DE629328C - Sockel fuer elektrische Lampen und Entladungsgefaesse, bei dem Kontaktstifte in Loechern einer Metallhuelse isoliert befestigt sind - Google Patents
Sockel fuer elektrische Lampen und Entladungsgefaesse, bei dem Kontaktstifte in Loechern einer Metallhuelse isoliert befestigt sindInfo
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- DE629328C DE629328C DEP69315D DEP0069315D DE629328C DE 629328 C DE629328 C DE 629328C DE P69315 D DEP69315 D DE P69315D DE P0069315 D DEP0069315 D DE P0069315D DE 629328 C DE629328 C DE 629328C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J5/00—Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J5/50—Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
- H01J5/54—Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it supported by a separate part, e.g. base
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- Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. APRIL 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M629328 KLASSE 21 f GRUPPE
einer Metallhülse isoliert befestigt sind
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1934 ab
Die Erfindung betrifft einen Metallsockel für elektrische Lampen und Entladungsgefäße, bei dem ein. Kontaktstift oder
mehrere Kontaktstifte in paßrechten Löehern einer den Sockel bildenden Metallhülse
isoliert befestigt sind. Die notwendige Isolierung der Kontaktstifte gegenüber der
Sockeihülse oder auch gegeneinander erfolgt bei solchen Metallsockeln in der Regel dadurch,
daß im Sockel eine oder mehrere Scheiben oder Ringe aus geeigneten Isolierstoffen,
etwa aus Glas oder Kunstharz, eingepreßt oder eingegossen werden. Es sind auch bereits Metallsockel bekanntgeworden,
bei denen die Kontakte und ihre Zuleitungen in Email eingeschmolzen und so gegen die
metallene Sockelhülse isoliert sind. Dagegen ist dort der Sockel nicht in seiner Gesamtheit
isoliert, denn sonst könnte er nicht durch Lö-
ao ten an dem Glaskolben befestigt werden.
Die Erfindung bezweckt nun, die Herstellung derartiger Sockel zu vereinfachen und
gleichzeitig auch einen zuverlässigen Berührungsschutz für den ganzen Sockel zu erhalten.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Sockelhülse auf ihrer Innen-
und auf ihrer Außenseite sowie auch auf den Wandungen, der Löcher für die Kontaktstifte
mit einem vor dem Befestigen des bzw. der kontaktstifte angebrachten isolierenden
Oxydüberzug versehen wird. Zweckmäßig wird der Sockel aus Aluminium hergestellt und mit einem elektrolytisch erzeugten Oxydüberzug
ausgestattet, da ein derartiger Aluminiumoxydüberzug zufolge großer Dichte, Härte und Haftfähigkeit eine hohe elektrische
Durchschlagsfestigkeit von mehr als 1000 Volt
und auch eine beträchtliche Widerstandsfähigkeit gegen Zerkratzen oder anderweitige
mechanische Beschädigung aufweist. Einweiterer Vorteil von Sockeln nach der Erfindung
besteht noch darin, daß der fest aufgebrachte Oxydüberzug' ein das Aussehen des Sockels
herabsetzendes farbiges Anlaufen desselben verhindert. Der Sockel nach der Erfindung
eignet sich daher besonders für im Betriebe sehr heiß werdende Lampen und Entladungsgefäße.
Es ist zwar schon bekanntgeworden, Schraubsockel für elektrische Glühlampen aus
Aluminiumblech anzufertigen. Hierbei wurde aber im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung
ein besonderer Isolierbodeneinsatz vorgesehen und die Sockelhülse zur Stromzuführung
herangezogen, weshalb sie gut leitend sein mußte. Auch war es schon bekannt, AIuminiumdraht
durch Erzeugung einer Oxydschicht zu isolieren, ferner auf zu isolierende
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hugo Stautmeister in Berlin-Wilmersdorf.
Teile, etwa Kondensatorteile, Aluminiumschichten vorzusehen, deren Oxydhaut für die
gewünschte Isolation ausgenutzt wurde.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfiihrungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgebildeten
Sockels im Schnitt · dargestellt.
Der Sockel besteht in seiner Gesamtheit aus einer Metallhülse a, Zweckmäßig einer
Aluminiumhülse, die bei b etwas konisch erweitert ist. Im Bodenteil c der Metallhülse
sind zwei Löcher d vorgesehen, in welche die Kontaktstifte e eingenietet sind. Vor dem
Festnieten der Kontaktstifte werden alle Oberflächenteile des Sockels und damit auch die
Wandungen der Löcher d mit einer dünnen, festhaftenden und dichten Oxydschicht/ versehen.
Die in den Sockellöchern d befestigten Kontaktstifte e sind somit durch die sie umgebenden
Teile der Oxydschicht/ sowohl gegenüber der Metallhülse α als auch gegeneinander
isoliert.
Die. Sockelstif te können beliebige andere Ausbildung erhalten und auch in anderer Weise und
gegebenenfalls auch an anderer Stelle an der Sockelhülse befestigt werden. Die Anzahl der
Sockelstifte ist gleichfalls eine beliebige. Wird die Lampe röhrenförmig ausgebildet
und an jedem Ende mit einem. Sockel versehen, so genügt es natürlich auch, jeden Sokkel
nur mit einem, zweckmäßig axial vortretenden Kontaktstift auszustatten.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Sockel für elektrische Lampen und Entladungsgefäße, bei dem ein Kontaktstift oder mehrere Kontaktstifte in Löchern einer den Sockel bildenden Metallhülse isoliert befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelhülse auf ihrer Innen- und Außenfläche sowie auf den Wandungen der Löcher für die Kontaktstifte mit einem vor dem Befestigen des bzw. der Kontaktstifte angebrachten Oxydüberzug versehen ist.•2. Sockel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sockelhülse aus Aluminium besteht und einen elektrolytisch aufgebrachten Oxydüberzug aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69315D DE629328C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Sockel fuer elektrische Lampen und Entladungsgefaesse, bei dem Kontaktstifte in Loechern einer Metallhuelse isoliert befestigt sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP69315D DE629328C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Sockel fuer elektrische Lampen und Entladungsgefaesse, bei dem Kontaktstifte in Loechern einer Metallhuelse isoliert befestigt sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629328C true DE629328C (de) | 1936-04-28 |
Family
ID=7391407
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP69315D Expired DE629328C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Sockel fuer elektrische Lampen und Entladungsgefaesse, bei dem Kontaktstifte in Loechern einer Metallhuelse isoliert befestigt sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE629328C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2769752A1 (fr) * | 1997-10-13 | 1999-04-16 | Aupem Sefli | Element terminal de tube luminescent, tube le comportant et procede de raccordement comportant la preparation de cet element |
-
1934
- 1934-04-21 DE DEP69315D patent/DE629328C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2769752A1 (fr) * | 1997-10-13 | 1999-04-16 | Aupem Sefli | Element terminal de tube luminescent, tube le comportant et procede de raccordement comportant la preparation de cet element |
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