DE116108C - - Google Patents

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DE116108C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/08Setting buttons on footwear

Landscapes

  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Zangen zum Befestigen von Knöpfen an Stiefeln mittelst Hefthaken aus Metalldraht, welchen man durch die Oese des Knopfes steckt und unter dem Leder nach einem bekannten Verfahren zusammandrückt.
Diese Art von. Zangen besitzt gewöhnlich eine Backe, deren Ende zur Aufnahme des U-förmigen Knopföhrs gespalten ist, während die andere Backe so eingerichtet ist, dafs sie die beiden Enden des Befestigungsdrahtes zwingt, sich beim Schliefsen der Zange nach innen umzubiegen.
Um den Knopf und den Befestigungsdraht von dem Augenblicke an, wo man dieselben in die Zange einsetzt, bis zu dem Zusammendrücken des Befestigungsdrahtes in ihrer Lage zu erhalten, hat man auf der gespaltenen Backe eine Feder angeordnet, deren Ende gleichfalls gespalten ist und zwischen den oberen Theil des Knopfes und das äufserste Ende der Backe geschoben werden kann; diese Feder hat den Zweck und das Bestreben, den Knopf nach aufsen zu ziehen und dadurch den Befestigungsdraht gegen die innere Seite der Backe zu drücken, wodurch eine zeitweise feste Verbindung zwischen diesen verschiedenen Theilen erzielt wird, welche in der Praxis vollständig genügt.
Bei den bekannten Zangen dieser Art bietet die Feder Uebelstände, welche den Gebrauch der Zangen unbequem machen.
Wenn es sich darum handelt, den Knopf mit seinem Befestigungsdraht in die gespaltene Backe einzuführen, so ist man genöfhigt, die Feder mit dem Daumen niederzudrücken, damit sich das Ende derselben unter den Knopf legt; ist der Knopf auf den Stiefel gesetzt, so mufs man wiederum auf die Feder drücken, um das unter dem Knopf befindliche Ende der Zange zurückzuziehen. Dieser Druck mufs in beiden Fällen mit derselben Hand ausgeübt werden, welche die Zange hält, wodurch der Gebrauch derselben sehr erschwert wird und der Arbeiter Zeit verliert. Um diese Unbequemlichkeiten zu vermeiden, hat man schon daran gedacht, mit der Zange einen gekrümmten Hebel zu verbinden, dessen einer Arm .selbsttätig die erwähnten Drücke auf die Feder ausübt, um sie jedesmal, wenn nöthig,. auf den Knopf aufzulegen. Die vorliegende Erfindung hat einen Daumen zum Gegenstande, welcher bestimmt ist, dieselbe Rolle zu spielen wie dieser gekrümmte Hebel, aber sich von letzteren sowohl durch seine Anordnung auf der Zange, als auch durch seine Wirkungsweise unterscheidet. Im Wesentlichen besteht der Daumen aus einem Theil, welcher auf der nicht gespaltenen Backe der Zange befestigt ist und über der Feder in ein Knie endet, derart, dafs, wenn die untere Backe von der gespaltenen entfernt wird, das Knie des Daumens auf die Feder niedergeht, und umgekehrt, wenn man die Backen einander nähert, das Knie des Daumens sich von der gespaltenen Backe entfernt, um der Feder die Wiederaufwärtsbewegüng zu gestatten. Die vorliegende Erfindung bietet gegenüber der oben erwähnten Hebelvorrichtung den Vortheil einer sehr einfachen und widerstandsfähigen Construction
gleichzeitig mit einer dem jetzigen Modell der Knopfzange besser angepafsten Wirkungsweise.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der nach vorliegender Erfindung eingerichteten Zange dar, und zwar zeigt: Fig. ι eine Seitenansicht der geöffneten Zange," Fig. 2 eine Oberansicht derselben nach Fig. 1, Fig. 3 die Zange in geschlossenem Zustande. Fig. 4 und 5 zeigen in vergröfsertem Mafsstabe die relative Lage des Knopfes, des Befestigungsdrahtes "und der Backen der Zange in geöffnetem und geschlossenem Zustande.
Die Feder α ist wie gewöhnlich auf der geschlitzten Backe b befestigt; über derselben befindet sich der im rechten Winkel gebogene Theil c eines starren Daumens d, welcher an der Backe e der Zange befestigt ist. Dieser Daumen wird vorzugsweise auf der Gelenkachsey der Zange gehalten und an der Drehung durch einen in die Backe e eingeschraubten Bolzen g verhindert.
Die Wirkungsweise der Zange geht aus den Figuren hervor; wenn die untere Backe e von der anderen entfernt ist (Fig. 1), so hat sich der Daumen c d gesenkt und preist daher die Feder α gegen die Backe b; der mit dem Befestigungsdraht j versehene Knopf h kann infolge dessen ohne Schwierigkeit in den Einschnitt der Backe b eingeführt werden. Sobald man die Zange schliefst, entfernen sich die Klaue b und der Daumen c d von einander, die Feder α hebt sich und drückt den Knopf nach aufsen; derselbe wird aber durch den Befestigungsdraht j, welcher sich gegen die innere Fläche der Backe b legt, gehalten (Fig. 2). Nach dem völligen Schliefsen der Zange, d. h. nach dem Zusammenbiegen des Befestigungsdrahtes j öffnet man dieselbe, der Daumen c d nähert sich wieder der Backe b und drückt die Feder α auf dieselbe nieder (Fig. 1 und 4), so dafs das Spiel zwischen dem Knopf und dem Befestigungsdraht sich wiederholt und die Zange leicht weggezogen werden kann. Der Arbeiter hat also weiter nichts zu thun, als die Zange zu schliefsen und zu öffnen, ohne die Feder zu berühren, k ist eine Blattfeder, welche beständig die Zangenarme aus einander drängt. Die in der Zeichnung dargestellte Zange besitzt kleine Schneidbacken nt zum Schneiden der Drahtstücke zur Befestigung der Knöpfe; allein das Vorhandensein dieser Schneidbacken ist durchaus unabhängig von der Vorrichtung vorliegender Erfindung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Festhalten des Knopfes in Knopfzangen in Verbindung mit der gebräuchlichen· Feder faj, gekennzeichnet durch einen Daumen (d), welcher an der nicht gespaltenen Backe der Zange befestigt ist und in einen gebogenen Theil (c) über der Feder endet, welcher, wenn die Zange geöffnet ist, die Feder auf die gespaltene Backe drückt, die den Knopf aufnimmt und, wenn die Zange geschlossen wird, sich von dieser Backe entfernt und die Feder wieder freigiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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