DE630540C - Vorrichtung zur Ausgabe von Fluessigkeit aus Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zur Ausgabe von Fluessigkeit aus Behaeltern

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DE630540C
DE630540C DEG87165D DEG0087165D DE630540C DE 630540 C DE630540 C DE 630540C DE G87165 D DEG87165 D DE G87165D DE G0087165 D DEG0087165 D DE G0087165D DE 630540 C DE630540 C DE 630540C
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container
liquid
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elastic body
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DEG87165D
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LUDWIG GUECK
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LUDWIG GUECK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/42Closures with filling and discharging, or with discharging, devices with pads or like contents-applying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ausgabe von Flüssigkeit aus Behältern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Ausgabe von Flüssigkeit aus Behältern und bezweckt, eine saubere, sichere und schnelle Ausgabe der Flüssigkeit zu ermöglichen.
  • Bei den bekannten Spartropfflaschen mit enger Halsmündung tritt durch Rucken der umgekehrten Flasche Luft aus der Atmosphäre durch die enge Öffnung und die aufgeschüttelte Flüssigkeit zum Boden der Flasche, wobei eine ruckweise, wenig treffsichere Abgabe von Flüssigkeit aus der Flasche erfolgt. Bekannt sind auch: Ausgabevorrichtungen, bei denen die Flüssigkeit der zwecks Ausgabe umgekehrten Flasche durch ein Ventil zurückgehalten wird. Das Ventil öffnet sich, wenn die Vorrichtung gegen die zu benetzende Fläche gedrückt wird. Aber Ventile geben leicht zu Störungen Anlaß.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß an der engen Öffnung, durch welche die Flüssigkeit aus- und die Luft in den Behälter eintritt, ein elastisches oder elastisch gelagertes Organ von solcher Ausbildung vorgesehen ist, daß beim Aufdrücken desselben auf eine zu benetzende Fläche eine gewisse Luftmenge durch die Öffnung in das Innere des Behälters gedrückt und eine entsprechende Flüssigkeitsmenge durch dieselbe Öffnung aus dem Behälter herausbefördert wird.
  • Bei bekannten: Ausgabevorrichtungen mit elastischen Massageorganen und Ventilen, die sich beim Aufdrücken dieser Organe auf die zu benetzende Fläche öffnen, dienen die elastischen Organe nicht zur Beförderung von Luft in die Flasche und sind hierzu nicht geeignet, da die fingerartigen Massageorgane sich leicht schräg legen, so daß lein Luftabschluß mehr vorhanden ist.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. t zeigt im Schnitt einen Behälter m- mit verhältnismäßig enger Öffnung b im Hals, durch die die Flüssigkeit bei Umkehr des Behälters nicht ohne weiteres austritt. Um diese Öffnung liegt ein über den Behälterhals vorstehender zylindrischer elastischer Körper x. Setzt man den umgekehrten Behälter m bzw. den Körper a auf die zu benetzende Fläche; so ist die im Körper a befindliche Luft gefangen. Drückt man jetzt gegen die Fläche, so wird die gefangene Luft etwas verdichtet und tritt infolgedessen durch die Öffnung b und die darüberstehende Flüssigkeit zum Boden der Flasche. Gleichzeitig läßt der Behälter m eine entsprechende Menge Flüssigkeit auf die zu benetzende Fläche fallen.
  • In Abb.2 ist m der Behä'.ter, b die enge Öffnung, c ein Drucklüftpumpenzylinder mit Luftschlitz d für die Luftzutrittssteuerung durch den Kolben e; f ist eine Feder zum Vordrucken des Kolbens e, während das Hineindrücken desselben in den Zylinder c durch das oben beschriebene Drücken auf die Fläche erfolgt. Im letzteren Falle tritt Druckluft in die Flasche und Flüssigkeit in den Zylinder c, von wo sie auf zweckentsprechende Weise, z. B. durch den Schlitz g,-nach außen auf die Fläche tritt. .' Eine Wertsteigerung erfährt die Neuerürig dadurch, daß' der Körper d in Abb. i und der Körper c in Abb. 2 nicht nur elastisch, sondern auch porös, z. B. aus Filz, hergestellt sind. Hierdurch werden die Körper gleichzeitig zum Verwischen der Flüssigkeit auf der Fläche verwendbar. Man kann so auf einfachste Weise schnell und sicher ohne Beschmutzen der Hände die Flüssigkeit dahin bringen und gleichzeitig verstreichen, wo man sie hin haben will. Durch Abstimmung von Pump- und Wischvorgang läßt sich auch die Menge dosieren. Der poröse Körper kann in diesem Falle auch durch einen nur federnden Körper mit Pinselansatz o. dgl. ersetzt werden.
  • Um zu verhindern, daß der Körperbei bestimmten Flüssigkeiten im. Ruhezustand durch Eintrocknung verhärtet oder verkrustet, zumal wenn er aus porösem oder einem anderen dieser Gefahr ausgesetzten Stoff besteht, kann man ihm einen in die Flüssigkeit reichenden Docht h (Abb. 3) geben. Die beiden Körper a und h, zweckmäßig miteinander verbunden oder auch beide aus einem Stück bestehend, bewirken infolge ihrer Kapillarwirkung, daB die Flüssigkeit stets auch in dem aus dem .Behälter herausstehenden Ende steht, wodurch einem Austrocknen und Verhärten derselben- in der Ruhe vorgebeugt wird. Beim Vorhandensein einer solchen oder einer anderen direkten Verbindung zur Flüssigkeit im Behälter wird ferner unabhängigvomHauptvorgang bei dem Drücken des porösen Körpers a auf die zu bestreichende,Fläche und dem folgenden Zurückfedernlassen infolge des damit einhergehenden Schließens und öffnens seiner Poren eine pumpenartige Wirkung erzielt und Flüssigkeit aus dem Behälter auf die Fläche gefördert. Dies kann zum Befeuchten des Wischers vor Ausführung des Hauptvorganges zwecks guten Dichtens bei seinem Aufsetzen von Vorteil sein.
