DE626152C - Selbstverkaeufer - Google Patents
SelbstverkaeuferInfo
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- DE626152C DE626152C DEA74664D DEA0074664D DE626152C DE 626152 C DE626152 C DE 626152C DE A74664 D DEA74664 D DE A74664D DE A0074664 D DEA0074664 D DE A0074664D DE 626152 C DE626152 C DE 626152C
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/02—Devices for alarm or indication, e.g. when empty; Advertising arrangements in coin-freed apparatus
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. FEBRUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 43 b GRUPPE
Anker-Werke Akt.-Ges. in Bielefeld*)
Selbstverkäufer
Patentiert im Deutschen Reiche vorn 27. November 1934 ab
Die Erfindung betrifft eine Ausverkauftanzeigevorrichtung an Warenautomaten mit mehreren
Warenschächten, die eventuell Waren verschiedener Preisstufen ausgeben können.
Es sind solche Warenautomaten bekannt, bei welchen für jede Preisstufe ein besonderer Münzeinwurf und ein besonderer Ausverkauftanzeiger angeordnet ist. Bei manchen Selbstverkäufern kann auch das Ausverkauftsein eines von mehreren Warenschächten schon daraus erkannt werden, daß der Münzeinwurf nach Ausverkauf der Ware des betreffenden Schachtes selbsttätig geschlossen wird oder daß die Rückgabe des für den ausverkauften Schacht eingeworfenen Geldes selbsttätig erfolgt. Ferner sind auch schon elektrische Lampen als Signalmittel angewendet worden, welche aufleuchteten, wenn ein von mehreren Schächten eines Auswahlapparates eingestellter Schacht vor der Einstellung ausverkauft war.
Es sind solche Warenautomaten bekannt, bei welchen für jede Preisstufe ein besonderer Münzeinwurf und ein besonderer Ausverkauftanzeiger angeordnet ist. Bei manchen Selbstverkäufern kann auch das Ausverkauftsein eines von mehreren Warenschächten schon daraus erkannt werden, daß der Münzeinwurf nach Ausverkauf der Ware des betreffenden Schachtes selbsttätig geschlossen wird oder daß die Rückgabe des für den ausverkauften Schacht eingeworfenen Geldes selbsttätig erfolgt. Ferner sind auch schon elektrische Lampen als Signalmittel angewendet worden, welche aufleuchteten, wenn ein von mehreren Schächten eines Auswahlapparates eingestellter Schacht vor der Einstellung ausverkauft war.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine unmittelbare Ausverkauftanzeigevorrichtung
an solchen Warenverkaufsautomaten vorzusehen, bei welchen für mehrere Warenschächte und gegebenenfalls Preisstufen
ein einziger gemeinschaftlicher Münzeinwurf vorhanden ist und bei welchen auch ein einziges
Einstellmittel vorgesehen ist, durch das einer von den vorhandenen Schächten ausgewählt
werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht gemäß der Erfindung darin, daß der Ausverkauftanzeiger"
normalerweise durch den vom Einstellmittel bewegten Zeiger verdeckt ist und während der
Einstellung des Warenauswähhnittels, je nachdem der eingestellte Schacht noch Ware enthält
oder schon ausverkauft ist, verdeckt bleibt oder sichtbar wird.
Beide Zeiger (Auswahlzeiger und Ausverkauf tzeiger) werden zweckmäßig so ausschwenkbar
gelagert, daß sie in eine die Füllung des Apparates nicht störende Stellung verschwenkt
werden können.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel beschrieben und in der Zeichnung dar-
gestellt.
Eine Kette 1, die über zwei Kettenräder 2 läuft, steht durch Zapfen 3 mit einem Einstellmittel
4 zum Auswählen der Ware in Verbindung. In welcher Weise die Einstellung des auszuwählenden
Schachtes durch die Einstellmittel erfolgt, ist auf der Zeichnung nicht weiter angegeben, da dies nicht mit zu der hier vorliegenden
Erfindung gehört. An dem oberen Teil des Einstellmittels 4 ist bei 5 ein Zeigerarm
6 drehbar gelagert, in dessen Rast 7 eine Drehungsfeder 8 greift. Der Zeigerarm 6 wird
durch Verschiebung auf eine der in einem herausnehmbaren Kasten 9 untergebrachten
Schaupackungen 10 eingestellt. Auf dem Zeiger-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Karl Theodor Unckenbold in Bielefeld.
