DE634397C - Achsfederung fuer Drehgestelle von Schienenfahrzeugen mittels einer Auslegeblattfeder - Google Patents

Achsfederung fuer Drehgestelle von Schienenfahrzeugen mittels einer Auslegeblattfeder

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DE634397C
DE634397C DEF75721D DEF0075721D DE634397C DE 634397 C DE634397 C DE 634397C DE F75721 D DEF75721 D DE F75721D DE F0075721 D DEF0075721 D DE F0075721D DE 634397 C DE634397 C DE 634397C
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DE
Germany
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leaf spring
axle
spring
bogies
travel
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Expired
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DEF75721D
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Fiat SpA
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Fiat SpA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F5/00Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
    • B61F5/26Mounting or securing axle-boxes in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/30Axle-boxes mounted for movement under spring control in vehicle or bogie underframes
    • B61F5/32Guides, e.g. plates, for axle-boxes
    • B61F5/325The guiding device including swinging arms or the like to ensure the parallelism of the axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Für Untergestelle von Schienenfahrzeugen sind Achsfederungen mit einer Auslegeblattfeder bekannt, die um einen am Federbund vorgesehenen waagerechten Drehzapfen schwenkbar im Fahrgestell gelagert ist, mit ihrem einen Ende die Last aufnimmt und sich mit ihrem anderen Ende über eine zwischengeschaltete Zusatzfeder gegen das Fahrgestell stützt. Bei den bekannten Achsfederungen dieser Art ist das Achslager nicht in die Federung einbegriffen, und es ist ferner außer der Zusatzfeder, die zwischen das Fahrgestell und das eine Ende der Auslegeblattfeder geschaltet ist, noch eine weitere Hüfsfeder zwischen dem Wagenkastenunterzug und dem Radsatzgestell so angeordnet, daß in einer Geraden (Längsachse des Unterzuges) vier Stützpunkte hintereinanderliegen. Um dabei ein Herausspringen der Hilfsfeder
ao und auch der Zusatzfeder zu verhindern, ist der unter dem Unterzug befestigte obere Teller der Hilfsfeder am Radsatzgestell geführt, so daß dieses sich nur geringfügig gegen den Unterzug verdrehen kann, also eine brauchbare Drehgestellachsfelderung nicht entsteht.
Gemäß der Erfindung wird das Achslager in die Federung einbegriffen, und zwar wird die Auslegeblattfeder so angeordnet, daß ihr belasteter Arm am oberen Teile des Achslagers angreift, während zwischen dem unteren Teller der Zusatzfeder und dem unteren Teil des Achslagers ein Lenker angeordnet und das Achslager in der Fahrtrichtung nur von der Blattfeder und dem Lenker, dagegen quer zur Fahrtrichtung von den Achshaltern geführt ist. Ferner liegen gemäß der Erfindung der waagerechte Schwenkbolzen der Blattfeder und der untere Teller der Zusatzfeder zwischen zwei je eine Drehgestellwange bildenden Formeisen und sind mit beiden verbunden.
Bei der neuen Achsfederung bildet das Achslager ein Glied eines Gelenkvierecks (Blattfeder, Achslager, Lenker, Zusatzfeder) und soll seine Bewegungen in der senkrechten Mittelebene der Federung bzw. des Gelenkvierecks frei ausführen können, um die erreichbar geringsten Reibungswiderstände entstehen zu lassen.' Für Drehgestell-Auslegeblattfederungen anderer Art hat man bereits Gelenkvierecke vorgeschlagen, aber bei diesen Bauformen bildet die Blattfeder keinen Teil des bzw. der Gelenkvierecke, sondern zwei Achslager sind über ein am Federbund angeordnetes festes Mittelstück durch vier Lenker in zwei Gelenkvierecken eingeschaltet, und die Blattfeder hat mit ihren Enden von beiden so zusammengefaßten Radsätzen die Last aufzunehmen. Die bekannte Bauform ist vielteilig und verwickelt, und infolge des Wegfalles von Achshaltern haben die Lenker die Querbeanspruchungen praktisch allein aufzunehmen, so daß die Führung der Achsen quer zur Fahrtrichtung mangelhaft ist.
Beim Gegenstand der Erfindung: sind demgegenüber die Achslager quer zur Fahrtrichtung von den Achshaltern geführt, aber sie werden in der Fahrtrichtung lediglich von der Blattfeder und dem Lenker geführt,
