DE69855C - Steuerung für Viertakt-Petroleum-, Benzin- und Gasmaschinen - Google Patents

Steuerung für Viertakt-Petroleum-, Benzin- und Gasmaschinen

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DE69855C
DE69855C DENDAT69855D DE69855DA DE69855C DE 69855 C DE69855 C DE 69855C DE NDAT69855 D DENDAT69855 D DE NDAT69855D DE 69855D A DE69855D A DE 69855DA DE 69855 C DE69855 C DE 69855C
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DE
Germany
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eccentric
valve
rod
control
motor shaft
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69855D
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English (en)
Original Assignee
E. NACKE in Kotitz bei Coswig i. S
Publication of DE69855C publication Critical patent/DE69855C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2750/00Control of valve gear for four stroke engines directly driven by the crankshaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/001Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for starting four stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT^
Die vorliegende Steuerung dient dazu, bei Bach,dem bekannten Viertaktsystem arbeitenden Petroleum-, Benzin- oder Gasmotoren die Steuerung des Ventils oder Schiebers durch ein auf der Motorwelle sitzendes Excenter in neuer Weise zu bewirken.
a, Fig. i, ist die verlängerte Kurbelwelle des Motors, b eine darauf sitzende excentrische Scheibe, c eine zweite Welle, welche halb so viel Umdrehungen macht als die Welle a. Auf dieser Welle sitzt ein Kurbelzapfen d, welcher durch eine Lenkstange e mit der Excenterstange f verbunden ist. Die Stange f trägt an einem Ende die Laufrolle m und schwingt am anderen Ende um einen Drehzapfen, welcher in dem zum Ventilhebelmechanismus gehörigen Führungskolben g gelagert ist. Die verlängerte Kolbenstange von g trifft in ihrer Fortsetzung auf den mit dem zu steuernden Ventil i verbundenen Kolben h. Das Ventil i wird somit, so lange es frei der Wirkung einer Feder k folgen kann, alle Be-. wegungen mitmachen, welche der Führungstheil g macht.
Fig. ι zeigt die Rolle m durch das Excenter b gehoben und den Führungsseil g sowie das Ventil i in der obersten Stellung. Fig. 2 zeigt die Rolle m und den Führungstheil g bis in die unterste Stellung herabgeglitten und das Ventil i geschlossen. Der Führungskolben g verharrt nun während der übrigen 1Y2 Umdrehungen der Kurbel, wie die Fig. 3 bis 8 zeigen, in der gezeichneten tiefsten Lage, infolge dessen aber auch das Ventil i. Die gehobene Lage des letzteren in Fig. 3 und 8 ist nur zum Zwecke einer später zu beschreibenden Einrichtung gezeichnet.
Um die Ruhelage des Führungskolbens g von Fig. 3 bis 8 möglich zu machen, darf die Rolle m bei der zweiten Umdrehung des Excenters nicht gehoben werden. Wie Fig. 3 bis 8 zeigen, wird dies dadurch erreicht, dafs die Stange f durch den Kurbelzapfen d vermittelst der Lenkstange e bei jeder zweiten Umdrehung der Motorwelle so weit seitlich abgelenkt wird, dafs das Excenter b an der Rolle m vorbeigeht, ohne sie zu berühren. Da während dieser Zeit die Stange f um ihren Drehpunkt im Führungskolben g frei' schwingt, so bleibt letzterer während der gedachten ι Y2 Umdrehungen ganz in-Ruhe und somit auch der Ventilhebelmechanismus. Die schwache Feder 0 dient dazu, den Führungskolben g in seiner tiefsten Lage zu erhalten, so lange das Excenter b nicht die Rolle m anhebt. Erst bei der Stellung in Fig. 8 beginnt wieder der Anhub der Excenterstange, erreicht in Fig. 1 die gröfste Höhe und ist in Fig. 2 vollendet. Der beschriebene Ventilhebelmechanismus macht also während einer halben Umdrehung eine Hebung und Senkung durch, ruht während der drei nächstfolgenden halben Kurbelumdrehungen, und nur die Excenterstange macht während dieser Zeit eine Seitwärtsschwingung, ohne den Ventilhebelmechanismus zu beeinflussen. Man kann natürlich durch etwas andere Gestaltung des Excenters b erreichen, dafs das Spiel des Kolbens g und Ventils i sich rascher oder langsamer vollzieht, also in etwas weniger oder mehr Zeit als eine halbe
