DE150336C - - Google Patents

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DE150336C
DE150336C DENDAT150336D DE150336DA DE150336C DE 150336 C DE150336 C DE 150336C DE NDAT150336 D DENDAT150336 D DE NDAT150336D DE 150336D A DE150336D A DE 150336DA DE 150336 C DE150336 C DE 150336C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/04Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the use of specially adapted wire, e.g. barbed wire, wire mesh, toothed strip or the like; Coupling means therefor
    • E04H17/05Wire mesh or wire fabric

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Sollen Drahtgitter, die durch verschiedene Maschenweite der Gitterfläche gemustert erscheinen, statt durch Aneinanderreihung und Verbindung einzelner Geflechtstücke von je .verschiedener Maschenweite aus einem Stück hergestellt werden, so müssen bekanntlich die Stäbe des weitmaschigen Gitterteils auch für den engmaschigen Teil durchgehen. Dabei müssen die Stäbe, um die Bildung eines Geflechts zu ermöglichen, da sie ihrer Stärke halber nicht hin- und hergebogen werden können, für die Kreuzungsstellen, ebenso wie dies bei Anfertigung gewöhnlicher Drahtgitter mit durchweg gleichartiger Maschenweite geschieht, in den der jeweiligen Maschenweite entsprechenden Abständen mit Kröpfungen (vergl. Fig. 1) versehen werden. Je nach der gewünschten Bindung sind diese nach unten oder oben zu richten.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet nun ein Verfahren zur Herstellung von Drahtgittern mit verschiedenen Maschenweiten aus einem Stück. Die die ganze Gitterfläche durchziehenden Hauptstäbe werden in gewohnlicher Bindung miteinander weitmaschig verflochten; zur Bildung des engmaschigen Gitterteils werden Zwischenstäbe zwischen die Hauptstäbe in der Weise eingelegt, daß die einzelnen Zwischenstäbe der einen Richtung ihrer ganzen Länge nach stets ober- und die der anderen Richtung stets unterhalb der betreffenden, sie kreuzenden Häuptstäbe verlaufen. .: .
Dadurch wird eine besondere Kröpfung der letzteren für die Kreuzungsstellen mit den Zwischenstäben unnötig. Die innerhalb der durch die Hauptstäbe gebildeten weiten Maschen liegenden Zwischenstäbe kreuzen sich nun, indem die unter den Hauptstäben verlaufenden Zwischenstäbe innerhalb jeder weiten Masche über die sie oberhalb der Hauptstäbe verlaufenden Z\vischenstäbe hinwegsetzen, und umgekehrt. Die Zwischenstäbe selbst bilden demnach im Gegensatz zu den Hauptstäben untereinander kein Geflecht;, sie bekommen aber durch die Hauptstäbe des weitmaschigen Geflechts in diesem ihren Halt.
Da bei dieser Herstellungsart der Gitter die Hauptstäbe mithin auf ihre ganze Länge, ohne Rücksicht darauf, auf welchem Teil ihrer Länge sie sich in weit-, oder engmaschigem Gitterteil befinden, in der Größe der weiten Maschen entsprechenden Abständen gleichmäßig vorgekröpft werden können, kann man mit gleichmäßig vorgestanzten Stäben nach Wahl ein
Muster im Gitter erzielen.
Die Fig. 3 der beiliegenden Zeichnung zeigt ein nach dem erwähnten Verfahren hergestelltes Gitter. In Fig. 2 ist ein Teil des Gitters in größerem Maßstabe dargestellt. Zur besseren Übersicht sind die sich in dem engmaschigen Teil fortsetzenden Hauptstäbe stärker als die zur Bildung, des engmaschigen Teils zwischen diese eingelegten Zwischen-
beliebiges
stäbe gezeichnet.
Für die Längs- und Quer-
hauptstäbe sind in der Zeichnung die Buchstaben A, B, C usw. und I, II, III usw. gewählt, während die Läng'S- und Querzwischenstäbe mit den Buchstaben a, b, c usw. und I, 2, 3 usw. bezeichnet sind.
