DE62979C - Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen - Google Patents
Vertheilungsvorrichtung für GasmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D9/00—Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0202—Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
- F02D2700/0205—Controlling the air supply as well as the fuel supply
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an jenen Gasmotoren, bei welchen das
Luft- und Gasgemisch vor seiner Explosion comprimirt wird, und zwar eine neuartige Anordnung
und Gestaltung der die Vertheilung und Mischung der Luft mit Gas bewerkstelligenden
Constructionstheile, sowie die Anordnung und eigenartige Gestaltung des Geschwindigkeitsregulators.
Die Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung stellen die vorerwähnten Maschinentheile
in ihrer Gesammtanordnung, wie in all ihren Einzelheiten, an einem waagrechten Viertaktmotor
angebracht, dar.
In den Fig. 1, 2 und 3 bedeutet Q den
rückwärtigen Theil des Cylinders eines waagrechten Motors, M den Abschlufs oder Deckel
dieses Cylinders, J die waagrechte Zwischenwelle, welche, wie üblich, ihre Bewegung von
der Hauptwelle des Motors durch Zahn- oder Schneckenräder erhält, die der Zwischenwelle J
eine genau halb so grofse Tourenzahl ertheilen, als die Kurbelwelle hat.
Die mit dem Geschwindigkeitsregulator vereinigten Vertheilungsvorrichtungen bestehen aus:
ι. dem das Gäsvertheilungsventil α enthaltenden
Gehäuse A,
2. dem Gehäuse B, in welchem das die Vertheilung des Luft- und Gasgemisches oder der
Luft allein besorgende Ventil b spielt,
3. dem Geschwindigkeitsregulator R und
4. den die genannten Theile bethätigenden Mechanismen.
Das Gas tritt durch den Rohransatz d in das Gehäuse A, die Luft durch den Rohransatz
JV in das Gehäuse B. Auf der Spitze der Spindel des Ventils α ruht das Ende e
eines am anderen Ende um f drehbaren Hebels JL frei auf.
Das durch eine Leitung mit dem Cylinder in Verbindung stehende Gehäuse B umschliefst
das Ventil b mit seinem Ventilsitz S und ist auf einem Ansatz q befestigt, der mit dem
Cylinderabschlufs oder Deckel M in einem Stück gegossen ist.
Macht nun der Kolben des Motors jenen Weg, währenddessen die Ansaugung erfolgt,
so senkt sich das Mischventil b und bleibt infolge der Ansaugung offen, vermöge welcher
sich der Cylinder mit dem explosiblen Gemisch oder Luft allein füllt, je nachdem, während
der Kolben diesen Weg zurücklegt, das Gasventil α durch den Einflufs des Regulators R
geöffnet "oder geschlossen gehalten wird. Ist das Ventil α offen, so erfüllt das vom Gasmesser
oder Carburator kommende Gas vorerst die ringförmige Aushöhlung, welche rings um
den Sitz S des Ventils b angeordnet ist, um dann durch seine Durchbohrungen rr1?"2...
in das Innere des Ventilsitzes einzutreten, wo es mit der durch das Rohr JV in das Gehäuse
B eindringenden Luft zusammentrifft.
' Die Ventile α und b werden von den Spiralfedern h und k leicht an ihre Sitze angedrückt.
' Die Ventile α und b werden von den Spiralfedern h und k leicht an ihre Sitze angedrückt.
Der eigenthümlich gestaltete Geschwindigkeitsregulator JR ist mit einer Scheibe E versehen,
welche ihre Drehung durch Vermittelung eines Riemens von der auf der Zwischenwelle /
aufgekeilten Scheibe F erhält. Selbstverständlich könnte diese Bewegungsübertragung auch
auf irgend eine andere Weise, etwa durch eine
Zahnradübersetzung, erfolgen und ist in Bezug auf ihre Art und Weise fürdasWesen der vorliegenden
Erfindung belanglos. Der in den Zeichnungen dargestellte Regulator besteht aus einer Hülse i,
welche die Spiralfeder 2 umschliefst, deren Wirkung derjenigen entgegengesetzt ist, die die
Centrifugalkraft auf die Regulatorarme χ und x1
ausübt. Die Hülse 1 dreht sich unter möglichst geringer Reibung in einem Rohrstück 3,
das mit dem Ventilgehäuse B in einem Stück gegossen ist. Eine Feder 4 ist bestrebt, das
Ende m der Stange 5 mit dem Ende η der Regulatorspindel 6 in beständiger Berührung
zu erhalten, während das andere Ende der Stange 5 bei 0 an einem hängenden, bis zum
vorerwähnten Hebel L herabreichenden pendelnden Stift 7 gelenkig befestigt ist, welcher
seinerseits wieder bei ρ an einem Hebel T schwingt. Dieser Hebel T ist bei c mit dem
an der Ventilbüchse A befestigten Arm 8 gelenkig verbunden, während seine Auf- und
Abwärtsbewegung durch die an seinem anderen Ende angebrachten Verbindungsstangen g gl
von der Spindel des Ventiles b abhängig gemacht ist.
