DE632649C - Kombinierter Rauh- und Feinbrandkessel mit gemeinsamer Beheizung - Google Patents

Kombinierter Rauh- und Feinbrandkessel mit gemeinsamer Beheizung

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DE632649C
DE632649C DEG87378D DEG0087378D DE632649C DE 632649 C DE632649 C DE 632649C DE G87378 D DEG87378 D DE G87378D DE G0087378 D DEG0087378 D DE G0087378D DE 632649 C DE632649 C DE 632649C
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boiler
fire boiler
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/001Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Kombinierter Rauh- und Feinbrandkessel mit gemeinsamer Beheizung Verschlußsicherheit und große übersichtlichkeit sind Vorzüge dieses Rauh- und Feinbrandkessels, welch letzterer, wie aus der Zeichnung ersichtlich, auf jeden Rauhbrandkessel im Austausch gegen den Kesselhut (als Kreissegment dargestellt) angebracht werden kann. Der Feinbrandkessel B ist in dem Rauhbrandkessel A derart eingebaut, daß beide Kessel einen gemeinsamen Deckel und einen gemeinsamen Dephlegmator g und gi haben. Der Rauhbrandkühler C und der Feinbrandkühler D sind derart miteinander verbunden, daß der Kühlwassereintritt beim Feinbrandkühler erfolgt, der Austritt dagegen beim Rauhbrandkühler. Die Wirkung dieser Anordnung ist folgende: Die alkoholischen Dämpfe, die aus dem Rauhbrandkessel A aufsteigen, .erfahren durch Wärmeabgabe an den Feinbrandkessel B und durch den auf den Kessel A treffenden Teil des Dephlegmators g eine entsprechende Abkühlung und teilweise Kondensation, so daß ein Teil des Wassergehalts und der schweren Fuselöle ausgeschieden wird. So verstärkt und gereinigt gelangen die alkoholischen Dämpfe durch das Geistrolir c und den Kühler C bei d als Kondensat in den Feinbrandkessel B. Der Feinbrandkessel B ist gegen den Rauhbrandkessel A durch Wasserabschluß f abgesperrt.
  • Der weitere Vorgang ist nuri folgender: Die alkoholischen Dämpfe des Rauhbrandkessels haben entsprechend dem geringen Alkoholgehalt des Rohmaterials eine bedeutend höhere Temperatur als die alkoholischen Dämpfe, die in dem Feinbrandkessel erzeugt werden. Diese höhere Temperatur im Rauhbrandkessel A genügt nun vollständig, um den Feinbrandkessel zu heizen. Es ist daher für beide Kessel nur eine Heizung erforderlich. Der in den Feinbrandkessel gelangte Rauhbrand wird in demselben fortlaufend destilliert. Das Phlegma läuft dauernd durch den Wasserabschluß f in den Rauhbrandkessel A zurück. Die alkoholischen Dämpfe des Feinbrandkessels gelangen noch verstärkt durch den auf sie einwirkenden Teil des Dephlegmators g durch das Geistrohr e und den Kühler D bei E in die Vorlage. Das Kühlwasser ist für die beiden Kühler, die mit dem Geistrohr zusammen aus je einem verbindungslosen Kupferrohr bestehen, gemeinsam und tritt bei a ein und bei b aus.
  • Die Bedienung ist einfach. Für den gesamten in einem Zuge verlaufenden Prozeß von der Maische bis zum hochprozentigen Destillat sind nur drei voneinander unabhängige Einwirkungsmöglichkeiten vorgesehen, nämlich: i. die Heizung des Rauhbrandkessels, 2. die Einstellung des für Rauh- und Feinbrandkessel gemeinsamen Dephlegmators, 3. die Regulierung der Temperatur des Kühlwassers, welches die beiden Kühler nacheinander durchfließt.
  • _ Die drei Regulierungsprinzipien genügen bei der gegebenen Konstruktion, wie in folgendem noch näher erläutert wird, vollkommen, um ein- -hochprozentiges Destillat von hohem Reinheitsgrad zu erzeugen. Abgesehen von den -beiden Destillationen selbaen nämlich der Maische und des Rauhbrand« wird die verstärkende und zugleich reinigend'" Wirkungsweise der Apparatur durch fol-' gende Vorgänge erhöht: i. Verstärkung der aus der Maische aufsteigenden Dämpfe durch Wirkung der Feinbrandblase als Dephlegmator, z. weitere Verstärkung durch den eigentlichen Dephlegmator, 3. völlige Kondensation im Rauhbrandkühler, q.. Verstärkung und vor allem Reinigung der aus dem Rauhbrand aufsteigenden Dämpfe durch den Dephlegmator.
  • Die unter 3 aufgeführte Kondensation wirkt nicht verstärkend, sondern nur reinigend in der Weise, daß die Destillation des Feinbrandes verlangsamt und selbsttätig reguliert wird. Bei weitem am wirksamsten ist die Beeinflussung des Destilliervorganges mittels `ces-.Frischwasserdephlegmators möglich. Man @`e " '`es in der Hand, den Feinbrand hoch-@zce-niedrigprozentig und mehr oder weniger 'l'reiü@,von Nachlauf zu gewinnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kombinierter Rauh- und Feinbrandkessel mit gemeinsamer Beheizung, dadurch gekennzeichnet, daß der Feinbrandkessel (B) so in den Rauhbrandkessel hängend eingebaut ist, daß der den Dekkel bildende Dephlegmator (g, gl) beiden Kesseln gemeinsam ist und die Kühler für Rauhbrand (C) und Feinbrand (D) so hintereinandergeschaltet sind, daJ3 der Eintritt des Kühlwassers bei (a) und der Austritt bei (b) erfolgt.
DEG87378D 1934-02-03 1934-02-03 Kombinierter Rauh- und Feinbrandkessel mit gemeinsamer Beheizung Expired DE632649C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3537171A1 (de) * 1985-10-18 1987-04-23 Rolf Schleicher Wasserbad - brenngeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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