DE634447C - Empfangsanordnung fuer Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, uebertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werden - Google Patents
Empfangsanordnung fuer Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, uebertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werdenInfo
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-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L21/00—Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
- H04L21/04—Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems at the receiving end
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur elektromagnetischenAuf zeichnung von Schrif t-
und Bildzeichen für Fernschreibmaschinen, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, in BiIdpunkte
zerlegt, durch entsprechende Impulsfolgen übertragen werden.
Die Sendeeinrichtung derartiger Fernschreibmaschinen besteht im wesentlichen aus
einer Kontaktwalze, auf der für jeden Buchstäben oder für jedes Zeichen ein Kontaktring
mit der dem Zeichen zugeordneten Kontaktfolge vorgesehen ist. Auf der Empfangsseite
erfolgte bisher die Zusammensetzung der Bildpunkte zu dem betreffenden Zeichen auf
einem gleichmäßig fortbewegten Streifen oder Blatt nach einer der bekannten bildtelegraphischen
Methoden. Hierbei wurden beim Arbeiten mit Kerr-Zellen die Bildpunkte
immer durch die Trägerfrequenz selbst aufgezeichnet. Wollte man die Bildzeichen selbst
aufzeichnen, so war es notwendig, die empfangenen Bildströme gleichzurichten. Derartige
Empfangssysteme sind jedoch für die oben beschriebenen Fernschreibmaschinen nicht
einfach und wirtschaftlich genug und erfordern, um eine genügende Empfindlichkeit zu
erreichen, eine sehr hohe Verstärkung der ankommenden Bildzeichen.
Es sind auch Anordnungen bekannt, die mit Wechselstrom arbeiten, indem die Aufzeichnung
durch Vibration des Ankers eines Wechselstrommagneten erfolgt. Derartige Aufzeichnungseinrichtungen, haben jedoch den
wesentlichen Nachteil, daß stets ein feines Raster mit aufgezeichnet wird, und daß eine
verhältnismäßig größere Zeit für die Aufzeichnung eines Bildpunktes erforderlich ist.
Gemäß der Erfindung wird eine einfache, aber trotzdem sehr empfindliche Empfangsanordnung für Fernschreiber geschaffen, bei
denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, übertragen
und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werden,
indem als Empfangssystem ein an sich bekanntes Phasenrelais verwendet wird. Das Phasenrelais wird durch die ankommende
tonfrequente Trägerwelle erregt und bewirkt durch den für die Dauer der Bildpunkte
erfolgten Anzug seines Ankers unmittelbar die Aufzeichnung der Bildpunkte
für die entsprechenden Schriftzeichen*.
Es sind Phasenrelais für Signalapparate, insbesondere für die Fernwahl in Fernsprechselbstanschlußanlagen
bekannt, doch wurde hierbei immer nur Strom mit niederen Fre-
*J Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Horst Rassow in Berlin-Friedenau.
quenzen von ungefähr 50 bis 100 Perioden verwendet. Derartige Phasenrelais konnten
für den~ vorliegenden Fall daher nicht ohne.·. weiteres -verwendet werden, da bezüglich diäfr
hier zur Anwendung gelangten tonfrequefffilf":
Welle und der Zeichenfrequenz von 250 Heifßii
erhebliche Schwierigkeiten zu überwinden' sind. Bei der ernndungsgemäßen Anordnung
für die Aufzeichnung von in einzelne Impuls-ίο reihen zerlegten Schriftzeichen stehen für ein
Zeichenelement, d. h. für einen Bildpunkt, nur 2 Millisekunden zur Verfügung, um die erforderliche
Telegraphiergeschwindigkeit von 21/» bis S Zeichen pro Sekunde zu erzielen.
> ι s Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Phasenrelais durch entsprechende Bemessung
der Selbstinduktionen der Magnetspulen in Abhängigkeit von der Stellung des Ankers
auf Resonanz abgestimmt wird, um eine mögao
liehst vorteilhafte Aufzeichnung der Bildpunkte zu erzielen. -Der Anker des Phasenrelais
kann auch als Kontaktträger ausgebildet werden und zur Steuerung von Schaltvorgängen,
die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Aufzeichnung stehen, insbesondere der Ein- und Ausschaltung des Antriebsmotors der Schreibapparate, dienen.
