DE635052C - Kurzschriftschreibmaschine - Google Patents

Kurzschriftschreibmaschine

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DE635052C
DE635052C DEG82479D DEG0082479D DE635052C DE 635052 C DE635052 C DE 635052C DE G82479 D DEG82479 D DE G82479D DE G0082479 D DEG0082479 D DE G0082479D DE 635052 C DE635052 C DE 635052C
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DEG82479D
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HERBERT FREIHERR GROTE
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HERBERT FREIHERR GROTE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/26Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for stenographic writing

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Kurzschriftschreibmaschine Der Erfindungsgegenstand gehört zur Klasse der bekannten Kurzschriftschreibmaschinen, bei welchen zehn nach der normalen Fingerlage beider Hände auf dem Tastenbrett angeordnete Tasten vorgesehen sind. Dort werden die die verschiedenen Laute der menschlichen Stimme (Buchstaben) darstellenden Zeichen durch die Kombination von i bis io nebeneinander angeordneten, mit Zeichen versehenen Tastenhebeln gebildet. Der Abdruck der verschiedenen, j e einen Buchstaben darstellenden Zeichenkombinationen erfolgt dabei quer zu einem beim Niederdrücken der Tastenhebel schrittweise fortgeschalteten Schriftbande, so daß jede Querzeile dieses Schriftbandes einen vereinbarten Laut (Buchstaben) darstellt. Der Nachteil dieser Gattung von Kurzschriftschreibmaschinen liegt in Hinsicht auf die Handhabung darin, daß zur Wiedergabe eines Lautes mehrere Tastenhebel gleichzeitig betätigt werden müssen, wodurch die Schreibgeschwindigkeit herabgedrückt ist, und in bezug auf das Lesen der Kurzschriftniederschrift, daß Buchstabe für Buchstabe in der Längsrichtung des Bandes untereinanderfolgend gelesen werden muß, was die Wiedergabe verlangsamt, in dem Aufbau der Maschine darin, daß es sich nicht um eine gewöhnlicheKurzschriftschreibtnaschine handelt, bei der eine Abdruckstelle vorhanden ist, sondern um eine solche, bei welcher je nach der den entsprechenden Laut darstellenden Zeichenkombination mehrere Abdruckstellen nebeneinander gleichzeitig vorhanden sind.
  • Demgegenüber besteht das Wesen der Kurzschriftschreibmaschine nach der vorliegenden Erfindung darin, daß jeder Taste eine gewöhnliche Buchstabentype zugeordnet ist und die Typen, von denen einzelne stellvertretend für lautähnliche eintreten, gleichmäßig im Kreise zu einer Druckstelle angeordnet sind und mechanisch oder elektrisch von den Fingertasten aus angetrieben werden, in Verbindung mit einem über der Druckstelle (Anschlagstelle) der Typenhebel hinweggeführten, stetig ohne Schrittschaltung angetriebenen Schreibpapierstreifen.
  • Der Vorteil dieser Ausbildung der Kurzschriftschreibmaschine nach der Erfindung liegt i. darin, daß die Schreibgeschwindigkeit eine höhere ist, da für jeden Buchstaben jeweils nur eine Type wie bei einer normalen Schreibmaschine zum Anschlag kommt, a. in bezug auf den Verlauf der Niederschrift darin, daß sich wie bei jeder gewöhnlichen Niederschrift Buchstabe an Buchstabe reiht und mit der Folge, daß auch das Wiederlesen und die Wiedergabe wie bei gewöhnlicher Schrift schnell und ohne Schwierigkeiten vor sich geht, 3. darin, daB die Schreibmaschine, abgesehen von der Verringerung der Tasten- und Drucktypenzahl, wie eine übliche Schreibmaschine, jedoch mit -vereinfachter, nämlich stetiger Schaltung des Schleibpapzerstreifens. ausgebildet sein kann. Die stetige Schaltung. des Papierstreifens hat dazu noch den weis" teren Vorteil, daß die sonst bei gewöhnlich;@d, Schreibmaschinen notwendige Zwischenraum4' taste und ihre Betätigung in Wegfall kommt.
  • In einer beispielsweisen Ausführungsform ist der Erfindungsgegenstand in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i die Maschine im senkrechten Schnitt mit teilweiser Ansicht, Abb. 2 einen Aufriß der Maschine mit vorgeschaltetem Tastenbrett.
