DE634264C - Putztraeger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflechtes umgebenden Formlingen aus gebranntem Ton, Lehm, Zement oder aus irgendeiner anderen plastischen Masse - Google Patents
Putztraeger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflechtes umgebenden Formlingen aus gebranntem Ton, Lehm, Zement oder aus irgendeiner anderen plastischen MasseInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
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Description
- Putzträger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflecktes umgebenden Formlingen aus gebranntem -Ton, Lehm, Zement oder aus irgendeiner anderen plastischen Masse Die Erfindung bezieht sich auf einen Putzträger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflecktes umgebenden Formlingen aus gebranntem Ton, Lehm, Zement oder irgendeiner anderen plastischen Masse, also insbesondere auf Drahtziegelgewebe. Bei den bisher bekannten durchbrochener. Putzträgern dieser Art umgeben die Formlinge die Kreuzungsstellen des Drahtgewebes-oder -geflecktes derart, daß sie sich gleichmäßig sowohl in der Richtung der Kettdrähte,wie der Schußdrähte des Drahtgewebes erstrecken und werden im allgemeinen von kreuzförmigen Formlingskörpern gebildet, deren Schenkel in Richtung der Kett- und Schußdrähte des Drahtgewebes verlaufen, und die mit ihren Schenkeln aneinanderstoßen. Die Herstellung des Putzträgers geschieht stets mittels zweier profilierter Preßwalzen, zwischen denen das Drahtgewebe oder -gefleckt hindurchgeführt wird, und die das Formlingsmaterial um die Kreuzungsstellen des Drahtgewebes oder -geflecktes herumpressen.
- Infolge der bisher bekannten Gestalt des Putzträgers ist es notwendig, die zuerst mit dem Drahtgewebe in Berührung gelangende Preßwalze mit aus der Umfangsfläche der Preßwalze herausstehenden Mitnahmestiften für das Drahtgewebe zu versehen, damit es von dieser Preßwalze mitgenommen wird. Weiterhin ist es notwendig, in die Umfangsflächen beider Preßwalzen Tragstifte für die Kettdrähte und Schußdrähte des Drahtgewebes einzusetzen, die das Drahtgewebe zwischen seinen Kreuzungsstellen abschließt.
- Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine derartige Ausbildung des Putzträgers, daß es zu seiner Herstellung nicht mehr notwendig ist, die zuerst mit dem Drahtgewebe in Berührung gelangende PreßwaIze mit Mitnahmestiften zu versehen, und daß ferner auch die Notwendigkeit fortfällt, Tragstifte zum Abstützen der Kett- und Schußdrähte des Gewebes in den Walzen vorzusehen. Wesentlich für einen Putzträger nach der Erfindung ist, daß die die Kreuzungsstellen des Drahtgewebes oder -geflecktes umgebenden Formlinge von schräg zu dem Drahtgewebe oder -gefleckt stehenden, stegförmigen Formungskörpern gebildet werden, die derart zueinander angeordnet sind, daß sich stets je vier Formlingskörper inmitten einer Masche des Drahtgewebes oder -geflecktes treffen, und die Seitenflächen der stegförmigen Formlingskörper Maschen in dem Putzträger bilden, deren Seitenkanten schräg zu den Drähten des Drahtgewebes oder -geflechtes stehen. Die stegförmigen Formlingskörper sind hierbei vorteilhafterweise zwecks. Stoffersparr`cis. so ausgebildet, daß sie nach ihren beiden Stirnenden, mit denen sie mit den benachbarten Forrnlingskörpern zusammenstoßen, dünner werden. Unter, Umständen ist es auch zweckmäßig, zur weiteren Stoffersparnis und Vereinfachung der Formung der Preßwalzen die Treffstellen der stegförmigen Formlingskörper zu kreuzartigen Zwischenteilen von geringerer Stoffdicke, als die Stoffdicke an den Kreuzungsstellen des Drahtgewebes beträgt, auszubilden, und zwar derart, daß die Mitten der .Kreuze die geringste Dicke besitzen.
- Ein Putzträger entsprechend der Erfindung läßt sich mit einem Umpreßwalzwerk herstellen, bei der die zuerst mit dem Drahtgewebe oder =geflecht in Berührung gelangende Preßwalze mit zur Walzenachse parallelen Reihen von in den aufeinanderfolgenden Reihen gegeneinander versetzten' und an ihren.Oberflächen in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung der Walze abfallenden, über die Umfangsfläche der Walze an keiner Stelle hinausragenden Nocken versehen ist, die zur Ausrichtung des Drahtgewebes dienen, und deren in der Drehrichtung vorn liegende Stirnflächen zur Mitnahme der Schußdrähte des Drahtgewebes dienen, während die zweite Preßwalze mit entsprechenden i\Tocken versehen ist, deren Oberflächen jedoch in der Drehrichtung der Walze abfallen.
- Bei der Herstellung eines Putzträgers entsprechend der Erfindung ist es auch nicht mehr notwendig, unterhalb der beiden Freßwalzen eine besondere, entsprechend profilierte Ausrichtwalze anzuordnen, die das der Urnpreßvorrichtung zugeführte Drahtgewebe oder -gehecht zunächst ausrichtet, indem die Nocken an den Preßwalzen selbst die erforderliche Ausrichtung des Drahtgewebes mitbesorgen.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele eines Putzträgers entsprechend der Erfindung in schaubildlicher Ansicht dargestellt.
