DE632893C - Auswuchtmaschine mit regelbarer Federung - Google Patents

Auswuchtmaschine mit regelbarer Federung

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Publication number
DE632893C
DE632893C DESCH107817D DESC107817D DE632893C DE 632893 C DE632893 C DE 632893C DE SCH107817 D DESCH107817 D DE SCH107817D DE SC107817 D DESC107817 D DE SC107817D DE 632893 C DE632893 C DE 632893C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
balancing machine
adjustable suspension
axis
lever arm
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH107817D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Ohly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenck AG
Original Assignee
Carl Schenck Eisengiesserei und Maschinenfabrick Darmstadt GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/04Adaptation of bearing support assemblies for receiving the body to be tested

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Auswuchtmaschine mit regelbarer Federung Es sind verschiedene Mittel bekannt, um bei Auswuchtmaschinen die Resonanzlage der Schwingungen einzustellen oder zu verstellen. Da die Resonanzlage bekanntlich von der schwingenden Masse und der Federkonstante der Federn abhängt und die Masse nicht beliebig geändert werden kann, läßt sich diese Verstellung nur durch Änderung der Federung erreichen. Zu diesem Zweck werden entweder die Federn ausgewechselt, was verhältnismäßig umständlich ist. Die Federung wird bei anderen bekannten Maschinen dadurch verstellt, daß bei Verwendung von Blattfedern ein Teil der Blattfeder festgelegt wird, so daß nur der übrigbleibende Teil als Feder wirkt. Bei Verwendung von Schraubenfedern versucht man sich so zu helfen, daß ein Teil der Windungen abgeschaltet wird. Auch diese beiden Verfahren sind umständlich.
  • Die Erfindung gibt Mittel an, durch die eine äußerst einfache Ein- und Verstellung der Resonanzlage erreicht wird. Dies. geschieht dadurch, daß die Feder, die mit der schwingenden Masse verbunden ist, verschwenkt wird. Dieses Schwenken geht derartig vor sich, daß dadurch der Hebelarm der an dem Schwingsystem angreifenden Federkraft in bezug auf die Schwingachse geändert wird. Bei Verwendung von Schraubenfedern kann beispielsweise das eine Ende der Feder schwenkbar mit einem festen Teil der Maschine verbunden werden, während das andere Ende an dem schwingenden Teil verschiebbar angeordnet ist. Schneidet die Achse der Feder die Schwingachse, dann ist die Wirkung der Feder gleich Null. Wird der verschiebbare Fußpunkt der Feder verlegt, so entsteht in bezug auf die Schwingachse ein Hebelarm. Trotz stets gleichbleibender Federkonstante wirkt die Feder bei zunehmendem Hebelarm so, als ob ihre Federkonstante sich vergrößerte. Es ist leicht, durch Verstellen des Fußpunktes der Feder die gewünschte Resonanzlage zu finden.
  • An Stelle einer Feder können selbstverständlich mehrere Federn an der gleichen schwingenden Masse angeordnet werden. Sie können gemeinsam oder unabhängig voneinander in ihrer Lage verstellbar sein. Es können auch verstellbare und unverstellbare Federn an der gleichen Masse angreifen. In dem letztgenannten Falle ist beim Schwenken nur einer einzigen Feder die Änderung der Gesamtfederkonstante naturgemäß etwas geringer als beim Schwenken sämtlicher Federn.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch in Verbindung mit einer Auswuchtmaschine dargestellt. Die Ausbil- Jung der Auswuchtmaschine selbst, von der die Abbildung -nur eine schematische Seitenansicht zeigt, ist für-den Erfindungsgedanken gleichgültig.
  • Die Maschine besteht aus einem Fundament a, auf dem ein Stützbock b längs verschiebbar ist. In dem oberen Teil dieses Stützbocks ist ein Lagerbock c derartig aufgehängt, daß ei um die senkrecht zur Zeichenebene stehende Achse d schwingen kann. Er trägt zwei Rollen e, auf die die Welle/ des auszuwuchtenden Körpers g gelegt wird. Die Achse der Wellet steht ebenfalls senkrecht zur Zeichenebene. Das jenseitige Ende dieser Welle ist in einem gleichen Lagerbock gelagert.
  • Um das aus dem Lagerbock und dem Wuchtkörper bestehende System schwingbar zu machen, ist eine Feder k angeordnet. Sie ist. an ihrem einen Ende an einer Spindel i befestigt, die durch ein Handrad k axial in der Hülse l verschoben werden kann, Die Hülse ist mittels der Bolzen m in einem festen Ständern schwenkbar gelagert. Das . andere Ende der Feder ist an einem Gleitstück @o befestigt. Dieses Gleitstück ist in eitlem Schlitz p verschiebbar.
  • In der gezeichneten Lage der Feder wirkt diese in bezog auf die - Schwingachse d mit einem Hebelarm, der dem kürzesten Abstand der mit A-B bezeichneten Federachse von der Schwingachsed entspricht. In der Zeichnung ist dieser Hebelarm mit g bezeichnet. Wird die Federachse durch Verschieben des Gleitstückes o in irgendeine andere Richtung geschwenkt, so daß die Federachse beispielsweise die Richtung C-D annimmt, dann ändert sich naturgemäß der Hebelarm und damit auch die Wirkung der Feder in bezog auf die Schwingungseigenschaften des Systems. Durch Vergrößerung des Hebelarmes wird die Federwirkung in dem Sinne geändert, daß sie einer höheren Federkonstante entspricht, obwohl die Federkonstante der Feder selbst nicht geändert worden ist. Dadurch wird bei gleichbleibender Masse die Resonanzlage in höhere Drehzahlbereiche verschoben.
  • Um die Lage des Lagerbockes c regeln zu können, kann die Feder durch Betätigung des Handrades k axial. verschoben werden. Hierdurch ' läßt sich auch, falls nötig, die Feder vorspannen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Auswuchtmaschine mit regelbarer Federung zum Ein- und Verstellen der Resonanzlage der Schwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder derartig schwenkbar angeordnet ist, daß der Hebelarm der an dem Schwingsystem angreifenden Federkraft in bezog auf die Schwingachse durch das Schwenken der Feder geändert wird.
DESCH107817D 1935-02-15 1935-02-15 Auswuchtmaschine mit regelbarer Federung Expired DE632893C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1108473B (de) * 1956-11-17 1961-06-08 Siemens Ag Vorrichtung zur Reibungsverminderung in Pendellagern elektrischer Pendelmaschinen
DE1236828B (de) * 1960-09-19 1967-03-16 Manuf D Outil Pour Garages Wil Raederauswuchtmaschine
DE3204016A1 (de) * 1982-02-05 1983-08-18 Wolf-Dieter 6100 Darmstadt Reutlinger Verfahren und vorrichtung zur positionierung von auszuwuchtenden werkstuecken

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DE1236828B (de) * 1960-09-19 1967-03-16 Manuf D Outil Pour Garages Wil Raederauswuchtmaschine
DE3204016A1 (de) * 1982-02-05 1983-08-18 Wolf-Dieter 6100 Darmstadt Reutlinger Verfahren und vorrichtung zur positionierung von auszuwuchtenden werkstuecken

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