AT135872B - Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von Möbeln, Bauteilen u. dgl. - Google Patents

Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von Möbeln, Bauteilen u. dgl.

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AT135872B
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Description


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  Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von   Mobein,   Bauteilen u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf mittels Metallrahmen verstärkte Möbel, Türen, Fenster, Bauelemente u. dgl. und sie   bezweckt, durch Metallverstärkungen. welche   selbst sehr einfach und billig herstellbar sind, die Möbel, Türen, Fenster, Bauteile od. dgl. auf sehr einfache und günstige Weise gegen Deformation, Springen, Werfen, sei es unter der Wirkung von Belastungen. sei es unter der Einwirkung von Feuchtigkeit, Hitze od. dgl. zu sichern. 



   Gemäss der Erfindung wird der an sich bekannte, aus profiliertem Blech hergestellte Metallrahmen zur   Verstärkung von Holzmöbeln u.   dgl. mit mittleren Versteifungsrippen versehen, die als Anlage-   flächen   für mindestens zwei Lagen von Latten. Platten od. dgl. dienen. wobei letztere nur untereinander. nicht aber mit dem   Metallrahmen   verbunden sind. 



   Die Metallrahmen können dabei entweder aus mehreren profilierten Blechstreifen gebildet sein, vorteilhaft wird aber der ganze Rahmen aus einem einzigen Blechstreifen geformt, welcher die durch das vorherige Profilieren dieses Blechstreifens gebildeten mittleren Versteifungsrippen aufweist. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. stellt Fig. 1 eine Ausführungsform der erfindungsgemäss verwendeten Metallverstärkung für sich allein schaubildlich dar, während die Fig. 2 und 3 in Draufsicht und Querschnitt einen Teil eines mit Zuhilfenahme der in Fig. 1 dargestellten   Metallverstärkung     ausgeführten     Möbelstückes   od. dgl. veranschaulichen. Fig. 4 zeigt eine 
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 findet. 



   Die in Fig. 1 dargestellte Metallverstärkung besteht aus einem Blechsgtreifen 1, der durch Bearbeitung auf geeigneten Vorrichtungen derartig profiliert ist. dass er zwei   Längsrippen 2, ; J aufweist,   die den Streifen versteifen. Der mit Hilfe eines oder   mehrerer solcher Verstärkungsstreifen herzustellende   
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 wird beispielsweise in der aus den Fig. 2 und   3   ersichtlichen Weise dadurch gebildet, dass an den   Aussen-   seiten der Rippen 2, 3 Latten 4, 5 und zwischen diesen Rippen Latten 6 verlegt werden. welche mit den Latten 4, 5 (nötigenfalls unter   Verwendung   von   Beilageplatten)   durch   Leimung   und gegebenenfalls durch Schrauben 7 oder sonstige geeignete Mittel verbunden werden.

   Es wird auf diese Weise ein Rost gebildet, der an den   Aussenflächen   mit furnierten Sperrplatten   *).') verkleidet   wird, die auf die Rostlatten 4, 5 aufgeleimt werden. 



   Man kann die   Metallverstärkung   des herzustellenden Gegenstandes aus mehreren der die Rippen   2, : J   aufweisenden Blechstreifen zusammenstellen, zweckmässig wird jedoch ein Rahmen verwendet, der als Ganzes aus einem einzigen in der dargestellten Weise   proiilierten Bleehstreifen besteht.   Handelt es sich beispielsweise um eine Tür, so wird ein profilierter Blechstreifen, dessen Länge dem Umfang der   herzu-   stellenden Tür entspricht, verwendet. Dieser Blechstreifen wird rechtwinklig   zusammengebogen   und seine Enden werden nach dem Zusammenbiegen verschweisst, so dass ein aus einem einzigen Stück bestehender   Metallrahmen   gebildet ist. 



   Wie ersichtlich, brauchen bei Verwendung eines derartigen   Metallrahmens   die zur Bildung des   Möbelbestandteiles, Bauelementes   od. dgl. verwendeten Latten, an deren Stelle auch Platten aus Holz oder einem beliebigen andern Material treten können, nur untereinander, nicht aber mit dem Metallrahmen starr verbunden zu werden. Da der   Metallrahmen   die   Aussenform   des herzustellenden Gegenstandes dauernd festlegt, so können die Latten   4,     5,   6 aus ganz billigem Holz hergestellt sein, wobei auch der 
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 voneinander beträchtlichen Abstand haben, so dass mit einer geringen Materialmenge das   Audangen   gefunden wird.

