DE45647C - Papierschneidmaschine - Google Patents

Papierschneidmaschine

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Publication number
DE45647C
DE45647C DENDAT45647D DE45647DA DE45647C DE 45647 C DE45647 C DE 45647C DE NDAT45647 D DENDAT45647 D DE NDAT45647D DE 45647D A DE45647D A DE 45647DA DE 45647 C DE45647 C DE 45647C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
lever
cut
spring
cutting machine
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45647D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. H. golding in Boston, Suffolk, County, Massachusetts, V. St. A
Publication of DE45647C publication Critical patent/DE45647C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/04Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member
    • B26D1/06Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates
    • B26D1/08Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates of the guillotine type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE H-: Buchbinderei.
WILLIAM HUGHSON GÖLDING in BOSTON
(Suffolk County, Mass., V. St. Α.).
Papierschneidmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1888 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Papierschneidmaschine, mittelst deren, infolge der Anordnung eines beweglichen, um einen Zapfen drehbaren Messers und einer Anschlagleiste, aus einem gröfseren Blatt Karten von beliebiger Breite geschnitten werden können. Zum Niederhalten des Blattes beim Schnitt ist rieben dem Messer eine Feder angeordnet, deren eines Ende am Drehbolzen des Messerhebels drehbar ist, während das andere Ende sich in dem Hebelgriff verschieben kann, um die nöthige Nachgiebigkeit der Feder zu sichern.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 einen Grundrifs und die beiden Seitenansichten der Maschine, Fig. 4 bis ι ο verschiedene Einzelheiten derselben.
Der aus Holz oder Eisen bestehende Tisch A, Fig. i, ist' mit mehreren Einschnitten A1 versehen , welche rechtwinklig zu dem festen Messer F angeordnet und dazu bestimmt sind, eine Führungsschiene A% aufzunehmen, welche über die Tischebene hervorragt und der einen Seite des Blattes,· aus dem die Karten geschnitten werden sollen, zur Führung dient. Je nach der Länge der zu schneidenden Karten wird die Führungsschiene in dem einen oder anderen Einschnitt angebracht·.
In Fig. ι ist sie in dem letzten Einschnitt angebracht, so dafs lange Karten geschnitten werden können. Das feste Messer F ist auf einem Rahmen E, Fig. 4, befestigt, welcher aus einem einzigen Stück besteht und die Lager für das bewegliche Messer G, sowie für die Zahnstangen D enthält, welche die Anschlagleiste C tragen. Dieselbe ist nach Fig. 10 rriit den Lappen J und J1 der Halter / verbunden, an welchen Augen zum Befestigen der Zahnstangen vorgesehen sind. An dem äufsersten linken Ende des Rahmens E befindet sich ein Ansatz EB mit seitlichem Vorsprung J?6 und mit Auge E*, welches den Drehbolzen G1 des beweglichen Messers aufnimmt. Ueber die Büchse hinaus ragt ein Anschlag E^, gegen den sich das bewegliche Messer in seiner höchsten Stellung legt. Der Rahmen E von rechtwinkligem Querschnitt ist durch mehrere Rippen E1 verstärkt, und um das feste Messer F auf demselben passend befestigen zu können, sind Schlitze E2 für die Befestigungsschrauben angebracht. Die rechtwinklig zu der Vorderseite des Rahmens stehenden Leisten E1 und Es, Fig. 4, umfassen die Seiten des Tisches und enthalten die Löcher E9 für die Befestigungsschrauben. Aufsen an diesen Leisten befindliche Ansätze E11 gehen in die Flantschen E15 über, mittelst deren der Tisch auf eine Unterlage geschraubt werden kann. Die Bohrungen E 14, von denen sich die hintere im Ansatz E13 befindet, dienen zur Aufnahme der den Ansschlag C tragenden Zahnstangen D. .Diese werden durch Zahnräder D1, Fig. 3, bewegt, welche auf der unter dem Tisch in den Bohrungen E12 der Seitenleisten, Fig. 4, gelagerten Welle D2 befestigt sind. Um diese Welle drehen zu können, ist auf derselben an der einen Seite des Tisches das Handrad D3 angebracht, Fig. 1 und 2, während eine an der anderen Seite des Tisches angeordnete Klemmschraube D4, Fig. ι und 3, dazu dient, die Zahnstangen nebst Anschlagleiste C in ihrer Stellung zu erhalten. Der Anschlag besteht aus einer Leiste mit mehreren Stiften C1,
welche in schräger Richtung durch die Leiste gesteckt sind, Fig. 3, und unter die Tischebene reichen. Es legt sich deshalb das herabhängende Ende des vorgeschobenen Blattes auf die Pflöcke und gleitet auf diesen, bis es gegen die Leiste C stöfst. Auf diese Weise erhält das Blatt eine äufserst sichere Führung und nimmt auf der Anschlagleiste stets genau dieselbe Lage ein, was erforderlich ist, wenn die Karten immer genau dieselbe Breite haben sollen.
