DE62868C - Puppenstimme mit abwechselndem Papa- und Mama-Ruf - Google Patents

Puppenstimme mit abwechselndem Papa- und Mama-Ruf

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DE62868C
DE62868C DE189062868D DE62868DA DE62868C DE 62868 C DE62868 C DE 62868C DE 189062868 D DE189062868 D DE 189062868D DE 62868D A DE62868D A DE 62868DA DE 62868 C DE62868 C DE 62868C
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DE189062868D
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R. HÖLBE in Oberlind
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/28Arrangements of sound-producing means in dolls; Means in dolls for producing sounds
    • A63H3/31Bellows, cylinders or the like for sound production

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an der .Schallkapsel von Puppenstimmen, durch welche erzielt wird, dafs aus derselben Schallkapsel abwechselnd »Papa-Mama« und »Mama-Papa« ausgelautet werden.
Eine derart eingerichtete Puppenstimme ist auf beiliegender Zeichnung in zwei Seiten-' ansichten, Fig. 1 und 2, und einer Vorderansicht, Fig.'3, dargestellt.
Auf der Vorderwand α des Blasebalgs sind in üblicher Weise die in einem Papierröhrchen b befindliche Zungenstimme und die Schallkapsel c angeordnet. Letztere wandelt den Ton der Zungenstimme in einen dem A ähnlich klingenden Laut um, welcher in bekannter Weise durch die Wirkung des Ventils d der Schallkapsel, des Drahtwinkels e, der Zugstange e\ des Winkelhebels e2 und des gekröpften Drahtes e3 als das Wort »Papa« aus der Schallkapsel heraustönt, wenn der Blasebalg unter der Wirkung der Feder/ zusammengedrückt wird.
An der einen Seite besitzt die Schallkapsel c ein kleines Loch g (Fig. 5), welches durch ein Rädchen h mit vier Zähnen h1 (Fig. 4 und 6) verdeckt wird. Das Rädchen ist um einen in der Kapsel c befestigten Stift i lose drehbar und wird durch eine kleine, an c befestigte Blattfeder k mit sanftem Druck gegen die Wand der Schallkapsel und gegen das Loch g gedruckt. Das Rädchen hat zwei einander gegenüberliegende Löcher h'2, welche sich mit dem Loch g der Schallkapsel decken, wenn das Rädchen gedreht wird. Dies geschieht durch eine Schaltnase Z, welche einerseits durch eine Oese Z1 mit einer Feder P und anderermit dem einen Ende einer Schnur Z3 verbunden' ist, deren anderes Ende an der Oberkante der Hinterwand a1 des- Blasebalgs befestigt ist. Geführt wird die Schaltnase durch eine auf der Vorderwand α angeordnete Oese m, während zur Führung der Schnur Z3 eine gleichfalls auf α angeordnete Oese η dient.
Wird nun der Blasebalg durch Ziehen an einer an ihm befestigten Schnur aufgebläht, so wird die Schnur Z3 angezogen und dadurch die Schaltnase Z hochgezogen, wie Fig. 2 zeigt. Wahrend dann der Blasebalg durch die Wirkung der Feder / zusammengedrückt wird, gleitet die Schaltnase Z, von der Feder Z2 gezogen, nach abwärts und dreht dabei.das Rädchen h um 90 °. Um ein Rückwärtsdrehen des Rädchens beim Hochziehen der Schaltnase zu verhindern, ist eine Sperrklinke k1 angebracht, welche zweckmäfsig mit der Blattfeder k aus einem Stück gebildet ist.
Befand sich beim Hochziehen der Schaltnase das Rädchen h in einer. solchen Stellung, dafs das Loch g verdeckt wurde (Fig. 4), so bleibt es in derselben, bis der Winkelhebel e2 über die Buckel 1 und 2 des Drahtes e3 gelangt ist. Im nächsten Augenblick kommt die Nase Z mit dem Rädchen h in Eingriff und dreht dasselbe um 90 °, so dafs das Loch /z2 des Rädchens über das Loch g der Schallkapsel zu liegen kommt (Fig. 6). Gleichzeitig gleitet der Winkelhebel e2 über die Buckel 3 und 4 des Drahtes e3. Wenn der Winkelhebel e2 über die Buckel 1 und 2 gleitet, öffnet er jedesmal durch Zugstange eτ und Drahtwinkel e in bekannter Weise das Ventil d der Schallkapsel, und es ertönt der Ruf »Papa«. Wenn der Winkel-

Claims (1)

  1. hebel e2 aber über die Buckel 3 und 4 gleitet, dann lautet, weil das Loch g der Schallkapsel durch das Rädchen h geöffnet ist und Luft durch g austritt, durch das geöffnete: Ventil d der Ruf »Mama« aus. Beim Zusammengehen des Blasebalgs ertönt also im Ganzen der Ruf »Papa-Mama«. Wird nun der Blasebalg von neuem aufgezogen, so ertönt, weil das Loch g der Schallkapsel noch geöffnet ist, zunächst der ' Ruf »Mama«. Es erfolgt dann die Drehung des Rädchens h durch die Nase I, das Loch wird geschlossen, und nunmehr ertönt der Ruf »Papa«. Bei diesem zweiten Zusammengehen des Blasebalgs ruft somit die Stimme »Mama-Papa«.. Beim nächstfolgenden Zusammengehen des Blasebalgs wird dann die Stimme wieder »Papa-Mama« rufen. Auf diese Weise· wird durch das Rädchen und die Schaltnase ein abwechselndes »Papa-Mama-« und »Mama-Papa«-Rufen erzielt. Eine weitere Neuerung liegt ferner in der Anordnung der Zungenstimmen und der Schallkapsel auf der feststehenden Wand a des Blasebalgs, wodurch erreicht wird, dafs der aus der Schallkapsel herausgestofsene Laut direct aus der die ganze Puppenstimme einschliefsenden Papphülse herausgeleitet werden kann.
    Fig. .7 läfst erkennen, wie die Schallkapsel c mit ihrem Ventil d direct unter einem Ausschnitt in der einschliefsenden Papphülse A liegt und auch beim Aufziehen und Zusammengehen des Blasebalgs in derselben Lage verharrt, weil die Vorderwand a des Blasebalgs feststeht. -
    Patent-Ansρrüch:
    Eine Puppenstimme, bei welcher durch die Anordnung eines kleines Loches (g) in der .Schallkapsel (c) und eines dieses Loch abwechselnd öffnenden und schliefsenden Ventilrädchens (h), das von einer unter der Wirkung einer Feder 1) und einer Zugschnur (lB) stehenden Schaltnase (I) beim Zusammendrücken des aufgeblähten Blasebalgs um einen Bruchtheil einer Umdrehung weiter gedreht wird, ein abwechselndes Rufen von »Papa-Mama« und »Mama-Papa« erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189062868D 1890-11-28 1890-11-28 Puppenstimme mit abwechselndem Papa- und Mama-Ruf Expired DE62868C (de)

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