DE628143C - Schienenbefestigung mit hakenartigen oder klauenfoermigen Klemmitteln - Google Patents

Schienenbefestigung mit hakenartigen oder klauenfoermigen Klemmitteln

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Publication number
DE628143C
DE628143C DEL87000D DEL0087000D DE628143C DE 628143 C DE628143 C DE 628143C DE L87000 D DEL87000 D DE L87000D DE L0087000 D DEL0087000 D DE L0087000D DE 628143 C DE628143 C DE 628143C
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DE
Germany
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rail
clamping means
rail fastening
wedge
hook
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Expired
Application number
DEL87000D
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ALFRED LOEBELL
Original Assignee
ALFRED LOEBELL
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/28Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry with clamp members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Schienenbefestigung mit hakenartigen oder klauenförmigen Klemmitteln - Es ist bekannt, daß heile, die parallel zur Schwellenlängsachse oder in der senkrechten Ebene der Schwellenlängsachse sich 'bewegen, von dem senkrecht dazu erfolgenden, nicht ganz vermeidbaren Wandern der Schienen. über ihre Unterlegplatten nicht gelockert werden, wenn der Anzug der Keile genügend schwach gehalten ist und wenn genügend elastische Vorspannung zur Verfügung steht. Es ist weiter bekannt, Keilverbindungen die-_er Art von der Schienenseite her zu bewegen, um sie in Spannung - zu bringen, damit sie durch einen in Richtung gegen die Schiene geführten Hammerschlag leicht locker geinacht werden können, was beiAbraumgleisen, die zum Rücken häufig gelockert werden müssen in ihrer Spannung gegen die Schwelle, von ganz besonderer Bedeutung ist. Bei Eisenbahngleisen, bei denen das Lockern der Verbindung sehr selten eintritt, insbesondere beim Hakenhülsenoberbau nach dem Patent (:o8 z;2, bei dem die Verbindung durch Ausnutzun - der Elastizität langer Bolzen und des Schwellenholzes sehr elastisch ist, spielt das möglicherweise eintretende Festsetzen der Keilverbindung durch Überspannung keine große Rolle gegenüber dem Vorteil, daß durch einen Schlag die Verbindung zwischen Schiene und Schwelle weiter gespannt werden kann. Zur Erreichung der leichten Nachspannbarkeit des Hakenhülsenoberbaues werden Nachspannkeile am Klemmittel selbst angebracht, und zwar werden diese Keile senkrecht zur Schienenlängsachse zwischen die- Oberkante des Schienenfußes und die Klemmnase an den Klemmitteln eingetrieben. Hierdurch ergibt sich einerseits die notwendige Unabhängigkeit des neuen Nachspannmittels von den unvermeidlichen Bewegungen zwischen Schienenunterlegplatte und Klemmittel, und andererseits entstehen erhebliche Vorteile, weil besonders profilierte Unterleg platten oder Umänderungen der üblichen Platten nicht erforderlich sind.
  • Die Abb. i zeigt die Keilnachspannung nach der Erfindung an den Hakenhülsen der Schienenbefestigung nach Patent 6o8 232 iln senkrechten Schnitt in Schwellenlängsachse; Abb. 2 zeigt den Querschnitt dazu; Abb.3 zeigt die halbe Draufsicht, und Abb. 4. zeigt die neue Keilnachspannung an den sog. Doppelklauen ohne Schrauben. wie sie mit entsprechenden Unterlegplatten in Abraumgleisen üblich sind.
  • Die Schiene i in Abb. i wird auf ihre Unterlegplatte 2 und mit dieser durch die Hakenhülse 3 und den Schraubenbolzen .4 auf der Schwelle festgeklemmt. Vor dem Einsetzet. der Hakenhülse 3 ist über diese der Ring 5 übergeschoben, der die Keilflächen 6 und 7 oben und unten vorn an der Schienenseite und beiderseits neben der Hakenhülse trägt.
  • Auf der Rückseite trägt der Ring Verstärkungswulste 8 mit Rücksicht auf die ihn treffenden Hammerschläge.
