DE634481C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Putztraegern o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Putztraegern o. dgl.

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DE634481C
DE634481C DEST52307D DEST052307D DE634481C DE 634481 C DE634481 C DE 634481C DE ST52307 D DEST52307 D DE ST52307D DE ST052307 D DEST052307 D DE ST052307D DE 634481 C DE634481 C DE 634481C
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DEST52307D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • B28B23/0012Producing brick netting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Putzträgern o. dgl. Die bis jetzt bekannten biegsamen Erzeugnisse aus knetbarer Masse und Draht, vornehmlich die als Mörtelputzträger oder als gerippte Pappe im Baugewerbe verwendeten Stoffe, bestehen zwecks Erreichung größerer Haltbarkeit durchweg aus mit Masse bekleidetem Drahtgeflecht oder -gewebe, wobei Mörtelputzträger mit durchbrochener Fläche und isolierende Pappen als geschlossene Flächen ausgebildet sind.
  • Die entsprechenden maschinellen Vorrichtungen, welche die genannten Stoffe erzeugen, weisen dadurch, daß sie nur fertige Drahtgeflechte zweckentsprechend verarbeiten können, den Nachteil der Verteuerung des Erzeugnisses auf, was z. B. beim Drahtziegelgeflecht auch dadurch nicht behoben wird, daß den Preßwalzen eine Drahtflechtmaschine unmittelbar vorgelagert ist. Die Preßwalzen pressen den Ton um die Drahtgeflechtkreuzungspunkte. Die Art der Drahtziegelgeflechtherstellung hat außerdem gegenüber dem ererfindungsgemüßen Verfahren den Nachteil, daß sie eine Brennofenanlage zur Erhärtung des Erzeugnisses erfordert, was ebenfalls verteuernd wirkt. Die Herstellungsvorrichtung des als' Betondrahtgewebe auf den Markt kommenden Mörtelputzträgers, eine Tauchvorrichtung für flüssigen Beton, verarbeitet sogar zur Erzeugung eines möglichst vollkommenen Erzeugnisses ein teures Sonderdrahtgewebe. Es sind auch Drahtgewebe verarbeitende Vorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen über Walzen fortlaufende Formen aus Gummi die Formung und Pressung des Mörtelputzträgers bewirken sollen, was jedoch naturgemäß nur unvollkommen geschehen kann, da Gummiformen kein starkes Pressen zulassen.
  • Wenn schon die vorerwähnten Vorrichtungen zur fortlaufenden Herstellung von biegsamen Stoffen aus Draht und knetbarer Masse verteuernde und daher nachteilig wirkende Mängel aufweisen, so trifft dies in erhöhtem Maße bei den handwerksmäßigen Versuchen zu, stabartig auf Draht oder Drahtgewebe gebildete Betonputzträger mittels einfacher Handformen durch Gußbeton herzustellen. Hier kommt zu den durch den langsamen Arbeitsgang bedingten beträchtlichen Herstellungskosten noch der Nachteil des zu großen Gewichts des fertigen Formlings, weil die einfache Formvorrichtung es technisch nicht zuläßt, die Betonrippen in einer geringen Dicke herzustellen.
  • Die Vorrichtung zum Verbinden von Einzeldrähten mit knetbarer Masse zu einem biegsamen Putzträger nach vorliegender Erfindung bezweckt vor allem Vorteile auf dem Gebiet der bisher schwierigen Verarbeitung von Beton als knetbarer Masse.
  • Gegenüber den bekannten Vorrichtungen vereinigt das erfindungsgemäße Verfahren folgende Vorteile. Verwendet werden Einzeldrähte; keine teuren fertigen Gefleclite öder Gewebe. An Stelle der Einzeldrähte können auch versteifte Fäden. oder Bänder' metällisdier oder pflailz=-licher Natur verarbeitet werden.
  • Das Erzeugnis der Putzträger unterlegt nicht wie die meisten andern Erzeugniss:e-# erheblichen Beschränkungen in Länge und Breite, sondern ist selbst bis zu 2,oo in` Breite und in unbegrenzten Längen herstellbar.