- Fig, i zeigt die erste Ausführungsform und Fig. 2 diel zweite Ausführungsform.
- Bei beiden Ausführungsformen des Putzträgers sind die Kettdrähte des die Grundlage des Putzträgers bildenden Drahtgewebes mit i und die Schußdrähte des Drahtgewebes mit 2 bezeichnet. Bei beiden Ausführungsbeispielen werden diel Kreuzungsstellen a der ,Kettdrähte i und der Sehußdrähte 2 von Formlingskörpern 16 bzw. 16' umgeben, die eine stegförrnige Gestalt besitzen und schräg zu dem Drahtgewebe i, 2 stehen. Die Formlingskörper 16 bzw. i6' besitzen an den Kreuzungsstellen a der Drähte i, 2 stets die größte Dicke, während sie nach ihren Enden zu dünner werden. Je vier benachbarte Formlirigskörper 16 bzw. 16' treffen sich inmitten einer Masche des Drahtge-,vehes i, 2. Diese Treffstellen sind bei der Ausführungsform des Putzträgers nach Fig. i mit b bezeichnet, und an diesen Stellen b besitzt der Putzträger jeweils die geringste Dicke. Von den"Se-itenflächen des stegförmigen Formlingskörpers 16 werden die Maschen 15 in dem Putzträger gebildet. Diese Maschen 15 . besitzen einen annähernd quadratischen Querschnitt, und ihre Seitenkanten stehen schräg zu den Drähten 1, 2, wie dies -deutlich Fig. i zeigt. Der Querschnitt der stegförmigen Formlingskörper 16 setzt sich bei der Ausführungsform des Putzträgers nach Fig. i annähernd aus zwei mit ihren Grundflächen gegeneinanderliegenden Dreiecken mit gekrümmten Seitenkanten zusammen, doch ist die Querschnittsgestalt der stegförmigen Formlingskörper 16 eine beliebige.
- Bei der Ausführungsform des Putzträgers nach Fig. 2 besitzen die stegförmigen Formlingskörper 16', die ebenfalls wieder schräg zu dem Drahtgewebe 1, 2 stehen, oberhalb der Kreuzungsstellen a des Drahtgewebes die größte Dicke und haben dort eine Querschnittsgestalt, die von zwei mit ihren Grundflächen gegeneinanderliegenden Dreiecken gebildet wird. Bei dieser Ausführungsfofrn sind aber die Treffstellen von je vier benachbarten Formlingsstegen 16' zu kreuzartigen Zwischenteilen 24 ausgebildet, die eine geringere Stoffdicke besitzen, als die Stoffdicke an den Kreuzungsstellen a beträgt, und deren Kreuzungsstellen 25 am wenigsten dick sind. Zur Herstellung dieser kreuzartigen Zwischenteile 24 können in die Preßwal_zen Paßstifte mit entsprechend ausgebildeten Kopfteilen eingesetzt werden. Der gesamte Putzträger hat auf den Quadratmeter bei einer Ausführungsform nach Fig. 2 ein geringeres Gewicht als bei einer Ausführungsform nach Fig. i, indem bei dem Putzträger nach Fig. die Formlingsmasse geringer ist als bei dem Putzträger nach Fig. i.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i: Putzträger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflechtes umgebenden Formlingen aus gebranntem Ton, Lehm, Zement oder irgendeiner anderen plastischen Masse, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kreuzungsstellen des Drahtgewebes oder -geflechtes umgebenden Formlinge von schräg zu dem Drahtgewebe oder -geflecht stehenden stegförmigen Formlingskörpern gebildet werden, die derart zueinander angeordnet sind, daß sich stets je vier Formlingskörper inmitten einer Masche des Drahtgewebes oder -geflechtes treffen und die Seitenflächen der- stegförmigen Formlingskörper Maschen in dem Putzträger bilden, deren Seitenkanten schräg zu den Drähten des Drahtgewebes oder -geflechtes stehen.
- 2. Putzträger nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die stegförmigen Formlingskörper nach ihren beiden Stirnenden, mit denen sie mit den benachbarten Fürmlingskörpern zusammenstoßen, dünner werden.
- 3. Putzträger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treffstellen der stegförmigen Formlingskörper zu kreuzartigen Zwischenteilen von geringerer Dicke, als die Dicke an den Kreuzungsstellen des Drahtgewebes beträgt, ausgebildet sind, und zwar so, daß die Mitten der Kreuze die geringste Dicke besitzen. .
Priority Applications (1)
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| DEST53516D DE634264C (de) | 1934-12-15 | 1934-12-15 | Putztraeger mit die Kreuzungsstellen eines Drahtgewebes oder -geflechtes umgebenden Formlingen aus gebranntem Ton, Lehm, Zement oder aus irgendeiner anderen plastischen Masse |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE634264C true DE634264C (de) | 1936-08-21 |
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ID=7466759
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634264C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1141067B (de) * | 1959-03-11 | 1962-12-13 | Staussziegel Ind Ag | Drahtziegelgewebe |
-
1934
- 1934-12-15 DE DEST53516D patent/DE634264C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1141067B (de) * | 1959-03-11 | 1962-12-13 | Staussziegel Ind Ag | Drahtziegelgewebe |
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