DE62979C - Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen - Google Patents

Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen

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DE62979C
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DENDAT62979D
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F. MORANI in Rom, Due Macelli 73
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D9/00Controlling engines by throttling air or fuel-and-air induction conduits or exhaust conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0202Controlling by changing the air or fuel supply for engines working with gaseous fuel, including those working with an ignition liquid
    • F02D2700/0205Controlling the air supply as well as the fuel supply

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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an jenen Gasmotoren, bei welchen das Luft- und Gasgemisch vor seiner Explosion comprimirt wird, und zwar eine neuartige Anordnung und Gestaltung der die Vertheilung und Mischung der Luft mit Gas bewerkstelligenden Constructionstheile, sowie die Anordnung und eigenartige Gestaltung des Geschwindigkeitsregulators.
Die Fig. 1, 2 und 3 der beiliegenden Zeichnung stellen die vorerwähnten Maschinentheile in ihrer Gesammtanordnung, wie in all ihren Einzelheiten, an einem waagrechten Viertaktmotor angebracht, dar.
In den Fig. 1, 2 und 3 bedeutet Q den rückwärtigen Theil des Cylinders eines waagrechten Motors, M den Abschlufs oder Deckel dieses Cylinders, J die waagrechte Zwischenwelle, welche, wie üblich, ihre Bewegung von der Hauptwelle des Motors durch Zahn- oder Schneckenräder erhält, die der Zwischenwelle J eine genau halb so grofse Tourenzahl ertheilen, als die Kurbelwelle hat.
Die mit dem Geschwindigkeitsregulator vereinigten Vertheilungsvorrichtungen bestehen aus:
ι. dem das Gäsvertheilungsventil α enthaltenden Gehäuse A,
2. dem Gehäuse B, in welchem das die Vertheilung des Luft- und Gasgemisches oder der Luft allein besorgende Ventil b spielt,
3. dem Geschwindigkeitsregulator R und
4. den die genannten Theile bethätigenden Mechanismen.
Das Gas tritt durch den Rohransatz d in das Gehäuse A, die Luft durch den Rohransatz JV in das Gehäuse B. Auf der Spitze der Spindel des Ventils α ruht das Ende e eines am anderen Ende um f drehbaren Hebels JL frei auf.
Das durch eine Leitung mit dem Cylinder in Verbindung stehende Gehäuse B umschliefst das Ventil b mit seinem Ventilsitz S und ist auf einem Ansatz q befestigt, der mit dem Cylinderabschlufs oder Deckel M in einem Stück gegossen ist.
Macht nun der Kolben des Motors jenen Weg, währenddessen die Ansaugung erfolgt, so senkt sich das Mischventil b und bleibt infolge der Ansaugung offen, vermöge welcher sich der Cylinder mit dem explosiblen Gemisch oder Luft allein füllt, je nachdem, während der Kolben diesen Weg zurücklegt, das Gasventil α durch den Einflufs des Regulators R geöffnet "oder geschlossen gehalten wird. Ist das Ventil α offen, so erfüllt das vom Gasmesser oder Carburator kommende Gas vorerst die ringförmige Aushöhlung, welche rings um den Sitz S des Ventils b angeordnet ist, um dann durch seine Durchbohrungen rr1?"2... in das Innere des Ventilsitzes einzutreten, wo es mit der durch das Rohr JV in das Gehäuse B eindringenden Luft zusammentrifft.
' Die Ventile α und b werden von den Spiralfedern h und k leicht an ihre Sitze angedrückt.
Der eigenthümlich gestaltete Geschwindigkeitsregulator JR ist mit einer Scheibe E versehen, welche ihre Drehung durch Vermittelung eines Riemens von der auf der Zwischenwelle / aufgekeilten Scheibe F erhält. Selbstverständlich könnte diese Bewegungsübertragung auch auf irgend eine andere Weise, etwa durch eine
