DE201260C - - Google Patents
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- DE201260C DE201260C DENDAT201260D DE201260DA DE201260C DE 201260 C DE201260 C DE 201260C DE NDAT201260 D DENDAT201260 D DE NDAT201260D DE 201260D A DE201260D A DE 201260DA DE 201260 C DE201260 C DE 201260C
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- pliers
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- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D100/00—Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
- A43D100/08—Setting buttons on footwear
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- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 201260 KLASSE 71 c. GRUPPE 6L.
Bei den bekannten Ösenknopf-Befestigungszangen, bei welchen nach dem Befestigen am
Leder entweder der Knopf oder aber der Befestiger an den betreffenden Haltefedern hängen
blieb, hat man zum Auswerfen des Knopfes Auswerfer in .Gestalt von besonderen, an der
Zange angeordneten, unter Federdruck stehenden Hebeln vorgeschlagen, welche beim öffnen
der Zange kurz vor vollständiger öffnung derselben von oben gegen das Leder drücken und
dadurch das Auswerfen des befestigten Knopfes aus der Knopfhaltefeder der Zange bewirken.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Knopfbefestigungszange vermeidet
besondere Auswerfer, benutzt vielmehr die zum Festhalten des Befestigers dienende Haltefeder,
wodurch Befestiger und Knopf gleichzeitig aus der Zange losgelassen werden.
Zu diesem Zweck wird in bekannter Weise als Haltefeder eine zwischen den Zangenbacken angeordnete Blattfeder verwendet, die jedoch nicht, wie bisher bei anderen Zangen üblich, gerade oder nur schwach abgebogen ist, sondern im Grunde des Zangenmaules eine starke Abbiegung von etwa 90 ° besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß beim öffnen der Zange, wenn die Feder infolge der Verbindung des Knopfes mit dem Befestiger zunächst noch an der den Knopf haltenden Backe festgehalten wird, die Feder gespannt wird, wodurch ihr freies Ende infolge ihrer weit zurückliegenden Befestigung und rechtwinkligen Abbiegung eine Bewegung nach außen, etwa in der Längsrichtung des Zangenmaules, ausführt und dadurch den Austritt des Knopfes aus seinen Haltefedern samt dem mit ihm jetzt verbundenen Befestiger erleichtert.
Zu diesem Zweck wird in bekannter Weise als Haltefeder eine zwischen den Zangenbacken angeordnete Blattfeder verwendet, die jedoch nicht, wie bisher bei anderen Zangen üblich, gerade oder nur schwach abgebogen ist, sondern im Grunde des Zangenmaules eine starke Abbiegung von etwa 90 ° besitzt. Hierdurch wird erreicht, daß beim öffnen der Zange, wenn die Feder infolge der Verbindung des Knopfes mit dem Befestiger zunächst noch an der den Knopf haltenden Backe festgehalten wird, die Feder gespannt wird, wodurch ihr freies Ende infolge ihrer weit zurückliegenden Befestigung und rechtwinkligen Abbiegung eine Bewegung nach außen, etwa in der Längsrichtung des Zangenmaules, ausführt und dadurch den Austritt des Knopfes aus seinen Haltefedern samt dem mit ihm jetzt verbundenen Befestiger erleichtert.
Die Zange ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. ι eine Seitenansicht
derselben in geöffnetem Zustande, Fig. 2 die gleiche Ansicht in geschlossenem Zustande
kurz vor dem Auswerfen des Knopfes; Fig. 3 ist eine Vorderansicht der den Knopf haltenden
Backe und Fig. 4 eine Vorderansicht der den Befestiger haltenden Backe. .■
Die Zange besitzt in bekannter Weise eine Backe α mit Haltefedern für den Knopf b.
Der Befestiger c wird mit seiner Platte d hinter eine Blattfeder e gesteckt, welche etwa in ihrer
Mitte mit sanfter Krümmung rechtwinklig abgebogen und bei f an dem Zangenschenkel befestigt
ist. Die Blattfeder besitzt oben eine Aussparung g für den Durchtritt des Befestigerschaftes.
Das öffnen der Zange geschieht in bekannter Weise durch die an der
Knopfbacke angebrachte Feder h.
Nach Einstecken des Knopfes b in die Backe α und des Befestigers c hinter die Feder
e wird die Zange geschlossen und dadurch in bekannter Weise der Befestiger mit dem
Knopf verbunden. Wird jetzt die Zange wieder geöffnet, so hält zunächst der mit dem
Befestiger verbundene Knopf den ersteren noch fest, so daß beim Weiteröffnen der Zange
die Feder e, wie Fig. 2 zeigt, gespannt wird und damit ihr freies, den Befestiger haltendes
Ende abgebogen und nach außen etwa in der Längsrichtung des Zangenmaules verschoben
wird. Je weiter die Zange geöffnet wird, desto stärker wird die Spannung der Feder
60
und damit die Auswärtsbewegung derselben, bis schließlich der Knopf b aus seiner Backe a
in Richtung des Pfeiles (Fig. 2) herausgezogen wird und damit samt dem Befestiger aus der
Zange herausfällt.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Ösenknopf-Befestigungszange mit einer den Befestiger haltenden, zwischen den Zangenbacken angeordneten Blattfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (e) im Grunde des Zangenmaules abgebogen und befestigt ist, zum Zweck, eine Verschiebung des freien Endes der Blattfeder etwa in der Längsrichtung des Zangenmaules beim öffnen der Zange zu bewirken und dadurch den Austritt des Knopfes aus seinen Haltefedern zu erleichtern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201260C true DE201260C (de) |
Family
ID=463825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201260D Active DE201260C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201260C (de) |
-
0
- DE DENDAT201260D patent/DE201260C/de active Active
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