DE277128C - - Google Patents

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DE277128C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/16Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk
    • C25D17/18Apparatus for electrolytic coating of small objects in bulk having closed containers
    • C25D17/20Horizontal barrels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 277128 -KLASSE 48«. GRUPPE
MAX COUTELLE in FRANKFURT a. M. Vorrichtung zum Galvanisieren von Massenartikeln. Patentiert im Deutschen Reiche vom I.September 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Galvanisieren von Massenartikeln, bei der zur Aufnahme der zu galvanisierenden Gegenstände eine Trommel angeordnet ist, deren Durchmesser größer ist als ihre Breite, deren Mantel aus leitendem Material und deren Stirnwände aus Isolierstoff bestehen, die siebartig durchlöchert sind, und die zwischen zwei Anoden aufgehängt ist. Die
ίο Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung dieser Vorrichtung, nach welcher die Trommel schachtelartig gestaltet, d. h. aus zwei ineinandefsteckbaren Teilen hergestellt und in verschiedene Gefache unterteilt ist.
Durch die Ausbildung und Anordnung der Vorrichtung bzw. der Galvanisiertrommel in der vorstehend angegebenen Weise wird der Vorteil erreicht, daß die Trommel, die in bekannter Weise an einem gleichzeitig als Stromzuleitung und als Transmission dienenden Band aufgehängt ist, jederzeit und außerhalb des Bades leicht und bequem entleert und wieder gefüllt werden kann, daß man ihren Inhalt frei sichtbar sich vor Augen führen kann, daß durch das Entleeren und Füllen der Trommel außerhalb des Bades keine Teile in dieses fallen und so keine Störungen in diesem, z. B. Kurzschluß, verursachen können. Durch die Unterteilung der Trommel in verschiedene Gefache wird eine bessere Ausnutzung des Raumes der Trommel erzielt und ferner eine vollständige Ausnutzung der Anodenfläche ermöglicht, da die Trommel nahezu ganz gefüllt werden kann und sich die Gegenstände auch auf einer viel größeren Fläche den Anoden gegenüber befinden.
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Fig. ι zeigt die Vorrichtung in ein Bad eingehängt, das Bad im Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2, und die Vorrichtung selbst in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung und das Bad in Stirnansicht, von links in Fig. 1 gesehen.
Fig. 3 ist ein Grundriß von Fig. 1 nach Entfernung des Tragbockes für die Trommel.
Fig. 4 zeigt die eine Trommelhälfte im Aufriß, von außen gesehen.
Fig. 5 ist ein Schnitt durch diese Trommelhälfte, und
Fig. 6 zeigt die gleiche Trommelhälfte im Aufriß, von innen gesehen.
Fig. 7 ist ein Schnitt durch einen Teil der Trommel.
Die Trommel zur Aufnahme der zu galvanisierenden Gegenstände besteht aus den beiden Teilen 1 und 2, die in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise zusammengeschoben werden. Der Mantel der Trommel besteht in bekannter Weise aus Metall, z. B. Kupfer, während die Stirnwände ebenfalls in bekannter Weise aus einem Isolierstoff, z. B. nichtleitendem Geflecht oder Gewebe, Zelluloid ο dgl., bestehen und, um das Eintreten des Elektrolyten in die Trommel zu gestatten, siebartig durchlöchert sind (Fig. 1, 4, 5 und 6). Die so ausgebildete Trommel 1, 2 wird als Kathode in das Bad 3 zwischen zwei Anoden 4 aufgehängt. Zur Aufhängung der Trommel I, 2 dient ein Band 5 aus Metall, welches auf der Innenseite, mit der das Band 5 auf der Außenfläche der Trommelwand aufliegt, blank ist, auf der Außenseite aber durch ein Material abgedeckt ist, welches durch den Elektrolyten
nicht angegriffen wird. Das Band 5 wird auf eine Scheibe 6 gehängt, die auf einer Welle 7 befestigt ist, welche ihrerseits in einem zweiarmigen Bock 8 drehbar gelagert ist. Dieser Bock 8 ist leicht abnehmbar an dem Bad 3 befestigt. Durch Drehen der Welle 7 bzw. der Scheibe 6 wird die daran aufgehängte Trommel 1, 2 unter Vermittlung des Bandes 5 ebenfalls gedreht, wodurch den in der Trommel i, 2 befindlichen' Gegenständen eine Bewegung erteilt wird. Um diese Bewegung möglichst intensiv zu gestalten und ein fortgesetztes Rollen und Wälzen der Gegenstände zu bewirken, ist die Trommel 1, 2 durch gewellte Zwischenwände 9 in vier Kammern geteilt.
Durch diese Unterteilung wird auch eine bessere Ausnutzung des Raumes der Trommel erzielt und ferner eine vollständige Ausnutzung der Anodenfläche ermöglicht.
Die Drehung der Welle 7 kann in irgendeiner geeigneten Weise bewirkt werden.
Die Gestalt der Trommel 1, 2 kann eine beliebige sein, und zwar kreisrund, wie bei der dargestellten Ausführungsform, oval oder eckig. Die Trommel kann auch anstatt eine drehende eine hin und her gehende, schüttelnde Bewegung erhalten oder auch beide Bewegungen zusammen. Damit ein Abgleiten des Bandes 5 von der Trommel bei deren Drehung nicht eintreten kann, ist die Trommel wand in der aus den Fig. 2, 3 und 7 ersichtlichen Weise mit einer Rille 10 zur Aufnahme des Bandes 5 versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Galvanisieren von Massenartikeln mit einer Trommel, deren Durchmesser größer ist als ihre Breite, deren Mantel aus leitendem Material und deren Stirnwände aus Isolierstoff bestehen und siebartig durchlöchert sind, und die zwischen zwei Anoden aufgehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel schachtelartig ausgebildet, d. h. aus zwei ineinandersteckbaren Teilen hergestellt und in verschiedene Gefache unterteilt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE277128C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3421992A (en) * 1965-06-24 1969-01-14 Anton Lazaro Electroplating barrel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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