DE628661C - Vorrichtung zur Inbetriebsetzung einer Hilfsturbine bei Pumpwerken - Google Patents

Vorrichtung zur Inbetriebsetzung einer Hilfsturbine bei Pumpwerken

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DE628661C
DE628661C DEM128260D DEM0128260D DE628661C DE 628661 C DE628661 C DE 628661C DE M128260 D DEM128260 D DE M128260D DE M0128260 D DEM0128260 D DE M0128260D DE 628661 C DE628661 C DE 628661C
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DE
Germany
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auxiliary turbine
turbine
electric motor
lever
inlet valve
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Expired
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DEM128260D
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English (en)
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D15/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or systems
    • F04D15/02Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions
    • F04D15/029Stopping of pumps, or operating valves, on occurrence of unwanted conditions for pumps operating in parallel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/04Units comprising pumps and their driving means the pump being fluid driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04D13/00Pumping installations or systems
    • F04D13/02Units comprising pumps and their driving means
    • F04D13/06Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Turbines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Inbetriebsetzung einer Hilfsturbine bei Pumpwerken Bei Pumpwerken, deren Pumpen abwechselnd durch einen Elektromotor und eine Turbine antreibbar sind, ist es bekannt, eine selbsttätige Umschaltung der Antriebe dadurch herbeizuführen, daß die Regelungsvorrichtung der bei elektromotorischem Antrieb leer mitlaufenden Turbine auf eine Drehzahl eingestellt wird, die um so viel niedriger ist als die Drehzahl des Motors, daß ihr Regelungsorgan, das mit einem vom Pumpenwasserdruck beeinflußten Kraftkolben in Verbindung steht, beim Motorbetrieb infolge der Überdrehzahl vollständig abschließt, jedoch öffnet, wenn der Überdrehzahlbereich vom Motor unterschritten wird. Die Turbine nimmt dann entsprechend dieser Unterschreitung an der Leistungsabgabe teil, und beim Ausfall des Motors tritt sie allein an seine Stelle.
  • Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Turbine schon bei Schwankungen der Drehzahl des Motors eingeschaltet wird, die noch innerhalb des Bereiches liegen, welchen der Motor allein beherrschen könnte, und daß sich infolgedessen Pendelzustände zwischen Motor und Turbine herausbilden können, die unerwünscht sind und den Betrieb gegebenenfalls unwirtschaftlich gestalten. Außerdem ergibt sich dabei der Übelstand, daß die Pumpen beim Stillstand des Motors mit zu geringer Drehzahl laufen und die Turbine bei voller Last nicht die Drehzahl des Motors erreichen kann, wenn nicht am Regler besondere Vorrichtungen zur Verschiebung des Regelbereiches vorgesehen werden. Eine derartige mit Druckölsteuerung arbeitende Vorrichtung ist zwar ebenfalls bekannt, doch werden bei Verwendung derselben die Anlage und ihre Bedienung umständlich.
  • Wenn man statt dessen die Vorrichtung so ausbildet, daß die vom Regler der leer mitlaufenden Turbine beherrschte Steuerung des Regelungsventils das Öffnen dieses Ventils erst in der tiefsten Lage des Reglers zuläßt, was ebenfalls bekannt ist, kann auch diese Vorrichtung den Bedürfnissen der Praxis ohne besondere, die Reglertätigkeit beeinflussende Maßnahme nicht genügen. Bei der Wiederumstellung vom Turbinenbetrieb auf Motorbetrieb kann nämlich sofortige vollständige Schließung des Dampfventils erst herbeigeführt werden, nachdem der Regler eine übernormale Höhenlage eingenommen hat. Bei Verwendung eines Gleichstrommotors kann dies zwar dadurch erreicht werden, daß man den Wirkungsbereich des Reglers nach oben entsprechend erhöht und die höhere Lage dadurch herbeiführt, daß man die beim Wiederanlassen des Motors erfolgende gegenseitige Entlastung der Maschinen dazu benutzt, sie gewissermaßen etwas durchgehen zu lassen, doch kann sich dies bei etwaigen Störungen nachteilig auswirken. Bei Drehstrommotoren ist diese Maßnahme aber überhaupt nicht durchführbar, und wenn es sich um eine mit Drehstrom arbeitende Anlage han4,elt, ^niü@sdrini am Turbinenregler wieder besondere Einrichtungen zur Verschiebung des Reglerbereiches von Hand oder durch Fernsteuerung geschaffen werden. Dadurch werden die Vorrichtung und ihre Bedienung wieder umständlich.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die Umschaltung der Antriebsmaschinen in Abhängigkeit von der Drehzahl unter Vermeidung dieser Nachteile zu ermöglichen. Sie bedient sich dabei zwar ebenfalls der an sich bekannten Druckölsteuerung und eines Reglers nach Art der bekannten Geschwindigkeitsregler, doch erfolgt ihre Anwendung erfindungsgemäß in einer neuen und eigenartigen Zusammensetzung, durch welche, abgesehen von der Vermeidung der vorgenannten Nachteile; eine Vereinfachung der Anlage und ihrer Bedienung herbeigeführt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein in die Druckölleitung zum vom ]Regler der Hilfsturbine unabhängigen Einlaßventil der Hilfsturbine eingebautes Steuerorgan über einen Hebel zur Abstellung des Druckölzuflusses zum Kraftkolben des EinlaßventilS unter den, Einfluß eines dem Elektromotor zugeordneten Geschwindigkeitsreglers gestellt ist, wobei die Lage des Hebels bei Pumpenantrieb durch Hilfsturbine mittels einer Sperrvorrichtung verriegelt ist, während umgekehrt die Sperrvorrichtung bei Pumpenantrieb durch Elektromotor mittels des Hebels außer Wirkung gesetzt ist.
  • Auf der Zeichnung ist -ein- -Ausführungsbeispiel einer, `solchen Einrichtung bildlich dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Aufrrß. des- erfindungsgemäß. ausgestatteten Pumpwerkes, Abb. 2 eine Einzelansicht der Einstellvorrichtung. -Zum Antrieb des Pumpwerkes,- das beispielsweise ah s- einer Kondensatpuxnpe a und einer Kühlwässerpumpe b bßsteht, -dienen, wie üblich, der Elektromotor c und die. Türbine d. In die Dämpfzuleitung der- Turbine. d ist ein -vom Turbinenregler. unabhängiges Absperrventil. e eingebaut, das in bekannter Weise duzch einen einerseits unter Drucköl und andererseits unter der Einwirkung einer Feder f stehenden Kraftkolben g gesteuert wird, wobei die Feder auf öffnung des Ventils hinwirkt, während d#'r.Öldruck der.Federkraft entgegenwirkt. Inder Druckälleitung befindet sich der Steuerschieber h,. der. mittels eines Einstellliebels:i, i.' so einstellbar ist, daß seine Steuerkanten bei Turbinenbetrieb und außerdem in. der- Ruhelage der: Pumpen, den Druckölzufluazum Schiebergehäuse absperren und die-'Verbindung zwischen. dem. Kraftkolben g und. der ölabflußleitung durch das Schiebetgehäuse frei halten (Abb, i, gestrichelte Schieberstellung), bei Betrieb mit Motor aber die Ölabflußleitung absperren und den Durchfluß des Drucköles zum Kraftkolben g durch das Schiebergehäuse freigeben, so daß das Dampfeinlaßventil c geschlossen gehalten wird. Beim Anfahren mit Dampf wird der Schieber h in die gestrichelt angedeutete Lage eingestellt und darin durch die auslösbare Sperrvorrichtung 1, l', l" (Abb. 2) gehalten, deren Sperrglied l' sich unter dem Einfluß einer Feder in den Rückweg des Hebels i einstellt. Beim Übergang auf Motorbetrieb wird das Sperrglied l' durch den Handgriff L" zurückgezogen, so daß sich der Schieber 7a senkt und der Einstellhebel i, i sich in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage einstellt; in der jetzt er die Sperrvorrichtung verriegelt. In dieser Lage steht also der Kraftkolben g unter dem die Kraft der Feder f überwindenden Öldruck, und das Dampfventil ,e ist geschlossen. Der Arm i' der Einstellvorrichtung ragt in den untersten Grenzregelbereich des von der Motorwelle aus angetriebenen Geschwindigkeitsreglers k. Wird nun der Motorstrom unterbrochen, so stößt der Regler k in der der zulässigen Motormindestdrehzahl entsprechenden Grenzstellung gegen den Arm i' der Einstellvorrichtung und stellt den Schieber h wieder um, wobei gleichzeitig die Sperrvorrichtung l wieder freigegeben wird, so daß der Steuerschieber 7a in der: oberen Lage wieder festgehalten wird. Der Druckölzufluß zum Xraftkolben g wird also wieder abgesperrt und der Ölabfluß freigegebern, so daß die Feder f das Dampfeinlaßventil e öffnet. Die Turbine d tritt also nunmehr an die Stelle des Elektromotors c, der strowlos mitläuft.
  • Innerhalb des über der angegebenen Grenzstellung des Reglers k liegenden Regelbereiches bleibt die Turbine von Dzehzahlschwankungen des Motors c unberührt.

