DE504868C - Anstrichverfahren - Google Patents

Anstrichverfahren

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DE504868C
DE504868C DEF63479D DEF0063479D DE504868C DE 504868 C DE504868 C DE 504868C DE F63479 D DEF63479 D DE F63479D DE F0063479 D DEF0063479 D DE F0063479D DE 504868 C DE504868 C DE 504868C
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chlorosulphur
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D7/00Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials
    • B05D7/06Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood
    • B05D7/08Processes, other than flocking, specially adapted for applying liquids or other fluent materials to particular surfaces or for applying particular liquids or other fluent materials to wood using synthetic lacquers or varnishes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B05D7/53Base coat plus clear coat type
    • B05D7/532Base coat plus clear coat type the two layers being cured or baked together, i.e. wet on wet
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Description

  • Anstrichverfahren Die Bestrebungen der Anstrichtechnik, bei den Anstrichiverfahren eine wesentliche Abkürzung der zur Ausführung des Anstriches erforderlichen Zeit herbeizuführen, scheiterten bisher daran, daß- man jedemi Anstrich eine verhältnismäßig lange Zeit zur vollstänfligen Durchtrocknung lassen mußte, ehe der neue Anstrich aufgetragen werden konnte. Mit Recht galt es bei den bisherigen Anstrichverfahren als einer der schlimmsten Fehler, den nächsten Anstrich aufzutragen, ehe der vorhergehende vollkommen erhärtet war.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren, mit dessen Hilfe es gelingt, diese nach den bisherigen Erfahrungen für unbedingt erforderlich erachtete vollkommene Durchtrocknung der vorhergehenden Anstriche zu ersparen. Überraschenderweise und im Gegensatz zu den bisherigen Erfahrungen können nach der Erfindung mehrere Aufstriche kurz hintereinander erfolgen, ohne daß die vorhergehenden Anstriche durchgetrocknet sind; diese können sogar noch naß sein.
  • Die für die Ausführung des neuen Verfahrens erforderlichen Anstrichmittel müssen die Eigenschaft besitzen, daß ihre Trocknung nicht in der Weise verläuft, daß sich von der Luft her eine allmähliche, ins Innere drina-emd'e Verfestigung vollzieht, sondern daß die Anstrichmittel von innen heraus in ihrer ganzen Masse fest werden.
  • Als solche heim Trocknen in ganzer Masse fest werdenden Anstrichmittel werden nach der Erfindung Massen verwendet, deren Bindemittel aus einem fetten 51e besteht, das mit Chlorschwefel unter Zusatz von Verdünnungsmitteln (z. B. Lackbenzin) und weiteren Mengen fetten Öles nur teilweise umgesetzt worden ist.
  • Diese Anstrichmittel werden zweckmäßig in :Mischung mit Stoffen, wie hochsiedenden Kohlenwasserstoff-en, ätherischen U)len, organischen Aminen oder hochsiedenden Estern, verwendet. Diese sowie ihnen äquivalente Stoffe wirken schon in kleiner Menge dahin, daß die oberflächliche Oxvdation und somit auch die Erhärtung von der Oberfläche her gehemmt wird, so daß die Trocknung durch Erstarren der ganzen aufgetragenen Masse von innen heraus noch reiner und unmittelbarer in Erscheinung tritt.
  • Das neue Anstrichverfahren besteht nun darin, daß man auf einen Grundanstrich, den man mit den vorstehend gekennzeichneten Anstrichmitteln hergestellt hat, die folgenden Anstriche aufträgt, bevor der Grundanstrich trocken geworden ist, Man trägt also den zweiten Anstrich direkt auf den noch nassen Grundanstrich auf, wobei man es in der Hand hat, eine mehr oder minder große Bindung oder ein Ineinanderübergehen der einzelnen Anstriche bei der Trocknung zu erzielen.
