DE630233C - Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen

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DE630233C
DE630233C DEL87316D DEL0087316D DE630233C DE 630233 C DE630233 C DE 630233C DE L87316 D DEL87316 D DE L87316D DE L0087316 D DEL0087316 D DE L0087316D DE 630233 C DE630233 C DE 630233C
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aluminum
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electrically conductive
aluminum alloys
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk
    • C25D17/18Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk having closed containers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen Die zum Überziehen von Massenteilchen mit einem elektrolytischen Metallniederschlag bisher bekannten Trommel-, Glocken-- oder Schaukelvorrichtungen, in welche -die Massenteilchen lose eingefüllt werden, sind zur elektrolytischen Oxydation von- Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen wenig geeignet, da eine genügend hohe Stromdichte bei nur losem Aufeinanderliegen der Massenteilchen nicht erreichbar ist.
  • Zum Galvanisieren, `insbesondere Verchromen, von Massenteilchen sind ferner auch schon Vorrichtungen mit umlaufender Trommel bekannt, bei welchen die. Massenteilchen zur Verbesserung der Kontaktgebung durch magnetische oder Schleuderwirkuüg der Wandung der umlaufenden Trommel besonders angedrückt werden. Auch diese Vorrichtungen sind zur elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen. aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen ungeeignet. Denn zunächst ist es nicht möglich, Massenteilchenaus Aluminium oder Aluminiumlegierungen der stromleitenden Unterlage magnetisch anzudrücken, und auch ein Andrücken durch Schleuderwirkung ist wegen des geringen spezifischen Gewichtes :derartiger Massenteilchen, welches eine" außerordentlich große Schleuderkraft erforderlich machen würde, praktisch ausgeschlossen. Außerdem sind Vorrichtungen mit umlaufender Trommel, bei welchen durch Schleuderwirkung die MassenteiIchen der Trommelwandung angedrückt werden, zur änodischen Oxydation von Massenteilchen aus :Aluminium oder' Aluminiumlegierungen auch unbrauchbar, weil durch: die Schleuderwirkung die Massenteilchen nicht die ursprüngliche Lage beibehalten, sondern eine Umlagerung erfahren. Wenn sich die Massenteilchen verschieben, tritt aber keine weitere Oxydation ein, da das auf der Oberfläche der Massenteilchen anfänglich gebildete Aluminiumoxyd isolierend wirkt, so daß die erforderliche gut leitende Verbindung zwischen den Massenteilchen untereinander und mit der stromleitenden Wandung der umlaufenden Trommel aufhört.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, wel-,dhes Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen in besonders völlkomme-Per Weise elektrolytisch- zu oxydieren, und zwar mit Oxydschichten beliebiger Stärke zu versehen gestattet, und besteht darin, daß die in einem Behälter ruhenden Massenteilchen während der Oxydierung unter dem Einfuß eines 'Preßdruckes stehen, welcher die Massenteilchen unbeweglich gegeneinander und gegen die stromleitenden Teile des Behälters drückt: Die Massenteilchen behalten also während der Oxydierung die ursprüngliche Lage, in welcher sie an die stromleitende Unterlage und gegebenenfalls aneinander _ gedrückt sind, auch - wenn sie ganz ungeordnet oxydiert werden, dauernd bei. Es kann sich .demnach während der Oxydierung auch der Kontaktpunkt der einzelnen Massenteilchen nicht. ä.nderr-n,;,t sodaß Oxydschichten beliebiger -Stärke erzeugt--werden können.
    Die
    er-
    halten keinen Oxydüberzug. Das ist- jedä'@
    stets unvermeidlich und bei Massenteilcli
    im allgemeinen auch unwichtig.
    Zur Durchführung dieses Verfahrens kom`-
    men die verschiedensten Vorrichtungen in Betracht. Es können ruhende Aufnahmevorrichtungen für die Massenteilchen benutzt werden, welche lediglich in das Bad eingehängt oder eingesetzt werden. Die etwa erforderliche Bewegung des Elektrolptenkann in bekannter Weise durch Einblasen von Luft oder auf mechanischem Wege erfolgen.. Es können aber auch die üblichen Trommel-, Glocken- oder Schaukelapparate- verwendet werden,. welche jedoch zu diesem besonderen Anwendungszweck mit einer Vorrichtung ausgestattet sind, welche bewirkt,: daß die Massenteilchen in dem bewegten' Behälter ruhen und gegen die stromleitenden Teile des Behälters sowie gegeneinander unbeweglich angepreßt werden.
  • Eine zur Durchführung des neuen Verfahrens besonders geeignete Vorrichtung besteht z. B. aus einem in das Bad beispielsweise. in senkrechter Stellung einhängbaren, zweckmäßig -gelochten Behälter - beliebiger Form,'-dessen obere Stirnseite zum Andrükkender -Massenartikel an den stromleitenden Böden- -nach Art ;eines yKölbens-in der TYominel verstellbar angeordnet ist. Der Behälter kann- vollständig -aus _ stromleitendem Werkstoff bestehen oder auch nur einen leitenden Einsatz bzw. leitende Stirnseiten 'z. B: aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, besitzen,- -während -der . gelochte Mantel _ beispielsweise aus Hartgummi, Cellülöld oder sonstigem nichtleitenden Material besteht. Gegebenenfalls ist der Behälter auch nur .an der Innenseite ganz -oder zum Teil mit einem stromleitenden Überzug versehen. Zur'- Verbes§erung der Stromzuführung sind- die ;beiden - Stirnseiten des Behälters gegebenenfalls durch eine stromleitende Brücke verbunden, welche z. B. aus einem schraubenförmig oder ähnlich. ;gewundenen -Alumniumdraht - °oder band besteht. _ _ Zur anodischen -'Oxydation,- -insbesondere von 'hohlen Massenartikeln, -wie Kapseln, -Fingerhüten-u. dgl., kann -erfindungsgemäß z. B. ein mit -Vorsprüngen - öder Spitzen zum- Aufstecken der Massenartikel versehenes de-Recht, Gitter, =Sieb- oder ähnliche -flächenförmige Aufnahmevorrichtung -verwendet -werden, welche -eine besondere Vorrichtung zurr unbeweglichen Anpressen der Massenteilchen an die Unterlage `besitzt. Diese Anpreßvor@ ,richtung besteht =beispielsweise aus - einem über -die Vorsprünge zu -spannenden Tuch. . Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele von zur elektrolytischen
    dation von Massenteilchen aus Aluminium
    etracht kommenden Vorrichtungen.
    rt b. i zeigt eine trommelartige, in das Bad
    i ühängende Aufnahmevorrichtung für Mas-
    s it
    en eilchen im Längsschnitt. -
    Abb. 2 ist :der Grundriß zu Abb. i.
  • Abb:3 und 4 veranschaulichen in Vorderansicht und in ,@ Seitenansicht eine insbeson-'dere gum Oxydieren hohler Massenteilchen geeignete Vorrichtung.
  • A_ bb. 6 veranschaulicht einen Einzelteil der in Abb. i dargestellten Vorrichtung.
  • Die in .den Abb. i, 2 und 5 dargestellte Vorrichtung besitzt eine an Armen i in das Bad- einzuhängende gelochte . Trommel 2 zur Aufnähme der Massenteilchen 3. Der Trpmmelmantel ä besteht beispielsweise aus Celluloid, Hartgummi ö,dgl., während der Boden 4 aus stromleitendem Werkstoff, vorzugsweise aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, besteht. ZufdAneinanderpressen- der Massenteilchen 3 .und @Änpressen an den Boden 4 ist die obere Stirnseite 5 der Trommel mit dem Teil i3 in einem# Verbindungsstück 14 der Arme z verschiebbar und mittels Schraube 6 verstellbar ausgebildet. Zum Ausschwenken des Trommelbodens 5 beim- Füllen und 'Entleeren der 'Trommel. ist das Verbindungsstück z 4 .an den Armen -i .bei 12 .schwenkbar gelagert. Der verstellbare obere- Bod-en:-5 der Trommel --besteht- vorzugsweise ebenfalls, aus Aluminium .oder Aluminiumlegierungen @ und ist mit . dem 'unteren -Boden.4 durch eine stromleitende Brücke -verbunden, welche bei dem gezeichneten -Ausführungsbeispiel aus einem schraubenförmig gewundenen- Band 7 besteht, durch welches-.die :Stromzuführung zu den Massenteilchen verbessert wird.
  • Die in den A:bb. 3 'und 4 dargestellte Vorrichtung besteht aus .einem in das Bad ein-@hängbaren, mit D:urchbrechungen versehenen Rahmen 8- in Form :eines Gefechtes, Siebes o. dgl. - mit Vorsprüngen 9 .zum Aufsetzen insbesondere von -hohlen Massenteilchen. Zum Anpressen .der Massenteilchen an die Unterläge ist :über die Vorsprünge-9 ein Tuch i o -gelegt, welches an .dem oberen Rand leicht Lösbar und.mittels Stellvorrichtung i i belie-=big nachspannbar befestigt ist.

