DE627752C - Verfahren und Werkzeug zum Verdichten des Untergrunds von Strassendecken - Google Patents

Verfahren und Werkzeug zum Verdichten des Untergrunds von Strassendecken

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DE627752C
DE627752C DES112306D DES0112306D DE627752C DE 627752 C DE627752 C DE 627752C DE S112306 D DES112306 D DE S112306D DE S0112306 D DES0112306 D DE S0112306D DE 627752 C DE627752 C DE 627752C
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DE
Germany
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cones
cone
metal
subsoil
compacting
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Expired
Application number
DES112306D
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pont a Mousson SA
Original Assignee
Founderies de Pont a Mousson SA
Hauts Fourneaux et Fonderies de Pont a Mousson SA
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Publication date
Application filed by Founderies de Pont a Mousson SA, Hauts Fourneaux et Fonderies de Pont a Mousson SA filed Critical Founderies de Pont a Mousson SA
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C3/00Foundations for pavings
    • E01C3/006Foundations for pavings made of prefabricated single units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description

  • Verfahren und Werkzeug zum Verdichten des Untergrunds von Straßendecken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verdichten des Untergrundes von Straßendecken, welches erfindungsgemäß darin besteht, daß Metallkegel geringer Höhe mit der Spitze nach unten im Planum der Straße festgelegt und durch anschließendes Walzen in den Boden :eingetrieben werden, um das Erdreich an der Oberfläche zu verdichten, und daß nach Herausziehen der Kegel die durch sie erzeugten Vertiefungen mit an der Baustelle zubereitetem Beton oder mit bereits im voraus hergestellten entsprechend großen Betonkegeln ausgefüllt werden.
  • Wenn der Metallkegel zu rasch in den Boden eindringt, so wird die erzeugte Vertiefung mit einem beliebigen Besatzstoff ausgefüllt, in den der Metallkegel von neuem eingetrieben wird. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis eine genügende Befestigung des Untergrunds erreicht ist. Die zuletzt @erzeugte Vertiefung wird nach Herausnahme des Metallkegels mit gegebenenfalls auf der Baustelle zubereitetem Beton ausgefüllt.
  • Es ist schon ein Verfahren bekannt, bei dem Kegel großer Abmessungen und namentlich großer Höhe verwendet werden, um den Untergrund für Bauten aller Art zu verdichten. In diesem Falle sind aber die Kegel sehr schwer und werden so oft auf den Boden fallengelassen, bis mehr oder weniger tiefe Schächte erzielt werden. Diese Schächte werden alsdann nnit Besatzstoffen ausgefüllt, auf denen die Bauwerke gegründet werden.
  • Beim@Sträßenbau ist die zu lösende Aufgabe etwas anders, denn hier handelt es sich um die oberflächliche Verdichtung des Untergrunds, auf den die Straßendecke aufgebracht wird; hier soll also außer der Herstellung tragender Einzelkörper eine zusammenhängende dichte Unterlage geschaffen werden. Diese Aufgabe wird nach der- Erfindung in vorteilhafter Weise gelöst, zumal das Verfahren einfach ist und nur verhältnismäßig geringe Kosten verursacht.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung eignet sich auch besonders für die Herstellung vorn Straßenverbreiterungen, denn hier ist es zur Vermeidung von Rissebildungen in der Straßendecke besonders wichtig, daß die Unterlage der neuen Deckenteile unnachgiebig ist. Außer einer guten Verdichtung des Untergrunds kann auch - eine gute Verankerung zwischen Untergrund und Straßendecke (erreicht werden, wenn die kegelförmigen Füllkörper derart angeordnet werden, daß sie sowohl in den Untergrund als auch in die Straßendecke eingreifen. Der Untergrund der Straßendecke darf keineswegs nachgiebig oder durchlässig sein. ` ` °.