  • Um zu verhindern, daß beim Pumpen und Wischen oder auch im Ruhezustand des Behälters Flüssigkeit vom Körper a oder einem sonstigen diese Gefahr verursachenden Teil der Vorrichtung aus- über den Hals des Behälters tritt oder zieht, kann nach Abb. ¢ der Körper a innerhalb des Behälterhalses derart gelagert sein, daß sich um ihn eine Fangschale bildet. Beim Vorhandensein dieser Fangschale kann nach Abb. 5 ein in der Regel flacher Kapseldeckel k zum Versehluß des Behälters verwandt werden. Durch diesen wird das vorstehende Ende des Körpers a -in den Pf annenraum i (Abb. q.) gedrückt, wie Abb. 5 zeigt, wobei in dem zusammengedrückten Endteil des Körpers a eine Stauung der ihm ,'an- und innehaftenden Flüssigkeit innerhalb Pfannenraumes erzielt wird, was der e`7ischhaltung an dieser Stelle und, wenn er zum Wischen mitbenutzt wird, auch dem guten Ansatz bei Beginn des Streichens dient. Der flache Kapseldeckel hat gegenüber dem sonst erforderlichen glockenförmigen den Vorzug, daß bei seinem Aufsetzen bei sonst gleichen Verhältnissen weniger leicht Flüssigkeit an diesem bzw. durch diesen von der Vorrichtung abgestreift wird und an dem Behälter herunterläuft. Der durch den Deckel gestauchte Körper a kann u. U. auch gleichzeitig als Dichtung dienen. Soweit der Körper a für bestimmte Zlvecke aus einem Stoff besteht, der nicht- selbst genug federt, können Federn angeordnet sein, z. B. Feder i nach Abb. 6. Die Feder im Beispiel kann auch dem Zweck dienen, eine etwa im Körper a durch den Gebrauch sich einstellende bleibende Stauung auszugleichen. Der Körper a steht dann anfänglich entsprechend weiter vor. Abb. 6 zeigt auch, wie das Anlüften der Vorrichtung von der zu benetzenden Fläche zum Zwecke der Neuaufnahme atmosphärischer Luft in den Verdichtungsraum des Ringes x entbehrt werden kann. Geht der Ring n. nach Aber. 6 im nicht gestauchten Zustande (elastisch) mit Spiel über den Halsteil n, den er aber in etwas gestauchtem Zustande dichtend umschließt, so entsteht auch hier eine Saugluftschlitzsteuerung wie bei Abb. 2, so daß gegebenenfalls mit der- Vorrichtung in einem Zuge ausgeteilt und gemischt werden kann, indem man leicht ansetzt und zunehmend drückend streicht.
  • Bei den Ausführungen nach Abb. i und 3 kann natürlich auch ein auf den Wischer geschobener Kapseldeckel und, wenn der Körper a. nicht porös ist, auch ein in den Körper a gesetzter Stopfen dem Verschluß des Behälters dienen.
  • Bei der Neuerung könnte auch ein nach dem Inneren des Behälters hin sich öffnendes Rückschlabventil angeordnet werden, denn der Überdruck der verdichteten Luft überwindet auch den Gegendruck eines leicht sich öffnenden Rückschlagventils.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Vorrichtung zur Ausgabe von Flüssigkeit aus Behältern mit einer engen Öffnung, durch welche die Flüssigkeit aus-und die Luft in den Behälter eintritt, gekennzeichnet durch ein elastisches oder elastisch gelagertes Organ von solcher Ausbildung, daß beim Aufdrücken desselben auf eine zu benetzende Fläche eine gewisse Luftmenge durch die öffnung in das Innere des Behälters gedrückt und eine entsprechende Flüssigkeitsmenge durch dieselbe Öffnung aus dem Behälter herausbefördert wird. z. Vorrichtung nach Anspruch i, ge= kennzeichnet durch einen zylindrischen elastischen Körper, welcher den mit der engen Öffnung versehenen Hals des Behälters umfaßt und über den Halsrand vorsteht. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen, im Hals des Behälters verschiebbar gelagerten Kolben. ¢. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Körper aus zum Verwischen der Flüssigkeit geeignetem Stoff, z. B. Gummi, Filz o. dgl., besteht oder an seinem äußeren Ende mit einem solchen versehen ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Körper aus porösem Stoff besteht und einen in die im Behälter befindliche Flüssigkeit reichenden Docht besitzt. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB derelastische Körper vom Behälterhals mit freiem Spiel umfaßt wird und nur an seinem unteren Ende mit dem Behälterhals verbunden ist, so daß ein Flüssigkeitsfang" raum gebildet ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen über den elastischen Körper gesetzten und diesen in den Flüssigkeitsfangraum drückenden Kapseldeckel.
DEG87165D 1934-01-04 1934-01-04 Vorrichtung zur Ausgabe von Fluessigkeit aus Behaeltern Expired DE630540C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2537357A (en) * 1946-09-10 1951-01-09 Levin Harold Lester Volatilizing apparatus
US3123303A (en) * 1964-03-03 Bath oil dispenser

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3123303A (en) * 1964-03-03 Bath oil dispenser
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