arm 6 ist ein zweiter, unter dem Zuge einer
Feder Ii stehender und mit der Aufschrift »Leer« versehener Zeigerarm 12 drehbar angeordnet,
der in der--Grundstellung durch den Zeiger 12 verdeckt wird. Eine Schrägfläche 13
des Zeigerarmes 12 liegt an einem Stift 14 eines ebenfalls bei 5 gelagerten Hebels 15 an. An dem
Hebel 15 ist eine Zugstange 16 angelenkt, die mit einem bei Vj auf dem Einstellmittel 4 drehbar
,befestigten Fühlhebel 18 verbunden ist. Der mit einer Abbiegung 19 versehene Fühlhebel
18 wird von einem auf die Warenpackung 20 drückenden Gewicht 21 verstellt, sobald die
Warenschächte 22 keine Warenpackungen mehr aufweisen. , ,
Die Wirkungsweise ist folgende: Beim Drehen der Kurbel 23 wird die aus den
Teilen 3 bis 8 und rl bis 20 bestehende Warenauswähleinrichtung und Anzeigevorrichtung auf
die entsprechende Warensorte eingestellt. Sind noch Warenpackungen in den Warenschächten
vorhanden, so kann die Abbiegung 19 des Hebels 18 ungehindert unter die Warenschächte vorbeigleiten,
so daß der mit der Aufschrift »Leer« vera5 sehene Zeigeraxm 12 von dem Zeigerarm 6 verdeckt
bleibt. Ist dagegen der eine oder der andere der Warenschächte leer, so befindet sich
das Gewicht 21 in der Bahn der Abbiegung 19, so daß der Hebel 18 bei der Verstellung der
Warenauswählvorrichtung ausgeschwungen und unter Vermittlung der Teile 16,15,14 der Zeigerarm 12 in Sichtstellung gebracht wird. Der den
Automaten Bedienende wird durch die Aufschrift »Leer« sofort aufmerksam gemacht, daß
die betreffende Warensorte nicht mehr vorhanden ist. Soll eine Umstellung der Schaupackungen
10 bzw. eine Füllung der Warenschächte vorgenommen werden, so ist es nur
notwendig, den um 5 drehbaren Zeigerarm 6 unter Überwindung der Feder 8 entgegen der
Richtung des Uhrzeigers zu drehen. Der Zeigerarm 6 ist infolgedessen bei der Herausnahme
des Kastens 10 aus dem Automaten nicht mehr hinderlich.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Selbstverkäufer, bei welchem einWarenschacht auswählbar ist, mit einer Anzeigevorrichtung, die anzeigt, wenn der gewählte Schacht ausverkauft ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausverkauftanzeiger (12) normalerweise durch den Zeiger (6) verdeckt wird, der vom Einstellmittel (23) bewegt wird, um anzuzeigen, welcher Schacht ausgewählt ist.
- 2. Ausverkauftanzeiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für alle Warenschächte gemeinschaftliche Ausverkauftanzeiger (12) vom Einstellmittel (23) an den einzelnen WarenschächtenVorbeibewegt wird und lediglich sichtbar wird, wenn das Einstelhnittel an einen ausverkauften Warensehacht gelangt.
- 3. Ausverkauftanzeiger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausverkauftanzeiger (12) am Einstellzeiger (6) drehbar gelagert ist und durch Übertragungsmittel (14, 15, 16) mit einem Fühlglied (18) verbunden ist, das in bekannter Weise in den Bereich eines nach Entleerung des Waren-Schachtes wirksamen Gewichtes (21) ragt.
- 4. Ausverkauftanzeiger nach Anspruch 3 mit einem in jedem Warenschacht über den Warenpackungen liegenden Gewicht, dessen Ansatz nach Ausgabe der letzten Warenpackung wirksam wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Ansatz des Gewichtes (21) in den Bereich des durch das Einstellmittel (23) an ihm vorbeibewegten Fühlgliedes (18) gelangt und den Ausverkauftanzeiger so verschwenkt, daß das auf ihm an-'geordnete Wort »Leer« zu lesen ist.
- 5· Ausverkauftanzeiger nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung des Ausverkauftanzeigers (12) in die verdeckte Stellung durch eine Feder (11) erfolgt.
- 6. Ausverkauf tanzeiger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswahlanzeiger (6) zusammen mit dem hinter ihm liegenden Ausverkauftanzeiger (12) derart ausschwenkbar gelagert ist, daß beide zusammen in eine Stellung verschwenkt werden können, in welcher die beiden Zeiger eine Füllung der Warenschächte oder ähnliche Arbeiten nicht hindern.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74664D DE626152C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Selbstverkaeufer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA74664D DE626152C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Selbstverkaeufer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE626152C true DE626152C (de) | 1936-02-21 |
Family
ID=6946221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA74664D Expired DE626152C (de) | 1934-11-27 | 1934-11-27 | Selbstverkaeufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE626152C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4278182A (en) * | 1978-09-08 | 1981-07-14 | Ahlstroem A | Vending machine |
-
1934
- 1934-11-27 DE DEA74664D patent/DE626152C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4278182A (en) * | 1978-09-08 | 1981-07-14 | Ahlstroem A | Vending machine |
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