  • Die Erfindung erstreckt -sich auch auf die Ausbildung der Metallkegel für die Durchführung des besagten Verfahrens.
  • In der Zeichnung ist das Verfahren nach der Erfindung veranschaulicht.
  • Fig. i und 3 zeigen zwei senkrecht zueinander stehende Längsschnitte des zum -Verdichten verwendeten Kegels..
  • Fig. 2 zeigt den Kegel in Draufsicht.
  • In den Fig. q. bis 8 sind die einzelnen Arbeitsabschnitte einer Verfestigung der. Bodenoberfläche im Falle eines ziemlich nachgiebigen Bodens dargestellt.
  • Fig. 9 ist die schaubildliche Darstellung eines Wegrandes mit einer Decke und eingetriebenen Metallkegeln, Fig. i o eine _ schaubildliche Ansicht der fertigen Decke.
  • Fig. i i und 12 sind schaubildliche Ansichten einer nach abgeänderter Ausführungsform hergestellten Straßendecke.
  • Gemäß den Fig. i bis 3 besteht das Werkzeug aus einem Kegel i aus Gußeisen oder einem anderen Metall. Der Kegel ist zwecks Herabsetzung seines Gewichts vorteilhaft hohl ausgebildet. ` Eine oder mehrere radiale Rippen 2 verstärken zweckmäßig diesen Kegel und dienen zugleich als Handgriffe, wodurch seine Handlichkeit erhöht wird.
  • Die Gebrauchsweise des Kegels ist folgende: Zwecks Eintreibung des Kegels wird zunächst mittels eines Treibhammers ein Vorstecheisen in den Boden geschlagen, um festzustellen, ob der Kegel i am Eindringen. in. den.Boden durch nichts behindert wird. Diese Vorbereitung erfolgt insbesondere dann, wenn der Kegel mittels einer Handramme eingetrieben werden soll.
  • Je nach der Festigkeit des Bodens dringt der gußeiserne Kegel beim Rammen mehr oder weniger ein.
  • Dringt der Kegel zu leicht in den Boden ein und nimmt er sofort die Lage nach Fig. g. ein, so hebt man .ihn, nachdem er mittels einer Brechstange gelüftet worden ist (Fig. 5), mit einem. Haken etwas an. In das entstandene kegelförmige Loch (Fig.5) werden Besatzstoffe 3 eingefüllt und bis. zur oberen Fläche des Kegels aufgeschüttet (Fig. 6). Hierauf wird das Ganze entweder mittels Handramme oder mittels Walze eingepraßt.
  • Indem nötigenfalls dieser Vorgang wiederholt wird, wird auf leichte Weise -eine gut verdichtete Oberfläche von .gewünschter Höhenlage erzielt (Fig_ 7), Alsdann wird dar gußeiserne Kegel herausgezogen und das zurückbleibende. Loch mit Beton q. (Fig. 8) ausgefüllt, der fest eingestampft wird. Oder das Loch wird mit ejnem andererorts hergestellten Betonkegel ausgefüllt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung kann vorteilhaft für die Instandsetzung der Straßendeckenränder, insbesondere auch für Verbreiterungen der Straße, verwendet werden.
  • Diese Arbeit .ist mit dem Verfahren gemäß der Erfindung leicht ausführbar und kann zu jeder Zeit vom Straßenwartungspersonal vorgenommen werden.
  • Längs der zu verbreiternden Straßendecke werden eine oder zwei Reihen von Kegeln i (Fig. 9) verlegt, die mittels einer Handramme bis zu einer geeigneten Tiefe eingetrieben werden. Der Raum zwischen den Kegeln wird mit Baustoffen 3 ausgefüllt, die durch die Fahrzeuge, die über diesen Randstreifen fahren, eingepreßt werden. Die gegenwärtig gebräuchlichen Lastkraftwagen vollführen eine ausgezeichnete Walzarbeit, die sehr gut zur Instandsetzung der von ihnen benutzten Straßen beitragen kann.
  • Nach einer gewissen Zeit je nach dem Umfang des Verkehrs, der Jahreszeit, dem ursprünglichen Zustande der Straße und den benutzten Baustoffen und nach erfolgten Berichtigungen des Straßenprofils durch geeignete Ausrichtung der unregelmäßig in den Erdboden eindringenden Kegel i werden die Kegel herausgezogen und die von ihnen zurückgelassenen Löcher durch frisch eingestampften Beton ¢ oder durch im voraus hergestellteBetonkegel ausgefüllt (Fig. io).
