DE629208C - Selbstkassierendes Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeraet - Google Patents

Selbstkassierendes Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeraet

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DE629208C
DE629208C DEL81125D DEL0081125D DE629208C DE 629208 C DE629208 C DE 629208C DE L81125 D DEL81125 D DE L81125D DE L0081125 D DEL0081125 D DE L0081125D DE 629208 C DE629208 C DE 629208C
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coin
clockwork
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DEL81125D
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Radio Automaten Deutsc GmbH
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Radio Automaten Deutsc GmbH
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    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/28Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for radio apparatus

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Es gibt selbstkassierende Netzanschluß-Rundfunkempfangsgeräte, bei denen zwischen dem stromliefernden Netz und dem Empfangsgerät ein Münzautomat eingeschaltet ist, 5, der ein Uhrwerk, ein den Zeitablauf des Uhrwerks bestimmendes, von Hand in und außer Tätigkeit zu setzendes Gesperre und eine den Stromkreis für den Rundfunkempfang ein- und ausschaltende elektrische Kontakteinrichtung enthält, die von der. eingeworfenen Münze geschlossen wird und mit einer von Hand verschiebbaren Stange verbunden ist.
Solche Münzautomaten verlangen zu ihrer
. allgemeinen Einführung eine einfache, dabei aber robuste Konstruktion, damit ihre Funktion'auch bei rauher Hantierung nicht beeinträchtigt wird. Sie verlangen ferner, daß zu ihrer Bedienung' keine besonderen Anforderungen an die Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit gestellt werden. Nach dem Einwurf der den Rundfunkempfang ermöglichenden Münze muß eine einfache Drehung, ähnlich wie bei den Rundfunkempfangsgeräten mit
■ Einknopfbedienung, ausreichen, um den Empfang herbeizuführen und zu unterbrechen,
Gemäß der Erfindung'werden die eben genannten Forderungen erfüllt durch die im folgenden beschriebene Art und Weise, in der : die in Betracht kommenden Teile des Apparates mit der anfangs erwähnten verschiebbaren Stange verbunden sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
Abb. r zeigt= den Münzautomat in einem senkrechten Längsschnitt;
Abb. 2 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1;
Abb. 3 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 1;
Abb. 4 zeigt den Münzautomat in Verbindung mit einer Rundfunkempfangsanlage und dem zugehörigen Lautsprecher als geschlossenes Aggregat; ■
. ' Abb. S zeigt abgeänderte Ausführungsformen verschiedener Einzelheiten des Münzautomaten.
Der Münzautomat umfaßt eine in Abhängigkeit von dem Münzeneinwttrf stehende, zwei Kontaktstellen aufweisende Strom-Schlußeinrichtung für die Inbetriebsetzung einer Rundfunkempfangsanlage, ein die Benutzungsdauer der Rundfunkempfangsanlage begrenzendes Uhrwerk, eine von Hand zu betätigende Sperr- und Auslösevorrichtung für das Uhrwerk und ein in Abhängigkeit von dem Münzeneinwurf und der Betätigung der Sperr- und Auslösevorrichtung für das Uhrwerk stehendes, einen Kontaktschluß vermittelndes Zeitgesperre, das-durch das Uhrwerk nach dem Ablauf der für' den Betrieb der Rundfunkempfangsanlage vorgesehenen
Gesamtzeit ausgelöst wird, so daß es bei der Rückkehr in die Ruhestellung den Kontakt und damit den Empfang unterbricht.
