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Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von Mobein, Bauteilen u. dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf mittels Metallrahmen verstärkte Möbel, Türen, Fenster, Bauelemente u. dgl. und sie bezweckt, durch Metallverstärkungen. welche selbst sehr einfach und billig herstellbar sind, die Möbel, Türen, Fenster, Bauteile od. dgl. auf sehr einfache und günstige Weise gegen Deformation, Springen, Werfen, sei es unter der Wirkung von Belastungen. sei es unter der Einwirkung von Feuchtigkeit, Hitze od. dgl. zu sichern.
Gemäss der Erfindung wird der an sich bekannte, aus profiliertem Blech hergestellte Metallrahmen zur Verstärkung von Holzmöbeln u. dgl. mit mittleren Versteifungsrippen versehen, die als Anlage- flächen für mindestens zwei Lagen von Latten. Platten od. dgl. dienen. wobei letztere nur untereinander. nicht aber mit dem Metallrahmen verbunden sind.
Die Metallrahmen können dabei entweder aus mehreren profilierten Blechstreifen gebildet sein, vorteilhaft wird aber der ganze Rahmen aus einem einzigen Blechstreifen geformt, welcher die durch das vorherige Profilieren dieses Blechstreifens gebildeten mittleren Versteifungsrippen aufweist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. stellt Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäss verwendeten Metallverstärkung für sich allein schaubildlich dar, während die Fig. 2 und 3 in Draufsicht und Querschnitt einen Teil eines mit Zuhilfenahme der in Fig. 1 dargestellten Metallverstärkung ausgeführten Möbelstückes od. dgl. veranschaulichen. Fig. 4 zeigt eine
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findet.
Die in Fig. 1 dargestellte Metallverstärkung besteht aus einem Blechsgtreifen 1, der durch Bearbeitung auf geeigneten Vorrichtungen derartig profiliert ist. dass er zwei Längsrippen 2, ; J aufweist, die den Streifen versteifen. Der mit Hilfe eines oder mehrerer solcher Verstärkungsstreifen herzustellende
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wird beispielsweise in der aus den Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise dadurch gebildet, dass an den Aussen- seiten der Rippen 2, 3 Latten 4, 5 und zwischen diesen Rippen Latten 6 verlegt werden. welche mit den Latten 4, 5 (nötigenfalls unter Verwendung von Beilageplatten) durch Leimung und gegebenenfalls durch Schrauben 7 oder sonstige geeignete Mittel verbunden werden.
Es wird auf diese Weise ein Rost gebildet, der an den Aussenflächen mit furnierten Sperrplatten *).') verkleidet wird, die auf die Rostlatten 4, 5 aufgeleimt werden.
Man kann die Metallverstärkung des herzustellenden Gegenstandes aus mehreren der die Rippen 2, : J aufweisenden Blechstreifen zusammenstellen, zweckmässig wird jedoch ein Rahmen verwendet, der als Ganzes aus einem einzigen in der dargestellten Weise proiilierten Bleehstreifen besteht. Handelt es sich beispielsweise um eine Tür, so wird ein profilierter Blechstreifen, dessen Länge dem Umfang der herzu- stellenden Tür entspricht, verwendet. Dieser Blechstreifen wird rechtwinklig zusammengebogen und seine Enden werden nach dem Zusammenbiegen verschweisst, so dass ein aus einem einzigen Stück bestehender Metallrahmen gebildet ist.
Wie ersichtlich, brauchen bei Verwendung eines derartigen Metallrahmens die zur Bildung des Möbelbestandteiles, Bauelementes od. dgl. verwendeten Latten, an deren Stelle auch Platten aus Holz oder einem beliebigen andern Material treten können, nur untereinander, nicht aber mit dem Metallrahmen starr verbunden zu werden. Da der Metallrahmen die Aussenform des herzustellenden Gegenstandes dauernd festlegt, so können die Latten 4, 5, 6 aus ganz billigem Holz hergestellt sein, wobei auch der
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voneinander beträchtlichen Abstand haben, so dass mit einer geringen Materialmenge das Audangen gefunden wird.
Auch die AussenverkIeidung des herzustellenden Gegenstandes, also die beispielsweise verwendeten Sperrplatten können sehr dünn gehalten werden, da sie keinen grösseren Beanspruchungen unterliegen. Die Verwendung von Blindfurnieren entfällt überhaupt.
Da der verwendete : Metallrahmen eine ausserordentlich genaue Passform der herzustellenden
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Um diese noch zu erleichtern, können die Bestandteile schon von vornherein mit Zugschrauben 14 ausgestattet werden, die in den zwischen den Latten belassenen Zwischenräumen untergebracht werden und die Verbindung beispielsweise des Sockels, einer Seiten-oder Rückwand und des Oberteiles etwa eines Kastens auf schnellste und einfachste Weise ermöglichen.
Die erfindungsgemässen Metallverstärkungen können selbstverständlich auch ein anderes Profil als das in Fig. 1 dargestellte aufweisen. Beispielsweise kann das Profil so gewählt sein, dass nur eine Längsrippe vorhanden ist, anderseits können aber auch Profile mit mehr als zwei Rippen verwendet werden. Wünscht man die Konstruktion tragend auszubilden, so wird man die auf bzw. zwischen den Versteifungsrippen der Metallverstärkung verlegten Latten nicht in der Längsrichtung der Metall- streifen und senkrecht hiezu verlegen, sondern schräg.
Für Bauelemente, welche besonders widerstandsfähig sein sollen, wird man die Metallverstärkungen aus stärkerem Blech herstellen und ihnen ein Profil etwa der in Fig. 4 veranschaulichten Art geben. In diesem Falle haben die Schenkel 15, 16 der im Querschnitt z. B. U-förmigen Längsrippen der Blechstreifen 1 solche Abstände voneinander, dass zwischen diesen Schenkeln Keile 17 Platz finden, welche die Verbindung zwischen zwei benachbarten Bauelementen 1, B herstellen. Sofern in der früher beschriebenen Weise eine Lattenkonstruktion verwendet wird, ist diese statisch tragend ausgebildet, während die Aussenseiten der Bauelemente aus beliebigem Material, z. B. Holz, Leiehtba. uplatten oder zu ver- putzenden Drahtgewebe bestehen.
Die zwischen den Lattenreihen oder Platten verbleibenden Räume können leer gelassen werden, um isolierende Luftschichten zu schaffen, und gleichzeitig späterhin die Möglichkeit zu haben, die Konstruktion durch Ausgiessen dieser Räume mit Beton zu verstärken. Jedenfalls können aber diese Zwischenräume zur Unterbringung der früher erwähnten Zugschrauben zur Verbindung aneinanderstossender Bauelemente bzw. zur Unterbringung von Armierungseisen ausgenutzt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus profiliertem Blech gebildete Metallralimen zur Verstärkung von Möbeln, Türen. Fenster, Bauelementen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an dem Metallrahmen ausgebildete mittlere Versteifungsrippen als Anlageflächen für mindestens zwei Lagen von Latten. Platten od. dgl. dienen, die nur untereinander, nicht aber mit dem Metallrahmen verbunden sind.