  • Will man eine besonders gute Bindung der einzelnen Anstriche zu einer einheitlichen Schicht erzielen, so wird man den zweiten Anstrich mit rlen gekennzeichneten Anstrichmitteln schon sehr kurze Zeit nach dem Grundaufstrich auftragen. Will man die Bindung nicht so innig gestalten, um etwa durch mehrere dünne Schichten eine elastische Gcsamthaut aufzubauen, so-wird man ein Auftragen der folgenden Schichten in einem etwas späteren Stadium der Trocknung, aber immer noch vor vollendeter Trocknung, also auf den nassen Grundanstrich, ausführen.
  • Die letzten Anstriche brauchen nicht unbedingt die Eigenschaften zu haben, die vorstehend geschildert sind; vielmehr können hier je nach erstrebtem Zweck, Aussehen usw. Anstrichmittel der verschiedensten Art, wie Ölfarben, Lackfarben, -N itrocellulosefarben und Lacke, verwendet werden.
  • Da bei dem vorliegenden Verfahren die Anstriche im allgemeinen in Zeitabständen von t/, bis 4 Stunden aufeinanderfolgen können, so gelingt es sogar, einen dreifachen Anstrich im Verlauf von i Stunde bis zu i Tage auszuführen. Hierzu wurde bisher mindestens die Zeit von z Tagen beansprucht, wenn der zweite Auftrag am Abend des ersten Tages überhaupt schon aufgebracht werden konnte. Aber in diesem Falle traten dann einige Tage später Zusammenziehungserscheinungen (Runzelbildung) oder bei starker Sonnenbestrahlung Blasen-und Rißbildung auf.
  • Bei Anwendung eines geeigneten Nitrocelluloselackes als Endanstrich kann beim Auftragen von zwei Schichten der gekennzeichneten Art eine aus drei Schichten bestehende Lackierung innerhalb von i bis Stunden fertiggestellt werden, eine Zeit, die sich je nach der Luftbewegung und den Witterungsverhältnissen richtet. Wenn auch die Durchtrocknung etwas längere Zeit in Anspruch nimmt, so sind doch schon wenige Stunden nach dem letzten Auftrag die Lakkierungen so unempfindlich geworden, dal man z. B. einen lackierten Wagen ohne weiteres ins Freie bringen kann, ohne eine Beeinträchtigung der Lackierung befürchten zu müssen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Auftragen mehrerer Anstrichschichten auf Gegenstände aller Art unter Verwendung von aus fettem Öl mit Chlorschwefel hergestellten Anstrichstoffen, dadurch gekennzeichnet, claß inaii die Gegenstände zunächst mit einem Grundanstrich aus einer solchen blasse versieht, deren Bindemittel aus fettem Öl besteht, .las finit Chlorschwefel unter Zusatz von Verdiinnungsmitteln (z.B. L ackbenzin) und weiteren Mengen fetten Üles nur teilweise umgesetzt worden ist, und dann auf diesen noch nassen Grundanstrich einen zweiten Anstrich, der das gleiche Bindemittel enthält, auftrugt. Verfahren nach. Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß inan als Endanstrich ein beliebig zusammengesetzte: Anstrichmittel, z. B. einen N itrocelluloselack, auf die noch nassen Voranstriche aufträgt.
DEF63479D 1927-04-15 1927-04-15 Anstrichverfahren Expired DE504868C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877807C (de) * 1946-08-22 1953-05-26 Lewis Berger & Sons Ltd Verfahren zur Herstellung von unter Lufteinwirkung trocknenden, fluessigen bis balsamartigen, in Farben, Firnissen, Lacken, Impraegnier-mitteln verwendbaren Interpolymerisaten aus aromatischen Vinyl-kohlenwasserstoffen und trocknenden OElen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE877807C (de) * 1946-08-22 1953-05-26 Lewis Berger & Sons Ltd Verfahren zur Herstellung von unter Lufteinwirkung trocknenden, fluessigen bis balsamartigen, in Farben, Firnissen, Lacken, Impraegnier-mitteln verwendbaren Interpolymerisaten aus aromatischen Vinyl-kohlenwasserstoffen und trocknenden OElen

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