Die durch den Münzeneinwurfschlitz 5 des mit einer verschließbaren und plombierbaren Tür 6 versehenen Gehäuses 7 den ortsfest angebrachten Münzenkanal 8 erreichende Münze 9 gelangt in die aus Abb. 1 ersichtliche Stellung, in der sie durch die Sperrnase 10 einer Schubstange 11 gefangen wird, die zu dem einen Kontaktschluß für den Rundfunkempfang vermittelnden Zeitgesperre für das Uhrwerk 12 gehört, dessen Zifferblatt 13 durch einen verglasten Ausschnitt in der Vorderhand des Gehäuses 7 sichtbar ist. Neben dem Münzenkanal 8 ist in dem Gehäuse 7 eine mittels des äußeren Griffknopfes 14 drehbare Welle 15 gelagert, die zwei Hebelarme 16, 17 trägt, von denen der Arm 16 zur Überführung der Münze 9 aus der Fangstellung in den Münzensammelbehälter 18 und damit zum Einschalten des gleichzeitig einen Kontaktschluß für den Rundfunkempfang vermittelnden Zeitgesperres für das Uhrwerk dient, und außerdem die Sperr- und Auslösevorrichtung für das Uhrwerk betätigt, während der Arm VJ für den zweiten Kontaktschluß zur Inbetriebsetzung der Rundfunkempfangsanlage in Betracht kommt.
Die Sperr- und Auslösevorrichtung für das Uhrwerk 12 besteht aus zwei auf die Unruhe 19 einwirkenden Blattfedern 20, 21, von denen die Blattfeder 20 die Unruhe und damit das Uhrwerk stillsetzt, während die Blattfeder 21 der Unruhe einen Anstoß gibt und damit das Uhrwerk in Gang setzt. Die beiden Blattfedern 20, 21 sitzen auf der in dem Gehäuse 7 gelagerten Welle 22, die einen zwischen zwei Anschlägen 23, 24 begrenzt verschwenkbaren Hebelarm 25 trägt.
Um eine neben der Welle 22 in dem Gehäuse 7 gelagerte Achse 26 ist ein zweiarmiger Hebel 27 schwingbar, dessen oberer Arm durch einen Lenker'28 mit dem Hebelarm 16 der Welle 15 gekuppelt ist, während der untere Arm durch eine Feder 29 mit dem Hebelarm 25 der Welle 22 in Verbindung steht. Unter der von der Griff welle 15 aus vermittels des Hebelarmes 16 und des Lenkers 28 bewirkten Drehung des Hebels 27 wird die Feder 29 gespannt und an ihrem die Verbindung mit dem Hebel 2.J bewirkenden unteren Ende verlagert, so daß sie über die Welle 22 des Hebelarmes 25 hinweg gelangt und infolgedessen den Hebelarm 25 sprungweise in die durch die Anschläge 23, begrenzte eine oder andere Endstellung schnellen läßt.
Die sprungweise Drehung des' Hebels 25 aus der einen in die andere Endstellung erzielt mittels der beiden Blattfedern 20, 21 das zuverlässige Stillsetzen des Uhrwerks und das ebenso zuverlässige Ingangsetzen desselben, sie beugt jeder Möglichkeit vor, das Uhrwerk während des Betriebes der Rundfunkempfangsanlage in betrügerischer Absicht stillsetzen zu können.
Zur Überführung der Münze 9 aus ihrer Fangstellung in den Münzensammelbehälter 18 dient eine an dem Hebelarm 16 der Griffwelle 15 sitzende Rolle 30, die auf einem gleichzeitig die Gelenkbefestigung des Lenkers 28 vermittelnden Zapfen 31 angeordnet ist. Ein Ausschnitt 32 im unteren Teil des Münzenkanals 8 gibt bei der Drehung des Hebels 16 der Rolle 30 Gelegenheit, von oben her die ihre Fangstellung einnehmende Münze 9 zu erreichen und sie bei fortgesetzter Drehung der Griff welle 15 an der Sperrnase
10 vorbei nach unten zu treiben, so daß sie in den Münzensammelbehälter 18 gelangt.
