DE52699C - Neuerungen an der unter Nr. 41757 patentirten Lamellen-Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 41757 patentirten Lamellen-Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken

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DE52699C
DE52699C DENDAT52699D DE52699DA DE52699C DE 52699 C DE52699 C DE 52699C DE NDAT52699 D DENDAT52699 D DE NDAT52699D DE 52699D A DE52699D A DE 52699DA DE 52699 C DE52699 C DE 52699C
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Germany
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pawls
lamellae
screws
toothed
clutch
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52699D
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English (en)
Original Assignee
M. GAWRON in Stettin, Pommerensdorferstrafse 13
Publication of DE52699C publication Critical patent/DE52699C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/08Serially-arranged clutches interconnecting two shafts only when all the clutches are engaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.1
MARIE GAWRON in STETTIN.
Zusatz zum Patent No. 41757 vom 15. Juli 1886.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Juli 1889 ab. Längste Dauer: 14. Juli 1901.
Um den beim Einrücken der Kupplung auftretenden Stofs zwischen den Zähnen der Lamellen d und den Zahnklinken s möglichst zu vermindern, sind die in Fig. 1 bis 5 dargestellten Abänderungen getroffen. Die Druckschrauben 0 sind ebenfalls. mit festen Armen o1 versehen, auf welche die Schraubenfedern ^1 drücken, und der Ausrücker / ist mit einem zweiten q1 m1 fest verbunden, bei welchem der Cylinder _ql zwei- bis dreimal so breit als q ist. Die Fig. 1, 3 und 5 zeigen die Kupplung in eingerücktem Zustande.
Will man ausrücken, so mufs man den Ausrücker / in der Richtung des Pfeiles bewegen. Die Arme o1 werden von den Daumen m1 auf den Cylinder ^1 gehoben und in die Stellung Fig. 2 gebracht, hierdurch werden die Druckschrauben 0 gelöst, und die Pressung der Lamellen wird verringert oder ganz aufgehoben. Bewegt man den Ausrücker in derselben Richtung weiter, dann gelangen auch die Ausrückarme w> η>Ύ auf den Cylinder q, gleiten auf demselben, und die Ausrückdaumen t bringen die Klinken s aufser Eingriff. Die Kupplung ist ganz ausgerückt, und die Pressung der Lamellen bleibt aufgehoben, da die Druckarme ^1 auf dem breiteren Cylinder liegen bleiben und gleiten, Fig. 4.
Will man einrücken, so mufs man den Ausrücker Z in entgegengesetzter Richtung bewegen, bis er in die Stellung Fig. 2 gelangt. Während dieser Zeit werden die Ausrückdaumen t durch die Federn \ in die Stellung Fig. 1, 2 und 3 gebracht, und die Zahnklinken s kommen durch die Federwirkung von i mit den Lamellenzähnen in Eingriff. Der dabei auftretende Stofs ist nun sehr' gering, da die Druckarme o1 noch auf ^1 gleiten, die Schrauben 0 also gelöst sind und die Pressung der Lamellen sehr gering oder ganz aufgehoben ist. Nun wird Z in derselben Richtung weiterbewegt bis zur Stellung Fig. 1. Während dieser Zeit werden die Druckschrauben 0 durch die Wirkung der Federn ^1 auf die Druckarme o1 festgezogen und die Lamellen zusammengeprefst, die Kupplung ist somit eingerückt. Beim Einrücken kommen also erst die Zahnklinken s mit den Lamellenzähnen in Eingriff, und dann werden die Lamellen festgeprefst, während beim Ausrücken erst die Pressung der Lamellen aufgehoben wird und dann die Zahnklinken aufser Eingriff gebracht werden. Letzterer Umstand hat auch den Vortheil, dafs die Arme w η>Λ · und die Ausrückdaumen t schwächer hergestellt sein können, da der beim Ausrücken zu überwindende Widerstand theilweise aufgehoben ist.
Um dünne Blechlamellen verwenden und die Reibfläche vergröfsern zu können, sind zu einem Zahnklinkenpaar mehrere Lamellenpaare angeordnet. Hier sind die zu einem Zahnklinkenpaar gehörigen Lamellen d durch Füh-
.rungsbolzen y derart verbunden, dafs sie in der Richtung der Well'enachse verschiebbar sind und dabei lose, aber vereint drehbar auf der Nabe f bleiben.
