DE627960C - Schwingspiegelanordnung fuer Oszillographen - Google Patents

Schwingspiegelanordnung fuer Oszillographen

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DE627960C
DE627960C DEP67043D DEP0067043D DE627960C DE 627960 C DE627960 C DE 627960C DE P67043 D DEP67043 D DE P67043D DE P0067043 D DEP0067043 D DE P0067043D DE 627960 C DE627960 C DE 627960C
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oscillating mirror
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

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Description

  • Schwingspiegelanordnung für Oszillographen Kleine Bewegungen können in vielen Fällen dadurch sichtbar gemacht werden, daß man einen Spiegel die Bewegung mitmachen läßt und durch einen langen Lichtzeiger die Bewegung zu vergrößern sucht, wie z. B. beim Drehspulspiegelgalvanometer. Schon bei diesem ist aber die Trägheit der bewegten Masse so groß, daß es den Stromänderungen eines Wechselstromes von 5o Per./sec. nicht zu folgen vermag.
  • Durch eine künstliche Herabsetzung der Eigenschwingung gewinnt man die Möglichkeit, auch sehr schnell verlaufende Bewegungen zu verfolgen, wie beim Schleifenoszillographen, dessen schwingendes System zumeist zwecks bester Dämpfung in öl eingebettet wird.
  • Reichen die Antriebskräfte für die Bewegung einer schwingungsfähigen Masse, namentlich bei künstlich verfärkter Dämpfung, nicht aus, so kann man mittels einer Hebelübersetzung und des obengenannten Lichtzeigers die kleinsten Bewegungen sichtbar machen. Als Anwendungsbeispiel sei der Membranoszillograph genannt, der jedoch wegen des toten Ganges in den Gelenken der Hebelübersetzung eine quantitativ richtige Analyse der Bewegungen bzw. der sie veranlassenden Ströme nicht zuläßY. .
  • Überall dort, wo durch schwächste Kräfte kleine Massen bewegt und ihre Bewegungen durch Schwingspiegel sichtbar gemacht werden sollen, müssen zwecks Steigerung der Empfindlichkeit die zu bewegenden Massen möglichst klein gehalten und ihre Schwingungen vorzüglich gedämpft werden. Elastische Stoffe, insbesondere Gummi, haben sich als Dämpfungsmittel dabei seit langem bewährt.
  • Es ist auch eine Schwingspiegelanordnung bekannt, bei der die Achsen des Schwingspiegels und die des Antriebsorgans in Gummi gelagert und der Schwingspiegel auf diesen Gummilagern befestigt ist. Die beiden Gummilager sind einander benachbart auf ein und derselben Seite angebracht, und es ist ebenfalls von einer Hebelübersetzung Gebrauch gemacht.
  • Der neue- Gedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der Schwingspiegel an zwei einander gegenüberliegenden Stellen seiner Vorderseite und seiner Rückseite derart gelagert ist, daß auf der einen Seite des Spiegels der in Richtung der Spiegelebene wirkende Antrieb angreift, während das Gegenlager auf der anderen Seite in einem den Spiegel durch Reibung haltenden Gummipuffer besteht. Es ,wird also unter Beibehaltung der Vorteile einer großen :Hebelübersetzung auf jedes Gestänge mit Gelenken zum Antrieb des Schwingspiegels verzichtet, um die schwingenden Massen möglichst klein zu halten. Die Anordnung gemäß der Erfindung ermöglicht es auch, zwei solche Oszillographen mit ihren Schwingspiegeln unmittelbar nebeneinander anzuordnen und durch eine gemeinsame Lichtquelle anzuleuchten. Die konstruktiven Einzelheiten eines Systems gibt die Abbildung wieder. Der Anker A eines Lautsprechersystems. mit Freischwinger, einseitig geklemmt, trägt @eüren möglichst kurzen Gewindestift B mit einer Schneide C an seinem freien Ende. Diese-Schneide kommt in eine entsprechende Rille. mit etwas größerem Winkel im ungefaßteax Spiegel 1a zu liegen, der selbst durch die Schneide gegen das GummipolstezE gedrückt. wird. Schickt man z. B. durch die Spule F Wechselstrom von 5o Periodeir, so, führen der Anker A sowohl wie der Stift B und die Schneide C Schwingungen von 5o Per./sec. aus. Da der Spiegel durch den Gummipuffer E gehindert wird, die Bewegung des Stiftes B von oben nach unten:: bzww. von. unten nach oben, d. h. in der Pfeilrichtung mitzumachen, sa muß _ .er sich drehen:: nach Iinks. bei Abwärtsbewegung des Sif£es. Bn nach rechts bei Aufwärtsbewegung desselben. Der Spiegel selbst ersetzt mit der ihn antreibenden Schneide die bisher übliche, flebelübersetzuug-Bei dieser übersetzung fällt jede Masse für ein Antriebsgestänge ebensm fort wie jeder tote Gang, da ja auch die üblichen Lager für die Gestängeteile fehlen: Für die notwendige, Dämpfung des ganzen schwingenden Systems. sorgt der Gummipuffer E.
  • - -Es:@ist- ohne weiteres ,einleuchteixd; däß: die Anordnung der--Spiegelfläche- in: 1;4,chtung der Bewegung es: ermöglicht, zwei- gieicherSysteme so- nahe aneinander zu bringen, da& die#heiden Spiegel mit einer Lichtquelle angeleuchtet werden können, was die ganze Anordnung gegenüber den bisher üblichen wesentlich vereinfacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schwingspiegelanordnung für Oszillographen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingspiegel an zwei einander gegenüberliegenden Stellen seiner Vorderseite und seiner Rückseite derart gelagert ist, daß auf der einen Seite des Spiegels der in 'Richtung der Spiegelebene wirkende Antrieb angreift, während das Gegenlager auf der anderen Seite meinem den Spiegel durch- Reibung haltenden Gummipuffer besteht. z. Anordnung nach Anspruch i unter Verwendung eines Lautsprechersystems als -Antrieb, dadurch. gekennzeichnet, daß die Schwingungen des Lautsprechersystems durch einen: Stift mit Schneide unmittelbar auf den Spiegel übertragen werden. 3. Oszillograph mit zwei schwingenden Systemen, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung zweier Systeme nach Anspruch i oder, z,- daß. die Spiegel. unmittelbar nebeneinander zw liegen. kommen, so, daß zur Beleuchtung nur eine einzige- Lichtquelle erforderlich ist,
DEP67043D 1933-02-14 1933-02-14 Schwingspiegelanordnung fuer Oszillographen Expired DE627960C (de)

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