DE828883C - Schmelzeinsatz fuer elektrische Sicherungen - Google Patents

Schmelzeinsatz fuer elektrische Sicherungen

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DE828883C
DE828883C DEP9792D DEP0009792D DE828883C DE 828883 C DE828883 C DE 828883C DE P9792 D DEP9792 D DE P9792D DE P0009792 D DEP0009792 D DE P0009792D DE 828883 C DE828883 C DE 828883C
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DE
Germany
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fusible
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fusible link
fuse
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DEP9792D
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Inventor
Eugen Hollstein
Willi Meier
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/055Fusible members
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H85/02Details
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    • H01H85/041Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges characterised by the type
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/143Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
    • H01H85/15Screw-in contacts

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  • Fuses (AREA)

Description

  • Schmelzeinsatz für elektrische Sicherungen 1:s sind Nlclirfachsicherungen 1}ekanntgeworden, hei denen mehrere Schmelzleiter von einem besonderen Körper aus keramischen Baustoffen in der Hohrung des Schmelzeinsatzes getragen sind. Diese Sicherungen verwendeten für die Funkenlöschung kein pulverförmiges Mittel, wie z. B. Sand, und waren so ausgebildet, (laß der Schmelzleiter über die Bohrung des Schmelzeinsatzes hinausreichte, so daß kein Abschluß des Schmelzleiters in der Bohrung des Schmelzeinsatzes und somit nicht die geforderte Funkenlöschung erfolgte.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei Schmelzleitern ohne pulverförmige Füllmittel für die Funkenlöschung ein einwandfreies Arbeiten, zu erzielen. Gemäß der Erfindung ist der Schmelzleiter auf einem besonderen Stäbchen oder Röhrchen aus keramischem Baustoff fest aufgebracht, z. B. aufgespritzt, aufgalvanisiert, aufgebrannt o. dgl., und an seinen Endeng mit insbesondere federnden Kontakthülsen versehen; die gleichzeitig die Stirnkontakte bilden und den Schmelzleiterträger in der Bohrung des Schmelzeinsatzkörpers festhalten und abschließen. Ein möglichst luftdichter A,bschluß des Schmelzleiters kann auch dadurch erfolgen, daß die Stirnkontakte durch Metallaufspritzungen hergestellt sind. Die Bohrung d)es Schmelzeinsatzkörpers ist auf beiden. Stirnseiten derart mit Versenken bzw. mit Erweiterungen versehen, daß die Kontakthülsen beim Abbrennen des Schmelzleiters geschützt sind und ein. Ausblasen von Metallgasen %-erhindert wird. Die Verbindung des. Schmelzleiters mit den Stirnkontakten muß nicht, wie bisher, durch Anlöten, Anschweißen vorgenommen werden, sondern wird durch Klemmhülsen, innerhalb des Schmelzraumes in einfachster Weise bewirkt. In den Fig. i bis 18 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt ein Röhrchen i, auf dessen Außenfläche ein bandförmiger Schmelzleiter 2 aufgebracht, z. B. aufgetragen und eingebrannt ist. Dieses Röhrchen i wird in die Bohrung 3 des Körpers 4 aus keramischem Baustoff, der den Schmelzeinsatz bildet, eingesetzt (Fig. 2).
  • Fig. 3 zeigt den Schmelzein,sat2 4 mit dem eingesetzten Röhrchen i. Die Kontaktanschlüsse sind durch Aufspritzen der Beläge 5 und 6 hergestellt, die an den Verbindungsstellen konische Verstärkungen aufweisen.
  • Fig.4 zeigt ein Einsatzstäbchen 7 aus keramischem Baustoff, auf dessen Umfang drei bandförmige Schmelzleiter 8, 9 und io aufgebracht sind.
  • In Fig. 5 ist ein Hochstromschmelzeinsatz i i mit vier Bohrungen dargestellt; in drei Bohrungen sind Röhrchen 12, 13 und 14 mit bandförmigen Schmelzleitern 15 eingesetzt. Eine weitere zentrische Bohrung 16 ist für die Unterbringung des Kennmelders vorgesehen.
  • Fig.6 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Schmelzeinsatz aus einem zweiteiligen Körper 17 und 18 aus keramischem Baustoff gebildet wird. Der Teil 18 weist eine Ausnehmung i9 auf, auf deren Innenfläche ein bandförmiger Schmelzleiter 2o aufgebracht ist. Die Ausnehmung selbst wird durch . eine Wulst 21 des Teiles 17 ausgefüllt, so daß auch hier kein pulverförmiges Füllmittel, in diesem Falle auch kein besonderes Stäbchen oder Röhrchen erforderlich ist. Die beiden Teile 17 und 18 können durch Glasur oder Kitt zusammengehalten werden. Der Schmelzleiter 20 kann auch als runder oder flacher Draht in die Ausnehmung i9 eingelegt sein.
  • Aus den Fig. 7, 8 und 9 ist ersichtlich, daß die in die Bohrungen 3 eingesteckten Röhrchen oder Stäbchen i von Metallfederringen 22 und 23 in der genauen Lage zu den Stirnflächen der Körper gehalten werden. Mit den aufgespritzten Stirnkontakten 24 und 25 vermitteln sie eine gute Kontaktverbindung mit dem Schmelzleiter, bei mehreren in einwandfreier Parallelverbindung, und ergeben einen guten Abschluß des Schmelzkanals.
