DE62883C - Kippkarren - Google Patents

Kippkarren

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Publication number
DE62883C
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Authority
DE
Germany
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car body
axle
axis
chain
car
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62883D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A.H.SMITH, Arzt, in New-York, 22 East, 42 Street
Publication of DE62883C publication Critical patent/DE62883C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/06Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only
    • B60P1/14Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by mechanical gearing only with cables, chains, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Construction von Wagen mit gekröpfter Achse, um den Wagenkörper dem Erdboden möglichst nahe zu legen, damit der Wageninhalt nicht unnöthig hochgehoben werden mufs, ist bekannt.
Die vorliegende Erfindung ist besonders anwendbar für Kehrichtwagen, die Strafsenkehricht aufnehmen; sie kann indessen auch für andere Zwecke Anwendung finden.
Bei dem Wagen kommt eine gekröpfte Achse in Anwendung, an. welcher ein Hebel angebracht ist; die Achse ist an dem Wagenkasten drehbar angebracht, und es ist ein Hängewerk parallel oder nahezu parallel zu der gekröpften Achse vorgesehen, so dafs die Achse und das Hängewerk zusammen schwingen können, wenn die Achse durch den Hebel beim Heben des Wagenkastens in eine Lage gedreht wird, die hoch genug ist, dafs der Wageninhalt ausgestürzt werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht des Kehrichtwagens, ohne das vor dem Wagenkasten befindliche Rad.
Fig. 2 ist eine Hinter- und
Fig. 3 eine Vorderansicht des Wagens.
Die Räder A erhalten eine geeignete Gröfse und Ausbildung, und die Achse B ist in der Mitte gekröpft oder kurbelartig ausgebildet, so dafs der Wagenkörper sich zwischen den beiden Kurbeltheilen der Achse befindet. Dieser Wagenkörper C erhält eine dem Zweck entsprechende passende Ausbildung.
Gewöhnlich wird die hintere Kasten wand 2 bei 3 gelenkig angebracht und mit einer Querstange 4 versehen, welche hinter die Zargen 5 greift, um die Kastenwand 2 geschlossen zu halten. Nach Hochheben der Stange 4 öffnet sich die Wand durch Drehung um ihre Gelenkbolzen selbsttätig, um den Kasteninhalt entleeren zu können.
Der Wagenkasten C ist mit der Achse A gelenkig durch passende Lagerstücke oder Büchsen b verbunden, die am · Wagenboden befestigt sind, so dafs der Kasten gegen die Achse frei gedreht werden kann; die Achse kann auch eine als Kurbel um die Räder schwingende Bewegung ausführen, wobei die Radnaben die Lager für die Achse bilden. Um der Achse B schwingende Bewegung mitzutheilen, ist ein Hebel D vorgesehen, der von der Achse auf der einen Seite des Wagenkastens nach oben tritt und neben einem der Räder A liegt.
Die Gabelbäume E sind so eingerichtet, dafs sie zur Anspannung eines Pferdes oder zur Verbindung mit einer Kehrmaschine dienen können, so dafs der Kehrichtwagen hinter der Maschine herfährt und den Kehricht aufnimmt; auf den hinteren Theilen der Deichselgabel sind Lagertheile oder Büchsen 7 vorgesehen, welche die Verbindung mit der Achse B neben den Rädern vermitteln. Die Deichselgabel erhält bei E1 nach oben gerichtete Ansätze, hinter und oberhalb der Achse, zur Aufnahme der Kettenrolle F, über welche ein Seil oder eine Kette G geht, die mit ihrem hinteren Ende an dem. Wagenkörper C durch einen Bolzen oder Ansatz 8 befestigt ist. Die Lage der Kettenrolle F und des Bolzens ist dabei derart, dafs die Länge der Kette G von der Kettenrolle F bis zum Bolzen 8 dem Halb-
