DE626142C - Schaltung fuer Einphasenwechselstrommotoren mit Haupt- und Hilfsphasenwicklung - Google Patents

Schaltung fuer Einphasenwechselstrommotoren mit Haupt- und Hilfsphasenwicklung

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DE626142C
DE626142C DEA71924D DEA0071924D DE626142C DE 626142 C DE626142 C DE 626142C DE A71924 D DEA71924 D DE A71924D DE A0071924 D DEA0071924 D DE A0071924D DE 626142 C DE626142 C DE 626142C
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DE
Germany
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relay
circuit
auxiliary phase
phase winding
auxiliary
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DEA71924D
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AEG AG
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AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/42Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual single-phase induction motor
    • H02P1/44Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual single-phase induction motor by phase-splitting with a capacitor
    • H02P1/445Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual single-phase induction motor by phase-splitting with a capacitor by using additional capacitors switched at start up

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Schaltung für Einphasenwechselstrommotoren mit Haupt- und Hilfsphasenwicklung-Bei Einphasenwechselstrommotoren mit Hilfsphase werden bekanntlich entweder die Hilfsphasenwicklung oder die Phasenverschiebungsmittel nach dem Anlauf mittels Fliehkraftschalter oder Relais ganz oder teilweise abgeschaltet. Bei Verwendung von spannungsabhängigen Relais hat man bisher die Spannung für die Erregerspule des Relais an den Enden der Hilfsphasenwicklung abgenommen. Dies hat den Nachteil, daß an der Erregerspule des Relais nach dem Anlauf eine sehr hohe Spannung liegt. Das Relais muß für diese hohe Spannung bemessen werden und wird daher sowohl in der Anschaffung als auch im Betrieb sehr teuer.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Spannung für die Erregerspule des Relais von den Klemmen der aus Hilfsphasenwicklung und Schalter bestehenden Reihenschaltung abgenommen wird, so daß die Erregerspule des Relais die Hilfswicklung und den Schalter überbrückt. Hierdurch wird erreicht, daß bei geöffnetem Schalter die an die Erregerspule angelegte Spannung nach dem Anlauf angenähert gleich der Netzspannung ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • In der Abb. i ist ein EinphasenwechseIstrommotor mit einer Hauptwicklung io, einer Hilfs-(Anlauf-) Wicklung ii und einer Käfiganker-,iricklung 1a dargestellt. Das Netz ist mit 13 bezeichnet. Zur Phasenverschiebung zwischen Haupt- und Hilfsphase ist in dem Stromkreis der Hilfsphasenwicklung ii ein Phasenverschiebungsmittel (Kondensator 1q.) eingeschaltet. Der durch das Relais 16 betätigte Schalter 15 unterbricht beim Erreichen einer gewissen Spannung an der Erregerspule des Relais 16, d. h. nach dem Anlauf, den Hilfsphasenstromkreis.
  • Würde die Erregerspule des Relais 16 unmittelbar an den Klemmen der Hilfsphasenwicklung ii liegen, so würde die an ihr angelegte Spannung mit zunehmender Drehzahl des Motors immer mehr zunehmen und im normalen Betrieb des Motors wesentlich höher sein als die Netzspannung.
  • Dies ist bei der Anordnung der Abb. i aber nicht möglich, da die Spannung für die Erregerspule nicht unmittelbar an den Klemmen der Hilfsphasenwicklung, sondern viehmehr gemäß der Erfindung an den beiden äußeren Klemmen der aus Hilfsphasenwicklung ii und Schalter 15 bestehenden Reihenschaltung abgenommen wird. Nach dem Anlauf, d. h. also nach dem Unterbrechen des Hilfsphasenstromkreises liegt daher an der Erregerspule nicht die Spannung der Hüfsphasenwicklung ii, sondern angenähert die Spannung des Netzes i3. Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung' gemäß Abb. 2 ist noch ein zusätzlicher Kondensator x7 vorhanden, welcher nach dem Anlauf des Motors in Reihenschaltung mit der Hilfsphasenwicklung =i zur Verbesserung des Leistungsfaktors eingeschaltet bleibt. Der Anlauf des Motors erfolgt; , wie die Abb. 2 zeigt, mit beiden Kondensatoren 14 und 17 in Parallelschaltung. Nach dem Anlauf schaltet der vom Relais 16 betätigte Schalter i5.den Kondensator 14 ab. An der Erregerspule des Relais 16 liegt nach dem Öffnen des Schalters i5, wie bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. i, angenähert die Spannung des Netzes 1.3.