 2 ein aus solchen Wandbaulamellen und anderen Lamellen hergestelltes Kleinhaus in teilweise fertigem Zustande, Abb. 3 einen Schnitt einer Stoßstelle zwischen Dach und Seitenwand.
- Die für die Seitenwände benutzte Wandbaulamelle A nach Abb. i ist als hölzerne Hohlplatte aus Breitseitenwänden i, Schmalseitenwänden 2, Endseiten- bzw. Stirnwänden 3 und der Aussteifung dienenden inneren Längsstegen q. zusammengebaut, und zwar so, daß die Fasern sämtlicher Bretter i', 2' und q.' der Breitseitenwände i, Schmalseitenwände 2 und Innenstege q. quer zur Längsrichtung bzw. Höhenrichtung der Platte liegen. Bei den Teilen 3 liegen die Fasern in der Längsrichtung dieser Teile, und diese Teile 3 können an den Breitseitenwänden i ohne Bedenken befestigt sein, da ihr Arbeiten in der Richtung der geringen Dicke der Hohlplatte nur geringe, praktisch nicht bemerkbare Verschiebungen ergibt.
- Abb. 2 zeigt ein aus etwa geschoßhohen Wandbaulamellen A gemäß der Erfindung und aus Dachbauplatteri B mit anderer Hauptschwundrichtung aufgebautes Haus. Das Verbinden der Wandbaulamellen A untereinander und gegebenenfalls mit ähnlich zusammengesetzten Fundamentplatten sowie auch das Verbinden der Dachplatten B untereinander kann mittels schräg durch die Stoßflächen der Platten hindurch getriebener Nägel oder Schrauben erfolgen.
- Die Wandbaulamellen gemäß der Erfindung können auch zur Herstellung von Türen dienen; hierbei ist es wegen des ohnehin vorhandenen Spielraumes zwischen Tür und Türrahmen meist nicht erforderlich, daß die Schwindrichtung der Tür sich mit der der benachbarten Wandungsteile decken muß.
- Zur Verbindung der Wandbaulamellen A mit den Dachbauplatten B dienen, wie Abb. 3 zeigt, mit Nut und Feder ineinandergreifende Auflagerleisten 5, 6. Diese bestehen aus einer gegebenenfalls über die ganze Wandlänge durchlaufenden Wandleiste 5 und einer in viele Einzelstücke unterteilten Dachleiste 6, von der je ein Stück an einer Dachplatte B befestigt ist. Infolge dieser Verbindung kann das Dach ohne Behinderung durch die in der waagerechten Richtung nicht nachgiebigen Seitenwände in waagerechter Richtung arbeiten, indem sich die Leistenstücke 6 auf den ungeteilten Leisten 5-verschieben und dabei durch die hier als schwalbenschwanzförmiger Eingriff beider Teile gezeichnete Führung gegen ein Lösen von den Seitenwänden gesichert sind.
- Mit den als gekrümmte Hohlplatten ausgebildeten Wandbaulamellen lassen sich beispielsweise runde oder an den Ecken abgerundete Gebäude oder Gebäudeteile in hoher Anpassungsfähigkeit an architektonische und Nützlichkeitsgesichtspunkte herstellen.
Claims (3)
- PATrNTANSPIZÜCIIE: i. Hohle Wandbaulamelle aus Holz oder ähnlichem ungleichmäßig schwindendem Baustoff, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Breitseiten- und Schmalseitenwände und gegebenenfalls auch in der Höhe durchlaufenden Innenstege aus Brettern mit quer zur Höhenrichtung verlaufenden Fasern, also mit der Wandlamellenhöhe als Hauptschwundrichtung bestehen.
- 2. Wandbaulamelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwandbretter (3) an den anstoßenden Wänden in ihrer Hauptschwundrichtung beweglich befestigt sind.
- 3. Wandbaulamelle nach Anspruch i oder?, dadurch gekennzeichnet, daß sie als quer zur Faserrichtung (also ohne Biegung der Fasern) gekrümmte Hohlplatte ausgebildet ist. q.. Verbindung von Wandbaulamellen nach einem der Ansprüche i bis 3 mit anstoßenden Bauplatten anderer Hauptschwundrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandbaulamellen (A) und anstoßenden Bauplatten (B) durch an ihnen befestigte, mit Nut und Feder ineinandergreifende Auflagerleisten (5, 6), deren eine in viele Einzelstücke unterteilt sein kann, gegeneinander frei beweglich verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB161785D DE636231C (de) | 1933-07-28 | 1933-07-28 | Hohle Wandbaulamelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB161785D DE636231C (de) | 1933-07-28 | 1933-07-28 | Hohle Wandbaulamelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636231C true DE636231C (de) | 1938-09-21 |
Family
ID=7004637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB161785D Expired DE636231C (de) | 1933-07-28 | 1933-07-28 | Hohle Wandbaulamelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636231C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4107885A (en) * | 1976-07-08 | 1978-08-22 | Sir Walter Lindal | Prefabricated roof section |
-
1933
- 1933-07-28 DE DEB161785D patent/DE636231C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4107885A (en) * | 1976-07-08 | 1978-08-22 | Sir Walter Lindal | Prefabricated roof section |
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