DE625980C - Schmiervorrichtung mit im Steuerraum vorgesehenen OElbehaeltern fuer in Gasmessern mit schleichender Steuerung angeordnete Gleitschieber, die sich in zueinander geneigt liegenden Ebenen bewegen - Google Patents

Schmiervorrichtung mit im Steuerraum vorgesehenen OElbehaeltern fuer in Gasmessern mit schleichender Steuerung angeordnete Gleitschieber, die sich in zueinander geneigt liegenden Ebenen bewegen

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DE625980C
DE625980C DEK127435D DEK0127435D DE625980C DE 625980 C DE625980 C DE 625980C DE K127435 D DEK127435 D DE K127435D DE K0127435 D DEK0127435 D DE K0127435D DE 625980 C DE625980 C DE 625980C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/008Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus comprising lubricating means

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Description

  • Schmiervorrichtung mit im Steuerraum vorgesehenen Ölbehältern für in Gasmessern mit schleichender Steuerung angeordnete Gleitschieber, die sich in zueinander geneigt liegenden Ebenen bewegen Es ist bekannt, bei Gasmessern Vorrichtungen anzubringen, durch welche die Gleitflächen der Schieber selbsttätig dauernd oder zeitweise geschmiert werden können. So legte man beispielsweise in Nuten der Gleitflächen mit Öl getränkte Dochte ein, während sich über die restlichen Gleitflächen Ölnuten und kleine Bohrungen verteilten. Hierdurch konnte zwar eine große Gleichmäßigkeit der Ölverteilung erreicht werden, jedoch besaßen die Öldochte keine große Ergiebigkeit und neigten. bei längerer Betriebsdauer durch- Eintrocknen zur Verkrustung des Dochtmaterials. Um diesen Nachteil zu beheben, hat man auch bereits das Öl von außen zugänglichen Ölbehältern aus über Fangbehälter auf Schieberstegschmiernuten verteilt. Es ließ sich aber bei dieser Anordnung nicht vermeiden, daß das Öl teilweise auch in die Gasführungen eintrat, was erfahrungsgemäß immer sehr erhebliche Nachteile mit sich brachte. Ferner waren diesle Schmiervorrichtungen auf horizontal arbeitende Schieber beschränkt.
  • Diese Nachteile ergaben sich zwar nicht bei der Anordnung von aus einem ölbehälter gespeisten Dochten mit pinselartig ausgebildeten Enden, die, die Gleitflächen der Schieb°r bestreichen, jedoch weist diese Anordnung den Nachteil des Verharzens und der schnellen Abnutzung der Dochtenden auf. Im Gegensatz zu diesen in der Hauptsache für horizontale Schieber verwendbaren Schmiervorrichtungen bezweckt die Erfindung die Schaffung von Schmiervorrichtungen für Schiehergleitflächen, die sich in zueinander geneigt liegenden Ebenen befinden. Der untere Raum zwischen den geneigten, die Schiebemoste tragenden Flächen und der Gehäuseaußenwand ist gemäß der Erfindung als Olbehälter ausgenutzt, so daß man ohne zusätzliche Einrichtungen seinen Ölbehälter mit großem Fassungsvermögen erhält. In diese ölbehälter tauchen die Schieber mit Verlängerungen, Mitnehmern o. dgl. ein, befördern dann bei jedem Schiebergang in reichlichem Maße das Öl zu dem unteren Teil der Schiebergleitfläche und von hier aus zu den oberen Teilen der Gleitflächen.
  • Es ergibt sich eine im Aufbau einfache und billige Dauerschmierung.
  • Mit besonderem Vorteil wird man Rundschieber für diesen Zweck verwenden, die entweder als rotierende Schieber oder schwingende Schieber ausgebildet sein können.
  • In den Abb..i und z ist ein kreisförmiger, hiri und her schwingender Schieber dargestellt, während Abb.3 einen kreisförmigen umlaufenden Schieber und Abb. 4 einen geradlinig arbeitenden Schieber darstellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Gasmesser mit Ansicht auf den Schieber; Abb. 2 ist -ein Schnitt senkrecht durch die Schieberdrehachse. Die Abb.3 und g. sind senkrechte Schnitte, durch den Gasmesser mit Ansicht auf den Schieber.
  • In Abb. i ist auf der geneigten Wand 3 des Aufbaues i im Steuerraum des Gasmessers der Schiebierrost q. angebracht, auf dem um die Achse 5 der Schieber 6 gleitend hin und her schwingen kann. Zum Antrieb des Schiebers. dient die Stange 7. Der Schieber ist in bekannter Weise als Muschelschieber ausgebildet; 6 ist die Schiehermuschel, 9 sind die beiden Schiieberlapp;en. Am äußeren Umfange der Schieberlappen 9 sind zwei kreisförmige Fortsätze 8 angebracht, die bei Drehung des Schiebers in die öhnenge_ i i abwechselnd eintauchen und bei ihrer Rück--uvärtsbewiegung das ientnommene Öl an die Gleitflächen des Schieberrostes abgeben. Selbst dann, wenn die eintauchenden Teile des Schiebers nicht bei der Rückkehr bis zum höchsten Punkte der Echiebergleitflächen gelangen, findet eine ausreichende Schmierung statt, da das Öl sich auf den Gleitflächen verteilt.