  • Die Vorrichtung verarbeitet weder flüssige, noch erdfeuchte, noch mörtelartige Massen, da die Verarbeitung von flüssigem Beton beispielsweise wirtschaftlich ungünstig beeinflußt wird durch den zu seiner Härte nötigen hohen Zementgehalt, weil ferner die Verarbeitung erdfeuchter Betonmassen zu einem Putzträger mit etwa 5 mm dünnen Rippen zu großen tetchnischen Schwierigkeiten führt und wirtschaftlich ebenfalls unvorteilhaft wäre. Die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung dagegen verarbeitet die Masse, z. B. Beton, in einer knetbaren, zähen Beschaffenheit, die nicht nur Zementersparnis gestattet, sondern es auch mit Hilfe der besonderen Ausführung der Vorrichtung möglich macht, drahtverbindende Masserippen von nur 5 mm Stärke bei i2 mm Breite herzustellen, also einen Putzträger von äußerst geringem Gewicht.
  • Als Betonputzträger vereinigt das `Erzeugnis des Erfindungsgegenstandes neben denn geringen Gewicht den Vorzug großer Härte und damit höherer Tragfähigkeit in der Breite, d. h. -in Richtung der .Betonrippen, was eine bedeutende Ersparnis an-stützendem Rundeisen ermöglicht. gegenüber der Verwendung der bisher bekannten, rollbaren Mörtelputzträger, deren Drahtkreuzungspunkte nur ummantelt sind.
  • Die Vorrichtung arbeitet fortlaufend und liefert, wenn -sie als Maschine ausgebaut ist, in ununterbrochener Folge fertige - Ware in aufgerolltem Zustand, die vermöge der erfolgten besonderen Verarbeitung der knetbaren Masse in dieser Stellung unverändert bis zur. völligen Härtung lagern kann.
  • Die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung besteht im wesentlichen aus zu Formhändern- und -walzen zusammengesetzten Stabgittern, also in Abständen nebengereihten Stäben oder Stabgruppen aus Metall oder sonstigem Stoff, welche einen solchen Querschnitt haben; der , eine möglichst geringe Berührungsfläche. zwischen Stab und Nebenstab ergibt- Dies -hat den -Zweck, bei der Pressung Raum zum Entweichen der Feuchtigkeit zu schaffen und den Stäben ein naturgemäß leichteres Vorstoßvermögen auf die knetbare 'Masse- zu verleihen, so daß der zu pressende Massekörper durch geteilt wirkenden Druck allmählich verdichtet wird. Durch die paarweise ,angeordneten und aufeinanderwirkenden Formbänder und -walzen wird die 1,-netbare Masse mit den Einzeldrähten in ;Verbindung gebracht und gepreßt, wobei eine Auswalzung der Masse zu dünnen Masseripppn, die den Draht festzuhalten vermögen und überhaupt den Zusammenhang der Drähte bilden, zustande kommt.
  • Die beigegebene Zeichnung zeigt im Schema die Arbeitsweise der '"Vorrichtung.
  • Abb. i bis 9 veranschaulichen die Wirksamkeit der Formbänder, und zwar in Abb. i bis 5 von der Seite, in Abb. 7 bis' 9 von oben gesehen.
  • Abb.6 zeigt die Seitenansicht des fertigen Erzeugnisses.
  • Abb. io veranschaulicht die Vorrichtung im Senkrechtschnitt.
  • Die folgende Beschreibung bezieht sich hauptsächlich auf diese Abb. io, was jedoch nicht ausschließt, daß der Putzträger mit den biegsamen, rollbaren Formbändern natürlich auch in Handarbeit, gemäß dem Schema Abb. i bis 5, erzeugt werden kann.
  • In Abb: i o deutet A B den Einlauf der gleichgerichtet liegenden Kettendrähte a an. Die Kettendrähte sind zur Ausschaltung ihres Springvermögens und zwecks leichter Bindung mit der Masse tunlichst gewellt oder eingeknickt. Die Vorrichtung zu diesem Vorbereiten der Drähte kann mit der Gesamtanlage verbunden sein. Die Abb. i und zeigen die Kettendrähtea mit in waagerechter Richtung verlaufenden Wellen, die Abb.2 und 8 dagegen mit senkrecht gerichteten Einlniickungen gemäß einer andern Ausführungsart.