   Auch die   AussenverkIeidung   des herzustellenden Gegenstandes, also die beispielsweise verwendeten Sperrplatten können sehr dünn gehalten werden, da sie keinen grösseren Beanspruchungen unterliegen. Die Verwendung von Blindfurnieren entfällt überhaupt. 



   Da der verwendete   : Metallrahmen   eine ausserordentlich genaue   Passform der herzustellenden   
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Um diese noch zu erleichtern, können die Bestandteile schon von vornherein mit   Zugschrauben   14 ausgestattet werden, die in den zwischen den Latten belassenen   Zwischenräumen   untergebracht werden und die Verbindung beispielsweise des Sockels, einer Seiten-oder Rückwand und des Oberteiles etwa eines Kastens auf schnellste und einfachste Weise ermöglichen. 



   Die erfindungsgemässen   Metallverstärkungen   können selbstverständlich auch ein anderes Profil als das in Fig. 1 dargestellte aufweisen. Beispielsweise kann das Profil so gewählt sein, dass nur eine Längsrippe vorhanden ist, anderseits können aber auch Profile mit mehr als zwei Rippen verwendet werden. Wünscht man die Konstruktion tragend auszubilden, so wird man die auf bzw. zwischen den Versteifungsrippen der   Metallverstärkung   verlegten Latten nicht in der   Längsrichtung der Metall-   streifen und senkrecht hiezu verlegen, sondern schräg. 



   Für Bauelemente, welche besonders widerstandsfähig sein sollen, wird man die Metallverstärkungen aus stärkerem Blech herstellen und ihnen ein Profil etwa der in Fig. 4 veranschaulichten Art geben. In diesem Falle haben die Schenkel 15, 16 der im Querschnitt z. B.   U-förmigen   Längsrippen der Blechstreifen 1 solche Abstände voneinander, dass zwischen diesen Schenkeln Keile 17 Platz finden, welche die Verbindung zwischen zwei benachbarten Bauelementen   1, B   herstellen. Sofern in der früher beschriebenen Weise eine Lattenkonstruktion verwendet wird, ist diese statisch tragend ausgebildet, während die Aussenseiten der Bauelemente aus beliebigem Material, z. B. Holz,   Leiehtba. uplatten oder zu ver-   putzenden Drahtgewebe bestehen.

   Die zwischen den Lattenreihen oder Platten verbleibenden Räume können leer gelassen werden, um isolierende Luftschichten zu schaffen, und gleichzeitig späterhin die Möglichkeit zu haben, die Konstruktion durch Ausgiessen dieser Räume mit Beton zu   verstärken.   Jedenfalls können aber diese   Zwischenräume   zur Unterbringung der früher erwähnten Zugschrauben zur Verbindung aneinanderstossender Bauelemente bzw. zur Unterbringung von Armierungseisen ausgenutzt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Aus profiliertem Blech   gebildete Metallralimen   zur Verstärkung von Möbeln, Türen. Fenster, Bauelementen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an dem   Metallrahmen   ausgebildete mittlere Versteifungsrippen als   Anlageflächen   für mindestens zwei Lagen von Latten. Platten od. dgl. dienen, die nur untereinander, nicht aber mit dem Metallrahmen verbunden sind.

Claims (1)

  1. 2. Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von Möbeln, Türen. Fenster, Bauelementen od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen als Ganzes aus einem einzigen, eine oder mehrere mittlere Versteifungsrippen aufweisenden Bleehstreifen gebildet ist.
    3. Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen nach Anspruch 1 oder 2, insbesondere für Bauelemente, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsrippen des Blechstreifens zwei im Abstande voneinander gebildete Wände aufweisen, zwischen denen ein Keil od. dgl. Platz findet, welcher die Verbindung mit einem benachbarten Bauelement herstellt.
    4. Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der proiilierte Blechstreifen mindestens zwei Längsrippen aufweist und zwischen diesen Rippen Zugschrauben od. dgl., die in an sich bekannter Weise zur Verbindung aneinanderstossender Teile des Möbels od. dgl. bzw. aneinanderstossender Bauelemente dienen, angeordnet sind.
AT135872D 1932-04-25 1932-04-25 Aus profiliertem Blech gebildete Metallrahmen zur Verstärkung von Möbeln, Bauteilen u. dgl. AT135872B (de)

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