DE62971C - Lamellen - Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken. (3 - Google Patents
Lamellen - Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken. (3Info
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- DE62971C DE62971C DENDAT62971D DE62971DA DE62971C DE 62971 C DE62971 C DE 62971C DE NDAT62971 D DENDAT62971 D DE NDAT62971D DE 62971D A DE62971D A DE 62971DA DE 62971 C DE62971 C DE 62971C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D47/00—Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the preceding guide headings
- F16D47/02—Systems of clutches, or clutches and couplings, comprising devices of types grouped under at least two of the preceding guide headings of which at least one is a coupling
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um beliebige Theile der eingestellten Kraft während des Betriebes mittelst der Klinken s ein-
und auszuschalten und um den eingestellten Reibungswiderstand allmählich auf den getriebenen
Maschinentheil zu übertragen, sind folgende Anordnungen getroffen. Fig. 1 bis 7 zeigen
die Lamellen-Reibungskupplung in eingerücktem Zustande. Die auf der treibenden Welle c befestigte
Nabe f hat zwei Seitenwandungen, zwischen welchen sämmtliche Lamellen durch
Schrauben 0 der zu übertragenden Kraft entsprechend zusammengeprefst werden. Die
Lamellen sind durch den zwischengelegten Gummiring' r elastisch gemacht. Die Lamellen g
sind auf der mit Führungen h versehenen Nabe f in Richtung der Wellenachse verschiebbar.
Die Zwischenlamellen d sind lose auf der Nabe_/ und haben an ihrem Umfange je zwei
Zähne. In dem die Lamellen umschliefsenden und mit Welle c1 fest verbundenen Gehäuse a
sind die Zahnklinken 5 drehbar gelagert. Entgegengesetzt
den Zahnklinken 5 sind zur Ausgleichung des Gewichtes Verlängerungen oder
Daumen t angebracht; dieselben werden auch benutzt, um die Zahnklinken s mittelst Schrauben
u aufser Eingriff zu bringen. Die punktirte Stellung der Zahnklinken s zeigt dieselben in
ausgerücktem Zustande. Aufserhalb des Gehäuses sind die Zahnklinken s mit den Ausrückarmen
w fest verbunden; auf diese wirken die Federn ^, welche das Bestreben haben, die
Zahnklinken zum Eingriff zu bringen. Es kann jede Zahnlamelle d ein Paar zugehörige Zahnklinken
erhalten oder auch mehrere Lamellen vereint der Reihe nach mittelst je eines Paares
Zahnklinken ein- und ausgeschaltet werden.
In Fig. ι und 2 werden zuerst die letzte, in Fig. 3 und 5 die beiden vorletzten und in
Fig. 4 und 6 die ersten vier Zahnlamellen mittelst dazugehöriger Zahnklinken während des
Betriebes ein- und ausgeschaltet. Man kann daher von der eingestellten Kraft erst Y7, dann
2/7 und schliefslich die letzten 4/7 einschalten
oder nach Belieben 4/7, 6/7 oder 7/7 bezw. die
ganze Kraft während des Betriebes ausschalten. Ebenso kann jede einzelne Zahnlamelle während
des Betriebes eingeschaltet und dadurch beliebige Theile der Kraft übertragen werden.
Die Ausrückarme w sind in Richtung der Wellenachse so vertheilt, dafs sie der Reihe
nach von den Daumen m und m1 auf den
cylindrischen Ansatz q des Ausrückers I1 gehoben
werden können.
Soll ausgerückt werden, so mufs der Hebel η
entgegengesetzt dem Pfeil ρ bewegt werden. Es werden die vordersten Ausrückarme w'2 von
den Daumen m und m1 auf den Cylinder q
gehoben und die Zahnklinken s3 aufser Eingriff gebracht. Wird der Ausrücker in derselben
Richtung weiter bewegt, so werden der Reihe nach auch die Ausrückarme wλ und w auf den
Cylinder q gehoben und die Zahnklinken s2
und sl der Reihe nach aufser Eingriff gebracht. Soll eingerückt werden, so wird der Ausrücker
entgegengesetzt bewegt; es kommen durch die Wirkung der Federn \ der Reihe nach erst
die Zahnklinken s1, dann s2 und schliefslich die
Zahnklinken s3 zum Eingriff.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei der durch Patent No. 41757 geschützten Lamellen - Reibungskupplung mit Ein - und Ausrückung durch Zahnklinken die Anordnung der Zahnklinkeh s und ihrer Ausrückdaumen w-, Anspruch 2. des Haupt-Patentes in solcher Weise, dafs jede Zahnlamelle einzeln oder je 2, 3, 4 ... Zahnlamellen zusammen je ein Paar Zahnklinken s mit zugehörigen Ausrückarmen n> erhalten und letztere in der Längsrichtung der Welle so versetzt sind, dafs beim Verschieben der Daumenscheibe q m m1 I1 die Zahnlamellen der Reihe nach einzeln oder gruppenweise während des. Betriebes ein- und ausgeschaltet werden können, zum Zweck, die mittelst der Druckschrauben 0 eingestellte Kraft nach Belieben ganz oder in bestimmten Theilen während des Betriebes auf den zu treibenden Maschinentheil zu übertragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62971C true DE62971C (de) |
Family
ID=336926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62971D Expired - Lifetime DE62971C (de) | Lamellen - Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken. (3 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62971C (de) |
-
0
- DE DENDAT62971D patent/DE62971C/de not_active Expired - Lifetime
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