Hebt sich nun das Ventil b von seinem Sitz S während des erfolgenden Ansaugens, so
wird sich das Ventil α in jenen Fällen gleichfalls öffnen, wo die Spitze des Stiftes 7 bei
dessen Abwärtsbewegung an den vollen Theil ν des Hebels L stöfst und mit demselben die
Spindel des Ventils α abwärts drückt, während das Ventil α geschlossen bleiben wird, wenn
die Stiftspitze in die Aushöhlung 9 des Hebels L trifft. Der letzterwähnte Fall tritt
aber jedesmal ein, wenn die Geschwindigkeit des Motors über Gebühr wächst und infolge
dessen der von den Regulatorarmen χ xl eingeschlossene
Winkel das dem Normalgang des Motors entsprechende Mafs übersteigt.
Ein Eindringen der Spitze des Stiftes 7 in die Aushöhlung 10 des Hebels L kann nur
dann stattfinden, wenn die Regulatorarme geschlossen sind, was nur im Ruhezustand des
Motors oder bei einem plötzlichen Abfallen oder Reifsen des Regulatorriemens eintreten
kann. Aus diesem Grunde kann die Aushöhlung 10 wegbleiben, wenn die Bewegungsübertragung
auf den Regulator vermittelst Zahnräder erfolgt, in welchem Fall auch der kleine Arretirungssector 12 überflüssig wird,
welcher nur beim Ingangsetzen der Maschine benutzt wird.
Die beiden Vertheilungsventile spielen selbstthätig
infolge der von der Kolbenbewegung bewirkten Ansaugung, indem bei Ansaugung die Oeffnung des Gaseinströmungsventils mit
stattfindet, welches sonst das Bestreben hätte, eben unter der Einwirkung dieser Ansaugung
geschlossen zu bleiben, weil es eine kleinere Oberfläche als das andere Ventil besitzt.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen, bei welchen das Gas- und Luftgemisch ,vor seiner Explosion geprefst wird, gekennzeichnet durch ein während des Saughubes sich öffnendes Mischventil b und ein sich beim Normalgang der Maschine mit demselben gleichzeitig öffnendes Gasventil α von kleinerem Durchmesser, dessen Spiel dadurch beeinflufst wird, dafs die je nach der Drehungsgeschwindigkeit der umschwingenden Arme χ xl vor- oder zurückgleitende Spindel 6 der Regulirvorrichtung R einen Druckstift 7 in pendelnde Bewegung versetzt, der an einem einerseits um einen festen Drehpunkt c schwingenden, andererseits mit dem oberen Ende der Spindel des Mischventils b gelenkig verbundenen Hebel T hängt und mit seiner Spitze auf einen mit Ausnehmungen versehenen und mit seinem freien Ende auf der Spindel des Gasventils a aufruhenden Hebel L drückt, so dafs das Gasventil α sich bei der von dem Saughube des Maschinenkolbens veranlafsten Oeffnung des Mischventils nur dann mit öffnen kann, wenn der Hebel L vom Stift 7 an die Ventilspindel angedrückt wird, was nur in jenem Fall eintritt, wenn der Druckstift 7 bei seiner durch das sich öffnende Mischventil b veranlafsten Senkung mit seiner Spitze auf die mittlere volle Stelle des Hebels L . trifft, während eine wachsende Geschwindigkeit der Maschine einen Ausschlag des Druckstiftes 7 zur Folge hat, durch welche seine Spitze bei seiner Senkung in eine Ausnehmung des Hebels L einzutreten gezwungen wird, so dafs kein Druck auf denselben ausgeübt wird und das Gasventil α geschlossen bleiben mufs.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62979C true DE62979C (de) |
Family
ID=336934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62979D Expired - Lifetime DE62979C (de) | Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62979C (de) |
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0
- DE DENDAT62979D patent/DE62979C/de not_active Expired - Lifetime
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