  • Die gußeisernen Kegel stehen alsdann für ähnliche Arbeiten an anderen Stellen zur Verfügung.
  • Die Herstellung oder Ausbesserung der Ränder einer Straße in der oben angegebenen Weise kann ohne großen Kostenaufwand eine vollständige Neuaufschüttung um mehrere Jähre hinausschieben.
  • Der Kegel und das Verfahren gemäß der Erfindung können auch zur Herstellung einer Betonrandschwelle im Verein mit einer Steinbettung der Außenseiten dienen.
  • Die Bordschwelle wird dadurch hergestellt, daß eine Reihe von Kegeln i (Fig. i i) verlegt und zugleich mit der Stexnbettung 3 eingewalzt werden.
  • Die durch die Kegelentstandenen Löcher werden dann bei ,¢ (Fig. 12) mit Beton ausgegossen. Gleichzeitig wird die Schwelle 5 mitbetoniert, deren Schalung durch zwei Holzbohlen gebildet wird, die zu beiden Seiten der kegelförmigen. Löcher aufgestellt werden. Die Schwelle bildet somit mit den Betonkegeln ein zusammenhängendes Stück. Die Betonschwelle 5 bildet später eine ausgezeichnete Schulterung für die endgültige Straßendecke, die erst verlegt wird, wenn sich die @erweiterte Straße gehörig festgesetzt hat.
  • Um beim Bau neuer Straßen die Mächtigkeit der Außensteinbettung herabzusetzen, ist es zweckmäßig, den natürlichen Boden durch Zusammenpressung und Zufügung einer gewissen Anzahl von Betonkegeln, die ebenso Hele kleine Pfähle bilden, zu verfestigen.
  • Je nach der Beschaffenheit des Bodens und der zu erzielenden Festigkeit werden mehr oder weniger Kegel verlegt.
  • Der Bau von Bürgersteigen oder Fahrwegen für Radfahrer läßt sich wirtschaftlich dadurch vornehmen, daß man Betonkegel verlegt und mit einer dünnen darüberliegenden Betonplatte vereinigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Verdichten des Untergrunds von Straßendecken, dadurch gekennzeichnet, daß Metallkegel geringer Größe mit der Spitze nach unten im Planum der Straße durch Rammen festgelegt und durch anschließendes Walzen in den Untergrund eingepreßt werden. Nach Herausnahme der Metallkegel werden die durch sie erzeugten Vertiefungen mit an der Baustelle zubereitetem Beton oder mit schon im voraus hergestellten entsprechend großen Betonkegeln ausgefüllt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i zum Verdichten von stark nachgiebigem Untergrund, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Metallkegeln -erzeugten Vertiefungen mit Besatzstoffen ausgefüllt werden, in die die Metallkegel von neuem eingetrieben werden, und daß dieser Vorgang so oft wiederholt wird, bis eine genügende Befestigung des Untergrunds erreicht ist.
  3. 3. Metallkegel zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er als gußeiserner, an der Grundfläche offener Hohlkegel ausgebildet ist, in dessen Innern als Handgriffe dienende Querstege angeordnet sind.
DES112306D 1933-05-01 1933-12-29 Verfahren und Werkzeug zum Verdichten des Untergrunds von Strassendecken Expired DE627752C (de)

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DE (1) DE627752C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3138078A (en) * 1961-02-28 1964-06-23 Nojima Takeo Road substructure construction
DE3412226A1 (de) * 1984-04-02 1985-10-10 Alfred Kunz GmbH & Co, 8000 München Verfahren zur erhoehung der tragfaehigkeit bituminoeser schichten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3138078A (en) * 1961-02-28 1964-06-23 Nojima Takeo Road substructure construction
DE3412226A1 (de) * 1984-04-02 1985-10-10 Alfred Kunz GmbH & Co, 8000 München Verfahren zur erhoehung der tragfaehigkeit bituminoeser schichten

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