Um die Kupplung für beide Drehrichtungen zugleich verwendbar zu machen, ist noch die in Fig. 2 ersichtliche Abänderung getroffen. Die Lamellenzähne d1 und die Zahnklinken s haben zu beiden Seiten Angriffsflächen, und die Zahnklinken s wirken einmal als Zugklinken, wie gezeichnet, und bei entgegengesetzter Drehung als Druckklinken.
Nach Fig. 6 bis 10 ist noch eine Abänderung getroffen, durch welche der Stofs zwischen den Zähnen vermindert wird, da die Entfernung der Zahnklinken von der Mitte der Welle und somit auch die Geschwindigkeit derselben verringert ist. Hier sind die Lamellen g mittelst Führungen h mit dem Gehäuse verbunden und nur in der Richtung der Wellenachse verschiebbar, während die Lamellen d mit den Zahnklinken s in Verbindung gebracht und sowohl in der Richtung der Wellenachse als auch in der Drehrichtung verschiebbar sind. In Fig. 9 ist die Lamelle g mit Führung und in Fig. 10 die Lamelle d dargestellt. Die Nabe f hat ebenfalls Klauenzähne, welche beim Einrücken mit s in Eingriff gelangen. Ebenso können die Zahnklinken 5 mit der Nabe in Verbindung gebracht werden und die Lamellen d die entsprechenden Zähne erhalten. Das Zusammenpressen sämmtlicher Lamellen geschieht entweder durch Festpressen der beiden Endlamellen flf2 mittelst der Zugschrauben 0, Fig. 6 und 7, oder sämmtliche'Lamellen werden durch Druckschrauben 0, Fig. 8, zwischen den festen Seitenwandungen f und fl des Gehäuses α festgeprefst. Die Klinken s s können durch Schrauben u u, Fig. 7, einzeln am Einfallen gehindert werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der unter No. 41757 geschützten Lamellen-Reibungskupplung mit Ein- und Ausrückung durch Zahnklinken die folgenden Abänderungen :
    ι. Um den beim Einrücken der Kupplung an den Zahnklinken auftretenden Stofs und ferner den beim Ausheben der Klinken auftretenden Widerstand zu vermindern oder zu beseitigen, der Ersatz der in Anspruch 1. des Haupt-Patentes genannten Schrauben ο .durch solche Schrauben o, welche mit Armen o1 und Federn \l, Fig. 1, 4 und 5, versehen sind, in Verbindung mit der neu hinzugefügten Daumenscheibe ql m\ Fig. i, 2 und 5, welche beim Ausrücken der Kupplung zunächst durch Anheben der Arme o1 die Schrauben 0 löst, so dafs beim Einrücken der Kupplung erst nach dem Eingreifen der Klinken s s ... die Lamellen durch die Federn ^1 zusammengeschraubt werden.
  2. 2. Um die Kupplung für beide Drehrichtungen verwendbar zu machen, die Ausstattung der in Anspruch 1. des Haupt-Patenfes genannten Zahnlamellen d d... mit Zähnen dl, Fig. 3, welche zwei Angriffsflächen haben, in Verbindung mit dem Ersatz der Klinken ss... durch solche Klinken s s . . ., welche mit zwei Angriffsflächen versehen sind.
  3. 3. Um die Geschwindigkeit an den Zahnklinken und somit auch den beim Einrücken auftretenden Stofs zu verringern, der.Ersatz
    ■ der im Anspruch 1. des Haupt-Patentes gekennzeichneten Reibungslamellen g g und dd durch solche Lamellen gg und d d, welche zwischen den festen Seitenwandungen ff1 des Gehäuses a, Fig. 8, oder zwischen den Endlamellen f1/2, Fig. 6, durch Schrauben ο angeprefst werden können, und von denen die Lamellen gg auf a nicht drehbar sind und sämmtliche oder einige Lamellen d d mit der Nabe f durch Zahnklinken ss, welche durch Schrauben u u einzeln am Einfallen gehindert werden können, verbunden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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