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 3 ist gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 noch in an sich bekannter Weise eine veränderliche Impedanz 18 zur Regelung der Spannung und der Geschwindigkeit des Motors während des Betriebes hinzugefügt. Das ferner vorgesehene Relais =g hat die Aufgabe, die Impedanz 18 während des Anlaufes kurzzuschließen. Die Abb.3 zeigt die Schaltung während des normalen Betriebes. Während des Anlaufes sind die von den Relais 16 und =g betätigten. Schalter geschlossen. Nach dem Anlauf öffnen sich die Schalter der Relais 16 und =g und schalten dadurch einerseits den Kondensator 14 ab und heben andererseits den Kurzschluß der Impedanz 18 auf. Die Regelung der Geschwindigkeit des Motors kann nunmehr durch Regelung der Impedanz 18 erfolgen. Aus der Abb. 3 ersieht man, däß beim Regeln der Impedanz 18 die an die Erregerspulen der Relais 16 und =g angelegte Spannung nicht verändert wird. Es kann daher die Geschwindigkeit des Motors in weiten Grenzen geregelt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Schalter der Relais 16 und =g geschlossen werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß der Abb. 4 wird die Regelung der Geschwindigkeit des Motors in bekannter Weise mit Hilfe des Spartransformators 2o erzielt. Für das Abschalten des Kondensators 14 nach dem Anlauf ist der Schalter 22 und für. das Einschalten des Spartransformators 2o nach dem Anlauf der Schalter 23 vorgesehen. Beide Schalter werden durch das Relais 21 gesteuert, dessen Erregerspule nach dem Anlauf, genau wie die Erregerspulen der Relais 16 bzw. 16 und =g der Ausführungsbeispiele der Abb. i, 2 und 3, angenähert an Netzspannung liegt. Die Abb.4 zeigt die Schaltung während des Anlaufes. Während des Betriebes ist der Schalter22 geöffnet und der Schalter 23 geschlossen. Die Geschwindigkeit des Motors kann nach dem Anlauf durch Verschieben des Kontaktes 24 geregelt werden, ohne daß die an die Erregerspule des Relais 21 angelegte Spannung verändert wird.
  • Die Erfindung hat noch den Vorteil, daß bei dem Übergang von der Anlaufschaltung auf die Betriebschaltung die an die Erregerspule des Relais angelegte Spannung nur auf die Netzspannung herabfällt, also die Erregerspule erregt bleibt, während der Motor kurze Zeit unerregt ist.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen der Erfindung fallen beim Ausbleiben der Netzspannung die Relais ab und stellen die Anlaufschaltung her.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Einphasenwechselstrommotoren mit Haupt- und Hilfsphasenwicklung und im Hilfsphasenstromkreis eingeschalteten Phasenverschiebungsmitteln, bei der nach dem Anlauf die Hilfsphasenwicklung oder die Phasenverschiebungsmittel ganz oder teilweise durch ein Relais abgeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerspule des Relais die Hilfsphasenwicklung und den mit ihr in Reihe liegenden Schalter überbrückt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais nach dem Anlauf von zwei einander parallel und in Reihe mit der Hilfsphasenwicklung (=i) geschalteten Kondensatoren (i4, 17, Abb.2 bis 4) den einen Kondensator (i4) abschaltet.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Erregerspule des Relais (i6) die Erregerspule eines weiteren Relais (=g) geschaltet ist, welches das. Kurzschließen einer zum Regeln der Spannung und der Geschwindigkeit des Motors dienenden Impedanz (i8) im Anlauf bewirkt, und daß die parallel geschalteten Erregerspulen der Relais (i6 und =g) den Schalter (i5), die Hilfsphasenwicklung (=i) und die Impedanz (=8), _ die sämtlich in Reihe geschaltet sind, überbrücken (Abb. 3). 4: Schaltung nach Anspruch :r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer, in Reihe mit dem Haupt- und Hilfsphasenkreis liegender Schalter (23, Abb: 4) vorgesehen ist, der nach dem Anlauf einen regelbaren, zur Regelung der Spannung und Geschwindigkeit des Motors dienenden Spartransformator (2o) einschaltet.
DEA71924D 1932-11-30 1933-12-01 Schaltung fuer Einphasenwechselstrommotoren mit Haupt- und Hilfsphasenwicklung Expired DE626142C (de)

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DE (1) DE626142C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE817620C (de) * 1950-01-31 1951-10-18 Hans Buchele Fa Elektrischer Schalter fuer Einphasen-Motoren
DE1193359B (de) * 1960-12-10 1965-05-20 Leitz Ernst Gmbh Schaltvorrichtung fuer an Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschliessbaren Laufbildprojektor
DE3411623A1 (de) * 1984-02-01 1985-08-01 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Schaltungsanordnung zur speisung eines dreiphasigen induktionsmotors aus einem einphasennetz

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DE1193359B (de) * 1960-12-10 1965-05-20 Leitz Ernst Gmbh Schaltvorrichtung fuer an Wechselstromnetze verschiedener Spannung und Frequenz anschliessbaren Laufbildprojektor
DE3411623A1 (de) * 1984-02-01 1985-08-01 BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie., Baden, Aargau Schaltungsanordnung zur speisung eines dreiphasigen induktionsmotors aus einem einphasennetz

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