  • Von einer Rolle i läuft ein Papierstreifen unterhalb eines festen Stützbleches 3, das die Druckstelle der Maschine darstellt, hindurch (über Führungsrollen 4 und Zugrollen 5, 5'), wobei diese Zugrollen von einem Elektromotor 6 über Getriebe 7 fortlaufend stetig angetrieben werden können. Unterhalb des Papierstreifens ist nun über Rollen 8, 8', 8", 8"' und 9, g' ein Farbband io geführt, das ebenfalls von dem Motor 6 aus durch ein besonderes Getriebe mit der gleichen Geschwindigkeit und im gleichen Sinne wie der Papierstreifen 2 angetrieben wird. Das Farbband ist im Bereiche des Drucktisches 3 dicht unterhalb des Papierstreifens geführt, berührt jedoch in keinem .Falle den Papierstreifen unmittelbar, um ein Abfärben des Farbbandes auf dem Papierstreifen zu vermeiden.
  • Im Kreise zu der Druckstelle sind nun eine Reihe von Typen tragenden Hebeln i i angeordnet, die nach oben um Achsen 12 ausschwingen können, so daß dabei die an ihren vorderen Enden angebrachten oder ausgeschnittenen Typen von unten her gegen das Farbband schlagen und damit dieses gegen den darüberliegenden Papierstreifen und gegen den Drucktisch 3 drücken, wodurch der Abdruck herbeigeführt wird.
  • Die Typenhebel i i werden mit einer solchen Geschwindigkeit anschlagen, daß trotz der fortlaufenden stetigen Bewegung des Papierstreifens und des Farbbandes ein genügend scharfer Abdruck erzielt wird. Der Antrieb der Typenhebel kann auf verschiedene Weise erfolgen. Zweckmäßig ist, einen elektromagnetischen Antrieb vorzusehen, indem jedem Typenhebel ein Elektromagnet 13, der z. B. auch als Hufeisenmagnet ausgeführt sein kann, zugeordnet ist. Die feststehenden Eisenkerne dieser Elektromagneten wirken auf an den Typenhebeln angebrachte Anker 14. Sobald die Elektromagneten erregt werden, ziehen. diese die Anker an, wodurch der Anschlag des entsprechenden Typenhebels gegen die Druckfläche erfolgt. Die Anschlagbewegung ist bei entsprechender Bemessung und Ausbildung des Elektromagneten eine außerordentlich schnelle.
  • Die Tasten, die den zehn im Kreise ange-'"ördneten Typenhebeln zugeordnet sind, sind tf einer besonderen, der Maschinenplatte i5 eckmäßig vorgebauten Tastenplatte 16 an-'äeordnet, und zwar nach der normalen Fingerlage. Jeder Tastenknopf, z. B. 16, braucht nur um einen geringen Betrag niederdrückbar zu sein, da er nur dazu dient, um die elektrischeVerbindung zwischen einerStromleitung 17 (der Batterie oder der elektrischen Stromquelle) zu den Leitungen i8 der feststehenden Elektromagnete zu bewirken, die zu dem jedem Tastenknopf 16 zugeordneten Kontaktplättchen ig unterhalb des Tastenknopfes hingeführt sind.
  • Es ergibt sich daraus, daß man auch das Tastenbrett von dem Schreibmaschinenbrett 15 mechanisch vollständig trennen kann, so daß die Kurzschriftschreibmaschine selbst an einem beliebigen Orte stehen kann, die Tastatur an einem beliebigen anderen Orte. Ferner hat diese Anordnung auch den Vorteil, daß man das Tastenbrett in zwei räumlich nebeneinanderliegende Tastenbretter (im natürlichen Abstand beider Arme oder Hände trennen kann, wodurch infolge der bequemen Lage der beiden Hände und dadurch der Finger auf der linken bzw. rechten Hälfte der Tastatur die Schreibgeschwindigkeit weiter erhöht wird.
  • Die Kontaktgebung zwischen einer Taste und dem zugeordneten Kontaktplättchen eines der Elektromagnete für die Typenhebel kann als Momentschaltung ausgebildet sein, d. h. derart, daß unabhängig von der Zeitdauer, mit welcher der betreffende Typenhebel niedergedrückt wird, das Einschalten der Elektromagnete und das sofortige Wiederausschalten nach Anschlag der Drucktype gegen die Druckfläche erfolgt, auch wenn der Finger der Hand die betreffende Taste noch nicht wieder losgelassen hat. Dadurch wird es dem Schreiber möglich, die nächstfolgende Taste schon zu drücken, wenn er auch noch nicht den Druck auf die vorangehend gedrückte Taste aufgehoben hat, was wiederum die Schreibgeschwindigkeit, die für solche Kurzschriftschreibmaschinen wesentlich ist, erhöht.
  • Es kann ferner die elektrische Schaltung der Elektromagnete so ausgebildet sein, daß in der gehobenen Stellung und in einer Zwischenstellung eines Typenhebels zwischen der gehobenen Stellung und seiner Ruhelage die Stromkreise aller Elektromagnete unterbrochen werden, so daß erst, nachdem ein Typenhebel in seine Ruhelage zurückgeführt worden ist, das Einschalten des elektrischen Antriebes eines nächsten Typenhebels stattfinden kann,

