DE631567C - Waschmaschinenantrieb mit Wassermotor, dessen Hinundherbewegung durch Anordnung zweier Freilaufgetriebe auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar gemacht ist - Google Patents

Waschmaschinenantrieb mit Wassermotor, dessen Hinundherbewegung durch Anordnung zweier Freilaufgetriebe auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar gemacht ist

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DE631567C
DE631567C DEN37041D DEN0037041D DE631567C DE 631567 C DE631567 C DE 631567C DE N37041 D DEN37041 D DE N37041D DE N0037041 D DEN0037041 D DE N0037041D DE 631567 C DE631567 C DE 631567C
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drive
chain
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F37/00Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
    • D06F37/30Driving arrangements 
    • D06F37/32Driving arrangements  for rotating the receptacle at one speed only
    • D06F37/34Driving arrangements  for rotating the receptacle at one speed only in opposite directions, e.g. oscillating

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Waschmaschinenantrieb mit Wassermotor, dessen Hinundherbewegung durch Anordnung zweier Freilaufgetriebe auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar gemacht ist Die Erfindung bezieht sich auf einen Waschmaschinenantrieb mit einem Wassermotor, der wahlweise zum Antrieb des Waschkreuzes oder der Wringmaschine benutzt werden kann. Um den Wassermotor auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar zu machen, werden die beiden Schwingbewegungen des Motors mit Hilfe zweier abwechselnd zur Wirkung gelangenden Freilaufgetriebe in eine fortlaufende Drehbewegung umgewandelt. Hierbei müssen die beiden Getriebe, deren eines die Hin- und deren anderes die Herbewegung auf die Wringmaschinenwelle übertragen, gegenläufig wirken, damit die beiden Schwingbewegungen gleichsinnig auf die Wringmaschinenwelle einwirken. Die bei einem der beiden Getriebe infolgedessen erforderliche Bewegungsumkehr wird gewöhnlich durch ein besonderes Zahnräderpaar bewirkt.
  • Man hat zwar auch schon vorgeschlagen, durch Anordnung eines gekreuzten und eines ungekreuzten Riementriebes ein besonderes Zahnräderpaar zu vermeiden. Die Verwendung von Riemen ist jedoch für den vorliegenden Zweck ungeeignet, und zwar einerseits, weil der dauernde Belastungswechsel eine nachteilige Schlupfsteigerung und damit eine Verschlechterung des Wirkungsgrades hervorruft, und andererseits, weil der Riementrieb eine bessere, Wartung und ein häufiges Nachspannen erfordert. Der Nachteil des häufigeren Nachspannens vergrößert sich im vorliegenden Fall noch durch den Umstand, daß die Riemenlängung durch den Einfluß der im Waschmaschinenbetrieb vorhandenen Feuchtigkeit besonders begünstigt wird.
  • Der Antrieb der umlaufenden Wringmaschinenantriebwelle erfolgt durch den Wassermotor stoßweise und muß, um eine gleichförmige Drehung der Antriebwelle zu erzielen, ausgeglichen werden. Bei Waschmaschinen hat man bereits einen Schwinghebelantrieb mit einem vom Schwinghebel mittels Kurbelgetriebe gedrehten Schwungrad ausgerüstet, das die Bedienung der Waschmaschine erleichtern soll. Eine Gleichförmigkeit der Drehung des Waschkreuzes ist aber hier weder beabsichtigt noch erzielbar, da das Waschkreuz nicht umläuft, sondern sich hin und zurück dreht. Man hat auch bereits den durch den Wassermotor einer Waschmaschine bewirkten Antrieb ihrer Wringmaschine mit einem Schwungrad versehen, dessen Umdrehungszahl im wesentlichen dieselbe wie die Hubzahl des Motorkolbens war. Die geringe Umlaufzahl eines solchen Schwungrades läßt in diesem aber nur eine zu geringe Energie. aufsp(zichern, da es mit Rücksicht auf die Standfestigkeit der Waschmaschine verhältnismäßig leicht sein muß.