Bei dem Hinaustreiben der Münze 9 aus ihrer Fangstellung wird die Sperrnase 10 und die diese tragende, in dem Gehäuse 7 geradlinig verschiebbar gelagerte Schubstange 11 entgegen dem Druck einer Feder 33 so weit zurückgedrängt, daß ein an der Schubstange
11 angebrachter Federhaken 34 hinter eine am Uhrwerk 12 sitzende Keilnase 35 faßt und damit die Schubstange 11 als Zeitgesperre für das Uhrwerk arretiert. Der an der Keilnase 35 festgelegte Federhaken 34 der Schubstange 11 ragt in den Weg eines durch das Uhrwerk in Drehung versetzten Armes 36, für den eine auf der Welle 37 des Uhrwerks festsitzende Scheibe 38 als Mitnehmer dient. , In dem Arm 36 ist ein Loch 39, in das der Mitnehmerstift 40 der Scheibe 38 eindringt.
' Eine passend abgestützte Feder 41 drängt den um die Achse 37 drehbaren Arm 36 in die Stellung, in der er beim Auftreffen auf den . Federhaken 34 zunächst zum Stillstand kommt, und zwar so lange, bis der Mitnehmerstift 40 der Scheibe 38 das Loch 39 durchwandert hat und die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Scheibe 38. und dem Arm 36 herstellt. Infolgedessen wird bei der fortgesetzten Drehung der Scheibe 38 durch den Arm 36 der Federhaken 34 von der Nase 35 gelöst, so daß die Schubstange 11 unter dem Druck der Feder 33 in die Stellung zurückkehrt, in der das Zeitgesperre für das Uhrwerk außer Funktion ist und in der die Sperrnase 10 wieder als Münzenfänger dient.
Der durch die kraftschlüssige Verbindung mit der Scheibe 38 den Federhaken 34 auslösende Arm 36 schnellt nach seiner Freigabe unter dem Druck der Feder 41 so weit vor, daß der Federhaken sofort wieder freie lao Bahn für seine erneute Arretierung an der Nase 35 des Uhrwerks 12 hat.
629 2OS
Zwischen der Schubstange ii und der Sperrnase io ist eine einstellbare Verbindung vorgesehen, um die Sperrnase der Größe der für den Rundfunkempfang notwendigen Münzen anpassen zu können. Die einstellbare Verbindung kann durch eine mittels Gegenmutter zu sichernde Verschraubung 42 oder in anderer geeigneter Weise herbeigeführt werden.
Der für den Kontaktschluß zur Inbetriebsetzung der Rundfunkempfangsanlage in Betracht kommende Hebelarm 17 der Griffwelle 15 trägt einen isolierten Stift 43, gegen den ein auf der Griffwelle 15 lose drehbar angeordnetes Sperrglied 44 unter dem Zug der Feder 45 anliegt, deren Kraft ausreicht, um die Griffwelle und die damit verbundenen Teile in die Ausgangsstellung zurückzubringen.
Bei der mittels des Griffknopfes 14 bewirkten Drehung der Welle 15 zwingt der Hebelarm 17 mit seinem Stift 43 das Sperrglied 44 zur Teilnahme an der Drehung, bei der der Hebelarm 17 schließlich als Schaltmesser -as zwischen Kontaktfedern 46 dringt.
Zur Sicherung des Sperrgliedes 44 in der durch die Drehung der Griffwelle 15 herbeigeführten Endstellung ist die Schubstange 11 des Zeitgesperres für das Uhrwerk 12 mit einer Sperrstange 47 gegenläufig verbunden. Die gegenläufige Verbindung wird vermittelt durch einen um die Achse 48 in dem Gehäuse 7 drehbaren zweiarmigen Hebel 49, dessen einer Arm mit der Schubstange 11 gekuppelt ist, während der andere Arm mit der Sperrstange 47 in Verbindung steht, die unter dem Druck der Feder 50 ständig in Richtung auf das Sperrglied 44 gedrängt wird. Die gegenläufige Verbindung der Schubstange 11 und der Sperrstange 47 ist so eingerichtet, daß beim Zurückdrängen der Schubstange durch die in den Münzensammelbehälter 18 überführte Münze die Sperrstange in den Weg des Sperrgliedes 44 tritt und dieses daran hindert, unter dem Zug der Feder 45 in die Ruhestellung zurückzukehren.