  • Von den Walzend und e geführt (Abb. i o), läuft über diese in Richtung C D das endlose Stabgitter t (s. auch Abb. i), dessen Stäbe gegenüber denjenigen der außerdem verwendeten Gitterart etwa doppelte Dicke aufweisen, im folgenden darum kurz mit Dickstabgitter bezeichnet. Mit diesem Dickstabgitter f verläuft gleichzeitig ein Dünnstäbgitter g. dessen Dünnstäbe (s. Abb. i) in den Zwischenräumen des Dickstabgitters f liegen. Beide zusammen bilden das Formband f, g.
  • Auf den miteinander laufenden Dick- und Dünnstabgittern f und g läuft unter den in Richtung C D sich weiterbewegenden Längs= drähten a her ein endloser Isolierstoff, z. B. ein poriges Tuch b über die Führungswalzen d ;und e. Dieser Isolierstoff b wurde vorher durch die Isolierstoffdruckwalzela gegen die Walze d gedrückt," wodurch die Vorsprünge der Druckwalze lt den feuchten Isolierstoff in. die entsprechenden, durch die verschiedene Dicke der Stabgitter f und g entstandenen Rillen,, diese auskleidend, hineindrückten. Der Isolierstoff b ist in den Abb,i bis 9 der klareren Darstellung wegen fortgelassen.
  • Um die Führungswalzen i, il, i., i3 läuft von oben her ein endloses Vorformgitterband k, das auf seinem Wege fortlaufend den in Windungen hin und her sich spannenden Schußdraht a1 aufnimmt und bis zur Führ ungswalze il wieder abgibt. Die Stäbe dieses Vorformgitterbandes k verlaufen so,. daß sie auf der Strecke Cl D genau auf den Dickstäben des Stabgitters f zu liegen kommen (s. auch Abb.3). Nun legt sich zwischen C,-. Dl fortlaufend die knetbare Massec auf die sich bewegenden Formbänder, und zwar derart, daß sie sich in die Rillen drückt, welche durch die rippenbildenden Formbänder' f, g und k gebildet werden (s. Abb. 3). Dabei wird der in Querwindungen auf k angebrachte Schußdraht a1 von dem Vorformgitterband k abgestreift, in die Rillen bis auf die Kettendrähte a, diese berührend, hinuntergedrückt und liegt inmitten der Masse, welche nun Schuß- und Kettendrähte verbindet. Die Abstreichvorrichtungl wirkt, die zuviel aufgehäufte Massec abstreichend, auf die Oberfläche des Vorformgitterbandes k. Das endlose Vorformgitterband k verläßt sodann bei D den Formling und bewegt sich weiter zur Führungswalze i2 zurück. Abb. 9 zeigt von oben gesehen den Formling mit Lage der Drähte.
  • Über die Walzen tn und n (Abt. j o) läuft eile weiteres, auf den Formling von oben wirkendes Dickstabgitter o. Diesem Gitter o liegt ebenfalls ein endlos verlaufendes Isolierstoffband b, auf. Die mit b, überdeckten Stäbe des Dickstabgitters o legen sich mit Hilfe der Walzen an die Stelle, welche die Rippen des Vorfarmgitterbandes k zuvor eingenommen hatten (s. auch Abb. q.), so daß die Masserippen c von Isolierstoff b und b1 umschlossen sind.
  • Die Preßwalz.eu ist mit einem festen Dünnstabgitter p versehen, das ähnlich dem D ünnstabgitterg gebildet ist. Das Dünnstabgitter g läuft, wie dargelegt, mit dem Dickstabgitter (zusammen über beide Walzend und e. Nun treten sich 11 dem Preßpunkt F die Dünnstäbe der Gitter p und g gegenüber und fassen die mit Isolierstoff begrenzten Masserippen c zwischen sich, während die über tt laufenden Dickstäbe o fest auf die über e laufenden Dickstäbe f treffen (s. auch Abb. 5).
