AT119948B - Verfahren zur Herstellung eines Klebemittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Klebemittels.

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Otton Genachow
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  Verfahren zur Herstellung eines Klebemittels. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines   KJebemiUeIs mittels, welchem Metalle   jeder Art sowohl auf Holz,   Holzmasse,   Papier, Papiermasse, Kork, Galalith u. dgl. in unlösbaler Weise aufgeklebt werden können. Das Klebemittel besteht aus Albumin, mehrwertigen Alkoholen und   Ammon-   verbindungen, und besteht die Erfindung darin, dass als Ammonverbindung Salmiak verwendet wird. 



  Dadurch wird das Klebemittel, insbesondere zum Kleben von Metallflächen, geeignet. 



   Das Bekleben des Holzes, Papiers u. dgl. geschieht in folgender Weise. Die mit Metall oder mit   Metallfolie zu beklebende Platte wird vorerst an   jener Fläche, welche mit der   Metallfläcte vereiniot werden   soll, vollkommen eben gemacht. Sodann wird auch das Metall, Blech, Metallfolie od. dgl. vollkommen eben gemacht und von allen Verunreinigungen,   Oxydationsiiberzfigen   usw. gereinigt. Diese Reinigung kann entweder auf chemischem oder auf mechanischem Wege erfolgen.

   Hierauf erfolgt das   Bestreichen     derIGebefläehen   mit dem nachstehend beschriebenen Klebemittel, und dann werden die mit dem Klebemittel bestrichenen   Flächen   aufeinandergelegt und die zu verklebenden Platten nunmehr dem Drucke einer hydraulischen Presse ausgesetzt und gleichzeitig einer   Erwärmung   auf mehr als 1200 C unterworfen. 



  Der Druck wird also bei einer Temperatur auf die zu verklebenden Platten ausgeübt, bei welcher das Klebemittel abgebunden wird. Es kann die Druckwirkung   natürlich   auch durch jede beliebige andere Presse oder Vorrichtung hervorgerufen werden. 



   Das Klebemittel besteht aus einer Mischung von Eiweiss (Albumin), Salmiak, welch letzteres die Aufgabe hat, das Eiweiss zu zersetzen, ferner aus einem chemischen Zusatze, welcher bewirkt, dass die Metallfläche rostfrei bleibt bzw. dass die Oxydation der zu verklebenden Metallfläche verhindert wird, und welcher gleichzeitig derartig reagiert, dass der Klebstoff nicht in seiner Klebewirkung beeinträchtigt wird. Als solches Zusatzmaterial eignen sich am besten die mehrwertigen Alkohole, wie z. B. Glykol, Erythrit, Mannit od. dgl. 



   Bei der Mischung des Klebemittels ist es von Vorteil, eine Anilinfarbe beizufügen, welche durch Eintritt der Farbenveränderung anzeigt, dass die Eiweisskörperehen bereits durch den Salmiak zersetzt sind und dass das Klebemittel gebrauchsfähig ist. 



   Da das auf die Holzmasse od. dgl. aufzuklebende Metall einen anderen Ausdehnungskoeffizienten besitzt als Holz, Papier, Kork, Galalith od. dgl. und da ferner die Pressung unter einer verhältnismässig hohen Temperatur erfolgt, ist es von Wichtigkeit, dass die zu verklebenden Platten od. dgl. so lange unter Druck belassen werden, bis die auf über 1200 C erwärmten Platten wieder auf die normale Tagestempera tur abgekühlt sind. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Klebemittels, welches Albumin, mehrwertige Alkohole und Ammonverbindungen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass alsAmmonverbindung Salmiak verwendet wird, um das Klebemittel zum Kleben von Metallflächen geeignet zu machen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119948D 1929-01-28 1929-01-28 Verfahren zur Herstellung eines Klebemittels. AT119948B (de)

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