Der nach Abb. 4 in Verbindung mit einem Rundfunkempfangsapparat 51 und dem zugehörigen Lautsprecher 52 ein geschlossenes Aggregat bildende Münzautomat ist für den Netzanschluß mit den in dem Gehäuse 7 passend gelagerten und in einem Ausschnitt der Tür 6 zugängigen Steckerstiften. 53, 54 versehen. Die Steckerstifte 53, 54 sind dabei so angeordnet, daß zwischen ihnen der Vierkant 55 der Aufziehwelle des Uhrwerks Platz findet. Damit wird verhindert, daß das Uhrwerk aufgezogen werden kann, während eine Stromverbindung vorhanden ist. Es wird aber auch verhindert, daß während des Rundfunkempfangs das Uhrwerk in betrügerischer Absicht an der Aufziehwelle stillgesetzt werden kann. Der die Verbindung an den beiden Steckerstiften 53, 54 herstellende Stecker deckt nämlich den Vierkant 55 der Auf ziehwelle des Uhrwerks vollkommen ab, so daß keine Möglichkeit besteht, die Aufziehweile des Uhrwerks zu erreichen und am Ablaufen zu hindern.
Von dem Stecker stift 53 führt die Leitung 56 zu dem Schleifkontakt 57, der an der Nabe des Hebelarmes 17 der Griffwelle 15 vorhanden ist. Die Kontaktfedern 46, mit denen der Hebelarm 17 als Schaltmesser in Verbindung gebracht werden kann, sind über die Leitung 58 an den die Schubstange 11 und die Sperrstange 47 gegenläufig verschiebbar lagernden Bock 59 mittels des Klemmstückes 60 stromleitend angeschlossen. Von dem Lagerbock 59 führt die Stromleitung über die Schubstange 11 zu dem Federhaken 34 und über die Nase 35, falls der Federhaken mit ihr in Verbindung steht, zum Uhrwerk 12, mit dessen Aufziehfeder 6t ein Endausschalter verbunden ist. Dieser Endausschalter setzt sich zusammen aus dem um die Achse 62 drehbaren zweiarmigen Hebel 63, der mit einem seitlichen Stift gegen die Aufziehfeder des Uhrwerks anliegt, während dessen anderer Arm durch eine Zugfeder 64 an den um die Achse 65 drehbaren Schalthebel 66 angeschlossen ist. Die beim Ablaufen des Uhrwerks sich entspannende Feder 61 dreht den Hebel 63 allmählich in die Stellung, in der . die Zugfeder 64 den Schalthebel 66 plötzlich von dem Kontakt 67 trennt, so daß das abgelaufene Uhrwerk erst wieder aufgezogen werden muß, bevor durch den Endausschalter > der Kontakt für den Rundfunkempfang erneut hergestellt wird.
Die vom Endausschalter über den Kontakt 6y abgehende Stromleitung 68 zusammen mit der vom Steckerstift 54 abgehenden Leitung 69 treten durch ein Loch in der Seitenwand des Gehäuses 7 nach außen und dienen als doppelpolige Steckerleitung für den plombierten Anschluß des Rundfunkempfangsapparates 51 und des zugehörigen Lautsprechers 52.
Für den Rundfunkempfang ist durch den Hebel 17 der Griff welle 15 und durch den Federhaken 34 der Schubstange 11 je ein Kontaktschluß herbeizuführen. Für den durch den Federhaken. 34 zu vermittelnden Kontaktschluß ist der Einwurf einer Münze und die Überführung der Münze aus der Fangstellung in den Münzensammelbehälter 18 erforderlich. Bei der mittels der Griffwelle 15 zu veranlassenden Überführung der Münze legt sich der Hebelarm 17 als Schaltmesser zwischen die Kontaktfedern 46, während der Federhaken 34 den Kontaktschluß an der
Nase 35 herbeiführt. ' Dabei gelangt" das Sperrglied 44 in die Stellung, in der es durch die Sperrstange 47 arretiert wird.