Claims (1)

  1. PATENTANS.PRUCR: Vorrichtung zur Inbetriebsetzung einer Hilfsturbine bei Pumpwerken, deren Pumpen wechselweise durch einen Elektromotor oder eine Hilfsturbine antreibbar sind" wobei die Umschaltung des Pumpenasitriebes von der einen auf die ändere Antriebsmaschine. selbsttätig in Abhängigkeit von der Drehzahl erfolgt und die Hilfsturbine ein durch Druckä`1 und Federkraft gestieuertes Ein_laßventil besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Druckölleitung zum vom Regler der Hilfsturbine (d) unabhängigen Einlaßventil (e) der Hilfsturbine eingebautes Steuerorgan .(h). über einen Hebel (i, i') zur Abstellung des Druckölzuflusses zum Kraftkolben des Einlaßv entils unter den Einfluß eines dem Elektromotor (c) zugeordneten Geschwindigkeitsreglers (k) gestellt ist, wobei die Lage des Hebels (i, i) bei Pumpenantrieb durch Hilfsturbine mittels einer Sperrvorrichtung (L, Z', l") verriegelt ist, während umgekehrt die Sperrvorrichtung bei Pumpenantrieb durch Elektromotor mittels des Hebels (i, i') außer Wirkung gesetzt ist.
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