  • Die Dünnstabgitter p und g pressen bei diesem Vorgang die Masserippen c scharf aus, so daß der Preßling eine kantige, der Darstellung (Abb.6) ähnliche Gestaltung erhält: Die beim Pressen aus der knetbaren Masse herausgetriebene Feuchtigkeit hat nicht nur infolge des entsprechenden .Querschnitts der Gitterstäbe Raum zum Entweichen, sondern wird außerdem von dem porigen Isolierstoff b und bi aufgenommen, welcher - die Feuchtigkeit auf seinem Wege durch Wirkung der Gummiringwalzen qu und qul wieder abgibt.
  • Durch die Pressung und den Verlust der überschüssigen Feuchtigkeit verdichtet sich das Gefüge der knetbaren Masse. Neben der Verdichtung tritt auch eine Verfilzung der knetbaren Masse ein, die es gestattet, auch Putzträger mit geschlossener Fläche herzustellen, indem die am Preßling (Abb.6) sich bildenden seitlichen Kanten r und r1 beim Preßvorgang durch entsprechende Regelung sich weiter auswalzen bis zur Berührung im Punkt G.
  • Hierbei kann an Stelle des sich wieder vom Preßling abrollenden Isolierfadengewebes poriges Papier, das nach Erhärtung des Preßlings fest anhaftet, verwendet werden, wodurch gegebenenfalls farbige oder getränkte oder durch Asphalt isolierte Putzträger zu erzielen sind.
  • Die Verdichtung und Verfilzung der knetbaren Masse vermöge der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist so stark, daß der Preßling nach Verlassen der Preßwalzen in Richtung F H sich üi fortlaufendem Arbeitsgang sofort aufrollt und in dieser Stellung bis zur völligen Aushärtung gelagert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Putzträgern o. dgl. ohne Verwendung von Drahtgeflechten oder -geweben, dadurch gekennzeichnet, daß lose aufeinander gelegte Schuß- und Kettendrähte (a1, a) miteinander und mit einer knetbaren Masse (c) durch Pressen dieser zwischen aus Stäben verschiedener Stärke gebildeten Formbändern und -walzen (fg, op) verbunden werden. a. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Formbänder und -walzen (fg, op) aus- je einem Stabgitter dicker Stäbe (f, o) und dünner Stäbe (g, p) bestehen, wobei die Stäbe quer zur Laufrichtung liegen und einen solchen Querschnitt haben, daß sich eine möglichst geringe Berührungsfläche zwischen zwei benachbarten Stäben ergibt. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und a, dadurch gekennzeichnet, daß über einem Formband (fg) vor der Preßstelle (F) ein Vorformgitterband (k) angeordnet ist, dessen in Abständen nebeneinander gereihte Stäbe, die sich auf die dicken Stäbe (f) des Formbandes (fg) legen, die Schußdrähte (al) heranbringen, worauf dieknetbare Masse (c) in die von den Stäben des Vorformgitterbandes (k) und unten von den dünnen Stäben des Formbandes (f g ) begrenzten Zwischenräume hineingedrückt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Formbändern und -walzen (fg, op) ein poriges Isolierstoffband (b, bi) aufliegt, welches nach dem Preßvorgang durch eine Wringvorrichtung (gtt, gui) hindurchgeführt wird.
DEST52307D 1934-06-13 1934-06-13 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Putztraegern o. dgl. Expired DE634481C (de)

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DE (1) DE634481C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0192861A1 (de) * 1984-12-14 1986-09-03 Hendrikus Johannus Wielens Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Steinstreifen, der hergestellte Steinstreifen, und eine maschige Trägerbahn mit einem solchen Steinstreifen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0192861A1 (de) * 1984-12-14 1986-09-03 Hendrikus Johannus Wielens Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Steinstreifen, der hergestellte Steinstreifen, und eine maschige Trägerbahn mit einem solchen Steinstreifen

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