DE62663C - Vorrichtung zum selbstthätigen Fertigstellen photographischer Copien auf endlosem Papier - Google Patents
Vorrichtung zum selbstthätigen Fertigstellen photographischer Copien auf endlosem PapierInfo
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- DE62663C DE62663C DENDAT62663D DE62663DA DE62663C DE 62663 C DE62663 C DE 62663C DE NDAT62663 D DENDAT62663 D DE NDAT62663D DE 62663D A DE62663D A DE 62663DA DE 62663 C DE62663 C DE 62663C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D3/00—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
- G03D3/08—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
- G03D3/13—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly
- G03D3/135—Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for long films or prints in the shape of strips, e.g. fed by roller assembly fed between chains or belts, or with a leading strip
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der zum Copiren dienende Theil der Vorrichtung ist bereits durch die Patentschrift
No. 26620 bekannt geworden. Der durch die Fig. ι bis 3 veranschaulichte Theil der Vorrichtung,
durch den also die weitere Behandlung der Copien (das Tönen, Entwickeln,
Fixiren, Waschen, Trocknen, Satiniren und Zerschneiden) vorgenommen wird, ist Gegenstand
der vorliegenden Erfindung.
Auf dem Gestell A, Fig. 1, ■ sind mehrere
Schalen B mit schrägen Wänden angeordnet. Je zwei Schalen befinden sich über einander,
von denen die obere Schale B die das Bad bildende Flüssigkeit enthält, während die untere
Schale B1 zum. Auffangen der aus der oberen
Schale beim Durchziehen der Papierbahn entweichenden Flüssigkeit dient. Um dieses Durchziehen
zu ermöglichen, besitzen die oberen ■Schalen in ihren Querwänden Schlitze, die sowohl
der Höhe als auch der Breite nach mittelst Gummiplatten eng und weit. gestellt werden
können. Die Gröfse der Schlitze richtet sich nach der Breite der durchzuziehenden
Papierbahn. Jede dieser oberen Schalen B enthält aufserdem noch mehrere Walzen, über
welche die Papierbahn geführt wird und die deshalb ganz in das Bad eintauchen müssen.
Die unteren, zum Auffangen der aus den oberen Schalen entweichenden Flüssigkeit dienenden,
ebenfalls mit schrägen Seitenwänden versehenen Schalen B1 besitzen an ihren Böden
je ein Rohr C, durch welches mit Hülfe der von der Antriebswelle aus betriebenen Pumpen
P die Flüssigkeit entsprechend dem Zuflufs abgesaugt und in die oberen Schalen zurück-,
gedrückt wird.
Der über jeder oberen Schale B befindliche Behälter D — in der Zeichnung ist nur einer
eingezeichnet — führt die für das Bad bestimmte Flüssigkeit der Schale zu.
In der Regel werden sechs Schalen B hinter einander aufgestellt, von denen die erste Schale
zum Waschen, die zweite zum Entwickeln, die dritte zum Tönen, die vierte zum Fixiren, die
fünfte wieder zum Waschen und die sechste zum Gerben dient.
Die zum Waschen der Bilder .dienenden Schalen können noch mit Brausen versehen
werden, durch welche die Papierbahn fortwährend abgebraust bezw. abgewaschen wird.
Jede folgende Schale ist etwas niedriger gestellt als die vorhergehende, so dafs das Papier
bezw. die Papierbahn nur' auf der unteren Fläche eine Berührung erleidet. Hinter jeder
unteren Schale B ist eine pneumatische Walze W gelagert, deren obere Kante immer etwas tiefer
liegt als die Mitte des in der Querwand der vorhandenen Schale befindlichen Schlitzes. Diese
pneumatischen Walzen sind hohl und überall ■ dicht geschlossen. Jede derselben steht durch
einen hohlen Zapfen mittelst eines Rohres mit einem von der Transmissionswelle angetriebenen
Exhaustor E in Verbindung, welcher die Luft aus der "Walze absaugt. In dem Mantel der
Walze befinden sich, auf der ganzen Breite vertheilt, einzelne Oeffnungen, durch die ein
Ansaugen der über die Walze geführten Papierbahn ρ erzielt wird. , Hierdurch nimmt die
Walze bei ihrer von der Transmissionswelle aus erfolgenden Bewegung die Papierbahn ρ
mit, welche so weiter geführt wird.
Aus der letzten Schale kommend, wird die Papierbahn durch einen Aufhängeapparat -F,
wie solcher bei der Tapetenfabrikation benutzt wird, aufgenommen, durch den Papiersaal geführt
und getrocknet. Nach dem Trocknen wird die Papierbahn zunächst mittelst eines Kalanders K satinirt und dann entweder auf
einen Rollstuhl aufgewickelt oder aber durch Längs- und Querschneider in entsprechende
Stücke zerschnitten.
Das Fertigstellen, also Waschen, Entwickeln, Fixiren und Tönen des Bildes, kann entweder
in einer Dunkelkammer erfolgen, so dafs also die ganze Einrichtung in einem dunklen Raum
aufgestellt werden mufs, oder aber die Schalen werden, wie in Fig. 3 veranschaulicht, mit
einer gemeinsamen lichtdichten Abdeckung versehen, so dafs das Fertigstellen der Bilder im
Dunkeln stattfindet, ohne dafs es nur nöthig wäre, den ganzen Apparat in einem dunklen
Raum aufstellen zu müssen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch·:Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Fertigstellen photographischer Copien auf endlosem Papier, dadurch gekennzeichnet, dafs das Papier nach dem Austreten aus einer selbstthätigen Copirvorrichtung durch mehrere hinter einander angeordnete, die verschiedenen, zum Entwickeln, Fixiren, Tönen und Waschen dienenden, Bäder enthaltenden Schalen B geführt und durch dahinter angebrachte Walzen W- weiter geleitet wird, um durch eine Trocken- bezw.. Aufhängevorrichtung F getrocknet und dann satinirt zu werden, bei welcher Vorrichtung die aus den die Bäder enthaltenden Schalen beim Durchziehen des endlosen Papiers entweichende Flüssigkeit in darunter aufgestellten Schalen B1 aufgefangen und mittelst Pumpen P. in die oberen Schalen zurückgeführt wird und das Fertigstellen der Bilder entweder in einem Dunkelraum vor sich geht oder aber in Schalen vorgenommen wird, die mit einer gemeinsamen lichtdichten Abdeckung versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE62663C true DE62663C (de) |
Family
ID=336637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT62663D Expired - Lifetime DE62663C (de) | Vorrichtung zum selbstthätigen Fertigstellen photographischer Copien auf endlosem Papier |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE62663C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104427A3 (de) * | 1982-08-25 | 1984-08-22 | SMA Schaut GmbH | Kamerakasten für Mikrofilmaufnahmekameras |
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0
- DE DENDAT62663D patent/DE62663C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0104427A3 (de) * | 1982-08-25 | 1984-08-22 | SMA Schaut GmbH | Kamerakasten für Mikrofilmaufnahmekameras |
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