Claims (8)

  1. PATRNTAN-SPRÜ,caC: i.. Verfahren zur .elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen aus-Aluminium und Aluminiumlegierungen, dadurch . gekennzeichnet, daß .die Massenteilchenwährend der Oxydierung in ,einem Behälter ruhen :und unter .dem Einfuß eines Preß-.druckes stehen, .der -die- Massenteilchen unbeweglich gegeneinander und gegen die stromleitenden Teile des Behälters drückt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeich- -net durch einen zur Aufnahme der Massenartikel dienenden, ganz oder zum Teil aus stromleitendem Werkstoff bestehenden, zweckmäßig gelochten Behälter mit einem verstellbaren Einsatz zum Aneinanderpressen bzw. Anpressen der Massenartikel an die stromleitenden Behälterteile.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines in das Bad in senkrechter Stellung einhängbaren Aufnahmebehälters dessen obere Stirnseite zum Andrücken der Massenartikel an den stromleitenden Boden nach Art eines Kolbens verstellbar angeordnet ist. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Stirnseiten des Behälters und gegebenenfalls auch der Mantel aus stromleitendem Werkstoff, namentlich' Aluminium öder Aluminiumlegierungen, bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnseiten des Behälters durch eine stromleitende Brücke verbunden sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die stromleitende Brücke der beiden Stirnseiten des Behälters aus einem schraubenförmig oder ähnlich gewundenen Draht oder Band, namentlich aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, besteht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter zur Aufnahme der Massenartikel aus einem mit Vorsprüngen, Spitzen . o. dgl. versehenen Rahmen, z. B. einem Geflecht oder Sieb aus stromleitendem Werkstoff, namentlich aus Aluminium oder Aluminiumlegierungen, mit einer die Massenartikel der Unterlage anpressenden Vorrichtung besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anpressen der Massenartikel ein über den Rahmen zu spannendes Tuch vorgesehen ist.
DEL87316D 1935-01-12 1935-01-13 Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Oxydation von Massenteilchen aus Aluminium und Aluminiumlegierungen Expired DE630233C (de)

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