  • Alle diese Mängel sind nun gemäß der Erfindung dadurch vermieden, da3 der eine der beiden die Schwingwelle mit der umlaufenden Wringmaschinenantriebwelle verbindenden Kettentriebe gekreuzt ausgebildet ist und daß an der Kreuzungsstelle die Glieder der beiden sich kreuzenden Kettentruxng-;
    durch in getrennten Ebenen liegende
    bindungsstücke gebildet werden, so daß
    Lauf eine hemmende Berührung der beider..'.'
    Kettentrums an der Kreuzungsstelle nicht stattfinden kann. Infolgedessen ist trotz der Verwendung von Kettentrieben ein besonderes Zahnräderpaar zur Erzielung der Bewegungsumkehr nicht mehr erforderlich. Dadurch ist eine bedeutende Vereinfachung und Verbilligung des Getriebes erzielt worden. Auch werden durch den Fortfall des Zahnräderpaares der Raumbedarf und das Gewicht des Getriebes wesentlich verringert.
  • Vorteilhaft wird die Freilaufkupplung mindestens des gekreuzten Kettentriebes, auf der angetriebenen Welle -angeordnet. Der eine Kettentrum des gekreuzten Kettentriebes kann zweckmäßig durch zwei lange Laschen gebildet sein, zwischen denen der andere, schmalere Trum hindurchgeht. Dadurch wird erreicht, daß die beiden Trumspannungen genau wie bei einer gewöhnlichen Kette in der gleichen Ebene, und zwar der Mittelebene des Kettentriebes, liegen.
  • Eine gleichförmige Drehung der Wringmaschinenantriebwelle ist durch eine mit dieser zwangsläufig verbundene Schwungscheibe erzielt, welche durch ein Übersetzungsgetriebe in schnellere Umdrehung versetzt wird. Es ist so durch eine leichte Schwungscheibe, welche die Standfestigkeit und die leichte Fortbewegung der Maschine nicht beeinträchtigt, ein vollkommen ausreichend gleichmäßiger Umlauf der Wringmaschinenwalzen erreicht.
  • Das neue Getriebe zeichnet sich auch durch einen besonders leichten Gang und somit einen hohen Wirkungsgrad aus, da die Reibung des sonst zur Bewegungsumkehr erforderlichen Zahnräderpaares bzw. die Schlupfverluste eines Riementriebes in Fortfall kommen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen -Fig. i das Getriebe in Rückansicht >mit Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2 und Fig. a eine Seitenansicht zu Fig. i, in Richtung des Pfeiles x gesehen.
  • a ist ein Wassermotor mit hin und her gehendem Kolben, der eine quer zum Wassermotor artgeordnete Welle d mittels einer Zahnstange c und eines mit dieser in Eingriff stehenden Ritzels in schwingende Bewegung versetzt. Am freien Ende der Schwingwelle kann ein Zahnrad befestigt werden, das mittel- oder unmittelbar die senkrechte, das Waschkreuz tragende Schwingwelle von der Unterseite des auf der Zeichnung nicht mit dargestellten Waschbottichs aus antreibt. Die Schwingwelle d dient nicht nur zum Antrieb des Schwingkreuzes, sondern wird auch zum Antrieb der Wringmaschine enutzt. Zu diesem Zweck sind auf der Schwingwelle frei drehbar, aber unv erschiebbar zwei starr miteinander verbundene Kettenräder in, t gelagert. Diese können mit Hilfe einer Kupplungsscheibe f und an ihrer der Kupplungsscheibe zugewandten Seite vorgesehenen Klauen n mit der Schwingwelle d gekuppelt werden. Damit Wringmaschine und Waschmaschine nicht gleichzeitig mit dem,Motot gekuppelt werden, ist die Schwingwelle geteilt und die Kupplungsscheibe f so ausgebildet, daß sie in der einen Stellung die Kettenräder m, t und in der entgegengesetzten Stellung den abgetrennten Schwingwellenteil mit dem antreibenden Motor kuppelt. Zur Betätigung der Kupplung ist ein Handhebel o vorgesehen.