  • Das eine Widerlager für die zweiseitige Keilwirkung ist die Oberfläche des Schienenfußes, mit dessen Neigung die untere Keilfläche übereinstimmt. Das andere Widerlager für die obere Keilfläche befindet sich an einem Zapfen g des Klemmittels, der. um die Stärke des Ringes über dem Hauptzapfen des Klemmittels mit seiner Unterfläche liegt. Das Widerlager für die obere Keilfläche des Ringes wird bei starker Neigung der Oberfläche des Schienenfußes zweckmäßig schwach als Zylinderfläche gewölbt, deren Achse parallel zur Gleisachse ist.
  • Bei schwächerer Neigung der Oberfläche des Schienenfußes kann die Zylinderfläche auch zweckmäßig durch eine der oberen Keilfläche des Ringes parallele Keilfläche ersetzt werden. _ Es ist aus der Abb. i und 4 zu ersehen, daB ein Schlag gegen den Wulst 8- die in gespannter Lage gezeichneten Keile auf geringere Spannung bringt und schließlich löst, während das Einsetzen eines Brecheisens zwischen Hakenhülse 3 und dem Wulst 8 des Ringes den Ring durch Auswuchten von der Schiene abzieht und dadurch weiterspannt. Das Brecheisen kann auch zwischen die Schiene i und die Vorderkante des Ringes eingesetzt werden. Diese Keilnachüpannung erleichtert das Anspannen der Bolzen bis zur Elastizitätsgrenze wesentlich. Die Muttern bedürfen weniger oft der Nachspannung und können z. B. mit Kronen und Splinten gesichert werden. Die Abb. 4 zeigt die gleiche Lösung und die gleiche Wirkung für die im Braunkohlentagebau üblichen Doppelklanen. Die punktierte Stellung des unteren Teiles der Klaue läßt erkennen, daß das Ausdrehen der Klaue nur möglich ist, wenn der Keilring gelockert ist. Hiermit ist eine weitere Sicherung gegen ungewolltes Herausfallen der Doppelklauen beim Anheben und Rücken der Gleise geschaffen. Natürlich können solche Nachspannkeile auch in schraubenlose Doppelklauen io eingesteckt werden, die so geschlitzt sind, daß die gleiche Wirkung wie bei dem Ring 5 nach Abb. 4 eintritt, wobei das Herausfallen der Ringe aus den Klauen durch eingenietete Stifte verhindert wird, die zweckmäßig an der von -der Schiene abgekehrten Seite sitzen.
  • Die Abb.4 zeigt weiter, daß die Nachspannringe durch eine Führung unter dem Wulst 8 parallel zum Schienenfuß geführt werden können. Die Führung kann auch von oben nach unten wirken, wenn dies durch die Form der Keilflächen bedingt wird.
  • Bei Eisenbahngleisen ist es, wie eingangs angedeutet, zweckmäßig, den Keil durch Schläge in Richtung gegen die Schiene zu spannen ünd durch Abdrücken von der Schiene mittels Brecheisen zu lösen.

Claims (5)

  1. P_1TENTANSPRÜCII C: i. Schienenbefestigung mit hakenartigen oder klauenförmigen Klemmitteln nach Patent 6o8 232, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nachspannung der Klemmittel an diesen selbst Keile senkrecht zur Schienenlängsachse zwischen die Oberkante des Schienenfußes und die Klemmnase an den Klemmitteln eingetrieben sind.
  2. 2. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiseitig wirkenden Keile oben und unten an der Schienenseite zu einem geschlossenen oder offenen Ring oder einer Gabel ,entwickelt sind.
  3. 3. Schienenbefestigung nach den Au.-sprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen des Ringes mit zylindrisch nach unten gewölbten Ansätzen (9) an den Seiten des Klemmittels zusammen arbeiten. -
  4. 4. Schienenbefestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keile in schraubenlose Klauen (i o) eingesteckt sind.
  5. 5. Schienenbefestigung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Keilringe oder Keilgabeln an ihren der Schiene abgewandten Enden auf Führungsflächen bewegen.
DEL87000D 1934-11-18 1934-11-18 Schienenbefestigung mit hakenartigen oder klauenfoermigen Klemmitteln Expired DE628143C (de)

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