DE62967C - Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten

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DE62967C
DE62967C DENDAT62967D DE62967DA DE62967C DE 62967 C DE62967 C DE 62967C DE NDAT62967 D DENDAT62967 D DE NDAT62967D DE 62967D A DE62967D A DE 62967DA DE 62967 C DE62967 C DE 62967C
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Germany
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valve
channel
suction
bellows
voices
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Application number
DENDAT62967D
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English (en)
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J COCCHI in Berlin N., Schönhauser Allee 133 a
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10FAUTOMATIC MUSICAL INSTRUMENTS
    • G10F5/00Details or accessories
    • G10F5/02Actions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der nachfolgend beschriebenen und in der Zeichnung in Fig. 1 bis 3 dargestellten Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten wird Saugwind zur Tonerzeugung verwendet. Ein belastetes Rückschlagventil führt infolge seiner Belastung eine selbstthätige Oeffnung des Saugwindkanals und damit Bewegung des Saugbalges herbei, nachdem der letztere das Anschlagen der Taste bewirkt hat.
Fig. ι zeigt den Querschnitt, Fig. 2 eine Oberansicht und Fig. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung. Der Einfallhebel \ tritt in bekannter Weise in eine gelochte Notenplatte ein und gestattet dadurch mittelst Zugstange ^1, Drehhebels j^2, weiterer Zugstange :j3, Hebels ^4 und des Doppelwinkelhebels ^5 ^6, dessen Drehachse 1C ist, die Hebung des Knopfes k bezw. Ar1, wenn die Einfallnase des Hebels ^ in eine Lochung eingetreten ist. Eine Feder f drückt den Knopf kl in bekannter Weise stets nach oben und ist mit dem Knopf niedergedrückt, wenn Hebel \ an der vollen Notenplatte entlang gleitet.
Mit Knopf k1 ist durch Stange A:2 die Ventilplatte v, sowie die Ventilplatte vl verbunden, welche beide zum Abschliefsen der Saugkanäle s und s1 dienen.
Vom Saugkanal s führen die Oeffnungen ο ο nach dem , Ableitungskanal b; die Verbindung wird durch das Ventil ν zwischen beiden unterbrochen. An b ist das drehbare Ventil w angeordnet, welches mit Bleiplatte wx beschwert und durch Schräubchen y einstellbar ist. Dieses Ventil ist frei drehbar um den Zapfen ρ und wird durch das Gewicht n> stets frei von der Oeffnung i des Ableitungskanals b erhalten.
Wird nun durch Eintreten des Hebels ^ in eine der Lochungen der Notenplatte das Ventil ν angehoben, so tritt eine Luftverdünnung in dem Abtheilungskanal b ein und infolge dieser plötzlichen Verdünnung wird w an die Oeffnung angezogen und der Abschlufs von b bewirkt. Die entstehende Luftleere überträgt sich durch die Kanäle 111 auf die beiden Bälge g g\ und diese sind beide mit der Stofsstange t verbunden, welche in bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise auf die betreffende Taste bewegend einwirkt.
Diese Luftverdünnung in den Bälgen g gl und die Beeinflussung der Taste des Instrumentes durch die Stofsstange t ist aber nur eine augenblickliche infolge der Wirkung des Ventils w. Dasselbe ist nämlich sofort nach seinem Anschlagen und Abdichten am Kanal i bestrebt, diese Oeffnung wieder freizugeben; der Hub. und die Einstellung dieser Klappe wird zur Bestimmung der Zeitdauer ihrer Wirksamkeit entsprechend eingestellt.
Es bewegt sich nach kurzer Zeit die Klappe w in ihre Ursprungslage, Fig. 1, zurück, der Kanal wird frei und die Luftleere in Kanal / und den Bälgen g g1 wird aufgehoben, so dafs die Taste in ihre Ursprungslage zurückkehrt,' weil

Claims (2)

  1. die Bälge infolge ihres Eigengewichts niedersinken.
    Es ist ohne Weiteres klar, dafs die Länge des Zuhaltens des Ventils n> abhängig ist von der Länge der Lochung im Notenblatt, während welcher Zeit ja der Hebel ^ angehoben und das Ventil ν offen bleibt, also die Luftleere in / durch die Saugwirkung aufrecht erhalten wird, selbst wenn Luft zwischen dem nicht ganz dicht schliefsenden Ventil w gegen Kanal i nachströmen sollte.
    In der Zeichnung ist noch dargestellt, dafs das Heben der Zugstange k'2 zugleich am zweiten Ventil y1, welches in einem besonderen Saugkanal sl angebracht ist, angehoben werden kann. Dieses Ventil wird zum Betriebe der beiden Zungenstimmen m m1 benutzt, welche in den getrennten Cancellen q q1 angeordnet sind. Die Oeffnungen r r1 werden durch das Ventil vl zugehalten.
    PateνT-AnSprüche:
    j . Eine Vorrichtung zum mechanischen Spielen von Tasteninstrumenten, bei welcher die Verbindung eines zwischen dem Blasebalg g g1 und dem Saugkanal ä befindlichen Kanals b mit der Aufsenluft durch ein freischwingendes., belastetes Rückschlagventil iv bei Tastenanschlag unterbrochen wird, zum Zwecke, mittelst Saugwindes das Anschlagen der Tasten zu bewirken und durch die selbstthä'tige Entfernung des belasteten Rückschlagventils das Aufhören dieser Anschlagwirkung herbeizuführen.
  2. 2. Bei der unter i. geschützten Vorrichtung die Verwendung eines zweiten Saugkanals s1 in Verbindung mit Zungenstimmen in m\ welche durch ein zweites Ventil v1 mit den Stimmen des Tasteninstruments gleichzeitig zum Ertönen gebracht werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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