  • Die beiden Kettenräder sind je durch eine Kette p, et mit zwei ebenfalls gleichachsig angeordneten, aber getrennt voneinander auf einer parallel zur Schwingwelle gelagerten zweiten Welle s drehbaren Kettenrädern q, v verbunden. Diese Kettenräder und die gleichachsige Welle s sind ihrerseits durch je eine Freilaufkupplung r, w miteinander verbunden. Die Freilaufkupplungen wirken gleichsinnig. Der eine Kettentrieb t, ui, v ist gekreuzt und der andere, in, p, q, ungekreuzt ausgebildet, so daß die Kettenräder q, v stets in entgegengesetztem Sinn angetrieben werden und daher die Kupplungen r, w abwechselnd zur Wirkung gelangen. Infolgedessen werden beide Schwingbewegungen der Schwingwelle a in gleichsinnig umlaufende Bewegungen der Wringmaschinenantriebwelle s .übertragen, so daß diese Welle eine fortlaufende Drehbewegung ausführt. Um eine gegenseitige Reibung der beiden Kettentrums zu verhindern, wird der eine Kettentrum des gekreuzten Kettentriebes t, u1, v durch zwei lange Laschen M, M und der andere Trum durch eine einzige Lasche N gebildet, die zwischen den Laschen 1V1, M hindurchgeht. Die zwischen den Laschen M, M und N befindlichen, mit den Kettenrädern t, v in Eingriff stehenden Kettenteile setzen sich aus normalen Kettengliedern zusammen, und die Laschen M, M bzw. N sind unmittelbar an die Endglieder dieser Kettenteile angelenkt, und zwar die Laschen M,1Vl an den Enden und die Lasche N in der Mitte der zu den Endgliedern gehörigen Kettenbolzen. Die Trumspannungen liegen infolge dieser Ausbildung genau wie bei einer normalen Kette in ein und derselben Ebene, und zwar der Mittelebene des Kettentriebes, so daß der leichte Gang des Kettentriebes durch die Kreuzung in keiner Weise beeinträchtigt wird. Das ganze Getriebe mitsamt dem Wassermotor wird von einer Gehäuseplatte b getragen. Auf der umlaufenden, zum Antrieb der Wringmaschine dienenden Welle s ist ein Zahnrad y angeordnet. Mit diesem Zahnrad steht ein kleineres Zahnrad y1 in Eingriff, das auf der Achse einer Schwungscheibe z sitzt. Durch diese Schwungscheibe wird die Ungleichförmigkeit der Antriebs-und Arbeitskräfte so weit ausgeglichen, daß ein ruhiger Gang und ein störungsfreies Arbeiten gewährleistet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Waschmaschinenantrieb mit Wassermotor, dessen Hinundherbewegung durch Anordnung zweier Freilaufgetriebe auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar gemacht ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingwelle (d) mit der umlaufenden Wringmaschinenantriebwelle (s) durch einen einfachen und einen gekreuzten Kettentrieb (m, p, q bzw. t, ui, v) verbunden ist und daß dabei die Glieder (!V1, IiI bzw. N) der beiden sich kreuzenden Kettentrums durch in getrennten Ebenen liegende Verbindungsstücke gebildet werden. a. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufkupplung (w) mindestens des gekreuzten Kettentriebes auf der angetriebenen Welle (s) angeordnet ist. 3., Antrieb nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kettentrum durch zwei lange Laschen (M, @M) gebildet wird, zwischen denen der andere, schmalere Trum (N) hindurchgeht. 4. Antrieb nach Anspruch i, dessen in gleichbleibendem Drehsinn umlaufende Welle mit einer Schwungscheibe verbunden ist, welche die Stöße des Wassermotors ausgleicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwungscheibe durch ein tbersetzungsgetriebe in schnellere Umdrehung versetzt wird.
DEN37041D 1934-08-11 1934-08-11 Waschmaschinenantrieb mit Wassermotor, dessen Hinundherbewegung durch Anordnung zweier Freilaufgetriebe auch zum Antrieb der Wringmaschine nutzbar gemacht ist Expired DE631567C (de)

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