DE352859C - Steckkontaktsicherung - Google Patents
SteckkontaktsicherungInfo
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- DE352859C DE352859C DE1920352859D DE352859DD DE352859C DE 352859 C DE352859 C DE 352859C DE 1920352859 D DE1920352859 D DE 1920352859D DE 352859D D DE352859D D DE 352859DD DE 352859 C DE352859 C DE 352859C
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Links
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- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/68—Structural association with built-in electrical component with built-in fuse
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. MAI 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
ε 352859-KLASSE 21 c GRUPPE 22
Thomas Iversen in Frederiksberg, Dänemark.
Steckkontaktsicherung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Dezember 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemiiß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldungen in Dänemark vom 2. Januar, 20. Februar und 13. Dezember 1920 beansprucht.
Es sind bereits Schmelzsicherungen für Steckkontakte bekannt, bei welchen in jedem
Stifte des Steckstöpisels eine Sicherungspatrone angeordnet ist, welche nach Ausbrennen
des Schmelzstreifens entfernt und
durch eine neue Patrone ersetzt werden kann. Ein derartiges Auswechseln der
Sicherheitspatrone kann jedoch nicht genügend leicht und 'bequem und namentlich
nicht von einer beliebigen Person unter-
ncmmen werden, da notwendigerweise hier- j zu ein Werkzeug benutzt werden muß, und
das Aus- und Einschrauben selbst sowie das ] Einführen der neuen Sicherungspatrone mit
gewisser Vorsicht und Geschicklichkeit vorgenommen werden muß, damit die Teile nicht ,
beschädigt werden. . :
Im Gegensatz hierzu bezweckt die Erfin- ;
dung die Schaffung einer Steckkontaktsicherung, die leicht und ohne Schwierigkeit von
einer beliebigen Person und ohne Verwendung eines Werkzeuges ausgewechselt werden :
kann. Dies wird dadurch erzielt, daß die j Abschmelzstreifen in einem besonderen, zwi- ;
sehen dem Steckstöpsel und der Kontaktdose i anzubringenden Zwischenstück angeordnet
sind, das leicht beim Ausbrennen der Abschmelzstreifen gegen ein neues ausgewechselt
werden kann.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in j mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt iYbfe. 1 den Sicherungs- ! Stöpsel in Seitenansicht, Abb. 2 denselben in ; Vorderansicht, Abb. 3 denselben von hinten j gesehen, Abb. 4 den Sicherungsstöpsel in einer zweiten Ausführungsform im senkrechten Längsschnitt und Abb. 5 einen senkrechten Querschnitt durch den Sicherungsstöpsel nach Abb. 4.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in j mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt iYbfe. 1 den Sicherungs- ! Stöpsel in Seitenansicht, Abb. 2 denselben in ; Vorderansicht, Abb. 3 denselben von hinten j gesehen, Abb. 4 den Sicherungsstöpsel in einer zweiten Ausführungsform im senkrechten Längsschnitt und Abb. 5 einen senkrechten Querschnitt durch den Sicherungsstöpsel nach Abb. 4.
Der Sicherungsstöpsel besteht aus einem besonderen, aus isolierendem Material hergestellten
Körper σ, in welchem zwei federnde Kontaktstifte b der aus gewöhnlichen Steckkontaktstöpseln
bekannten Form und Ausbildung und zwei Kontaktbüchsen g (Abb. 1
und 3) befestigt sind·. Die Kontaktstifte b und die Büchsen g sind paarweise durch Abschmelzstreifen
d eines der zulässigen Stromführung angepaßten Querschnitts verbunden. 4» Die Steckkontaktleitung e trägt einen ge- j
wohnlichen Steckkontaktstöpsel h, so daß die j
Verbindung zwischen den Büchsen g und den j beiden Kontaktstiften der Steckkontaktleitung
β durch Einstechen der Stifte des Kontaktstöpsels in die Büchsen des Sicherungsstöpsels erfolgt. Bei dieser Ausführungsform wird erzielt, daß der Sicherungsstöpsel
ein selbständiges. Element wird, daß beim Durchbrennen deri Sicherung leicht ausgewechselt
werden kann. , |
Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 : und 5 ist α das aus isolierendem Material bestehende
Zwischenstück, b sind die zum Ein- ■ stecken in die Kontaktdose bestimmten Kontaktstifte
und g die zur Aufnahme der Stifte ss des Kontaktstöpsels dienenden Büchsen, während
d die zwischen den Stiften b und den Büchsen, g angeordneten Abschimelzistreifen
o. dgl. sind.
Die paarweise zusammengehörigen Kontaktstifte fr und Büchsen g sind achsial zueinander
angeordnet und sind eingeschraubt, festgegossen' oder auf andere entsprechende Weise in je einem Ende von Durchbohrungen
f im Zwischenstück α befestigt, wodurch die ganze Anordnung äußerst einfach wird.
Die Büchsen g können jedoch auch auf andere Weise als achsial, z. B. rechwinklig zu den
Kontaktstiften angeordnet werden.
Anstatt eines doppelpoligen Zwischen-Stücks wie das veranschaulichte zu verwenden,
können einzelpolige Zwischenstücke zur Anwendung kommen, wodurch erzielt wird, daß beim Durchbrennen des einen Abschmelzstreifens
nur das entsprechende Zwischenstück ausgewechselt zu werden braucht.
Claims (4)
1. Steckkontaktsicherung·, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschmelzstreifen (d) in einem besonderen, zwischen dem
Steckstöpsel· (K) und der Kontaktdbse anzubringenden Zwischenstück (ä) angeordnet
sind, das nach Durchbrennen der AbschmelzSitreifen gegen ein neues leicht
ausgewechselt werden kann.
2. Stecfckontaktsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zwischenstück (a) wie ein Kontakt-Stöpsel mit Kontaktstiften (b) und Kontaktbüchsen
(§■) ausgebildet ist, zwischen welchen zusammengehörigen Teilen die
Abschmelzstreifen (d) als alleinige Verbindungsteile angeordnet sind.
3. Steckkontaktsicherung nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigen Kontaktstifte (&)
und Kontaktbüchsen (g) entweder achsial oder rechtwinklig zueinander in je
einem Ende von Durchbohrungen (/) im Zwischenstück (a) angeordnet sind.
4. Steckkontaktsicherung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe entweder einzelpolig oder doppelpolig ausgeführt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der üeichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK352859X | 1920-01-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352859C true DE352859C (de) | 1922-05-06 |
Family
ID=8150675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352859D Expired DE352859C (de) | 1920-01-02 | 1920-12-29 | Steckkontaktsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352859C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924039C (de) * | 1949-02-27 | 1955-02-24 | Heinrich Streng | Elektrischer Stecker mit Sicherung |
-
1920
- 1920-12-29 DE DE1920352859D patent/DE352859C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE924039C (de) * | 1949-02-27 | 1955-02-24 | Heinrich Streng | Elektrischer Stecker mit Sicherung |
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