Mit der den Kontaktschluß bei 46 und 35 herbeiführenden Drehung der Griffwelle 15 wird die durch die Blattfeder 20 bewirkte Hemmung des Uhrwerks 12 aufgehoben und durch die Blattfeder 21 der Unruhe'io. ein Anstoß gegeben, der das Uhrwerk mit Sicherheit in Gang setzt.
Ohne daß ein Verlust an der Gesamtzeit der durch den Münzeneinwurf begrenzten Benutzungsdauer eintritt, kann der Rundfunkempfang unterbrochen werden, indem die Griff welle 15 in die Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Dabei wird das Uhrwerk 12 durch die gegen die Unruhe 19 gedrängte Blattfeder 20 stillgesetzt und der Hebelarm 17 der GrifEwelle 15 von den Kontaktfedern 46 getrennt. Die Sperrung des auf der Griffwelle sitzenden Gliedes 44 durch die Sperrstange 47 wird dagegen aufrechterhalten; ebenso bleibt der Federhaken 34 in der Verbindung mit der Nase 35, da dessen Auslösung von dem Ablauf der für den Rundfunkempfang vorgesehenen Gesamtdauer der' durch den Münzeneinwurf begrenzten Benutzungszeit abhängig ist.
Zum Wiedereinschalten des Rundfunkempfanges ist mittels der Griffwelle 15 der Hebelarm 17 von neuem als Schaltmesser zwischen die Kontaktfeder. 46 zu drehen.
Dabei wird durch die Blattfeder 21 der Unruhe 19 ein Anstoß gegeben, der das Uhrwerk 12 wieder in Gang setzt.
Die jeweilige Stellung der Griff welle 15 ; wird in der aus Abb. 4 ersichtlichen Anordnung durch einen an dem Griffknopf 14 vorhandenen Weiser 70 angezeigt, der an der Vörderwand des Gehäuses 7 zwischen den beiden Schildern 71, 72 spielt, von denen das obere Schild 71 auf das Ausschalten, das untere Schild 72 auf das Einschalten der Rundfunkempfangsanlage hinweist. Das Ein- und Ausschalten des Rundfunk-■ empfanges kann mittels des Griffknopfes 14 so oft wiederholt werden, bis die durch den Einwurf einer Münze für den. Rundfunkempfang vorgesehene Zeit vollkommen abgelaufen ist. Am Ende der für die Darbietung vorgesehenen Zeitdauer trifft der mit der Scheibe 38 drehbare Arm 36 gegen den Federhaken 34 und trennt diesen von der . Nase 35, so daß die Feder 33 die Schubstange 11 mit der Fangnase 10 wieder in die Fangstellung für die Münze drängt, während die Sperrstänge 47 infolge der durch den zweiarmigen Hebel 49 vermittelten zwangläufigen Verbindung mit der Schubstange ii "iii die Ruhelage zurückkehrt.
Die durch den Münzeneinwurf gewährte Därbfetungszeit der Rundfunketnpf angsänlage ist in ihrem Ablauf am Zifferblatt 13 des Uhrwerks mittels des Zeigers 73 erkennbar.
Jeder unberechtigte Zugang zu der Inneneinrichtung des Münzautomaten wird durch die Plombierung der verschließbaren Tür 6 des Gehäuses 7 verhindert. Für die Plombierung ist in dem Gehäuse 7 der Stab 74 befestigt, der durch ein Loch 75 der verschlossenen Tür 6 nach außen dringt, so daß er in der Querbohrung j6 die Plombe aufnehmen kann.