Zahnradübersetzung, erfolgen und ist in Bezug auf ihre Art und Weise fürdasWesen der vorliegenden Erfindung belanglos. Der in den Zeichnungen dargestellte Regulator besteht aus einer Hülse i, welche die Spiralfeder 2 umschliefst, deren Wirkung derjenigen entgegengesetzt ist, die die Centrifugalkraft auf die Regulatorarme χ und x1 ausübt. Die Hülse 1 dreht sich unter möglichst geringer Reibung in einem Rohrstück 3, das mit dem Ventilgehäuse B in einem Stück gegossen ist. Eine Feder 4 ist bestrebt, das Ende m der Stange 5 mit dem Ende η der Regulatorspindel 6 in beständiger Berührung zu erhalten, während das andere Ende der Stange 5 bei 0 an einem hängenden, bis zum vorerwähnten Hebel L herabreichenden pendelnden Stift 7 gelenkig befestigt ist, welcher seinerseits wieder bei ρ an einem Hebel T schwingt. Dieser Hebel T ist bei c mit dem an der Ventilbüchse A befestigten Arm 8 gelenkig verbunden, während seine Auf- und Abwärtsbewegung durch die an seinem anderen Ende angebrachten Verbindungsstangen g gl von der Spindel des Ventiles b abhängig gemacht ist.
Hebt sich nun das Ventil b von seinem Sitz S während des erfolgenden Ansaugens, so wird sich das Ventil α in jenen Fällen gleichfalls öffnen, wo die Spitze des Stiftes 7 bei dessen Abwärtsbewegung an den vollen Theil ν des Hebels L stöfst und mit demselben die Spindel des Ventils α abwärts drückt, während das Ventil α geschlossen bleiben wird, wenn die Stiftspitze in die Aushöhlung 9 des Hebels L trifft. Der letzterwähnte Fall tritt aber jedesmal ein, wenn die Geschwindigkeit des Motors über Gebühr wächst und infolge dessen der von den Regulatorarmen χ xl eingeschlossene Winkel das dem Normalgang des Motors entsprechende Mafs übersteigt.
Ein Eindringen der Spitze des Stiftes 7 in die Aushöhlung 10 des Hebels L kann nur dann stattfinden, wenn die Regulatorarme geschlossen sind, was nur im Ruhezustand des Motors oder bei einem plötzlichen Abfallen oder Reifsen des Regulatorriemens eintreten kann. Aus diesem Grunde kann die Aushöhlung 10 wegbleiben, wenn die Bewegungsübertragung auf den Regulator vermittelst Zahnräder erfolgt, in welchem Fall auch der kleine Arretirungssector 12 überflüssig wird, welcher nur beim Ingangsetzen der Maschine benutzt wird.
Die beiden Vertheilungsventile spielen selbstthätig infolge der von der Kolbenbewegung bewirkten Ansaugung, indem bei Ansaugung die Oeffnung des Gaseinströmungsventils mit stattfindet, welches sonst das Bestreben hätte, eben unter der Einwirkung dieser Ansaugung geschlossen zu bleiben, weil es eine kleinere Oberfläche als das andere Ventil besitzt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Vertheilungsvorrichtung für Gasmaschinen, bei welchen das Gas- und Luftgemisch ,vor seiner Explosion geprefst wird, gekennzeichnet durch ein während des Saughubes sich öffnendes Mischventil b und ein sich beim Normalgang der Maschine mit demselben gleichzeitig öffnendes Gasventil α von kleinerem Durchmesser, dessen Spiel dadurch beeinflufst wird, dafs die je nach der Drehungsgeschwindigkeit der umschwingenden Arme χ xl vor- oder zurückgleitende Spindel 6 der Regulirvorrichtung R einen Druckstift 7 in pendelnde Bewegung versetzt, der an einem einerseits um einen festen Drehpunkt c schwingenden, andererseits mit dem oberen Ende der Spindel des Mischventils b gelenkig verbundenen Hebel T hängt und mit seiner Spitze auf einen mit Ausnehmungen versehenen und mit seinem freien Ende auf der Spindel des Gasventils a aufruhenden Hebel L drückt, so dafs das Gasventil α sich bei der von dem Saughube des Maschinenkolbens veranlafsten Oeffnung des Mischventils nur dann mit öffnen kann, wenn der Hebel L vom Stift 7 an die Ventilspindel angedrückt wird, was nur in jenem Fall eintritt, wenn der Druckstift 7 bei seiner durch das sich öffnende Mischventil b veranlafsten Senkung mit seiner Spitze auf die mittlere volle Stelle des Hebels L . trifft, während eine wachsende Geschwindigkeit der Maschine einen Ausschlag des Druckstiftes 7 zur Folge hat, durch welche seine Spitze bei seiner Senkung in eine Ausnehmung des Hebels L einzutreten gezwungen wird, so dafs kein Druck auf denselben ausgeübt wird und das Gasventil α geschlossen bleiben mufs.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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