DE625981C - Verfahren zum Entwaessern stark wasserhaltiger oelenthaltender Stoffe, im besonderen Walfleisch - Google Patents

Verfahren zum Entwaessern stark wasserhaltiger oelenthaltender Stoffe, im besonderen Walfleisch

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DE625981C
DE625981C DEG85702A DEG0085702A DE625981C DE 625981 C DE625981 C DE 625981C DE G85702 A DEG85702 A DE G85702A DE G0085702 A DEG0085702 A DE G0085702A DE 625981 C DE625981 C DE 625981C
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DE
Germany
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meat
oil
water
highly water
whale meat
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Expired
Application number
DEG85702A
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English (en)
Inventor
Philipp Lorenz Fauth
Dr Joseph Reichert
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VERWERTUNG FAUTH SCHER PATENTE
Original Assignee
VERWERTUNG FAUTH SCHER PATENTE
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B4/00Preservation of meat, sausages, fish or fish products
    • A23B4/03Drying; Subsequent reconstitution
    • A23B4/033Drying; Subsequent reconstitution with addition of chemicals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren -zum Entwässern stark wasserhaltiger ölenthaltender Stoffe, im besonderen Walfleisch Bei der weiteren Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent 617 304 hat sich noch folgendes herausgestellt.
  • Bei dem Verfahren des Hauptpatentes wird zum Zwecke der Entwässerung des Walfleisches zur Wärmeübertragung C51 verwendet. Es ist in dem Hauptpatent ausgeführt, daß bei der Erreichung der Siedegrenze des in dem Fleisch enthaltenen Wassers entsprechend dem in dem Behandlungsraum herrschenden Druck die Wände der Fleischzellen zerreißen, was zur Folge hat, daß das in dem Fleisch enthaltene Wasser als solches, d. h.- nicht in Dampfform, im Ausmaße von etwa 250/0 des Gesamtwassers ausgeschieden wird.
  • Es ist nun überraschenderweise gefunden worden, daß man an Stelle von 01 als Wärmeüberträger mit noch besserem Erfolg Wasser verwenden kann. Es gelingt auch mit Hilfe von heißem Wasser, einen erheblichen-Prozentsatz des in dem Fleisch enthaltenen Wassers ohne Verdampfung abzuscheiden: Wenn man z. B. Walfleisch in einem Zustande geeigneter Zerkleinerung mit Wasser vermischt und die Mischung auf wenige Grazie unterhalb der Wassersiedegrenze, also auf etwa 95°, erhitzt und hierauf das Wasser abgießt, so kann man feststellen, daß das Fleisch einen Gewichtsverlust von etwa 380/0 erlitten hat. Geht man aber in der Zerkleinerung des Fleisches zuweit, so tritt im Gegenteil eine Gewichtserhöhung-ein. Andererseits hat sich gezeigt, daß, wenn man das Fleisch in zu großen Stücken behandelt, nur ein geringerer Gewichtsverlust eintritt.
  • Es ergibt sich hieraus, daß die für die erfolgreiche Durchführung des Verfahrens geeignete Stückgröße des zu behandelnden Fleisches durch Vorversuche sorgfältig zu ermitteln ist. Bei richtiger Wahl der Stückgröße hat das abgegossene Wasser etwa 380/0 des Gewichtes des Fleisches aufgenommen, wovon etwa 3204 auf Wasser und etwa 60/0 auf Fleischextrakt entfallen.
  • Dampft man das in dieser Weise erhaltene Wasser ein, so erhält man einen Fleischextrakt von hervorragenden Eigenschaften.
  • Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens besteht darin, daß die Vorrichtung, in welcher das Fleisch mit Wasser vorbehandelt wird, nicht unter Vakuum zu stehen braucht. Heißes Öl dagegen darf bekanntlich . mit der Luft nicht in Berührung kommen, weil es sonst oxydiert und nachdunkelt.
  • Es kommt weiter hinzu, daß man mit der gleichen Wassermenge eine erheblich größere Wärmemenge übertragen kann wie mit Öl, so daß der Wärmeaustauschapparat entsprechend kleiner und daher billiger ausgeführt werden kann. Der Wärmeaustauschapparat kann für den Vorbehandlungsapparat unter Umständen ganz in Wegfall kommen.
  • Es hat sich weiterhin noch folgende Möglichkeit bei der Ausführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent ergeben. Nach diesem Verfahren wird als Wärmeübertragungsmxttel zum Zwecke des Verdampfens des restlichen Wassers aus dem Fleisch ebenfalls Öl verwendet, und zwar ist nach der Beschreibung des Patentes angenommen worden, daß man z. B. zum Verdampfen des Wassers im Walfleisch rohes Walöl- benutzt.
  • Es ist nun gefunden worden, daß der Trangeschmack und -geruch des Walfleisches, der im frischen Zustande des Fleisches nicht vorhanden ist, auch dann später nicht in Erscheinung tritt, wenn man als Wärmeübertragungsmittel im Verdampfer gemäß dem Verfahren des Hauptpatentes an Stelle von rohem Walöl ein raffiniertes und gehärtetes Speisewalöl oder ein anderes geeignetes tierisches oder pflanzliches Speiseöl oder -fett verwendet. In diesem Falle weist das gewonnene Walfleisch keinerlei Trangeruch und -geschmack auf.
  • Das so behandelte Fleisch ist, wenn man es nach der Trocknung abkühlt, mit einer dünnen Schicht des bei der Trocknung benutzten Öls oder Fettes überzogen; diese Schicht wirkt konservierend, so daß das in der beschriebenen Weise gewonnene Fleisch ein sehr wertvolles Erzeugnis für die menschliche Ernährung darstellt. Es kann längere Zeit, ohne zu verderben, aufbewahrt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 617 304, dadurch gekennzeichnet," daß man die Entfernung des ersten Anteils des im Fleisch enthaltenen Wassers anstatt durch heißes Öl mit Hilfe von nahezu siedendem Wasser vornimmt und bei der Verdampfung des restlichen Wassers ein tierisches oder pflanzliches Speisefett oder Speiseöl verwendet.
DEG85702A 1933-05-09 1933-06-07 Verfahren zum Entwaessern stark wasserhaltiger oelenthaltender Stoffe, im besonderen Walfleisch Expired DE625981C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744637C (de) * 1938-06-12 1944-01-22 Heyl & Co Verfahren zur konservierenden Vorbereitung von Wallebern

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