Alle Metallteile des Münzautomaten sind in dem Gehäuse 7 auf einer aus Isolierstoff bestehenden Grundplatte, "j"j montiert. Da die Griff welle 15 mit ihrem Hebelarm 16 und dem Sperrglied 44 gegen den als Schaltmesser ■dienenden Hebelarm 17 isoliert ist und da auch der Münzkanal 8 von der stromleitenden" Verbindung ausgeschlossen ist, so ist der Münzautomat auch bei Starkstrom völlig gefahrlos zu gebrauchen.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen· in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile des Münzautomaten für Rundfunkempfangsanlagen nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
In Abb. 5 sind verschiedene Einzelheiten des Münzautomaten in abgeänderter Ausführungsform zur Darstellung gebracht.
Die eine Abänderung betrifft den den Federhaken 34 von der Keilnäse 35 des Uhrwerks 12 lösenden Arm 36, für den die auf der Welle 37 des Uhrwerks festsitzende Scheibe 38 als Mitnehmer dient. Gemäß der abgeänderten Ausführung ist der Arm 36 auf der Welle 37 frei drehbar, so daß er bei seiner durch den Mitnehmerstift 40 der'Scheibe 38 bewirkten Drehung nach dem Überschreiten der höchsten Stellung gegen den an der Keil- l°5 nase 35 arretierten Federhaken 44 fällt, ohne ' ihn von der Keilnase zu lösen. Die Lösung erfolgt erst bei der weiteren Drehung der Scheibe 38, bei der der Mitnehmerstift 40 wieder gegen den Arm 36 trifft und die kraftschlüssige Verbindung herstellt, die durch das Uhrwerk die Trennung des Federhakens 34 von der Keilnase 35 bewirkt.
Eine weitere Abänderung betrifft die Sperr- und Auslösevorrichtung für das Uhrwerk 12. Unter Fortfall der das Uhrwerk an der Unruhe 19 stillsetzenden und in Gang bringenden Blattfedern 20, 21 mit ihrer Welle 22, dem Hebelarm 25, der Feder 29 und des zweiarmigen Hebels 27 wird nach Abb. 5 das Stillsetzen und Starten des Uhrwerks durch einen 'Stab- oder Hufeisenmagnet 78 und
einen an der Unruhe 19 sitzenden Anker 79 bewirkt. Der Magnet 78 ist durch eine passende Verbindung 80 mit dem Lenker 28 hin und her verschiebbar, so daß er in der einen Stellung gegen den Anker 79 trifft und mit der Unruhe 19 das Uhrwerk stillsetzt, bei der Verschiebung in die andere Stellung aber den angezogenen Anker 79 mitnimmt und schließlich in der Stellung wieder freigibt, in der die Unruhe zuverlässig zurückschwingt und das Uhrwerk in Gang setzt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbstkassierendes Netzanschluß-Rundfunkempfangsgerät, bei dem in einem dem Empfangsgerät vorgeschalteten Münzautomat ein Uhrwerk, ein den Zeitablauf des Uhrwerks bestimmendes, von Hand in und außer Tätigkeit zu setzendes Gesperre und eine den Stromkreis für den Rundfunkempfang ein- und ausschaltende elektrische Kontakteinrichtung vorgesehen ist, die von der eingeworfenen Münze geschlossen wirdundmit einerverschiebbaren Stange verbunden ist, welche an ihrem einen Ende mit einer Keilnase in den Münzenkanal ragt, so daß sie als Münzenfänger dient, an ihrem anderen Ende dagegen in einen Federhaken ausläuft, der bei der zwangsweisen Überführung der Münze in den Münzensammelbehälter durch die Verschiebung der Stange in der kontaktgebenden Stellung am Uhrwerk so lange festgehalten wird, bis nach dem Ablauf der durch den Münzeneinwurf für den Rundfunkempfang bezahlten Zeit das Uhrwerk den Federhaken auslöst und in die Ausgangsstellung zurückschnellen läßt, in der die am anderen Ende der Stange sitzende Keilnase wieder als Münzenfänger zur Geltung kommt, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer mittels Griffknopfes (14) drehbaren Welle (15) zwei Hebelarme (16, 17) befestigt sind, von denen der Hebelarm (16) mittels eines seitlichen Rollenzapfens (30) die Überführung der in den Selbstkassierer eingeworfenen Münze aus dem Münzenkanal (8) in den Münzensammelbehälter (18) bewirkt und dabei durch die nach unten bewegte Münze eine in dem Lagerbock (59) geführte Schubstange (11) in die Stellung treibt, in der ein Federhaken (34) an der Nase
