DE628052C - Verfahren zur Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl.

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DE628052C
DE628052C DE1930628052D DE628052DD DE628052C DE 628052 C DE628052 C DE 628052C DE 1930628052 D DE1930628052 D DE 1930628052D DE 628052D D DE628052D D DE 628052DD DE 628052 C DE628052 C DE 628052C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/10Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein by using carbon paper or the like

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  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl. In dem Patent 626 925, Zusatz zum Patent 574 54o> ist ein Verfahren zur Herstellung von Seife und Wachs enthaltenden Farbmassen für Durchschreibpapiere beschrieben, das sich dadurch kennzeichnet, daß das Wachs in der fertigen Seife emulgiert wird, wodurch u. a. der Vorteil erreicht wird, daß die entsprechende Wachsdurchschreibefarbe nunmehr statt wie bisher durch in Hitze verflüssigtem Zustande in der Kälte mittels gewöhnlicher Buchdruckmaschinen auf das Papier gebracht werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird nun vorgeschlagen, die Durchschreibefarbe nach dem Patent 626925 zur Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl. in der Weise zu verwenden, daß die Farbe nach dem Auftragen in kaltem Zustande auf ihren Träger einer Erhitzung unterworfen wird. Durch diese Maßnahme wird ein Eindringen der Farbe -in den Träger und Durchschlagen auf der Rückseite verhindert, das Abschmieren auf das geringst zulässige Maß zurückgeführt und gleichzeitig auch die Dauerhaftigkeit des Erzeugnisses erhöht.
  • Man hat zwar schon Durchschreibefarbe nach ihrem Auftragen auf den Träger einer Erhitzung unterworfen. Diese bekannte Kohlepapierfarbe, die aus einem Gemisch von verschiedenen Wachsen, Ölen und Fetten mit darin fein verteiltem Farbstoff besteht, konnte dagegen nur in heißem Zustand auf deren Träger aufgebracht werden, indem man sie durch Erwärmen verflüssigte. Für die Aufbringung dieser Durchschreibefarbe auf den Träger mußten daher teuere Spezialmaschinen verwandt werden. Daß übrigens die Aufbringung einer wachshaltigen Durchschreibefarbe in erwärmtem Zustand als nachteilig empfunden wurde, erhellt daraus, daß man versuchte, eine solche Durchschreibefarbe auf einen Zustand zurückzuführen, der einen Auftrag in kaltem Zustand ermöglichte. Hierzu schlug man vor, das Wachs, Öl oder Fett ganz oder zum Teil durch andere Stoffe zu ersetzen, und zwar wählte man lackartige Ersatzstoffe, die wiederum andere Nachteile im Gefolge hatten. Sie verursachten ein Kleben der Durchschreibeschicht, die Bildung einer harten Haut nach kurzer Zeit und schon bald ein gänzliches Aufhören der Durchschreibe-'fähigkeit der auf den Träger aufgebrachten Farbe.
  • Erstmalig die Erfindung beseitigt alle vorstehend aufgeführten, der Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl. anhaftenden Nachteile, indem sie vorschlägt, die Farbe nach dem Auftrag in kaltem Zustand auf ihren Träger einer Erhitzung zu unterwerfen. Zur Durchführung des Verfahrens nach' der Erfindung wird nach dem in kaltem Zustand -erfolgten Auftrag der Durchschreibefarbe auf den Farbträger z. B. mit Hilfe einer Buchdruckschnellpresse und nach dem Austritt des bedruckten Farbträgers aus der Auftragseinrichtung die Farbe auf ihrem Träger über oder unter eine regelbare Heizeinrichtung in geeignetem Abstand voneinander und in geregelter Geschwindigkeit zueinander vorbeigeführt. Als regelbare Heizeinrichtung kommen hierbei mit Gas, Dampf, Warmwasser, elektrischem Strom erwärmte bzw. beheizte Einrichtungen in Betracht, die in ihrer Länge die Breite des Farbträgers, z. B. Papierbogens bziv. der Papierbahn, übergreifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Verwendung der Durchschreibefarbe gemäß Patent 626 925 zur Herstellung von Durchschreibepapier o.dgl. in der Weise, daß die Farbe nach dem Auftrag in kaltem Zustand auf ihren Träger einer Erhitzung unterworfen wird.
DE1930628052D 1930-09-07 1930-09-07 Verfahren zur Herstellung von Durchschreibepapier o. dgl. Expired DE628052C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE755703C (de) * 1937-06-13 1953-08-03 Paul Meyer Verfahren zum Herstellen einer kalt auftragbaren Wachs-Durchschreibfarbe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE755703C (de) * 1937-06-13 1953-08-03 Paul Meyer Verfahren zum Herstellen einer kalt auftragbaren Wachs-Durchschreibfarbe

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