Das bewegliche Messer G, Fig. 6, ist an dem Messerhebel G2 befestigt, der an dem durch Auge G4 führenden Bolzen G1 drehbar ist. Damit die Schneide des Messers G mit der Schneide des festen Messers F in dieselbe Ebene zu liegen kommt, ist das Auge G4 seitwärts gekröpft. Um die Bearbeitung des Hebels zu erleichtern, sind auf der Messerseite eine Hohlkehle G 3 und auf der anderen Seite runde Ansätze Ge vorgesehen, welche als Lagerflächen dienen, wenn die Messerseite bearbeitet wird.
Zur Vermeidung des Werfens des Blattes und eines daraus entstehenden unregelmäfsigen Schnittes befindet sich an dem dem Auge G* entgegengesetzten Ende des Messers G der Handgriff G 7, welcher einen Schlitz G 8 besitzt. Ferner tritt durch eine in der Innenwand G9 des Griffes befindliche Oeffnung GI0 die Feder H, Fig. 7, in den Schlitz G8. Diese Feder ist mit dem hochgebogenen Ende H1 am Arm H2 befestigt, welcher auf dem Bolzen G l drehbar ist. Wird der Messerhebel G2 mit dem Messer nun abwärts bewegt, so schlägt das hochgebogene Ende H1 der Feder gegen den Ansatz E6, die Feder wird dadurch, wie Fig. 9 zeigt, angespannt und prefst das zu schneidende Blatt bezw. die Blätter fest gegen den Tisch, so dafs dieses sich nicht werfen kann und ein unregelmäfsiger Schnitt verhindert wird. Beim Niederdrücken des Hebels schiebt sich die Feder in die Höhlung des Griffes und unterstützt nach beendigtem Schnitt das Emporheben des Messers.
Ein weiterer Vortheil der vorliegenden Papierschneidmaschine ist der, dafs man auch Papier in seiner Längsrichtung schneiden kann, ohne Rücksicht auf die beschränkte Länge des Messers. Dieser Fall ist in Fig. 8 erläutert. Hier soll von einem Blatt χ ein Stück λγ1 abgeschnitten werden. Das Blatt wird dabei quer zu dem Tisch fortbewegt, von dem natürlich die Führungsleiste A2 entfernt ist. Da die Innenseite des Ansatzes E3, Fig. 4, in derselben Ebene liegt wie die Schneidkante des festen Messers F, so kann das Blatt ungehindert in seiner Längsrichtung verschoben werden, während der abgeschnittene Streifen χ seitwärts an dem Ständer vorbeigeht. Natürlich kann man in diesem Falle nicht mit der ganzen Länge des Messers schneiden, sondern nur mit einem Theil desselben, um dem abgeschnittenen Streifen Raum zu geben, sich seitwärts biegen zu können. Eine seitliche Führung erhält das Blatt in diesem Falle durch die Führungsstange B 2, Fig. ι und 5, welche mit einem Anschlag ΒΆ versehen ist. Diese Stange ist in der Hülse B4 eines Stückes B verschiebbar und kann mittelst der Klemmschraube B5, die ihr Muttergewinde in dem Ansatz B* hat, festgestellt werden. Handelt es sich um ein Blatt von geringer Breite, so wird der Anschlag B3 innerhalb des Tisches liegen, wie Fig. 1 zeigt, während er sich aufserhalb desselben befindet, wie Fig. 5 in den punktirten Linien andeutet, wenn das Blatt breiter ist als die Tischlänge.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei einer Papierschneidmaschine mit beweglichem Messerhebel (G2J und Messer (G) die Anordnung einer Feder (H) neben dem Messer, deren eines Ende am Drehbolzen des Messerhebels drehbar ist, während das andere Ende am Hebelgriff sich verschieben kann, zum Zwecke, ein Werfen des zu schneidenden Blattes durch Niederdrücken desselben mittelst der Feder zu verhindern.
  2. 2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Papierschneidmaschine:
    a) die Herstellung des Rahmens (E) mit den Seitenleisten (E1 und Es), dem das Messer tragenden Ansatz (E3), den Ansätzen (E11 und E12) zur Aufnahme der Zahnräder (D]) und Zahnstangen (D), sowie den zur Befestigung auf der Unterlage dienenden Flantschen (Eli) aus einem Stück;
    b) die Anordnung der Innenseite des den Messerhebel tragenden Ansatzes (E3) mit der Schneidkante des festen Messers (F) in einer Ebene, wodurch ein Schnitt erzielt werden kann, der länger ist als das Messer;
    c) der Messerhebelgriff (C) mit einem Schlitz (Gs) und einer Oeffnung fG10;, durch welche die Feder (H) in den Schlitz treten kann;
    d) die Führung, bestehend aus einer Stange (B2), die mit einem Anschlag (B3) versehen ist und in einer Hülse derart verschoben und festgestellt werden kann, dafs der Anschlag sich inner- oder aufserhalb des Tisches (A) befindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45647D Papierschneidmaschine Expired - Lifetime DE45647C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0234016A1 (de) * 1986-02-22 1987-09-02 Wilhelm Dahle Büro- und Zeichengerätefabrik Handbetätigtes Schneidegerät
US5058573A (en) * 1988-11-14 1991-10-22 Bauerfeind Gmbh And Co. Elastic wrist bandage
EP1683613A1 (de) * 2005-01-22 2006-07-26 Dahle Bürotechnik GmbH Schneidemaschine mit modular ausgebildetem Schneidwerk

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0234016A1 (de) * 1986-02-22 1987-09-02 Wilhelm Dahle Büro- und Zeichengerätefabrik Handbetätigtes Schneidegerät
US5058573A (en) * 1988-11-14 1991-10-22 Bauerfeind Gmbh And Co. Elastic wrist bandage
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