  • Die Fig. io bis 18 zeigen eine besonders vorteilhafte Befestigung des Schmelzleiterträgers im Schmelzeinsatz.
  • Wie aus Fig. io zu entnehmen ist, ist der Körper 26 aus keramischem Baustoff als ein symmetrischer Rohrkörper gestaltet, der außer einer zylindrischen Bohrung 3 an seinen Stirnseiten mit gleichen Versenken bzw. Erweiterungen 27 und 28 versehen ist. In die Bohrung 3 wird der als Röhrchen i ausgebildete Schmelzleiterträger eingesetzt, der an seinen Enden mit federnden Kontakthülsen 29 bzw. 30 und 31 versehen wird. Diese bilden gleichzeitig die Stirnkontakte und halten den Schmelzleiterträger i in der Bohrung 3 dies Schmelzeinsatzes fest. Durch die Kontakthülsen 29 bzw. 30 und 31 wird an den Stirnseiten dies Röhrchens i eine gute elektrische Verbindung mit dem Schmelzleiter 2 herbeigeführt, ohne daß ein Verlöten o. dgl. erforderlich ist. Die Kontakthülse 31, die den oberen Stirnkontakt bildet, weist Kontaktlappen 32 auf. Die Kontakthülsen 29 und 3o an der Fußseite sind als gerollte Hülsen aus einem glatten Blechstreifen hergestellt. Diese Hülsen können nach Einfügen des Schmelzleiterträgers in die Bohrung 3 durch Verspritzen der Fußkontaktstirnseiten 33 unlösbar mit dem Schmelzeinsatz 26 verbunden werden.
  • Wesentlich bei dieser Ausbildung der Stirnkontakte ist die Bemessung der Federhülsen 29 bzw. 30 und 31 in bezug auf die Erweiterungen 27 und 28. Es ist eine derartige Ausbildung vorgesehen, daß. die Schnittkanten 34 der Federhülsen 29, 30 und 31 in den Erweiterungen 27 und 28 so geschützt liegen, daß das Abbrennen auf den Schmelzleiter beschränkt bleibt. Ferner wird damit auch ein Ausblasen; von Metallgasen stark behindert und so eine direkte äußere Überbrückung der Anschlüsse im Sicherungssockel ausgeschlossen. Die starren Anschläge an den Schnittkanten 34 sichern gleichzeitig die Lage der Stirnkontakte 29, 30 und 31 und die Stichmaßlänge des Schmelzeinsatzes.
  • In den Fig.15 und 16 sind zwei verschiedene Ausführungen der Unverwechselbarkeitszapfen dargestellt. Die Fig. 17 und 18 zeigen weitere zweckmäßige Ausführungen der Stirnkontakte.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmelzeinsatz für elektrische Sicherungen ohne pulverförmige Füllmittel für die Funkenlöschung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzleiter auf einem besonderen Stäbchen oder Röhrchen aus keramischem Baustoff fest aufgebracht ist, insbesondere aufgespritzt, aufgalvanisiert, aufgebrannt, und dieser Schmelzleiterträger mit engem Luftspalt in dem Schmelzeinsatz untergebracht ist und an seinen Enden insbesondere federnde Kontakthülsen aufweist, die gleichzeitig die Stirnkontakte bilden und den Schmelzleiterträger in der Bohrung des Schmelzeinsatzkörpers festhalten und abschließen.
  2. 2. Schmelzeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Bohrung des Schmelzeinsatzkörpers auf beiden Stirnseiten derart mit Versenken bzw. mit Erweiterungen versehen ist, daß die Kontakthülsen beim Abbrennen des Schmelzleiters geschützt sind und ein Ausblasen von Metallgasen verhindert wird'.
  3. 3. Schmelzeinsatz nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzleiterträger eine zentrische Bohrung zur Aufnahme des Kennmelders aufweist.
  4. 4. Schmelzeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein möglichst luftdichter Abschluß des Schmelzleiters und dessen Stirnkontakte durch Metallaufspritzungen hergestellt ist.
  5. 5. Schmelzeinsatz nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß Metallfederringe durch Aufspritzen von Metall mit den- Enden der Schmelzleiter und den Stirnkontakters in elektrisch und mechanisch feste Verbindung gebracht sind und hierdurch ein dichter Abschluß der Bohrung des Schmelzeinsatzes erfolgt.
  6. 6. Schmelzeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzleiter auf der Wand des Kanals aufgebracht ist.
  7. 7. Schmelzeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.B der Schmelzeinsatz aus einem zweiteiligen Körper aus keramischem Baustoff besteht, wovon der eine Teil eine Ausnehmung aufweist, die von einer Wulst des anderen Teiles ausgefüllt ist (Fig. 6). B. Schmelzeinsatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzeinsatz außer den Kanälen zur Aufnahme der Träger der Schmelzleiter einen weiteren Kanal zum Einziehen eines Kennmelders aufweist (Fig. 5).
DEP9792D 1948-10-02 1948-10-02 Schmelzeinsatz fuer elektrische Sicherungen Expired DE828883C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3204241A1 (de) * 1981-04-27 1982-11-11 San-O Industrial Co., Ltd., Tokyo Schmelzsicherung mit halbzylindrischen gehaeuseschalen
EP0123331A1 (de) * 1983-03-16 1984-10-31 Holec Systemen En Componenten B.V. Endkappe für eine elektrische Hochspannungsschmelzsicherung

Cited By (3)

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US4542364A (en) * 1983-03-16 1985-09-17 Hazemeijer B.V. End cap for an electric high voltage fuse

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