Kurbelumdrehung. Man hat dabei nur zu sorgen, dafs die Excenterstange bei jeder zweiten Umdrehung des Excenters so weit seitlich ausweicht, dafs die Rolle m vom Excenter nicht getroffen wird.
Der wesentliche Vorzug dieser Anordnung mit vom Excenter seitlich abschwingender Excenterstange besteht darin, dafs sie bei jeder zweiten Umdrehung einen ganz sanften, stofsfreien Anhub der Excenterstange durch ein direct auf der Motorwelle sitzendes Excenter gestattet, während der übrigen Zeit aber das Excenter den Steuermechanismus nicht berührt. Diese Steuerung eignet sich deshalb für rasch laufende Motoren.
In Verbindung mit dieser Steuerung ist noch eine kleine Einrichtung getroffen, um einen etwaigen Stofs bei freifallendem Ventil i zu verhindern. Die von der Ventilstange bewegte kleine Brennstoffpumpe ρ und der vom Regulator bewegte, Arretirungshebel r sind nebensächlich und können anders angeordnet werden, ρ auch durch ein Gaszulafsventil ersetzt werden. So lange r das Ventil i arretirt, kann es dem niedergehenden Ventilhebelmechanismus nicht folgen, sondern bleibt, wie Fig. 3 zeigt, in gehobener Stellung. Es kommt nun vor, dafs r auslöst und das Ventil i infolge Wirkung der Feder k hart auf seinen Sitz niederschlägt. Um dies zu vermeiden, wird die verlängerte Kolbenstange von g mit einem Kolben η gegenüber dem mit der Ventilstange verbundenen Kolben h versehen. Beide Kolben werden luftdicht in den zugehörigen Cylinder eingepafst, und bei \ wird dicht unter der obersten Stellung von h ein Luftauslafsloch in denselben gebohrt. Wenn η sich aufwärts bewegt, bis es an /? antrifft, so kann die zwischen den Kolben h und η befindliche Luft durch % frei entweichen. Wenn aber Ventil i vorher ausgelöst wird und freifällt, so sperrt h sofort das Luftloch \ ab; es bildet sich also zwischen h und η ein Luftkissen, welches den harten Aufschlag verhindert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Steuerung für Viertakt-Petroleum-, Benzin- und Gasmaschinen, bestehend aus einem auf der Motorwelle sitzenden Excenter b und einer Excenterstange f, welche mit dem Excenter nicht verbunden ist, sondern einerseits an dem Ventilhebelmechanismus drehbar aufgehängt ist und andererseits vermittelst Lenkstange e und Kurbelzapfen d von einer halb so viel Umdrehungen als die Motorwelle machenden Welle um den Aufhängepunkt schwingend so bewegt wird, dafs sie während einer Umdrehung der Motorwelle dem Excenter b sich nähert, so dafs die Excenterstange f von dem Excenter ergriffen und sammt dem Ventilhebelmechanismus bewegt wird, wie Fig. 8 und 1 zeigen, während die Excenterstange bei der nächsten Umdrehung der Motorwelle so weit abgeschwungen wird, dafs das Excenter b ohne Berührung an demselben vorbeigeht, wie Fig. 4 und 5 zeigen.
2. Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Steuerung, bei welcher von zwei in einem Cylinder eingepafsten Kolben h und η der eine (h) mit dem zu steuernden Ventil, der andere (n) mit dem Ventilhebelmechanismus verbunden ist, in Verbindung mit einem Luftloch ^ im Cylinder dicht unter dem Kolben h in dessen höchster Stellung zum Zwecke der Bildung eines Luftkissens zwischen h und n, wenn das Ventil i sich freifallend' schliefst. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Berichtigung.
In der Patentschrift JVi 69855 , Klasse 46, ist die Einleitung des Patent-Anspruches 1 abzuändern, wie folgt:
»Eine Steuerung für Viertakt-,. Petroleum-, Benzin- und Gasmaschinen der durch Patent Nr. 61289 geschützten Art, bestehend aus u. s. w.«
DENDAT69855D Steuerung für Viertakt-Petroleum-, Benzin- und Gasmaschinen Expired - Lifetime DE69855C (de)

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