In der Figur ist eine beispielsweise Ausführung der Erfindung dargestellt. Die ankommende
modulierte Trägerwelle gelangt über den Transformator T in das Verstärkerrohr
R, in dessen Anodenkreis die Drossel D und der Kondensator C1 angeordnet sind, um
den Anodengleichstrom von, dem Magnetsystem fernzuhalten. Das Magnetsystem ist
ein bekanntes Phasenrelais, das aus zwei einzelnen neutralen Magneten M1 und M2 besteht,
die auf einen gemeinsamen Anker einwirken, der unmittelbar die Aufzeichnung der
einzelnen Bildpunkte bewirkt. Die Phase des einen Magneten M1. ist gegenüber der des
zweiten Magneten M2 durch den Kondensator C2 um angenähert 90 elektrische Grade
verschoben. Die Trägerwelle besitzt eine Frequenz von ungefähr 800 Hz, auf die das
Empfangssystem elektrisch in Resonanz, abgestimmt ist. Bei der Dimensionierung des
Kondensators C2 ist darauf zu achten, daß in dem Kreis M1-C2, um eine entsprechende Erhöhung
des Stromes zu erreichen, Resonanz auftritt, auch wenn dabei die Phasenverschiebung
zwischen den Strömen in den Magneten M1 und M2 nicht den sonst optimalen Wert
von 900 erreicht. Zur Erzielung annähernd gleicher A. W.-Zahlen in beiden Magneten ist
es notwendig, die beiden Spulen M1 und M2
nicht gleich groß zu wählen, sondern M2 eine höhere, mehr als doppelt so große Windungszahl
zu geben, da an sich durch das Vorschalten eines Kondensators C2 und Abstimmung
des Kreises auf die Trägerfrequenz die Amplitude dieses Kreises heraufgesetzt wird.
Besonders wichtig ist die Abstimmung des y'g.anzen Empfangssystems, bestehend aus M1
iJd C2 in Reihe, parallel dazu M2, auf RevStbiianz
mit der gewählten Frequenz durch entsprechende Dimensionierung des Kondensators C1 oder durch Vorschaltung eines besonderen
Kondensators C4. Das letztere kommt dann in Frage, wenn der Verstärker
schon den Kondensator C1 in der üblichen Größe von etwa 1 Mikrofarad fest eingebaut
erhält, da der Wert zur Erzielung der Frequenz des Kondensators C4 erheblich niedriger
ist, so daß durch die Reihenschaltung der beiden Kondensatoren der resultierende Wert
nur unwesentlich von dem Wert des Kondensators C4 abweicht. Da die Resonanzabstimmungen
von den Selbstinduktionen der Magnetspulen Af1 und M2 abhängig sind, wobei diese
aber infolge des bei Ankeranzug entstehenden Luftspaltes sich verändern, so sind die Abstimmungen
bei abgefallenem Anker zur Erzielung eines raschen Stromanstieges bzw. Ansprechen des Ankers vorzunehmen, bei angezogenem
Anker, wenn man eine besonders starke Kraftwirkung zwecks Erzielung eines hohen S chwärzungsdruckes für die Aufzeichnung
erreichen will. Ist ein rasches An-' go sprechen und eine starke Kraftwirkung wichtig,
so ist diese Resonanz bei einem mittleren Ankerabstand zu wählen.
Durch die Abstimmung des ganzen Systems auf Resonanz durch den Kondensator C4
bzw. C1 ist eine große Empfindlichkeit gegen tiefere Frequenzen infolge der starken Zunahme
des Wechselstromwiderstandes von C4 bzw. C1 vorhanden, wodurch gerade beim
drahtlosen Betrieb eine sehr gute Selektivität gegen Störsender gewährleistet wird. Eine
gleiche Unempfindlichkeit gegen höhere Frequenzen läßt sich durch Zuschalten eines
Querkondensators C5 zur Drossel Dr erreichen.
Claims (3)
105 Patentansprüche:
i. Empfangsanordnung für Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen,
durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, übertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet
werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Empfangssystem ein an sich bekanntes Phasenrelais verwendet wird,
das durch die ankommende tonfrequente Trägerwelle erregt wird und durch den für
die Dauer der Bildpunkte bewirkten Anzug des Ankers des Phasenrelais unmittelbar
die Aufzeichnung der Bildpunkte bewirkt.
2. Empfangsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Emp-
fangssystem dienende Phasenrelais abhängig von der Stellung des Ankers, die
eine möglichst vorteilhafte Aufzeichnung ergibt, elektrisch auf Resonanz abgestimmt
ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker des
Wechselstrommagnetsystems als Kontaktträger ausgebildet ist und zur Steuerung von Schaltvorgängen, die in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Aufzeichnung stehen, insbesondere der Ein- und Ausschaltung
des Antriebsmotors der Schreibapparate, dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108806D DE634447C (de) | 1933-03-25 | 1933-03-25 | Empfangsanordnung fuer Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, uebertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werden |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES108806D DE634447C (de) | 1933-03-25 | 1933-03-25 | Empfangsanordnung fuer Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, uebertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werden |
Publications (1)
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| DE634447C true DE634447C (de) | 1936-08-27 |
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ID=7529058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES108806D Expired DE634447C (de) | 1933-03-25 | 1933-03-25 | Empfangsanordnung fuer Fernschreiber, bei denen die einzelnen Schriftzeichen, durch festgelegte Impulsreihen zerlegt, uebertragen und durch ein Magnetsystem mit einem umlaufenden Abtastorgan aufgezeichnet werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634447C (de) |
-
1933
- 1933-03-25 DE DES108806D patent/DE634447C/de not_active Expired
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