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurzschriftschreibmaschine mit zehn nach der normalen Fingerlage beider Hände auf dem Tastenbrett angeord-. neten Tasten, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Taste eine gewöhnliche Buchstabentype zugeordnet ist und die Typen, von denen einzelne stellvertretend für lautähnliche eintreten, gleichmäßig im Kreise zu einer Druckstelle (3) angeordnet sind und mechanisch oder elektrisch von den Fingertasten aus angetrieben werden, in Verbindung mit einem über der Druckstelle (Anschlagstelle) der Typenhebel hinweggeführten, stetig ohne Schrittschaltung angetriebenen Schreibpapierstreifen (2).
  2. 2. Kurzschriftschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einem geringen Abstande von dem stetig, z. B. von einem Elektromotor aus, angetriebenen Schreibpapierstreifen (2) ein endloses, mit der gleichen Geschwindigkeit und der gleichen Richtung zum Schreibstreifen stetig angetriebenes Farbband (io) angeordnet ist.
  3. 3. Kurzschriftschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenhebel elektromagnetisch von auf ihr ankerartiges Ende wirkenden feststehenden Elektromagneten angetrieben werden, deren Einschaltung in den Stromkreis einer Stroffhquelle durch von den als Kontaktgeber ausgebildeten Tasten betätigte Momentanschalter erfolgt, die lediglich einen Stromstoß in den Elektromagneten hervorrufen, derart, daß die Typenhebel schnell und kurz angezogen werden und unmittelbar darauf in dieRuhelage zurückfallen können und somit eine nächste Taste zum Betätigen eines nächsten Typenhebels schon gedrückt werden kann, bevor die vorangehende losgelassen ist. q.. Kurzschriftschreibmaschine nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß jeder Typenhebel als Stromunterbrecher des Stromkreises für die Elektromagneten in solcher Weise ausgebildet ist, daß der Strom nur in der Ruhelage aller Typenhebel geschlossen, bei dem Anziehen eines Typenhebels (bei seiner Anschlagbewegung) und bei seiner Rückbewegung bis zur Ruhelage dagegen unterbrochen ist, so daß ein Typenhebel erst elektrisch geschaltet werden kann, nachdem der vorangehend geschaltete in seine Ruhelage zurückgekehrt ist.
DEG82479D 1932-04-21 1932-04-21 Kurzschriftschreibmaschine Expired DE635052C (de)

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