haben also in dieser Richtung zwischen den Achslagern -den erforderlichen Spielraum, um sich hier als Glied des Gelenkvierecks frei bewegen zu können. Infolgedessen entstehen nur die geringen Reibungswiderstände in den. Gelenkpunkten, während die ungünstige Achs; halterreibung in der Fahrtrichtung fortfällt,' Gleichwohl haben auch in dieser Richtung die Achslager gemäß der Erfindung eine wichtige ίο Aufgabe, und zwar als Sicherungsvorrichtung im Falle eines etwaigen Bruches der Auslegeblattfeder.
Außer durch die erwähnten Vorteile zeichnen die neuen Drehgestelle sich auch dadurch aus, daß sie wesentlich kürzer und gedrängter als die üblichen Drehgestelle gebaut werden können. In der Wahl der Länge der Blattfeder besteht keine Bindung an andere Drehgestellbauteile, so daß für die Bemessung der Feder nur die Beanspruchung entscheidend zu sein braucht. Mit der ebenfalls gedrängten Bauweise der Achsfederung wächst ferner deren Widerstandsfähigkeit, und im ganzen kommt man mit einem geringeren Baugewicht des Drehgestelles im Verhältnis zu seiner Beanspruchungsfähigkeit aus. Bei größerer Betriebssicherheit ist die neue Achsfederung ferner einfacher als die bekannten Federungen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch ein Ende einer Drehgestellwange,
Fig. 2 einen Grundriß eines Drehgestellendes.
Jede Drehgestellwange 'besteht aus einem innenliegenden und über die Achse 23 hinweggehenden Formeisen 10 und einem außen liegenden kürzeren Formeisen ioa, die in solchem Abstande voneinander angeordnet sind, . daß ein waagerechter Schwenkbolzen 26, den der Bund 25 einer Auslegeblattfeder 24 drehbar umfaßt, und der untere Teller 30 einer Zusatzfeder 29 mitten zwischen beiden Formeisen liegen und mit beiden verbunden sind. Das Hauptblatt der Blattfeder 24 besitzt am belasteten Federarm ein Auge, mittels dessen es am oberen Teil (Bolzen 27) des Achs-( lagers 22 angreift. Das linke Ende der Blattfeder 24 ist flach und gleitet auf dem qberen Teller 28 der Zusatzfeder 29, deren Gehäuse oder unterer Teller 30 an den Formeisen 10 und ion befestigt ist.
Zwischen dem unteren Teil des Achslagers 23 und dem unteren Teller 30 der Zusatzfeder ist ein Lenker 31 angeordnet, so daß die Teile 22, 24, 29, 31 ein Gelenkviereck bilden. Vor und hinter dem Achslager 22 sind an ,^jie^lem inneren Formeisen ι ο Achshalter 21 an-'·>gebracht; sie führen das Achslager in der ■'Querrichtung, aber sie lassen ihm in der !Fahrtrichtung so viel Spielraum (s. Fig. 2), daß seine freie Bewegung als Glied des Gelenkvierecks in allen Regelbetriebsfällen keine Einschränkung erfährt. In der Fahrtrichtung erfolgt die Führung des Achslagers 22 betriebsmäßig ausschließlich durch das Gelenkviereck bzw. die Blattfeder 24 und den Lenker 31. '70
Im Falle eines Federbruches entsteht keine Gefahr. Sollte eine Zusatzfeder brechen, so findet der linke Arm der Blattfeder 24 am Gehäuse 30 ein Auflager, und sollte die Auslegeblattfeder 24 selbst brechen, so wird das Achslager 22 von den Achshaltern 21 auch in der Fahrtrichtung gehalten. Durch die Anordnung und Stützung der Blattfeder 24 zwischen den beiden Formeisen 10 und io° wird die Quersteifigkeit des ganzen Drehgestelles vergrößert, und von den Blattfedern und anderen schwingenden Teilen werden Verwindungsbeanspruchungen-ferngehalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Achsfederung für Drehgestelle von Schienenfahrzeugen mittels einer Auslegeblattfeder, die um einen am Federbund vorgesehenen waagerechten Zapfen schwenkbar im Fahrgestell gelagert ist, go mit einem Ende die Last aufnimmt, sich " mit dem anderen Ende gegen das Fahrgestell unter Zwischenschalten einer Zusatzfeder stützt, dadurch gekennzeichnet, daß der belastete Arm der Blattfeder (24) am oberen Teil des Achslagers (23) angreift, daß zwischen dem unteren Teller
    (30) der Zusatzfeder (29) und dem unteren Teil des Achslagers (23) ein Lenker
    (31) angeordnet ist und daß das Achslager (23) in der Fahrtrichtung nur von der Blattfeder (24) und dem Lenker (31), quer zur Fahrtrichtung dagegen von den Achshaltern (21) geführt ist.
  2. 2. Achsfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Schwenkbolzen (26) der Blattfeder (24) und der untere Teller (30) der Zusatzfeder (29) mitten zwischen den beiden jede Drehgestellwange bildenden Profil- i%0 eisen (10, ioa) liegen und mit beiden verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF75721D 1933-06-09 1933-06-09 Achsfederung fuer Drehgestelle von Schienenfahrzeugen mittels einer Auslegeblattfeder Expired DE634397C (de)

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