    (35) des Uhrwerks .bis zum Ablauf der für den Rundfunkempfang mittels einer Münze vorgesehenen Zeit arretiert wird, eine an dem Hebelarm (16) angelenkte Verbindungsstange (28) bei der die Münze in den Münzensammelbehälter (18) treibenden Drehung des Hebelarmes (16) das Uhrwerk an der Unruhe in Gang setzt, während sie bei der entgegengesetzten Drehung des Hebelarms das Uhrwerk an der Unruhe stillsetzt und der zweite Hebelarm (17) der Griffwelle (15) an seiner Nabe mit einem Schleifkontakt (57) verbunden ist, von dem eine Leitung (56) zu dem Steckerstift (53) für den Netzanschluß führt, und daß am Ende der die Münze in den Münzensammelbehälter treibenden und das Uhrwerk in Gang setzenden Drehbahn des Hebelarmes (17) Kontaktfedern (46) vorgesehen sind, zwischen denen der Hebelarm als Schaltmesser die stromleitende Verbindung herstellt, und daß die Kontaktfedern (46) über eine Leitung (58) an den Lagerbock (59) angeschlossen sind, der über die Schubstange (11) und den Federhaken (34), wenn dieser an der Nase (35) arretiert ist, die stromleitende Verbindung über das Uhrwerk (12) mit dem zweiten Steckerstift (54) für den Netzanschluß herstellt, ferner für den Stromanschluß des Rundfunkempfangsgeräts (51) eine doppelpolige Stecker leitung vorgesehen ist, deren Leitung (69) an den Steckerstift (54) für den Netzanschluß angeschlossen ist, während die Leitung (68) über einen Endausschalter (63 bis 67) mit der Aufziehfeder (61) des Uhrwerks verbunden ist, derart, daß die entspannte Aufziehfeder die Stromleitung selbsttätig unterbricht, und daß schließlich das Uhrwerk nach dem Ablauf der durch die eingeworfene Münze bezahlten Zeitdauer des Rundfunkempfangs den Federhaken (34) von der Nase (315) löst, so daß die Schubstange (11) in die Münzenfangsteilung zurückkehrt und dabei die Stromverbindung am Uhrwerk gelöst ist.
  2. 2. Selbstkassierendes · Netzanschluß-Rundfunkempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Hebelarm (16) der Griffwelle (15) angelenkte Verbindungsstange (28) über einen um die Achse (26) drehbaren zweiarmigen Hebel (27) und eine Zugfeder (29) mit einem Hebelarm (25) in Verbindung steht, dessen Drehachse (22) zwei Blattfedern (20, 21) trägt, von denen bei der sprungweisen Drehung des Hebelarmes (25) die eine Feder (20) die Unruhe und damit das Uhrwerk stillsetzt, während die andere Feder (21) der Unruhe einen Anstoß gibt und dadurch das Uhrwerk in Gang setzt.
  3. 3. Selbstkassierendes Netzanschluß-Rundfunkempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubstange (i 1) des Zeitgesperres für die Be-
    grenzung des Ablaufs des Uhrwerks mit dem an der Keilnase (35) arretierten Federhaken (34) in den Weg eines durch das Uhrwerk in Drehung versetzten Armes (36) ragt, der auf der Welle (37) frei fallend drehbar ist und unter dem Einfluß einer auf der Welle (37) festsitzenden Mitnehmerscheibe (38) steht, die mit einem Stift (40) in ein größeres Loch des Armes (36) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL81125D 1932-05-10 1932-05-10 Selbstkassierendes Netzanschluss-Rundfunkempfangsgeraet Expired DE629208C (de)

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