Zur Herstellung des Gitters werden auf dem Arbeitstisch die Umrisse der Gitterteile vorgezeichnet, um die Grenze festzustellen, bis zu welcher die Haupt- und Zwischen-1
ίο stäbe jedesmal zu führen sind.
Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: Wäre z. B. gerade ein weitmaschiger Gitterteil herzustellen (die Nebenstäbe sind dann einstweilen als nicht vorhanden zu betrachten), so werden von den nebeneinander auf den Tisch gelegten Drähten I, II, III, IV zuerst die Drähte II und IV gehoben, und dann wird z. B. der Stab B eingelegt. Dann folgt Hebung der Stäbe I, III, V usw. und Einlegen des Stabes C. Dieser Vorgang wiederholt sich dann von vorn.
An solchen Stellen der auf dem Arbeitstisch aufgerissenen Zeichnung, an denen irgend ein Muster zur Bildung des engmaschigen Teils die Einschaltung von Zwischenstäben erheischt, wird wie folgt verfahren : Zuerst werden die entsprechenden Nebenstäbe 1, 2, 3, 4 usw. auf den Arbeitstisch gelegt. Wäre nun gerade ein Hauptstab einzufügen, z. B. wieder B, so geschieht dies in der früher geschilderten Weise, d. h. es wären wie vorher wieder die Drähte II, IV usw. zu heben. Vor dem Einlegen des auf diesen Hauptstab B folgenden Zwischenstabes b werden die Zwischenstäbe 1, 2, 3, 4 usw., aber alle gemeinsam gehoben. Nun folgt Hebung der Hauptstäbe I, III, V, dann Einlegen von C, dann wieder Hebung von I, 2, 3, 4 usw. gemeinsam, Einlegen von c usf.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform des Gitters, bei der zwischen je zwei Hauptstäbe statt wie früher je ein Zwischenstab deren zwei eingelegt sind, so daß die Weite des
JC
engmaschigen Gitterteils — beträgt. Auch hier
3 .
verlaufen die Zwischenstäbe i, 2, 3 usw. unterhalb der Hauptstäbe A, B, C usw., während die Zwischenstäbe a, b, c, d usw. jedesmal über die Hauptstäbe I, II, III, IV usw. hinweggehen.
Ist das Gitter derart zusammengestellt, so kann zur besseren Abgrenzung der verschiedenmaschigen Gitterteile untereinander ein Rahmen / aufgelegt Werden, der z. B. auf die in Fig. 6 angedeutete Art mit den einzelnen Stäben verbunden wird.
Selbstverständlich können zur Bildung des Gitters auch durchweg Drähte von gleicher Stärke verwendet werden. Es bleibt aber auch unbenommen, statt viereckiger oder.'60 quadratischer Maschen solche in der Form von vieleckigen zu bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Drahtgittern o. dgl. verschiedener Maschenweite, bei welchen die Stäbe des weitmaschigen Gitterteils in den engmaschigen Gitterteil durchgehen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung des engmaschigen Gitterteils Zwischenstäbe (a, b, c usw. und I, 2, 3 usw.) zwischen die Hauptstäbe (A, B, C usw. und I, II, ill usw.) in der Weise eingelegt werden, daß die einzelnen Zwischenstäbe der einen Richtung ihrer ganzen Länge nach stets ober- und die der anderen Richtung stets unterhalb der betreffenden sie kreuzenden Hauptstäbe verlaufen, zum Zweck, eine besondere Kröpfung der letzteren für die Kreuzungsstellen mit den Zwischenstäben zu erübrigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE150336C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2693721A (en) * 1949-05-20 1954-11-09 Daimler Benz Ag Planetary gearing
US2697367A (en) * 1950-11-13 1954-12-21 Eaton Mfg Co Transmission

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2693721A (en) * 1949-05-20 1954-11-09 Daimler Benz Ag Planetary gearing
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