messer der Kurbelachse ganz oder nahezu entspricht, und es sind die Kurbelachse und dieser Theil des Seiles oder der Kette parallel oder nahezu parallel. Das vordere Ende der Kette G kann durch irgend eine geeignete Vorrichtung bewegt werden. Nach der Darstellung ist zu diesem Zweck eine kleine Winde H mit einer Klinke 9 und Kurbel 10 vorgesehen, durch welche die Kette G angezogen oder nachgelassen werden kann. D.er Hebel D kann von Hand bewegt werden, wenn der Inhalt des Wagenkastens C nicht zu schwer ist. Nach der Zeichnung ist eine Kette oder ein Seil J vorgesehen , welches am oberen Ende des Hebels D befestigt ist und zu einer Winde K führt, die mit Klinke 12 versehen ist. Die Winde hat auch eine kantige Welle' zur Aufnahme einer Kurbel, um die Kette J nachzulassen bezw. anzuziehen. An der Seite des Wagenkastens C wird zweckmäfsig ein Anschlag L angebracht, der sich auf einen der Deichselbäume E legt, wenn der Wagenkasten sich in seiner Ruhelage befindet.
Wenn der Wagen die aus Fig. 1 in voll ausgezogenen Linien ersichtliche Stellung inne hat, so kann der Strafsenkehricht in den Wagenkasten eingeworfen werden, der nach Mafsgabe der Achsenkröpfung eine möglichst tiefe Lage hat, so dafs der Kehricht nicht unnöthig gehoben zu werden braucht.
Soll der gefüllte Wagenkasten umgestürzt werden, so wird der Hebel D nach vorn gezogen und der Wagenkasten dadurch gehoben, dafs die Kurbelachse mehr oder weniger nach oben geschwungen wird, je nachdem, wo das Ausstürzen des Wageninhaltes erfolgt. Hierbei beschreibt der Theil der Kette G, welcher zwischen der Rolle F und dem Bolzen 8 liegt, einen ähnlichen Kreisbogen wie die Kurbelachse, und der Wagenkasten wird in nahezu horizontaler Lage gehalten, während er in dieser Weise gehoben wird. Das Uebergewicht liegt hierbei nach hinten, so dafs ein Ueberkippen des Wagenkastens nach vorn nicht eintreten kann. Wenn der Wagenkasten genügend gehoben ist, so wird die hintere Kastenwand gelöst und die Winde H nachgelassen, wodurch der hintere Theil des Wagenkastens gesenkt und der Kasteninhalt ausgestürzt wird. Der Wagenkasten schwingt dabei um die Lagertheüe 6. Die Wiedereinstellung der Theile in ihre Ruhelage erfolgt alsdann in umgekehrter Weise.
Es kann der Hebel D auch nach unten gedrückt werden, um die Kurbelachse nach vorn zu schwingen, wenn die anderen Theile des Wagenkastens so angeordnet sind, dafs diese Bewegung möglich ist. Auch sei erwähnt, dafs eine Walze oder ein aufgeschnittenes Lager die Stelle des Kettenrades F ersetzen kann, und dafs eine Metallstange als Verbindung an Stelle des Seiles oder der Kette G zwischen dem Lager F und dem Bolzen 8 treten kann. Wenn dieses Lagerstück F vor der Achse liegt, wie durch punktirte Linien in Fig. 1 ersichtlich gemacht, so- ist die Handhabung des Wagens dieselbe; in diesem Fall liegt das Gewicht in dem Wagenkasten aber vor der Achse. Als Ersatz des Hebels D kann ein Radbogen auf der gekröpften Achse vorgesehen werden, um dieselbe zu bewegen; dieser Radbogen kann durch ein Zahnrad, eine Schnecke oder einen anderen geeigneten Mechanismus bewegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kippkarren, bei welchem der auf der gekröpften Achse (B) gelenkig angebrachte kippbare Wagenkasten vor dem Auskippen durch Drehung der Achse gehoben und hierbei dadurch in horizontaler Lage erhalten wird, dafs zwischen der Wagendeichsel und einem festen Anschlag (8) des Wagenkastens eine Ketten- oder andere Verbindung (G) hergestellt ist, die der gekröpften Achse parallel gerichtet ist und durch Nachlassen ein Ausstürzen des Wageninhaltes veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62883D Kippkarren Expired - Lifetime DE62883C (de)

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DE62883C true DE62883C (de)

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ID=336844

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DENDAT62883D Expired - Lifetime DE62883C (de) Kippkarren

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DE (1) DE62883C (de)

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