  • Die Fortsätze 8 können naturgemäß auch fortbleiben, sofern man die Schieberlappen 9 selbst in das Öl ieintauchen läßt. Die Anbringung derartiger Fortsätze kann jedoch insofern vorteilhaft sein, als dadurch die auf die Gleitfläche geförderte Ölmenge nicht zu groß ist, so daß ein längeres Vorhalten des Ölvorrats dadurch erreicht wird. ' Auch kann man dadurch den weiteren Vorteil erreichen, daß die nach unten hin durch Stege 16 abgeschlossenen Durchbnechungen 15 der Schieberroste in seinem etwas größeren Abstand vom Ölspiegel sich befinden. Beim Transport der Messer kann also nicht so leicht Öl in die Kanäle 15 gelangen.
  • . Die Flächen 13 der Kanalwände q. können ferne- zweckmäßig so ausgebildet werden, däß sie eine kleine Neigung haben, derart, däß das auf der Gleitfläche befindliche Öl wieder in die Rinne ii zurückläuft und nicht ins Innere des Gasmessers hineinlaufen kann.
  • Zweckmäßig wird man die Wand 3 des Aufbaues i, an dem der Sebieberunterteil 4 befestigt ist, derart ausbilden, daß eine Ölrinne i i zwischen der Wand 3 des Aufbaues und der Wand 17 des Gasmessers gebildet wird. Vorteilhaft ist es, den Aufbau i derartig auszubilden, daß auch zwischen den Wänden 2 und 12 eine ölrirnve gebildet wird, die zur Verbindung der beiden Ölrinnen zwischen den vorderen und hinteren Wänden 3 und _i7 des Gasmessers .dient. In Abb. 2 ist nur die eine der beiden Wände 3 und 17 und nur ein Schieb,ersystem gezeichnet. Man kann auch noch auf der vierten Seite des Gasmessers eine Ölrimve anbringen, wie das durch das Verbindungsrohr 14 angedeutet ist. Diese allseitig umlaufende Verbindung hat den Vorteil, daß beim Tragen des Gasmessers weniger starke Bewiegungen des Öles stattfinden, wodurch vermieden wird, daß Öl in die Kanäle 15 spritzt und seinem Zweck verlorengeht. Ferner findet während des Betriebs ein Ausgleich des ÖIspiegels statt, so daß die Schieber auf beiden Seiten des Messers gleichmäßig in Öl eintauchen.
  • Die Fortsätze 8 können so ausgebildet sein, daß- sie in der gleichen Höhe mit den Scbiebergleitflächen liegen, sie können auch ein wenig höher stehen, so daß sie nicht mit auf der Gleitfläche gleiten.
  • In Abb.3 ist der Schieber als umlaufender Rundschleb:er 21 gezeichnet, der durch eine Stange 22 und eine um die Achse 23 drehbare Kurbiel2q. angetrieben wird. Der Schieber hat leinen am Unifang vorspringenden Ansatz 25, der zweckmäßig als Tasche ausgebildet ist. Bei jeder Umdrehung des Schiebers schöpft die Tasche 25 etwas Öl ab, welches mit nach oben geführt wird und bei überschreitung des .obersten Punktes aus der Tasche herausläuft. Das Öl läuft dann an der Oberfläche des Schiebers entlang und gelangt auf diese Weise auch an die Gleitflächen.
  • - Bei der in Abb. ¢ dargestellten Anordnung ist vorgesehen, daß ßer geradlinig bewegte Schiebier 31 mit Fortsätzen 32 in das Öl eintaucht und bei jeder Bewegung den Gleitflächen Öl zuführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiervorrichtung mit im Steuerraum vorgesehenen Ölbehältern für in Gasmessern mit schleichender Steuerung angeordnete Gleitschieber, die, sich in zu-,einander geneigt liegenden Ebenen bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber mit Verlängerungen (8 bzw. 32), Mitnehmern (25) oder die Schieberenden in von den geneigten, die Schiebetroste tragenden Wänden (2 bzw. 3) und den Außenwänden des Gasmessers gebildete Ölrinnen (ir) bei ihrer Bewegung vorübergehend eintauchen.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölrinnen (Ii) an den Gasmessergehäusewänden untereinander erforderlichenfalls durch besondere Kanäle (4) verbunden sind.
DEK127435D 1932-10-22 1932-10-22 Schmiervorrichtung mit im Steuerraum vorgesehenen OElbehaeltern fuer in Gasmessern mit schleichender Steuerung angeordnete Gleitschieber, die sich in zueinander geneigt liegenden Ebenen bewegen Expired DE625980C (de)

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